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FF Twilight Teil 2

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2 Kapitel - 1.371 Wörter - Erstellt von: Callie Victoria Lykke - Aktualisiert am: 2016-08-31 - Entwickelt am: - 991 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier könnt ihr weiterlesen, wie es mit Callie und Carlisle weitergeht.

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    Kapitel 3: Carlisle verschwunden?
    Als ich aufwachte ging gerade die Sonne auf und die andere Hälfte des Bettes neben mir war leer. Sofort spürte ich, wie die Nadel, die mich in den vergangenen Tagen so oft gestochen hatte, wieder zustach und mich eine Melancholie überfiel. Er war die ganze Nacht nicht nach Hause gekommen, das hatte er noch nie getan. Wahrscheinlich bereute er es furchtbar, mir das Zugeständnis mit dem Kind gemacht zu haben. Seufzend ging ich ins Bad und machte mich fertig. Dann stieg ich auf das Geländemotorrad und fuhr zum Haus der Cullens. Vielleicht wussten die ja etwas über Carlisles Verschwinden? Wenn ich von einem der Vampire getragen wurde brauchten wir nur wenige Minuten, sie sprangen einfach über den Fluss. Mit dem Motorrad musste ich zu der Stelle fahren an der das Wasser seicht war, was eine gute Stunde Umweg bedeutete. Als ich endlich am Haus angekommen war, bemerkte ich, dass auch dieses verlassen war. Ich zog den Haustürschlüssel aus meiner Jackentasche, Esme war so freundlich ihn mir zu geben, als sie erfuhr, dass Carlisle und ich zusammen waren und heiraten wollten. Carlisle und seine Schwester Esme hatten die Kinder verwandelt und aufgezogen. Esme ging vollends in ihrer Mutterrolle auf, bis sie Archibald kennen lernte. Nun zog sie mit ihrem Archie durch die Welt und versuchte auch andere Vampire von der vegetarischen Lebensweise zu überzeugen. Wir kamen auch gut ohne sie klar, obwohl die anderen sie vermissten, ich kannte sie ja eigentlich nicht wirklich. Doch ihre herzliche fast liebevolle Art hatte mir auf Anhieb gefallen und manchmal dachte ich, dass alles harmonischer wäre, wenn sie noch hier wäre. Ich sammelte mich wieder, stieg die Treppenstufen zur Haustür empor und schloss auf. Das Haus war leer, erst im Wohnzimmer entdeckte ich Nessie und Jakob. Die zwei spielten auf dem Fußboden mit verbogenem Silberbesteck. Jakob blickte erstaunt zu mir hoch, als ich so in der Tür stand. „Hat Carlisle dir denn nicht erzählt, dass die Vampire jagen gehen?“ „Nein, hat er nicht. Er hat mir gestern Essen gekocht und dann war er weg. Einfach so! Ohne eine Nachricht! Ich habe es alleine einfach nicht mehr ausgehalten. Ich denke die ganze Zeit nach und habe das Gefühl, dass sich alles nur noch weiter verknotet und ich an allem Schuld bin. Ich weiß nicht mehr weiter.“, schluchzte ich los. Und dann brach alles aus mir hervor, die ganze Geschichte von Anfang bis Ende. Schließlich legte Reneseme mir ihre kleine Hand auf die Wange. Vor meinem inneren Auge lief das Ende einer Konversation zwischen Carlisle und Edward ab. Offenbar hatte Nessie in Edwards Armen geschlafen und war dann aufgewacht. „Ich habe an Bella gedacht, das reichte aus um meine Selbstbeherrschung zu gewährleisten. Wenn du Callie auch nur halb so sehr liebst, wie ich Bella, dann kannst du dich von ganz alleine beherrschen.“, beharrte Edward. „Ich liebe Callie mehr als alles andere auf der Welt, deswegen will ich ihr ja auch alle Wünsche erfüllen.“, erwiderte Carlisle. Dann nahm Reneseme ihre Hand von meiner Wange und gähnte. Sowohl Jake als auch ich mussten schmunzeln. „Zeit für unseren Mittagsschlaf, nicht wahr Nessie?“, fragte Jake. Müde, schon fast eingeschlafen nickte sie, dann hob Jake sie hoch und kuschelte sich mit ihr auf die Couch. „Darf ich auch?“, fragte ich schüchtern, „Ich kann einfach nicht alleine sein!“ Nessie nickte im Halbschlaf, Jake murmelte ein leises „Klar, Call!“ und ich kuschelte mich zu den beiden. Jake nahm mich in den Arm und nachdem ich in der Nacht so schlecht und kurz geschlafen hatte, benötigte ich jetzt dringend Schlaf und so fiel ich bald darauf in einen kurzen, traumlosen Schlaf.


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    Kapitel 4: Hochzeitsvorbereitungen
    Als ich wieder aufwachte, lag ich allein auf der Couch. Und am anderen Ende saß Carlisle. Er hatte meine Beine auf seinem Schoß und lächelte. Als ich die Augen aufschlug, schoss Carlisle von meinen Füßen zu meinem Kopf. Er strich mir liebevoll meine Haare aus dem Gesicht und küsste mich erst auf die Stirn, dann auf die Wangenknochen, auf die Nasenspitze und schließlich – ENDLICH – auf den Mund. „Wo warst du? Ich habe mir solche Sorgen gemacht. Hast du denn meinen Brief nicht gelesen?“ Mit dem Gefühl verletzt, gekränkt und hintergangen worden zu sein, guckte ich ihn an und fragte: „Welchen Zettel? In unserem Haus lag kein Zettel. Ich habe es bei uns im Haus nicht ausgehalten, deswegen bin ich hierher gefahren, doch auch hier war keiner, außer Jake und Reneseme.“ „Aber ich habe dir doch einen Brief auf die Anrichte gelegt. Ich war mit Alice, Jasper, Rosalie, Emmet, Bella und Edward jagen! Jake hatte versprochen auf Nessie aufzupassen. Sie ist zu klein und zu viel Mensch, als dass sie mit auf Jagd könnte. Und zur Not hatte ich dir seine Handynummer aufgeschrieben.“ „Und ich dachte, du würdest deine Entscheidung, mit mir ein Kind zu bekommen bereuen.“, sagte ich noch immer gekränkt. "Ich werde nichts bereuen. Ich liebe dich und ich bin bereit alles für dich zu tun. Ich ertrage den Gedanken, dass du unglücklich bist, nicht. Du weißt, ich habe dir damals gesagt, dass ich Edwards Entscheidung nicht verstehen kann. Aber jetzt verstehe ich sie. Er liebte Bella so sehr, wie ich dich liebe und er kann ohne Bella genauso wenig leben, wie ich ohne dich, Callie." Noch nie hatte mein Name aus seinem Mund liebevoller geklungen, als heute. Und als sich die Anderen leise aus dem Raum zurückzogen, ohne einen einzigen Laut, berührten sich unsere Lippen. Dieses Gefühl, Carlisle schaffte es jedes Mal es auszulösen. Wenn er mich anlächelte, mich küsste, wenn er redete. Doch plötzlich überfiel mich eine ungeheure Angst. "Heißt das du wolltest mich nicht in einen Vampir verwandeln und wenn ich tot gewesen wäre, wärst du zur Volturi gegangen und hättest dich töten lassen, weil du ohne mich nicht leben kannst?" "Ja, ich kann nicht ohne dich leben. Ich ertrage den Gedanken, dass du nicht in meiner Nähe bist nicht. Doch nun denke ich anders. Wenn es dein Wunsch ist, werden wir ein Kind bekommen. Und wir werden ewig zusammen leben. Wäre das für dich vorstellbar?" Ich nickte, ich konnte vor Rührung kein Wort sagen und er beugte sich zu mir und küsste mich. Als ich keine Luft mehr bekam wischte er mir die Tränen, die ich geweint hatte ohne es zu bemerken, von den Wangen. Dann wollte er mich hochheben, um mich zu unserem Haus zu tragen, doch ohne, dass wir sie bemerkt hatten, war Alice wieder in das Zimmer getreten und räusperte sich. „Nein, du wirst Callie nicht entführen. Sie war heute mit uns verabredet, mit Rose und mir und wir wollten die Fakten zur Hochzeit durchsprechen. Sie muss die Kleider anprobieren, das von Rose und auch das von ihrer Mutter. Vielleicht passt ihr etwas nicht und wir brauchen noch Zeit um Änderungen vorzunehmen. Also lass sie jetzt bitte los und überlass sie uns. Sie muss die Schuhe einlaufen, die Frisur absegnen und wir müssen ihre Nägel machen. Schließlich soll sie gepflegt aussehen, wenn ihr heiratet.“, grummelte Alice. „Ok, aber vorher lasst ihr uns noch eine Viertelstunde alleine.“ „Schon verstanden. Doch vorher muss ich noch kurz mit Callie reden.“, seufzte Alice. Verwundert schaute ich sie an: „Was willst du denn wissen? Ich habe vor Carlisle keine Geheimnisse, schließlich heiraten wir Samstag.“ „Also gut. Was ist mit deinen Eltern! Wollen die nicht auch zu eurer Hochzeit kommen?“

Kommentare (1)

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Hello (17665)
vor 412 Tagen
Tolle Geschichte bitte schreib weiter ❗