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Verloren

Es geht um eine Kätzin die ihr Gedächtnis verliert, der Rest kommt in der Geschichte:)

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    VERLOREN VON DÄMMERFALL BITTE NICHTS KOPIEREN! Prolog: Es war einmal ein Junges, es war neugeboren, es war alleine . Es lag unter einer Wurzel, mitte
    VERLOREN

    VON DÄMMERFALL
    BITTE NICHTS KOPIEREN!

    Prolog:

    Es war einmal ein Junges, es war neugeboren, es war alleine . Es lag unter einer Wurzel, mitten in einem dunklen Kiefernwald.
    In der Nähe tauchte eine Patrouille des Nebelclans auf . Sie hörten das schluchzen und weinen und fanden wenig später dass alleingelassene Junge . Sie waren sich uneinig, ob sie es mitnehmen sollten oder nicht .
    Nun, sie beschlossen, es ins Lager zu bringen. Dort wurde es von der Heilerin Staubblüte untersucht . „Es ist nur etwas unterkühlt, aber sonst ist alles gut " entschiedet die Heilerin . Nun war es an der Reihe zu entscheiden, was mit dem Jungen passiert . Würden sie es behalten oder nicht? Die Antwort lautete: Ja .
    Das Junge wurde der älteren Königin Elsterschwinge zugewiesen. Sie nannte es Silberjunges .

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    Nun beginnt die richtige Geschichte:
    „ Ich, Weidenstern, Anführerin des Nebelclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat hart trainiert, um eure edlen Gesetze zu erlernen, und ich empfehle sie euch nun als Kriegerin.
    Silberpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet? “
    „Ich verspreche es.“
    Weidenstern: „Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Silberpfote, von diesem Augenblick an wirst du Silberschwinge heißen. Der SternenClan ehrt deine Entschlossenheit und deine Tatkraft und wir heißen dich nun als vollwertige Kriegerin im Nebelclan willkommen.“
    „Silberschwinge, Silberschwinge!“ rief mir mein Clan zu .Endlich, endlich bin ich eine Kriegerin, endlich.
    Eine vollwertige Kriegerin des Nebelclans zu sein, das war mein grösster Wunsch .
    Aber ich war nicht die einzige . Birkenpfote war auch ein Krieger geworden. Er hiess Birkenfluch . Jetzt schwärmte er die ganze Zeit über seinen Namen . So ein Angeber …
    Nun musste ich mit diesem Mäusehirn Nachtwache halten. Wenigstens durfte er nicht reden, sonst wäre ich von seinem langweiligen Reden eingeschlafen.
    Alle schliefen, Wolken zogen über den Himmel, als ich ein Knacken hörte . Es roch plötzlich schwül und verbrannt . Ich sah mich nach Birkenfluch um, aber er war in der Dunkelheit nirgends zu sehen. Am Waldrand sah ich auf ein Mal lodernde Flammen . Panik brach in mir aus . Ich konnte mich aber nicht bewegen, aber dafür stand Birkenfluch plötzlich neben mir. Er schrie aus voller Kehle: „ Es brennt, es brennt!
    Ein paar Krieger schlichen aus dem Bau, und blickten sich verschlafen um. Nun sahen sie auch die Flammen, die immer Näher kamen .
    Alle rannten los um die anderen zu wecken, Birkenfluch rannte zum Schülerbau, Spinnenglanz, mein alter Mentor ging zu den Ältesten. Ich blieb wie angewurzelt stehen, ich konnte mich nicht bewegen . „Worauf wartest du! „, rief mir ein älterer Krieger zu . Und endlich lief ich los, Richtung Heilerbau, ich weckte die etwas ältere Staubblüte und schleppte sie nach draussen . Dann rannte ich zur Kinderstube und half der jungen Königin Echoschimmer ihre zwei neugeborene Junge nach draussen zu befördern. Nun waren alle Katzen wach und viele schauten angsterfüllt zum Ausgang des Lagers . Das Feuer war fast an unserem Lager angekommen, und wir machten uns auf den Weg . Die Schüler, Krieger und der Anführer bildeten einen schützenden Kreis um die anderen Katzen und so flohen wir von dem Feuer . Auf dem Hügel über dem Lager blickte ich mich noch mal um . Das schöne Lager, meine Heimat . Der hohle Baumstamm, in dem die Älteste schliefen und die grosse Höhle wo unsere Heilerin lebte . Der Dornenbusch, und der Anführerbau von Weidenstern. Mussten wir das alles hinter uns lassen?..
    In der Morgendämmerung erreichten wir einen breiten Fluss, wenn wir den überqueren würden wären wir sicher. Alle hielten zusammen und halfen sich gegenseitig. Ich bildete den Nachhut, aber dass störte mich nicht . Ich watete durch den Fluss, ich war die letze . Eine grosse Strömung kam auf mich zu, ich verlor den Halt unter meinen Füssen und stürzte den Bach hinunter. Birkenfluch rannte hinterher, ich schöpfte Hoffnung. Aber ich täuschte mich . Vor einem Wasserfall packte er mich am Nackenfell und ich klammerte mich an die Erde . „Danke, danke Birkenfluch “ röchelte ich, das Grinsen in seinem Gesicht war mir nicht geheuer . „Adieu, liebe Silberschwinge “, sagte er und liess mich damit los . Ich schrie auf, und bekam eine Ladung Wasser in mein Maul . Schnell näherte ich mich dem Wasserfall . Ich fiel, es kam mir Ewig lang vor . Das Wasser schlug über mich zusammen, ich stiess meinen Kopf an einem Spitzen Stein und dann wurde es schwarz vor meinen Augen.

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    Als ich mich umblickte, lag ich in einem Nest aus Moos und Blättern . Es roch nach Kräutern, ich murmelte: „ Wo bin ich?“, „ Du bist im Lager des Sonnenblumclans, du wurdest hier angeschwemmt. Wie heisst du eigentlich?“, antwortete mir eine Ältere Kätzin mit rauer Stimme . „ Ich heisse …., ich weiss es nicht mehr .“, stelle ich erschrocken fest .
    „ Weisst du denn wo du herkommst, wie alt du bist oder wer deine Eltern sind?“, hakte die Schwarze Kätzin nach . „ Ich weiss gar nichts mehr!“, mit den Worten rannte ich aus. Ich wollte weg von hier, ich wollte wissen wer ich bin . Ich wollte wissen wo ich lebte, ob ich Eltern hatte . Aber all das war nicht da, mein Gehirn war lehrgefegt . Ich wusste nichts mehr.
    Ein schockierender Gedanke . Als es Abend wurde ging ich zurück ins Lager des Sonnenblumclans . Dort erwartete mich die Kätzin mit einem Strengen Blick . Kleinlaut ging ich wieder in ihren Bau . Dort legte ich mich in mein neues Nest . Sie tappte hinter mir her und setzte sich neben mich hin . Ich wollte alles über sie wissen, also löcherte ich sie mit fragen aus: „ Wie heisst du?, Was machst du?, hast du einen Gefährten?, wie alt bist du?, hast du junge?“ . Sie lachte und miaute: „ ich bin Schneefall, und ich bin eine Heilerin, ich bin 56 Monde alt und ich hab leider keinen Gefährten und keine Junge .“
    „ Aber ich werde dich den anderen aus dem Clan vorstellen .“, miaute sie fröhlich.
    Ich tappte aus dem Heilerbau und blinzelte in die Abendsonne . Eine stolze Kätzin mit langen, schwarzen Fell und weissen Ohren stellte sich vor mich hin . „Willkommen im Sonnenblumclan.“, begrüsste sie mich freundlich . „Wie heisst du denn?“, fragte sie mich . „Ich, …. Ich weiss es nicht, ich hab mein Gedächtnis verloren.“, miaute ich ängstlich, ich wollte hier bleiben, aber wer möchte eine Katze haben, die nicht einmal weiss, wie sie heisst? Fragte ich mich niedergeschlagen . „ Nun, wenn du es nicht weisst, dann gebe ich dir einen neuen Kriegernamen .“ sagte sie .

    „Ich, Abendstern, Anführerin des Sonnenblumclans, rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, jetzt auf diese Katze herabzuschauen. Sie hat den ehrlichen Wunsch, die Lebensweise nach eurem edlen Gesetz zu erlernen, und ich empfehle sie euch nun als Kriegerin. Versprichst du, das Gesetz der Krieger zu achten, diesen Clan zu beschützen, und ihn zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?“
    „Ich verspreche es!“
    Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Von diesem Augenblick an wirst du Federbrise heißen. Der SternenClan vertraut darauf, dass du all deine Freundlichkeit und deine Ehrlichkeit deinem neuen Clan widmen wirst.
    Dieser Name gefiel mir .
    Federbrise! Federbrise!, rief mir meine neuen Clangefährten zu . Ich spürte einen Schwall stolz, der über mich her wappte.
    Danach rief mich Abendstern zu sich .
    „Da du einen Gedächtnisverlust hattest, wirst du am Anfang einen Mentor bekommen, der dir alles zeigen wird, einverstanden?“ „ Ja, von mir aus“ ich antwortete leise, weil ich noch etwas Angst vor ihr hatte . „ Na gut, dann stell ich dir deine Mentor vor . Er heisst Kupferseele . Und er ist erst vor kurzem ein Krieger geworden .Ihr werdet euch sicher gut verstehen.“

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    *Zeitsprung*


    „Ja, ich denke wirklich, dass du zur Versammlung kommen kannst“, wiederholte er zum hundertsten mal . „ Wirklich!“, rief ich schon wieder und hüpfte wie ein aufgeregtes Junge auf und ab . „ Ja, aber du musst dich benehmen, und hör endlich auf wie ein Junges zu hüpfen“ Etwas verschämt setzte ich mich hin . „ Komm, wir gehen ins Lager zurück, damit wir uns vorbereiten können.“, sagt er und rennt los,„ Wer zuletzt da ist ein lahmer Dachs!“ Freudig renne ich ihm hinterher .
    Als wir ins Lager ankamen warteten die meisten Katzen schon auf Abendstern .
    Ich begann mich heftig zu schlecken . Aber es nützte nichts . Meine Schweifhaare standen in alle Richtungen ab . „ Ich helfe dir, komm hierher .“, ruft Kupferseele mir zu . Der mich die ganze Zeit beobachtet hatte . Mann war dass peinlich, eine Katze, die sich nicht sauber lecken konnte . Er leckte mir sachte das Fell zurecht . Ich fühlte mich wie ein hilfloses Junges . Ich brachte keinen Ton heraus .
    Ich war froh als wir endlich losliefen . Ich unterhielt mich mit Efeusee, mit der ich mich mit der Zeit gut angefreundet habe . Wir sprachen über die Beute langweiliges Thema .
    Endlich waren wir angekommen . Ich sah mich auf der Lichtung um . In der Mitte war eine alte Ruine von den Zweibeinern . Dort stellten sich die Anführer hin . Der Platz war von einem kleinem Bach umgeben . Die restlichen Katzen sassen auf einer Lichtung vor den Anführern. Die Heiler waren unter einer kleinen Tanne platziert .
    Ich erkannte einen anderen Clan . Der Geruch kam mir sehr bekannt vor . Wahrscheinlich von der Grenze . Endlich sprang Abendstern zu den anderen Anführern . Der andere Clan war inzwischen eingetroffen . Er roch wie eine alte Maus . Abendstern trat vor: „ Bei uns läuft die Beute gut . Wir haben auch 4 neue Schüler bekommen . Und Federbrise ist unserem Clan beigetreten .“ Einige riefen mir Federbrise zu und andere sagten Hauskätzchen oder was . Das verunsicherte mich . Ich war so stolz auf meinen Namen gewesen, und jetzt wollten mich andere einschüchtern. Dass schaffen sie aber gut . Ich schluckte eine Träne runter . Ich war froh als ein anderer Anführer vortrat . Schnell flüsterte mir Efeusee zu, dass er Kieselstern hiess und er vom Tauclan war . Er sagte: „ Wir haben gute und schlechte Neuigkeiten, als erstes möchte ich euch sagen, dass wir 2 neue Krieger bekommen haben . Wurzelherz und Glanzauge“ „Wurzelherz, Glanzauge!“, riefen ihnen die anderen Katzen zu . Stolz standen sie auf . „ Und zweitens, ist Goldherz von uns gegangen . Nun wacht sie im Sternenclan über uns .“ Trauriges murmeln, sie muss wohl beliebt gewesen sein stellte ich fest .
    Als letztes trat Birkenstern vor . „ Er ist aus dem Nebelclan.“, flüsterte mir Efeusee zu .
    „ Wir haben keine Neuigkeiten. Sagte er kurz und knapp . Doch dann trat plötzlich die Heilerin des Nebelclans vor „ Doch du solltest etwas sagen, die Prophezeiung.“ „ Achso, stimmt, also unsere Heilerin hat eine Prophezeiung bekommen, dass eine silberne Katze hier her kommt mit ungeheurer Macht und dass die uns alle zerstören wird .“ Er blickte mich an, Was habe ich gemacht? Ich bin unschuldig
    Wütend starrte ich ihn an . „ Wir müssen vorsichtig sein, ich bitte hier jeden, der mir zuhört, mich zu informieren, falls etwas komisches passieren würde . Ich danke euch ", fuhr er gebeterisch fort . Damit war die Versammlung beendet . Alle strömten hinaus . „ Ich behalte dich im Auge“, rief mir Birkenstern zu. Ich blickte ihn angewidert an . Er verstand wohl meinen Missbilligenden Blick und sah mir danach nicht mehr in die Augen . Auf dem Rückweg flüsterte mir Efeusee zu: „ Wie hast du das geschafft? Keine Katze auf dieser Welt hat das jemals geschafft ihn so einzuschüchtern!“ . Ich legte verlegen den Kopf zur Seite . „ Ich weiss nicht .“, wieso ausgerechnet ich?, warum passieren nur mir so komische Sachen? Fustriert bohrte ich meine Krallen im Boden herum .
    Am nächsten Morgen weckte mich Kupferseele auf . „ Abendstern will dich sprechen! Kommst du?“ Ich tappte müde aus dem Kriegerbau und sah mich um . Die Königinnen lagen vor der Kinderstube, eine Jagtpatrullie machte sich gerade auf den Weg aber sonst war alles Ruhig . Ich kletterte zum Anführerbau hinauf . Er lag auf einer kleinen Anhöhe. „ Da bist du ja endlich!“, rief mir Abendstern zu . Sie hüpfte fröhlich zu mir hin . „ Kupferseele hat gesagt, das du ab jetzt keinen Mentor mehr brauchst. Also machst du eine Kriegerprüfung und dann kannst du selbst Mentorin werden!“ Brauchte ich wirklich keinen Mentor mehr? Was wenn ich eine schlechte Mentorin wäre? Ich war doch so ungeduldig. Aber ich versprach mir, mein bestes zu geben .
    „ Zur Kriegerprüfung gehst du jagen und Ulmenschweif schaut dir dabei zu .

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    Ich machte mich auf den Weg, ich wollte in der Nähe vom Fluss jagen, vielleicht hatte sich dort eine dicke Wühlmaus versteckt . Ich rannte durch den Wald der Wind wehte mir ins Gesicht . Vor einer grossen alten Buche blieb ich stehen . Ich hörte ein Geräusch über mir . Ich blickte hoch . Zuerst dachte ich, dass es ein Eichhörnchen wäre, aber als ich noch mal genauer hinblickte sah ich Luchsherz, sie sass wie ein Vogel im Baum . Ich beschloss sie zu fragen, was sie dort oben mache. “ Ich sitze im Baum und denke nach . “, sagte sie zu mir, als ob sie meine Gedanken lesen könnte . “ ist es spannend? “ Fragte ich zögernd . “ kommt darauf an . Und geh jetzt jagen, du hast doch deine Kriegerprüfung “, antwortete sie . “ ja, stimmt ich geh schon . Tschüss “, mit diesen Worten rannte ich weiter . Hin und wieder machte ich halt um die Luft zu prüfen. Dann roch ich endlich eine Wühlmaus . Ich schlich mich heran, dicht am Boden, sowie ich es von Kupferseele gelernt hatte . Dann sprang ich los und fing sie . Ich vergrub sie und der Erde und lief weiter . Jetzt war ich in der Nähe von Wasserfall . Ich hörte schon das Rauschen . Kupferseele hatte mich oft vor dem Wasserfall gewarnt . Hinter mir hörte ich ein Knacksen und dann ein leises fluchen . Ich wusste dass es Ulmenschweif war und so lief ich weiter . Am Ufer vom Fluss, der am Wasserfall entsprang hörte ich ein Trippeln von Kleinen Pfoten . Dort vor mir ein paar schwanzlängen entfernt war eine Maus . Wieder fiel ich in das Jagtkauern und schlich mich an sie heran. Wieder war ein Knacksen hinter mir - du schonwieder Ulmenschweif - und die Maus rannte los ich hinterher . Ja, jetzt sah ich wohin die Maus lief, dort vorne war ihr gutgeschütztes Nest . Ich beschleunigte mein Tempo aber sie stürzte sich schon in das Loch . Ich auch, aber nur mit der Pfote . Dann stolperte ich, ich fiel mit meinem ganzen Körper in das Kies, und mein Kopf landete im Seichten Wasser . Ich blickte direkt zum Wasserfall . Ich hörte nur das Rauschen in meinem Kopf, ich war wie hypnotisiert von dem Anblick . Ich hörte wie das Rauschen immer lauter wurde . Aber nicht von Wasserfall sondern in meinem Kopf . Im Hintergrund hörte ich die Stimme von Ulmenschweif, aber sie war zu weit entfernt, dass ich nichts verstand . Ich hörte nur noch das Rauschen . Ich und der Wasserfall, nur wir beide .

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    Dieses Rauschen wurde immer lauter . Es dröhnte in meinem Kopf . Es fühlte sich an als würde er Platzen . Dann wog es wie eine Welle über mich . All meine Erinnerungen waren plötzlich da . Ich erinnerte mich an Birkenfluch, an meine Ziehmutter Elsternschwinge und an den Verrat von Birkenfluch. Er hatte mich genau diesen Wasserfall runterfallen lassen . Diese Erinnerungen durchzuckten mich wie ein Blitz . Ich fühlte es bis in die Schwanzspitze dass er mich verraten hatte . Ich schloss die Augen und wurde ohnmächtig. Als ich wieder zu mir kam, hörte ich Stimmen . „ Sie wird doch wieder aufwachen oder?“, das war eindeutig Ulmenschweif, „ es ist alles meine Schuld“, klagte er . Danach hörte ich die liebe, raue Stimme von Schneefall, unserer Heilerin . „ Es geht ihr gut " . „ Geht es ihr wirklich gut?“, fragte Efeusee, deren Stimme zitterte . „ Ja es geht ihr gut und jetzt raus aus meinem Bau!“, rief Schneefall und verscheuchte die beiden . Die hatten sie wohl ziemlich genervt . Ich versuchte aufzustehen aber ich sank sofort wieder zusammen . Mein Kopf brummte immer noch . Jemand stürzte herein aber mir wurde wieder Schwarz vor dem Augen . Als ich wieder zu mir kam, war es dunkel . Es nervte mich, das ich immer ohnmächtig wurde . Ich konnte mich aber an meine Vergangenheit erinnern, das war es wert . Ich wusste, das ich früher Silberschwinge hiess und mir wurde plötzlich klar, das ich meinem jetzigen Clan nicht alles erzählen konnte, sie würden mich verstossen und ich wollte nicht in den Nebelclan zurück, nicht mit diesem Verräter . Ich sass noch lange da vor dem Vollmond, bis ich irgendwann einnickte . Als ich wieder zu mir kam, war das Lager noch ruhig, aber ich hörte ein tuscheln . Ich roch einen fremden Geruch, das roch doch nach dem Nebelclan! Ich sah mich Genau um und erblickte mindestens 15 Gestalten . War der ganze Nebelclan hier? Dann stürzten alle Nebelclankatzen aus den Büschen . Ich konnte nicht herumstehen und schrie aus voller Kehle: „ Der Nebelclan greift uns an!" Viele Katzen strömten aus den Bauen und waren sofort hellwach . Sie fuhren die Krallen aus und Abendstern trat aus ihrem Bau . „ Was habt ihr hier zu suchen?" rief sie mit lauter Stimme .

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    „ Wir wollten uns mal umschauen “, zischte die zweite Anführerin Sprenkelkralle . Die anderen Katzen knurrten zustimmend . Dann trat Birkenstern oder sollte ich " Birkenfluch" sagen? Er sagte ganz gelassen: „ Greift uns nicht an und wir verletzten niemanden. Wir kommen nur jemanden hohlen “ . Mir lief ein Schauer über den Rücken . Er meinte mich! „ Ihr holt niemanden aus dem Sonnenblumenclan “, rief Abendstern, „ Greift an Sonnenblumclan!“, mit diesen Worten stützten sich alle Katzen ins Gefecht . Ich rang mit einer Schildplattfarbenen Kriegerin . Sie schlug mit ihren Krallen um sich und viel hin, als ich auf ihren Rücken sprang . Ich zerfetzte ihr mit aller Kraft die Ohren, bis ihr Gesicht mit Blüten überlaufen war . Plötzlich hörte ich ein herzzerreissendes Jaulen . Birkenstern hatten ein Junges von Pfützenschweif gepackt . Rauchjunges jaulte verzweifelt . „ Rauchjunges!“, schrie Pfützenschweif . „ Ihr kriegt das Junge und wir kriegen eine gewisse Kriegerin “, knurrte Birkenstern und auf der Lichtung wurde es still, man hörte nur noch das Keuchen von den Katzen . „ Alsooo … wer meldet sich “, fragte Birkenstern seelenruhig als ob er nicht gerade dabei war ein Junges zu töten „ Ich gehe mit “, hörte ich mich laut sagen, sodass man es über die ganze Lichtung hörte . „ Gute Entscheidung “, miaute Birkenstern und grinste . Hinter mir erschienen 2 Krieger und schubsten mich zum Ausgang . Alle meine Clangefährten starrten mir hinterher . „ Nein! Federbrise geh nicht!“ jaulte Efeusee . „Pfützenschweif“, jammerte Rauchjunges, „wo bist du?“ . Ich versuchte noch meinen verzweifelten Clangefährten zuzuhören und lief dem Nebelclan hinterher . Sie brachten mich in ein Lager und ich wurde zu einer Höhle bugsiert. Birkenstern trat ein „Wilkommen zurück im Nebelclan“ miaute er mit einem überheblichen Grinsen . „Glaubst du das ich Angst vor dir habe?“, knurrte ich, „ Birkenfluch“ fügte ich schnell hinzu . „Nicht jetzt aber bald“ lachend trat er aus der Höhle und liess mich allein im Dunkeln . Weg von allen die ich liebte . In dem Clan eines Verräters .

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    Ich hab ja eigentlich TD verlassen . Aber ich wollte diese Geschichte fertig schreiben . Danke dass ihr mich so sehr unterstützt habt 💕

    Ich werd auch vielleicht einen zweiten Teil schreiben .
    😊

    Schönen Tag noch und ich hoffe euch hat diese Geschichte gefallen ^^

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