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Bleach - Who am I?

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1 Kapitel - 1.372 Wörter - Erstellt von: BoatOfFate - Aktualisiert am: 2014-05-01 - Entwickelt am: - 4.254 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

We are all rowing the boat of fate,
the waves keep on coming and we can't escape

Manchmal gibt es diese Momente in denen man selbst nicht weiß wer man selbst ist. Akina Jiyūmoto hat dieses Gefühl schon oft erlebt und jetzt will sie es drauf ankommen lassen. Sie will wissen wer sie ist.

Ein Mädchen und ihr Schicksal.

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PROLOG ~ 06.09 ~ „Mami was ist das?“ .. „MAMI!“ Regungslos stand sie da. Sie war starr vor Schreck und ihre, mir immer so vertrauten, braunen
PROLOG



~ 06.09 ~

„Mami was ist das?“ .. „MAMI!“ Regungslos stand sie da. Sie war starr vor Schreck und ihre, mir immer so vertrauten, braunen Augen waren aufgerissen und in den Himmel gerichtet. Ich war gerade erst 5 Jahre alt, aber immer ein wenig anders als die Kinder in meinem Alter. Während sie im Kindergarten im Bällebecken spielten, sich an den Haaren zogen, sich um ein Spielzeugauto stritten oder sich in eine Ecke legten und schliefen saß ich irgendwo am Rand und beobachtete sie. Das war allerdings nicht immer so. Erst ab fünf Jahren änderte sich so einiges. Deswegen haben sich die Betreuer immer große Sorgen um mich gemacht, weil ich fast gar nicht mehr gesprochen habe. Eigentlich lag es daran, dass ich Angst hatte. Angst vor Kreaturen, die ich seit ich fünf bin immer wieder wahrnahm. Doch niemand anders sah sie und niemand glaubte mir. Was macht man als fünfjähriges Kind, dass Gestalten sieht, die niemand anders bemerkt? Ich habe versucht sie auszublenden, nicht zu beachten und sie irgendwie aus meinem Leben zu radieren. Mir kam es, als würden es immer weniger werden, je mehr ich mich verschließe und niemanden damit überrumpel..
Am 06.09 kam es dazu, dass eins dieser Monster meinen Vater angreifte. Erst an diesem Tag habe ich bemerkt, dass mein Vater und meine Mutter diese schrecklichen Gestalten ebenfalls sehen konnten. Wieso haben sie mir nichts davon gesagt? Mich einfach mit der Angst allein gelassen? Meine Mum hat mich gerade ins Bett gebracht, als sie anfing aufgewühlt durch mein Zimmer zu laufen. Sie lächelte mich nur an und sagte: „Alles ist gut, mein Schatz.“, als ich sie fragte, was denn los sei. Natürlich macht das ein Kind umso ängstlicher, wenn die eigene Mutter verzweifelt und total neben der Spur im Zimmer rum wandelt. Auf einmal erschrak sie, lief aus meinem Zimmer und schrie nach meinem Vater. „BENJIRO!“ Ihre Stimme war vor Angst erstickt und der letzte Ton erlosch im Echo. Ich sprang aus meinem Bett, um zu meiner Mum zu rennen. Sie stand am Geländer der Treppe und schaute verängstigt nach unten. Tränen rannen ihre Wangen entlang und ihre Hände umschlungen fest das Geländer der Treppe. In dieser Lage hatte ich meine, sonst so fröhliche, aufgeweckte Mutter noch nie gesehen. „Mami was ist denn?“ Vorsichtig tapste ich zu ihr und hielt mich an ihrem Rock fest. Sie blickte erschrocken zu mir und lächelte bei meinem Anblick. „Komm schnell her mein Schatz.“ Vorsichtig und zittrig nahm sie mich auf den Arm und drückte mich fest an sich. Plötzlich krachte etwas in unser Haus. In die Etage in der meine Mum und ich uns befanden. Es war so laut, dass ich am liebsten taub gewesen wäre. Der Boden unter uns schien wie Glas zu zerbrechen und bebte fürchterlich. Etwas nasses lief in meinen Rücken. Ich bemerkte, dass es eine Träne meiner Mutter war, die mich nun noch fester an sich presste. Mir liefen vor Angst ebenfalls viele Tränen die Wangen runter. Ich kniff die Augen zu und wünschte, nein betete dafür, dass alles nur ein böser Traum war. Meine Mum wusste, dass etwas kommen würde. Deswegen hat sie nach meinem Vater gerufen. Um uns herum wurde alles zerstört. Alles krachte in sich zusammen. Die Wände, der Boden, das komplette Haus fiel wie ein Spiegel in sich zusammen. Es dauerte nicht lange, da rutschte uns der Boden unter den Füßen weg und meine Mum fiel mit mir in die Trümmer. Zum Glück überlebten wir diesen kleinen Sturz und retteten uns mit aller letzter Kraft aus dem Chaos. Es war schwer durch Trümmer zu stapfen und schnell blieb ich hängen und fiel. Alles schmerzte und ich musste kämpfen, dass ich nicht das Bewusstsein verliere. Meine Mum eilte so schnell es ging zu mir zurück und nahm mich wieder auf den Arm. Sie hat so eine Last auf sich genommen, in dem sie auch noch mit mir irgendwie da raus kommen musste. Der Staub der umher wirbelte ließ den Atem ersticken und man merkte bei jedem Atemzug, wie der Hals auf eine Art und Weise vertrocknete. Hustend und keuchend fielen wir im Garten zu Boden. Die Luft war etwas reiner, aber der Staub wirbelte bei jedem weiteren Einsturz mehr und mehr nach draußen. Auf einmal erlosch ihr Husten. Wie gebannt sah sie zum Himmel hinauf und wimmerte fast vor Furcht. Ich rief ihren Namen, doch sie reagierte nicht. Schließlich schaute ich in ihre Richtung und da war es wieder. Diese unglaublich schreckliche Kreatur. Das war es, dass unser Haus in Einzelteile zerlegte. Der Himmel kam mir schwarzer vor, als er nachts sowieso schon ist. Dieser Himmel war ohne Mond und Sterne, kalt und unerreichbar. In meinem Blickfeld war genau dieses Monster. „KASUMI! AKINA! RENNT WEG!“ Ich erschrak und bemerkte, dass mein Vater aus vollem Leibe unsere Namen rief. Wie erstarrt saß ich dort. Das Monster hatte seine „Augen“ nun auf uns gerichtet. Wir hatten seine volle Aufmerksamkeit. Schnell riss ich mich zusammen und schüttelte so hart es ging an meiner Mutter. „Mum! Wir müssen hier weg! Schnell, beeil dich!“ Ich zog und zog an ihr doch sie rührte sich nicht. Schließlich kam mein Vater und zog uns beide davon. Er trug meine mittlerweile bewusstlose Mutter und ich rannte so schnell es ging hinter her. Ich hatte Angst mich umzudrehen. Noch einmal dieses Vieh zu sehen. Seine abartig große dunkle Gestalt, das Loch in seinem Bauch und seine weiße verzierte Maske, durch die gelbfarbene Augen schienen. Dieses Monster gibt unheimlich laute Geräusche von sich, die durch die ganze Umgebung schallen und es scheint, als würden sie in deinen Ohren weiter klingen. Wie kann es sein, dass sonst niemand sie sieht? Sie sind groß, laut und zerstörerisch. So viele Fragen die in meinem kleinen Kopf rumirrten. Urplötzlich drehte sich mein Vater um und ich prallte genau gegen ihn, da ich nicht so schnell stehen bleiben konnte. „Dad was ist denn?“ komischerweise klang meine Stimme fest und entschlossen. „Pass auf deine Mutter auf, Akina“, er legte sie behutsam auf den Boden in meine Arme, bis er fort fuhr „Du hast diese Kreaturen in letzter Zeit öfter gesehen nicht wahr? Ich habe keine andere Wahl, irgendwie muss ich es aufhalten, denn es wird uns weiter verfolgen. Eines Tages verstehst du den Grund, meine Kleine.“ Aufmunternd drehte er sich noch einmal zu mir und lächelte. Sprachlos starrte ich ihn an. Hatte er vor gegen dieses Ding zu kämpfen? Wie und womit? Er trat unserem Verfolger und Hauszerstörer immer näher. Ich brauchte ein bisschen um zu verstehen was gerade passiert. Die Zeit schien für einen Moment wie eingefroren. Was hatte all dies nur zu bedeuten? Warum tauchen diese Monster gerade jetzt auf? Wieso sieht sie niemand? Warum gerade meine Familie? Die vielen Fragen quälten mich und es fühlte sich an, als würden sie mich erdrücken. Ich brauchte Antworten, Erklärungen.
Meine Augenlider wurden schwer und ich wusste, dass ich gleich bewusstlos werden würde. Krampfhaft versuchte ich mich wachzuhalten, denn ich wollte auf meine Familie aufpassen. Die Zeit lief weiter. Meine Augen fielen zu und ich hörte nur noch ein undeutliches: „Gib mir Sie!“ ..
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Bleach - Who am I?
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We are all rowing the boat of fate,the waves keep on coming and we can't escapeManchmal gibt es diese Momente in denen man selbst nicht weiß wer man selbst ist. Akina Jiyūmoto hat dieses Gefühl schon oft erlebt und jetzt will sie es drauf ank...
http://www.testedich.de/quiz33/quiz/1397863469/Knowing-who-I-am
http://www.testedich.de/quiz33/picture/pic_1397863469_1.jpg
2014-04-19
407LK
Bleach

Kommentare (4)

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Mitzy (13678)
vor 558 Tagen
Auf jeden Fall weiterschreiben!!!!!!!!!!!!!!!!!!
aki (76673)
vor 863 Tagen
Omg wie cool ist das den !!!!! Mach weiter ich bin schon sogespant!!!! Deine aki
sayuri (31369)
vor 929 Tagen
Voll gut ich hoffe du schreibst weiter ✨
Jacky (42015)
vor 1217 Tagen
Ohaa .. Voll schön und Traurig zugleich ! :) Ich hoffe du schreibst ein fortsetzung ! Und dann noch eine :D