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7 Kapitel - 1.041 Wörter - Erstellt von: SundayRain123 - Aktualisiert am: 2017-03-27 - Entwickelt am: - 620 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eine bunte Mischung aus allem. Kann Sinn ergeben, muss aber nicht.

    1
    Mit schneidenden Fängen zerreiße ich die Finsternis, breite mich aus und verdränge, schließe ein was immer ich nehmen kann. Ich verachte ihre dunk

    Mit schneidenden Fängen zerreiße ich die Finsternis, breite mich aus und verdränge, schließe ein was immer ich nehmen kann. Ich verachte ihre dunklen Weiten, durchbohre sie Strahl für Strahl und sie kann sich nicht wehren, gegen die Macht, die ich hab. Ich bin das Gute, komm folg mir, mein Kind, ich führe dich nirgendwo hin und je schneller du rennst, desto schneller erlischt meine Liebe wieder. Ich bin immer da, damit du auch sehen kannst wie Dunkel es wird, wenn ich fehle. Du fürchtest die Schrecken der Nacht? Soll ich sie dir zeigen? Ich hab keine Heimat, mal hier und mal dort, um dich zu verwirren. Du täuschst dich wohl, du weinst im Schatten und was du da umklammerst ist Schein! Du flehst mich an, bei dir zu bleiben, du verzehrst dich, du betest. Und vielleicht, ja, nur für dich. Doch wirklich geben, tu ich dir Nichts.

    Darf ich mich vorstellen? Ich bin das Licht .

    2

    Das Licht so
    Zinnoberrot schwarz
    Zergräbt schattenlos das Angesicht
    In das ich fliehen wollte.

    Mein Herz so
    Vergissmeinnicht blutend
    Zerreißt atemlos das Händepaar
    In das ich fallen wollte.

    Deine Stimme so
    Zitronengelb lachend
    Zerwühlt rücksichtslos das Tal
    In das ich ziehen wollte.

    Unsere Seelen so
    Mitternachtsblau
    Strahlen dem Himmel entgegen
    Wir
    Sind

    Wieder und wieder

    So klar, wie der Mond.

    3

    Wie ich dich liebe
    Mein Sonnenschein
    Wie ich dich hasse
    Und Lüge Lüge Lüge
    Wie ich dich brauche
    Zum Glücklich sein
    Nie von dir lasse
    So Müde Müde Müde

    4

    Ich dachte
    Ich hätte etwas gefühlt
    In jener traumlosen Nacht
    Doch
    Es war nur der Wind
    Und kein Blatt rührte sich

    5
    Das Schiff aus Papier

    Mein Schiff aus Papier auf dem Ozean der Stille
    floss einmal durch Wellen und Winternebel
    Kein Zeichen, kein strömen, ein Wille
    Kein Wort mehr zu sagen, im Herzen ein Knebel

    Mein Schiff aus Papier im Reiche der Winde
    flog einmal durch das Auge des Sturms
    Kein Flügel, kein Atem, Verschwinde ...
    Ein winziger Schritt noch zur Kante des Turms

    Mein Schiff aus Papier im Herzen der Erde
    vergrub sich einmal in Sorgen und Not
    Kein Spaten, kein warten, ein Erbe
    Kein Licht mehr zu sehen, denn alles war tot

    Mein Schiff aus Papier im Tanz mit dem Feuer
    brannte einmal einen Weg sich durch Stein
    Kein Funke, kein Zorn, ein Steuer
    Kein glimmendes Leben und trotzdem ein Sein

    Mein Schiff aus Papier in goldener Öde
    kaufte einmal eine Welt sich aus Schein
    Kein Nutzen, kein Wollen, so müde
    Solang ich kein Geld hab, ist gar nichts hier mein

    Mein Schiff aus Papier im Silber der Sterne
    reiste einmal bis zum Mond und zurück
    Nicht Rücksicht, nicht Aussicht, nur Ferne
    Ein Raumschiff zum Fliegen und trotzdem kein Glück

    Mein Schiff aus Papier mit bronzenen Schilde
    kämpfte einmal gegen Worte und Zeit
    Kein Blut, keine Waffen, nur Milde
    Und dennoch verwundet und niemals geheilt

    Mein Schiff aus Papier in deinen Händen
    verbarg sich einmal, nur vor sich selbst
    Kein Ausweg, kein Einweg, Gefangen
    Und doch werd ich atmen solang du mich hältst.

    6


    Du
    Bist hier
    Mit jedem Zug
    Vermisse ich dich mehr
    Das ich dich kennen durfte
    Ist mehr als ich verdient habe

    7
    Er atmete ein. Der Schrei eines Vogels weckte ihn. Frost wurde zu Tau und Tau zu Nebel. Die Sonne färbte die grauen Schleier violett. Mühsam stand e

    Er atmete ein. Der Schrei eines Vogels weckte ihn. Frost wurde zu Tau und Tau zu Nebel. Die Sonne färbte die grauen Schleier violett. Mühsam stand er auf, seine kalten Glieder schmerzten, als er sie streckte. Er hatte auf dem Boden geschlafen, unter freiem Himmel. Allem ausgesetzt, was die Nacht zu bieten hatte. Die Bäume griffen nach längst verblassten Sternen, rotes Laub wie Blut an den Ästen. Hinter ihm, eine Wand aus nacktem Fels. Unbezwingbar, unüberwindbar und undurchschaubar. Was dahinter lag war ein Geheimnis. Ein Adler, begriff er, als der Vogel wieder schrie. Seine Schritte waren lang und sicher, doch der Boden des Waldes war tückisch. Er lief wie im Zickzack, wich einer Grube aus, stieg über einen toten Ast und überwand eine Anhöhe.Er blieb stehen, als es keine Erde mehr gab, auf die er treten könnte. Ein Abhang. Es war ihm, als flöge er, so hoch stand er über allem. Es war eine Fläche gelben Grases, dort unter ihm. Ein Land aus Gold dehnte sich zum Horizonten, küsste in der Ferne den Himmel. Mächtige Wesen liefen dort unten, an Königlichkeit und Kraft von nichts zu übertreffen. Das Donnern ihrer Hufe konnte sich messen mit dem Donner des Gewittersturms. Sie waren viele an der Zahl, unzählbar viele. Tupften das goldene Land mit den braun ihrer massigen Körper. Ihr Brüllen drang an sein Ohr, es spürte das Echo in seinen Händen, seinen Beinen, seinem Bauch und seinem Herzen. Es erfüllte ihn mit Glück.
    Er atmete aus. Der Wecker klingelte. Die Bisons waren tot. Und er ein Kind ohne Heimat.

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1487452127
Einige Texte
Einige Texte
Eine bunte Mischung aus allem. Kann Sinn ergeben, muss aber nicht.
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http://www.testedich.de/quiz46/picture/pic_1487452127_1.jpg
2017-02-18
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Kommentare (4)

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SundayRain123 ( von: SundayRain123)
vor 209 Tagen
Spaß macht es tatsächlich ein bisschen xD
Fuchsi ( von: Fuchsi)
vor 224 Tagen
Das ist doch in Ordnung, sie sind nämlich auch echt gut!
*seufz* Ich wünschte ich wäre auch so eine begabte Schreiberin..
Okay, genug der Schleimerei xD
Haptsache, du hast Spaß an dem, was du schreibst und mir wird es so oder so gefallen, da bin ich mir sicher ^-^
SundayRain123 ( von: SundayRain123)
vor 226 Tagen
Danke. :) Bin in letzter Zeit ein bisschen auf Gedichte fixiert. ^^
Fuchsi ( von: Fuchsi)
vor 226 Tagen
Wow, ich kann dich mittlerweile wohl mit auf die Liste meiner Lieblingsautoren setzten.. ich liebe deine Texte über alles, deinen Schreibstil, und auch, dass das hier so eine "bunte Mischung" ist! *-*