Springe zu den Kommentaren

LL die Geschichte eines Monster

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
6 Kapitel - 7.410 Wörter - Erstellt von: Melana - Aktualisiert am: 2016-01-15 - Entwickelt am: - 889 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

LL ist eine Untote und dies ist die Geschichte, wie sie die Herrschaft an sich reißt.

1
In der Bar von Skera, der Hauptstadt von Los Milgano, wird viel geredet, gelacht und gefeiert. Doch heute Abend ist die Rede von dem Monster von Skera. „Hey, habt ihr auch schon von dieser LL gehört?“ „Na klar, über die redet doch jeder!“ „Mann, der möchte niemand begegnen.“ Noch lange reden die Leute in der Bar über das, bis jemand gehen muss. „Ich muss dann mal gehen.“ „Pass gut auf dich auf! Lass dich ja nicht von dieser LL schnappen!“ Lars, so heißt die Person die geht, läuft aus der Bar raus und geht durch eine dunkle Gasse. Plötzlich hört er ein leises Knurren. Es tönt nicht nach einem Tier, aber auch nicht nach einem Menschen. „Hallo? Ist da jemand?“ Lars sieht was auf sich zukommen, aber es ist zu schnell, er sieht es nicht genau. Kurz darauf spürt er einen starken Schmerz in seiner Brust. Er sah runter und erblickt eine dunkle Gestalt die ihm einen spitzen Gegenstand durch das Herz bohrt. Er schreit. Danach fällt er leblos zu Boden und die Gestalt schaut auf ihn herablassend runter. Dann reißt es ihm das Herz aus dem Leibe, nimmt ihm Blut ab und reißt ihm noch ein Bein aus. Nachdem es alle Sachen in einer Großen Tasche verstaut hat, beugt es sich über Lars, nimmt den spitzen Gegenstand, was ein Dolch ist und ritzt ihm ein Zeichen in den Hals. . Es steht auf, sieht noch einmal auf die Leiche und ist weg. Das ist LL, das Monster von Skera. Jeden Abend macht sie so einen Streifzug durch die Stadt. Warum sie das macht? Es macht ihr Spaß. Bei ganz Großen Leuten, wie zum Beispiel Politiker, foltert sie die Personen. Bei den normalen Bürgern geschieht es kurz und schmerzlos. Das ist ihr Alltag. Schnell springt sie weiter durch die Nacht und haltet weiter Ausschau auf weitere Opfer. Sie will noch nicht nach Hause gehen. Ein Knurren aus ihrem Bauch macht sie darauf aufmerksam, dass sie Hunger hat. Ein saftiges Herz in Blutsosse und dazu noch knackige Augen, das wäre jetzt perfekt! Ihr läuft schon das Wasser im Mund zusammen. „ Blut und ein Herz habe ich ja schon. Ich brauche nur noch Augen. Am besten grüne, die schmecken am besten“, denkt sie und leckt sich über die Lippen. Sie macht halt auf einem Dach und sieht sich um. Da unten, da ist was! Eine Gruppe, besser gesagt eine Mädchenbande läuft da unten herum. „Sehr schön ein Mädchen hat grüne Augen. Die anderen sind Spielzeuge für mich“, dachte sie und lacht. Ängstlich dreht sich die Mädchenbande um. Sie haben das Lachen gehört. Aber das ist LL egal. Sie bringt sowieso alle um. Und keiner kann LL entkommen. Schon legt sie los: Dem ersten Mädchen verpasst sie drei Schläge in die Magengrube und kickt sie dann gegen die Wand, sodass die Wirbelsäule knackt. Die zweite packt am Kopf und reißt ihn ab, der dritten sticht sie ins Herz und der vierten und fünften schlitzt sie den Magen auf. Nun lebt nur noch das Mädchen mit den grünen Augen. „Tu mir nichts, bitte tu mir nichts“, wimmert das Mädchen, das wahrscheinlich erst 8 Jahre alt ist. Doch LL ist alles egal. Sie nimmt den Kopf des Kindes und schneidet ihn mit einem Hackfleischmesser durch. Blut spritzt nach allen Seiten. Mit dem Kopf in der Hand läuft sie zum nächsten Haus, springt hoch und rennt schneller als der Wind nach Hause. Zuhause geht sie in die Küche, holt ein Messer und sticht die Augen raus. Dann geht LL zum Vorratsschrank und wirft den Kopf des Kindes rein. Plötzlich stutzte sie und schlägt sich mit der Hand ins Gesicht. „Oh nein! Ich habe vergessen meine Initialen in die Hälse einzuritzen! Tja, ich bin auch nur eine vergessliche Seele.“ Das Monster dreht sich um, packt ein Messer und rennt zurück an den Tatort. Zum Glück hat noch niemand die Leichen entdeckt, die auf dem Boden liegen. Überall hat es Blutspritzer. Einem normalen Menschen hätte es den Magen umgedreht, doch LL macht es nichts aus. Schnurstraks läuft sie zu der nächstbesten Leiche, ritzt die Initialen ein, geht zu der nächsten, macht das gleiche und so weiter, bis sie es bei allen gemacht hat. „So, fertig. Jetzt gehe ich nachhause und bereite mir das Essen vor“ „Nicht so schnell“, hört LL eine dunkle, raue Stimme. Sie dreht sich nicht um, sagt aber genervt: „Wer ist da?“ Eine muskulöse, mindestens zwei Meter große Gestalt trat aus dem Schatten der Häuser. „Ich bin der Boxermeister Leonardo McRoy. Alle Welt nennt mich aber Leo Monsterhunter. Ich habe von dir gehört. Hättest du Lust, gegen mich zu kämpfen?“ „Mich hat noch nie ein Sterblicher um ein Duell gebeten. Aber wenn du willst können gerne gegeneinander antreten.“ Beide machen sich bereit. Leonardo geht in seine Boxerposition, LL legt ihre Waffen ab und geht in Kampfposition. „LOS!“ schreit der Boxermeister und rennt auf LL los. Das ist ein Fehler, denn LL springt über Leo, landet elegant auf dem Boden und tritt ihn in den Rücken. Er taumelt nach vorne, erholt sich aber von dem Tritt, steht auf und geht in die Verteidigung. Sie fängt an, einen Sturm von Schlägen und Tritten auf ihn zu machen. Der McRoy blockt alles, bekommt aber ein bisschen ab. Jetzt geht er fließend von Verteidigung zum Angriff und verpasst LL einen Schlag, den sie aber trotzig blockt. Ein zweites Mal springt LL über Leo und nimmt ihn in einen wohl zu festen Schwitzkasten. Dem armen Leo wird nämlich den Kopf abgerissen und das Blut spritzt wie eine Fontäne aus seinem Hals. LL grinst nur und versucht ein paar Blutspritzer mit dem Mund aufzufangen, wie kleine Kinder Schneeflocken. „So, genug gespielt“, murmelt sie und beginnt dem toten Leonardo McRoy ihre Initialen einzuritzen. Dann geht sie mit dem Kopf von ihm nachhause. Mit dem hat sie nämlich noch etwas vor. Sie schreibt einen kurzen Zettel auf dem steht: Dies ist der Kopf des Boxermeister Leonardo McRoy, der auch Leo Monsterhunter genannt wird. Er hat sich mit mir angelegt, darum ist es seine Schuld, dass er nun tot ist. LL. Nachdem sie das geschrieben hat, nimmt sie eine grüne Nadel und steckt den Zettel an seinen Kopf. Sie packt den Kopf an den Haaren und ist schneller als ein Schellzug beim Polizeiposten. Unbemerkt legt sie den Kopf in den Briefkasten und geht zu ihrer Höhle. „Endlich kann ich mal etwas essen. Ich hab richtig Kohldampf.“ Schon wird das Essen gekocht: Zuerst wird das Herz in Blutsosse eingelegt und die Augen werden dazugegeben. Jetzt nur noch so etwa 20 Minuten köcheln und É Voila, das Essen ist fertig. Sie setzt sich und isst genüsslich ihr leckeres Mahl. Danach räumt sie die Küche auf, zieht sich um und legt sich ins Bett. „Wie schön, dass ich heute noch so eine lustige Abwechslung hatte“, dachte LL „ich werde morgen noch einen ganzen Tag trainieren, damit meine Gegner nicht denken, ich wäre schwach. Wenn die dies täten, wäre es eine Schande für meine Vorfahren. Nein, das lasse ich nicht zu“ LL dreht sich zur Seite, kuschelt sich an ihr Lieblingskissen und schläft seelenruhig ein. Was sie aber nicht wusste, dass ein Kumpel des Boxermeisters Leonardo McRoy von seinem Tod schon erfahren hat und nun Rache möchte. Wird dies ein gutes Ende nehmen?

Kommentare (8)

autorenew

Melana (01592)
vor 637 Tagen
Wenn ich Zeit Habe mache ich es vielleicht.
Luna (90136)
vor 642 Tagen
Tolle Geschichte! Schreibst du sie weiter?
Melana (01592)
vor 656 Tagen
Hi Leute,
es tut mir MEGA Leid, dass ich so lange kein Kapitel hochgeladen habe. Jetzt habe ich aber das 4. und 5. hochgeladen viel Spass.
Melana (01592)
vor 692 Tagen
Ich hab das 3. Kapitel hochgeladen
Melana (01592)
vor 702 Tagen
Danke *sich riesig freu*
julien (85825)
vor 707 Tagen
Gute geschichte gefält mir
Melana (01592)
vor 714 Tagen
Hier ist das neue Kapitel :)
Melana (01592)
vor 727 Tagen
Soll ich die Geschichte weiterschreiben ?