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Dead Melodie

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2 Kapitel - 1.720 Wörter - Erstellt von: Klein-k - Aktualisiert am: 2013-03-01 - Entwickelt am: - 1.284 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ich hab jemanden umgebracht weiß aber nicht wen. Ich weiß nur noch das der jemand mir wichtig war. Das Wort Hexen kann ich nicht mehr hören. Hab ich jemanden auf den Scheiterhaufen geführt? Wie ich es hasse, wenn jemand von den Hexenzwilllingen redet

1
Was soll ein Mädchen machen, das keine Familie mehr hat? Jemand der alles verloren hat? Sich aufhängen? Nein das geht bei mir nicht.
Von dem Dach runterspringen? Nein, das bringt auch nichts.
Zu viele Tabletten nehmen? Das bringt auch nichts.
Ich könnte jetzt eine ganze Liste aufschrieben, doch nichts würde mir helfen. Und wisst ihr warum? Ich bin ein Vampir. Ein Seelenloses Monster! Keiner will mich von meinem Leid befreien. Bei die Volturi geh ich sicherlich nicht. Sie würden mich versklaven wie alle anderen Wachen. Wieso muss ich eine Gabe haben? Ach verdammt. Was bring ihnen ein kleines Mädchen, das sich unsichtbar machen kann?
Ich saß gerade auf einem Baum und dachte über mein Mieses Leben nach, als Jemand auf mich zugelaufen kam. Ein Blick nach unten, verriet mir, dass es Rosalie war. Ah wie schön war es sie wieder zu sehen. Ich sprang von dem Baum runter und fiel ihr um den Hals.
>Was führt dich hier her?< fragte ich nach.
>Ich weiß das du dich immer als Nützlich erweisen willst, also bin ich bei dich gekommen. Hör zu bei uns in der Familie ist ein… Halbvampir.< fing sie an zu erzählen. Sie sagte das, dass das Kind Renesmee heiß. Und das die Volturi den Zirkel vernichten wollten. Das konnte ich nicht zu lassen.
>Ich mache mit!< gab ich ihr mein Wort. Sie lächelte mich dankend an. Kurz danach kam Emmett zu uns. Er nahm mich in die Arme. Man war er stark!
>Na kleines?< fragte er.
Ich warf ihm einen Bösen Blick zu und Rosalie musste anfangen zu lachen.
>Ich schätze wir reden zuhause weiter.< schlug ich vor. Ich hatte keine Lust, mich mit Emmett zu unterhalten. Ich wollte endlich die kleine sehen. Rosalie nickte und so liefen wir los.
[Zeitsprung]
Nach wenigen Stunden – immer hin mussten wir sehr weit laufen – kamen wir bei den Cullens an. An der Tür konnte ich schon Edward mit der kleinen Renesmee auf den Armen erkennen. Sie sah so… menschlich aus. Ein lächeln huschte über meine Lippen. Ich kam auf die kleine zu. Sie legte ihre Hand auf meine Wange und zeigte mir ihre ersten Erinnerungen.
>Ich hätte euch auch ohne es zu sehen geglaubt.< sagte ich und lächelte Edward an. Danach ging ich auf den Dachboden und setzte mich da hin. Ich war eher ein Einzelgänger. Seit dem was passierte war… war ich anders. Er war tot. Wegen mir! Ich hätte damals sterben sollen!
>Was stimmt nicht mit dir?< fragte Garret. Wieso musste er immer auftauchen wenn ich ruhe wollte? Bei meiner Reise bin ich oft mit ihm zusammen gestoßen.
>ich mache mir Gedanken über die Volturi.< log ich ihn an.
>Mädel lüg mal bitte etwas schlauer. Ich kenn dich gut genug um zu wissen über was du denkst. Aber egal. Soll ich dir etwas über die Volturi erzählen?< schlug er vor.
Ich nickte stumm und er setzte sich neben mich.
>Wo soll ich anfangen. Aro, Caius und Marcus kennst du sicherlich.<
Ich nickte.
>Dann fangen wir bei den Wachen an.< so erzählte er die ganze Zeit über die Wachen. Demerti, Felix, Santiago und über die Hexenzwillinge. Bei dem Wort Hexen zuckte ich zusammen.
>Was ist los?< wollte er wissen.
>Ich… Ich erinnre mich nicht an mein Leben als Mensch. Ich hab nur noch Schuldgefühle. Ich weiß, dass jemand wegen mir tot ist. Aber ich weiß nicht wer.< erzählte ich ihm. Erst dann merkte ich, das Rosalie neben mir stand. Sie warf mir einen traurigen Blick zu.
>Ich brauche euer Mitleid nicht.< sagte ich nur.
Rosalie legte einen Arm um meine Schulter und ich fing an zu weinen. >Wieso denk ich, das ich jemanden umgebracht hab?<
>Ich weiß es nicht. Mach dir jetzt keinen Kopf darüber.< versuchte mich Rosalie aufzumuntern. Ich lächelte sie leicht entsetzt an.
[Zeitsprung]
Wir standen auf der Lichtung und warteten auf die Volturi. Bald würde mein Leben ein Ende nehmen. Es gab keine Chance, das hier zu überleben. Ich atmete tief durch. Im nächsten Augenblick kamen die Volturi in Sicht. Die Farben ihrer Umhänge wurden immer dunkler, umso mehr in der Mitte sich die Person aufhielt. Einige Meter von uns entfernt blieben sie stehen. Mein Blick schliff an jedem Vorbei. Am meisten hab ich Angst vor Jane. Sie würde mich foltern können, ohne mich anzufassen. Bei einem Paar Roter Augen blieb mir die Luft weg. Diese Augen. So bekannt, doch ich kannte sie nicht. Es war Janes Bruder.
Wie auf ein Zeichen, setzten alle ihre Kapuzen runter. Ich behielt den Jungen immer noch im Auge. *Wie heißt er noch einmal?* fragte ich mich selbst. Edward bemerkte dies und antwortete >Alec<
Als ich den Namen hörte stoß ich einen kleinen Schrei von mir aus. Alle Augen waren nun auf mich gerichtet. Alec sah mich mit offenem Mund an.
>Ach die kleine Nina ist auch da!< erklang Aros erfreute stimme.
Ohne Grund fing ich an zu Zittern. Was war mit mir los? Ich vergrub mein Gesicht in die Hände und lies mich auf den Boden sinken. Das was ich in der schwärze sah, machte mir Angst:
Ein großer man drückte mich an die Wand meines Wohnzimmers. Mein Vater lag blutend auf dem Boden. >Wo sind sie!< knurrte der Mann mich laut an. Doch ich weigerte mich zu sagen. >Sag es! Wo sind die Hexenzwillinge!< verlangte er. Da ich immer noch nichts sagte, schlug er mir ins Gesicht. Weinend sank ich zu Boden.
>Sie weiß doch nichts…< versuchte mein Vater mich zu beschützen. Einer der Wachen trat ihm in den Bauch.
>Sag es oder wir bringen dich und deinen Vater um!< schrie der Mann über mir.
>Das könnt ihr nicht! Nicht meinen Vater!< schluchzte ich. Sie durften doch nicht einen Mann ohne Grund umbringen. Oder doch? Aber.. Oh ich war so durcheinander. Ich konnte Alec nicht verraten! Nicht ihn. Aber mein Vater konnte nicht wegen mir sterben.
>Sie sind am Rand des Waldes.< verriet ich dem Wächter. Meine Stimme war kaum hörbar. Ich hab gerade Alec umgebracht. Sie würden auf dem Scheiterhaufen verbrenne. Wie ein kleines Kind fing ich an um mich zu schlagen und lief Weinen aus dem Haus. Ich hörte die Wachen nach mir rufen. Doch ich lief immer weiter vor mich. Auf einmal verlor ich den Grund untermeinen Füßen. Eine Klippe. Ich fiel runter und runter. Mit einem lauten Knall prallte ich auf die Erde. Eine Warme Flüssigkeit floss aus mir raus. Blut. Mein Blut. Danach fühlte ich nur noch einen brennenden Schmerz.
Deswegen dachte ich, ich hätte jemanden umgebracht. Die ganzen Jahre lange dachte ich er wäre wegen mir tot. Und jetzt steht er da hinten. Eine Träne kullerte über meine Wange.
>Was ist los mit ihr?< fragte Rosalie.
>Sie hat sich an ihre Verwandlung erinnert…< erklärte Edward ihr.
Ich hielt es nicht mehr aus und sprach Alecs Namen aus. *Er lebt!* schoss es mir durch den Kopf. Überglücklich machte ich mich unsichtbar und ging langsam auf Alec zu. Niemand durfte mich hören. Unbemerkbar stellte ich mich vor ihn. Er starrte auf den Platzt, auf dem ich damals saß. Immer noch unsichtbar, drückte ich ihm einen Kuss auf die Lippen.
>Nina?< fragte er und sah sich um. Ich strich ihm über die Wange. Dann trat ich einen Schritt zurück. Er würde mir nie verzeihen können. Ich hab ihn verraten. Meinen größten Schatz. Still rollte eine Träne über meine Wange. Wie damals – an meinem letzten Tag als Mensch – lief ich einfach in den Wald. Ich lief immer weiter.
Als ich dann endlich anhielt, zitterte ich am ganzen Leib. Wütend schlug ich gegen einen Fels, der in Tausende stücke zersprang. Wieso war so wütend?
>Nani…< sagte jemand ungläubig meinen Namen. Ich sehnte mich so sehr nach dieser Stimme. Ich hörte das Alec langsam auf mich zukam. Ich trat einen Schritt von ihm weg. Er sah mich fragend an.
>Ich… Ich hab euch verraten… Ich hätte es ihnen nicht sagen sollen…< sagte ich mit dem Blick auf den Boden gerichtet. Im Nächsten Moment lag Alecs Hand auf meiner Wange. Ich warf mich, ihm um den Hals. Ich wollte ihn nie wieder gehen lassen. Nie wieder!
Er strich mir über den Kopf und flüsterte in mein Ohr >Sieh mal Positiv. Jetzt haben wir eine Ewigkeit für uns.<
Seine Worte zauberten ein Lächeln auf meine Lippen.
>Bist du nicht wütend? Ich meine… ihr habt mir vertraut. Und ich hab euch verrate.<
>Wie soll ich auf meinen Engel wütend sein? Ich hab die ganze Zeit gehofft, das du nicht auf dem Scheiterhaufen geladen bist.< Engel… Er nannte mich damals immer Engel.
>Ich lieb dich!< wisperte ich.
>Ich dich noch mehr.<

Kommentare (1)

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Luna2003 (51933)
vor 1183 Tagen
Süß !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!