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Your Song - BTS Fanfiction | p.jm

Die neunzehn jährige Sumi Kwon wohnt in Seoul und ist ein Fan der Boygroup BTS. Als sie mit ihrer besten Freundin Wong Choi auf ein Konzert geht passiert etwas unglaubliches. Ausgerechnet sie wird von tausenden Leuten ausgesucht um mit den Jungs von Bts einen Song auf der Bühne zu performen.
Nach dem Konzert begegnet sie einem der Member immer wieder ohne es geplant zu haben. Die Gefühle die sie dabei für ihn endwickelt will sie nicht fühlen da sie weiß das ein Idol keine Beziehung führen darf. Sumi schreibt einen Song in dem sie all ihre Gefühle die sie empfindet wenn sie ihn sieht verarbeitet. Als dieser Song ungewollt in die Öffentlichkeit gerät versucht sie sich von der Außenwelt abzuschirmen was ihr aber gar nicht so leicht fällt wenn man bedenkt das sie alleine mitten in einer riesigen Stadt wohnt und auch noch unglaublich viele Leute wissen wer sie ist und wo sie wohnt. Sie ist am verzweifeln und weiß nicht was sie tun soll um den Menschen aus dem weg zu gehen die sie stalken. Sie hat ein ganz gewöhnliches Leben geführt bevor dieser Unfall alles verändert hat. Sie glaubt das niemand ihr mehr helfen kann aber als er dann plötzlich an ihrer Tür klingelt rettet er ihr unbewusst das Leben.

#Alles frei erfunden
⚠️Achtung⚠️Suizid Versuch

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    Tickets

    Ich wurde von meinem Wecker geweckt den ich gestern Abend vergessen hatte auszuschalten. Ich stöhnte genervt. Es war Samstag der erste Tag meiner Ferien und ich war wegen diesem blöden Wecker schon um sieben Uhr morgens wach. Ich mummelte mich wieder in der Decke ein und schloss die Augen. Aber an schlafen war nicht mehr zu denken. Warum mussten die Mülltonnen auch ausgerechnet unter meinem Fenster stehen. Und warum mussten diese Müllwagen immer am Wochenende kommen, hatten die denn nie frei?. Ich quälte mich aus dem Bett und schlurfte zu dem offenen Fenster, um es zu schließen. Als ich es geschlossen hatte, verließ ich mein Zimmer und ging ins Bad. Dort sprang ich unter die Dusche. Danach kämmte ich mir die Haare und putzte mir die Zähne bevor ich zurück in mein Zimmer ging und mir was frisches zum Anziehen aus meinem Kleiderschrank nahm. Einen schwarzen Pullover und eine hell blaue Jeans kombiniert mit Vans.

    Mein Zimmer war nicht besonders groß aber ich mochte es
    Mein Zimmer war nicht besonders groß aber ich mochte es. An der einen Seite stand mein Schreibtisch an der anderen mein Bett und mein Schrank. Alles war in weiß und grau gehalten. Mein Bett war überladen mit Kissen und in der einen Ecke befand sich ein Hängestuhl den ich so gut wie nie benutzte, aber er passte gut zum Ganzen. Ich ging ins Wohnzimmer wo ich mir meinen Rucksack von der Couch nahm. Schnell gab ich meiner Katze Tran (Gesprochen: Teren mit gerolltem R) etwas zu essen. Dann lief ich in den Flur nahm mir meinen Schlüssel von Sideboard, streichelte Tran noch mal und verließ die Wohnung. Als ich vor der Tür stand vibrierte mein Handy das ich hinten in meine Hosentasche geschoben hatte. Ich schaute aufs Display. Sechs Nachrichten von meiner besten Freundin Choi und eine Benachrichtigung irgend so einer App. Ich endsperrte mein Telefon und öffnete die Nachricht. In Großbuchstaben stand dort: Herzlichen Glückwunsch. Sie Kwon Sumi haben die Freikarten zu dem BTS Konzert am kommenden Freitag erhalten. Wir würden uns freuen sie hier auf unserer Seite noch öfter begrüßen zu dürfen.

    LG TM Mir stockte der Atem. Das konnte nicht sein. Choi und ich hatten letzte Woche an einer Verlosung auf dieser App teil genommen bei der sie zwei Konzert Tickets verlosten. Es wollten bestimmt Millionen von Fans diese Karten haben und wir hatten sie bekommen. Ich hielt mir die Hand vor den Mund um nicht laut los zu kreischen. Schnell wählte ich Chois Nummer. Es klingelte und dann nahm sie endlich auf. "Choi...Komm so schnell du kannst in den Park neben der Eisdiele ich muss dir unbedingt etwas erzählen. Du wirst ausflippen" sprudelte ich los und bevor sie antworten konnte legte ich auch schon wieder auf und sprintete die Stufen runter und ries die Tür auf.

    Auf den Straßen von Seoul war mal wieder sehr viel los. Die Stimmen der mir entgegen kommenden Menschen mischten sich mit den Geräuschen von der Straße. Autos hupten und Fahrrad Klingeln ertönten. Im vorbei gehen schnappte ich das ein oder anderen Gespräch mit auf. Ein junges Paar das gerade an mir vorbei ging sprach über ein anstehendes Familientreffen und der Vater mit seiner Tochter die sich nach dem Paar an mir vorbei drängten redeten über ein Geburtstags Geschenk. Was man alles so ungewollt mitbekam wenn man durch dir Stadt lief. Nach zehn Minuten hatte ich endlich mein Ziel erreicht und setzte mich auf eine Bank in der Nähe eines Sees. Choi sah ich einige Minuten später um eine Ecke biegen. Ich stand auf während sie auf mich zu eilte. Sie blieb schwer atmend vor mir stehen. "Was ist passiert. Was war so wichtig das du mich morgens um halb acht in den Park bestellst. Wenn es nicht wirklich wichtig ist dann spreche ich nie wieder mit dir" sie lachte. "Du wirst mir nicht glauben was für eine Nachricht ich heute Morgen bekommen habe " sagte ich aufgeregt. Ihre Augen fingen an zu funkeln. "Was für eine?" "Wir...und jetzt halt dich fest...haben die Freikarten für das BTS Konzert bekommen!" Ihre Augen weiteten sich bevor sie anfing wild rum zu kreischen und auf und ab zu springen. Sie kannte die Band BTS schon seit Jahren und war einer ihrer größten Fans. Ihre Zimmerwände waren zu geklebt mit ihren Postern und ihre Regale quollen von Fanartikeln nur so über. Weil ich nichts besseres zu tun hatte, fing ich auch an drehend durch die Gegend zu laufen. Das uns die anderen Leute im Park schon komisch ansahen interessierte uns in diesem Augenblick so überhaupt gar nicht. Wir waren so glücklich das wir die Blicke der anderen gar nicht mal wahrnahmen. Ich blieb stehen. Mein Kopf drehte sich wie wild und ich spürte ein leichtes Ziehen im Bauch. Das Choi davon nicht schlecht wurde konnte ich immer noch nicht verstehen. Nach einer Zeit ließ aber auch sie sich erschöpft neben mir ins weiche Gras fallen. "Wow wir werden BTS endlich live sehen." Hauchte sie und zappelte noch mal mit ihren Armen in der Luft rum. Ich lächelte. "Ja das werden wir"


    LG Bunny2.0🤍

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    Konzertvorbereitung

    *Jimins Sicht*

    Jungkook rüttelte mich unsanft wach. Zumindest glaubte ich es war Jungkook. Ich murrte irgendwas unverständliches und drehte mich auf die andere Seite. "Man Jimin steh endlich auf wir müssen in zwanzig Minuten zum Training." Oh...war doch Jin. Er zog mir die Decke vom Körper. Ich bekam schlagartig eine Gänsehaut. Verdammt war das kalt. Ich versuchte nach meiner Decke zu greifen flog dabei aber vom Bett und landete auf dem harten Boden. Genervt stand ich wieder auf. Jin warf meine Decke zurück aufs Bett bevor er mich am Arm packte und zum Badezimmer zog. Dort angekommen schuppste er mich in den kleinen Raum und schloss die Tür. Durch die Tür hörte ich ihn noch sagen: "Geh schnell duschen und komm dann runter. Die anderen sind schon fertig. Alles wartet auf dich also beeil dich" dann hörte ich Schritte und eine weitere Tür wurde zugeknallt. Meine Zimmertür. Quälend langsam zog ich mich aus und ging unter die Dusche. Dann zog ich mir eine schwarze Jeans und ein gestreiftes Langarmshirt an. Meine Bonbonrosa gefärbten Haare klebten mir im Nacken aber ich hatte keine Lust sie zu föhnen. Ich nahm mir mein Handy vom Nachttisch und lief die Treppen runter ins Wohnzimmer wo die anderen schon auf dem Sofa auf mich warteten. Außer Namjoon den konnte ich nirgends sehen. Von wegen ich war der Letzte. Als mich die anderen bemerkten standen sie entnervt auf. "Sag mal hast du keinen Wecker?" fragte Yoongi. Ich lächelte endschuldigend während ich in meinem Inneren mit den Augen rollte. "Wo ist Namjoon?" fraget ich. "Er ist schon vorgefahren hatte noch irgendwas zu erledigen" meinte Jin und lief zu Haustür. "Kommt wir wollen RM nicht noch länger warten lassen" Alle gingen ihm nach während ich die letzten Stufen runter sprang und ihnen folgte.

    Als wir an der Konzerthalle angekommen waren stiegen wir alle aus dem Van in dem wir uns bereits unsere Sonnenbrillen, Masken und Caps aufgesetzte hatten. Als wir zu dem großen Tor der Halle gingen erkannte uns zum Glück niemand. Als wir drin waren durfte jeder seinen eigenen Weg gehen solange wir uns alle in spätestens zehn Minuten alle hinter der Bühne befanden. Ich lief alleine Richtung Backstage Eingang und blickte mich dabei um. Wie viele Sitze das wohl insgesamt waren? Bestimmt über Tausend. Als ich die Tür erreicht hatte drückte ich sie auf und betrat den Raum.

    Eine halbe Stunde später, in der wir bloß organisatorisches besprochen hatten, standen wir auf der Bühne und übten. Wir hatten uns bereits ein Plan davon gemacht welche Lieder wir wie und wann singen wollte. Gerade waren wir dabei "Blood, Sweat and Tears " zu proben als plötzlich die Musik verstummte. Wir sahen uns verwirrt um. " Ich geh mal kurz nach fragen was da los ist" sagte Hoseok und lief davon.
    Als er wieder zu und kam sah er nicht sehr glücklich aus. "Was ist das Problem?" fragte Jungkook. " Irgendwas ist wohl mit der Technik schief gegangen. Die Lautsprecher sind alle ausgefallen." ich fuhr mir durch die Haare. Das konnte doch nicht war sein. "Ja und was jetzt?" sprach Yoongi das aus was ich verzweifelt dachte. "Die Techniker sind bereits verständigt. Bis sie kommen können wir nur warten und hoffen. Ich habe meine kleine Musikbox dabei mit der können wir es erstmal versuchen die funktioniert mit Akku." sagte Hoseok. Na das konnte ja spaßig werden. Jeden Schritt würden wir verpassen, weil wir den Tackt nicht hören werden. Wenn das Problem nicht schnell behoben wurde wusste ich nicht wie wir das mit dem Konzert hinbekommen sollten. Hoseok kramte in seinem Rucksack und zog dann eine kleine, blaue JBL Musikbox heraus. "Damit müssen wir es vorerst versuchen" sagte Jin und stellte sich auf seinen Platz. Ich machte es ihm nach und begab mich auf meine Position. Wir machten mit Blood, Sweat and Tears weiter, aber das ging komplett schief. Wir setzten nicht richtig ein und machten die Falschen Schritte zur falschen Zeit. Nach einer Stunde in der wir es mit sieben verschiedenen Songs versucht hatten gaben wir, genervt von dem ganzen Stress, auf und ließen uns nacheinander auf den Boden fallen. Ich legte mich, Beine und Arme von mir gestreckt, auf den Bühnenboden und atmete die frische Luft ein. Ich schloss die Augen und blieb für einen Moment reglos liegen und versuchte meine Atmung unter Kontrolle zu bekommen.
    Als ich meine Augen wieder öffnete erblickte ich über mir das Gesicht eines mies drein schauenden Jungkooks. Ich war während der Tänze mehrere Male gegen ihn gestoßen. Ich rollte mich zur Seite und setzte mich hin. "Sorry..." sagte ich nur und wartete seine Reaktion gar nicht erst ab. Stanttdessen ließ ich meinen Blick durch die Halle wandern. All diese Plätze würden in vier Tagen mit unser Army gefüllt sein. Die kreischend darauf warten werden das wir die Bühne betreten. Solche Momente machten mit mal wieder klar wie erfolgreich wir wirklich waren. Wir waren die weltweit meist gehörte koreanische Boygroup. Wir hatten tausende von Fans und unglaublich viele Einladungen zu irgendwelchen Events. Aber das brachte auch Nachteile mit sich. Wir hatten immer einen sehr vollen Terminkalender und nur wenig Zeit unsere Familien zu sehen. Wie lange hatte ich meine Mutter jetzt schon nicht mehr gesehen? Ich glaube über ein halbes Jahr schon nicht mehr... Wir schrieben zwar fast jeden Tag und fragen wie es uns geht und was so gerade los ist aber sonst können wir uns so gut wie nie sehen, weil ich immer was vor habe und kaum Zeit für mein Privatleben habe. Deswegen habe ich mich persönlichen auch schon damit abgefunden das wir keine Beziehungen führen dürfen. Ich hätte so oder so nie Zeit für sie oder ihn und das würde ihr oder ihm bestimmt nicht gefallen. Außerdem ist es verdammt schwer die richtige oder den richtigen zu finden. Ich meine woran erkennt man das man die richtige gefunden hat? Viele wollen mich bloß wegen meinem Geld und meinem Erfolg mit der Band. Noch nie habe ich in der Zeit seit dem ich jetzt schon ein Idol bin jemals ein Mädchen gesehen das mir gefallen hat. Ich stand zwar eher auf Mädchen aber vielleicht wird mir ja irgendwann auch eine andere Person über den Weg laufen in die ich mich verlieben kann. ich bin in diesem Punkt ganz offen. Ob Junge, Mädchen von Geburt an oder nicht das ist mir in dem Punkt völlig egal.
    Ich richtete meinen Blick wieder auf die anderen. Sie waren alle auf der riesigen Bühne verstreut. Suga saß auf einem Stuhl im Schatten. Es war heute wirklich sehr warm. Um die ein und dreizig Grad. Wie gerne wäre ich jetzt irgendwo am Strand und würde im Meer baden. Aber nein stadtessen musste ich mich mit einem blöden Stromausfall rumschlagen. Ich seufzte und stand auf. Als ich in den Backstage Bereich lief folgten mir die anderen. Ich lief mich auf ein schwarzes Leda Sofa fallen und legte den Kopf in den Nacken. Hobi setzte sich neben mich. Und Yoongi machte es sich in einem Sessel bequem. "Wie lange glaubt ihr wird das da noch dauern?" fragte Jin auf einmal. Wir anderen zuckten nur mit den Schultern. Hoffentlich nicht zu lange.


    Als wir wieder im Dorm waren verschwanden die anderen in ihren Zimmern. Ich legte mich in meinem eigenen Zimmer aufs Bett fallen und schaute aus dem Fenster. Gerade flog ein Schwarm Vögel vorbei. Wie es wohl war zu fliegen. Den Flug Wind im Gesicht zu spüren war bestimmt schön. Ich konnte mir vorstellen wir frei man sich da oben fühlte. Ob die Menschhaut wohl jemals ein Gerät erfindet womit man als einzelne Person durch de Luft fliegen kann. Jemand klopfte an meine Tür. Nach dem ich ein leises herein gemurmelt hatte öffnete sich die Tür und Namjoon und Hoseok kamen herein gefolgt von Jin, Jungkook, Tae und Yoongi. Vollversammlung oder was? "Ist was?" fraget ich während ich mich in meinem Bett aufrecht hinsetzte. Jungkook schüttelte den Kopf und ließ sich neben mir aufs Bett fallen. Ich sah die anderen Fragend an. Hoseok und Taehyung zuckten nur mit den Schultern. Jin nickte zu Namjoon rüber. Als wäre es ein Signal gewesen fing dieser an zu sprechen: "Was wollen wir jetzt machen?" "Ich kann mich daran erinnern das diese Frage vorhin bereits gestellt wurde" sagte Yoongi. Ich sagte nichts. "Ja ich weiß aber jetzt hat sich de Lage ja auch noch mal ein bisschen zu gespitzt. Unsere Mikrofone funktionieren nicht mehr und die Techniker konnten den Fehler nicht finden." zählte Namjoon noch mal auf was sich in den letzten Stunden ereignet hatte. Es stimmte wir waren aufgeschmissen. Die Techniker die wir gerufen hatten konnten beim besten Willen in zwei ganzen Stunden nicht herausfinden wo das Problem lag. Und beim Proben von Not Today waren unsere Mikros plötzlich auch ausgefallen. wir hatten es mit den Headsets versucht aber das hatte auch nicht geklappt. Ich hatte aber noch nicht aufgegeben. Ich versuchte weiterhin daran zu glauben das sich alles wieder zum guten wendet und das Konzert statt finden konnte. wir hatten es schon einmal verschieben müssen wegen einem Virus der die ganze Welt befallen hatte. Das war jetzt aber schon ein halbes Jahr her und die Wissenschaft hatte das unter Kontrolle bekommen. Jetzt wollte ich endlich wieder unsere Army sehen und ich war mir ziemlich sicher das die anderen das auch wollten. Der andere mehr als der andere. Hoseok hatte sich auf das Konzert wahrscheinlich am meisten von uns allen gefreut und sah jetzt auch am niedergeschlagensten aus.

    Ich ging zu ihm rüber und streichelte ihm über den Rücken. "Geduld...Die bekommen das schon hin. Morgen ist bestimmt wieder alles gut oder spätestens übermorgen. Morgen werden wir alle gemeinsam nach dem Problem suchen" sprach ich in die Runde und die anderen stimmten mir wieder besser Laune zu.

    Am nächsten Morgen

    Ich war der erste der aufwachte. Kämpfte mich aus dem Bett, machte mich fertig und lief in die Küche. Dort machte ich mir ein Glas Wasser und setzte mich damit auf die Couch. Ich checkte mein Handy. eine Nachricht von meiner Mutter und eine von Yoongi der mir mitten in der Nacht geschrieben hatte das er Durst hatte aber kein Bock hatte aufzustehen. Ich grinste und lief mit meinem Glas in Sugas Zimmer. Er schlief noch tief und fest. Ich kippte das Glas über seinem Kopf aus. Er schreckte hoch und rieb sich das Wasser aus den Augen während er lachte und gleichzeitig ziemlich wütend aussah. Ich machte schnell kehrt und rannte in Jungkooks Zimmer wo ich mich auf sein Bett schmiss und ihn damit auch wach machte. Nacheinander lief ich in die Zimmer der anderen und machte sie alle wach. In Jins Zimmer zog ich die Vorhänge auf, V schmiss ich mit Kissen ab und Namjoon rollte ich vom Bett. Hoseok der von dem Krach der anderen selber wach wurde half mir dabei die anderen ins Wohnzimmer zu schleifen. Als wir endlich alle im Auto saßen und zur Konzerthalle fuhren erzählte Tae von seinem Traum. Irgendwas mit Drachen, Aliens und der Weltzerstörung.

    Als wir ankamen liefen wir in die Halle und gleich in den Backstage Bereich. Dort wartete unser Manager bereits auf uns um uns zu berichten das sie nun endlich das Leck gefunden hatten. Hobi flippte vor Freunde komplett aus während ich nachfragte was denn das Problem gewesen war. "Anscheinend war bloß irgendwo ein Stecker versehentlich ausgesteckt worden das dann die ganze Stromzufuhr blockiert hat. Wo genau das war weiß ich nicht mir wurde das nur erzählt. Aber jetzt sollte alles wieder funktionieren. " Er lächelte. Alle freuten sich und wir fingen gleich an die gestern versäumte Probezeit wieder aufzuholen. Und tatsächlich alles ging wieder. Die Lautsprecher, die LEDs und unsere Headsets. Das Konzert konnte stattfinden.

    Autor:

    Endschuldigt den schnellen Schluss am Ende. Ich hoffe trotzdem das euch mein zweites Kaptel gefällt auch wenn es nicht sonderlich spektakulär ist😂😁🤍 Das nächste wirdweit aus spannender.

    LG Bunny2.0🤍🤍🤍

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    Bin ich sehr zu spät?

    -Donnerstag Abend-

    Ich lag auf meinem Bett alle Viere von mir gestreckt und starrte an die Decke. Morgen um vierzehn Uhr würde ich in Mitten einer riesigen Konzert Halle stehen umgeben von lauter kreischender Fans und ich würde eine von ihnen sein. Wir würden fast direkt an der Bühne stehen. Als ich Choi davon erzählt habe ist sie gleich noch mal ausgeflippt uns hat bei mir zuhause eine Vase umgeschmissen. Ich musste lachen als ich an ihr Gesicht dachte. Ich stand auf und gab Tran ihr essen. Es war schon spät und ich beschloss mich langsam fertig zu machen. Als ich im Bett lag, in meine Decke eingekuschelt checkte ich noch schnell Instagram. Choi hatte gleich nach dem ich sie nach Hause geschickt hatte ein Foto von ihrem Konzertticket gepostet. Ich steckte mein Handy an das Ladekabel und drehte mich zur Wand. Morgen konnte kommen.


    -Am Morgen-

    Ich wachte erst eine Stunde nach dem mein Wecker geklingelt hatte auf. Ich bemerkte geschockt das ich nur noch zwanzig Minuten hatte um mich um zu ziehen und zum Café zu laufen. Ich hatte gestern meine Schicht vorgeschoben damit ich auf das Konzert gehen konnte. Es war fast neun und ich musste um Punkt neuen hinter dem Tresen stehen und die Bestellungen der Kunden von hier nach da schleppen. Ich sprang aus dem Bett was keine so gute Endscheidung war denn mein Kreislauf spielte schlagartig verrückt. Ohne auf meine verschwommene Sicht zu auchten taumelte ich in Richtung Badezimmer. Schnell ging ich unter die dusche, putzte mir in Sekunden die Zähne und zog mich an.

    Das musste fürs erste reichen
    Das musste fürs erste reichen. Schnell schnappte ich mir meinen Rucksack und zog meine schwarzen Vans an. Ich schaffte es nicht mehr den linken zu zubinden. Ich rannte zur Tür schnappte mir meinen Schlüssel und schloss die Tür hinter mir. Ich hatte jetzt keine Jacke dabei aber ich hoffte das es draußen nicht all zu kalt war es war schließlich Frühling. Ich sprang die Stufen runter und lief gegen die Haustür weil ich sie von innen öffnen wollte obwohl fett "ZIEHEN" drauf stand. Ich fluchte. (Wer kennt das Problem nicht😂) Ich rannte zur Bushaltestelle. Dabei versuchte ich die ganze Zeit dafür zu sorgen das mein Rock unten blieb. Als ich sie erreicht hatte ließ ich mich schwer atmend auf die Bank fallen. Aber an kurz endspannen war nicht zu denken denn keine Minute nach dem ich mich hingesetzt hatte hielt der Bus auch schon vor mir. Er war brechend voll aber ich hatte keine Zeit mehr um auf den nächsten zu arten also drängte ich mich zwischen den Menschen durch bis zu Mitteltür. Kein Sitz war mehr frei weshalb ich auch noch sehen musste. Mein Atem ging immer noch Stoß weise und ich versuchte kläglich ihn unter Kontrolle zu bekommen.

    (Kennt ihr das wenn es um einen herum extrem leise ist und man selbst nicht zu laut atmen möchte obwohl man total außer Atem ist😂🙈)

    Als der Bus endlich an meiner Haltestelle hielt quetschte ich mich raus und fing gleich wieder an weiter zu rennen. Nach drei Minuten stand ich vor der Eingangstür und kramte in meiner Tasche nach dem Schlüssel. Mist wo ist er? Nein...Bitte sag nicht ich habe ihn auf der Kommode liegen lassen. ....Doch. Ich raufte mir die Haare. Das durfte doch nicht war sein. Plötzlich tippte mir Jemand von hinten auf die Schulter und ich fuhr herum. Vor mir stand Charlie. Ich seufzte erleichtert. Charlie war ein Arbeitskollege von mir und ein guter Freund. Er war das komplette Gegenteil von mir. Ich: aufgewühlt und immer vergas ich irgendwas. Charlie: Ruhig und organisiert. Charlie ließ ein Schlüsselbund in der Luft baumeln. Ich lächelte ihn an. "Schlüssel mal wieder vergessen?" Ich nickte niedergeschlagen. Er lachte. Das kannte er schon von mir. er schloss auf und ließ mich vor. Ich lief rein und eilte nach hinten in die Küche. Dort kramte ich aus einer Kiste meine Schürze raus und band sie mir um die Taille. Meine Haare schnürte ich zu einem unordentlichen Zopf zusammen. Charlie war mir gefolgt. Ursprünglich kam er aus Amerika. War aber vor vier Jahren hier her gezogen, nachdem er einen Streit mit seiner damaligen Freundin hatte und eine schwere Trennung hinter sich hatte. Er wollte hier ein neues Leben anfangen und das hatte er geschafft. Also wenn er es geschafft hatte werde ich das doch auch hin kriegen. Er legte seine Tasche zu meinem Rucksack auf den Stuhl und nahm sich auch seine Schürze. Ich lief schon mal in den Vorraum und fing an die Stühle von den Tischen zu nehmen und überall Blumen hin zu stellen und Kerzen. Als nach fünfzehn Minuten sich auch unser Chef blicken ließ hatten wir schon alles vorbereitet. Zwischenzeitig waren auch Sora und Jae gekommen. Die beiden waren mit noch zwei weiteren für die Küche und das Essen verantwortlich. Ich und Charlie, Ahri und Minho waren für das kellnern zugeteilt. Um Zehn öffneten wir und nach und nach kamen die Kunden.


    -13:15Uhr-

    Ich legte meine Schürze ab und nahm mir meinen Rucksack. Schnell verabschiedete ich mich von den anderen und verließ das Café. Ich ging nach Hause. Angekommen gönnte ich mir eine lange und angenehme Dusche und zog mir Kuschelsachen an. Ich hatte noch genug Zeit bevor ich los musste. Ich nahm mir mein Handy und machte mir den Fernseher an.

    -25Minuten später-

    Ich stand vor meinem Schrank und hatte absolut keine Ahnung was ich anziehen sollte. was lockeres oder doch was engeres. Letztendlich endschied ich mich für eine Mischung aus beidem.

    Letztendlich endschied ich mich für eine Mischung aus beidem
    (Ohne die Schuhe)

    Dazu zog ich Schnürstiefel an und einen Turnbeutel. Jetzt nur noch die Tickets. Ich sah in meinem Rucksack nach. Aber da waren sie nicht mehr. Ich sah in Trans Ecke nach aber da waren sie auch nicht. Hatte ich die Karten etwa verloren? Nein sie mussten hier irgendwo sein. Ich sah überall nach sogar im Badezimmer aber ich konnte sie nirgends finden. Ich strich mir die Haare hinters Ohr. Toll zuerst die Schlüssel und jetzt auch noch das Konzertticket. Ich könnte mich jetzt in meinem Zimmer einschließen und heulen. Aber dazu besaß ich zu viel Stolz. Ich suchte weiter. Choi rief mich an und ich erklärte ihr die Situation und sie fing an zu schreien. "Da sollst du mal eine Sache nicht verlieren oder vergessen wo du se hin gelegt hast. Kann man dir denn gar nichts anvertrauen. " "Doch natürlich. Das war eine miese Ausnahme" Ich hatte das Handy zwischen Schulter und Kopf eingeklemmt während ich weiter suchte. Das Bett, die Küche, die Couch. Nichts. Ich trat gegen meinen Kleiderschrank und ließ mich auf den Boden sinken. Nur noch zehn Minuten. Na toll. "Choi...geh ohne mich hin. Du sollst dir die besten Karten der Welt nicht entgehen lassen" "Ich will da aber nicht ohne dich hin" blieb sie stur. Auf einmal erfasste mein Blick ein kleines Stück Papier zwischen meinen Pollovern. Ich strahlte von einem bis zum anderen Ohr. Schnell zog ich es zwischen dem Stoff hervor und hielt es in die Luft. "Vielleicht musst du das auch überhaupt nicht." "Hast du sei gefunden!" die pure Freude war aus ihrer Stimme zu hören. Ich nickte "Ja!" Ich lachte "Gut dann beeil dich ich bin schon an der Halle." " ich eile " Ich legte auf. Schob meine Armybomb in meinen Turnbeutel und das Ticket legte ich vorsichtig in mein Portemonnaie. Mein Handy und etwas zu trinken. Ich sagte Tran noch schnell Tschüss und schloss alle Fenster. Ich wollte ja nicht das sie irgendwo stecken blieb. Dann verließ ich die Wohnung und rief schnell ein Taxi das mich dann zu der Konzerthalle fuhr. Ich sah Choi schon aus der Ferne in der Schlange stehen die Mindestens dreizig Meter lang war. Sie trug einen knall rosa Rock und dazu ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift "LOVE YOURSELF " . Schnell bezahlte ich die Taxifahrerin und rannte zu Choi. Sie klärte die Mädchen hinter uns kurz auf das ich zu ihr gehörte damit es keinen stress gab. Wir lächelten uns an. Ich freute mich riesig. "Ich bin doch nicht all zu spät oder?" "Nein perfekt gekommen" sie grinste. "Wo war das Ticket jetzt eigentlich?" "Im Kleiderschrank" Sie fing an zu lachen und ich stimmte mit ein. Als wir dran waren reichten wir unsere Karten nach vorne und dann wurden wir von einem Security Mann zu unseren Plätzen geführt. Vor uns standen nur noch ein paar andere Fans die laut hals bei dem Musikvideo mitsangen das auf den riesigen Leinwänden lief. Choi neben mir fing ebenfalls an Fake Love mit zu singen und ich konnte nicht anders und machte mit.


    Autor:

    Hi ich hoffe euch hat dieses Kapitel ebenfalls gefallen. Im nächsten wird es dann noch spannender.

    LG Bunny2.0

    4
    Purple


    Nach und nach füllte sich die Halle. Hier und da hörte man auch schon Leute kreischen. In wenigen Minuten würden unsere Stars auf die Bühne kommen. An der Eingangstür hatte ich ein riesiges Plakat gesehen auf dem stand das heute etwas besonderes passieren würde. Die Fans vor uns hatten wild diskutiert um was es sich handeln könnte. Ich habe mit dem einen Ohr zugehört während die andere Hälfte von mir damit beschäftigt war die wild zappelnde Choi davon abzuhalten vorzudrängeln. Nun standen wir hier mit unseren Lightsticks und warteten gespannt mit hunderten von anderen darauf endlich unsere Idole zu sehen. Plötzlich gingen die Lichter in der Halle aus und nur noch ein Meer aus bunt leuchtender Lightstick Lichtern erhellte die gesamte Konzerthalle. Dann begannen die Scheinwerfer und LED Leuchten verrückt zu spielen und dann in Mitten von all dem Chaos kamen die Member von BTS auf die Bühne. Die Menge kam vor kreischen beinahe um. Sie begannen gleich mit ihrem ersten Song. DNA. Sie bewegten sich dabei so synchron das ich manchmal schon die Befürchtung hatte das sie auf der Bühne bloß Roboter waren und die Echten Member irgendwo Backstage saßen und ihren Roboter steuerten. Als sie mit ihrer Songeinlage fertig waren stellten sie sich vor. Jedes Mal konnten sie ihre Sätze kaum zu Ende sprechen, weil wir so laut waren. Dann lachten sie bloß und fuhren fort. Als auch der letzte uns begrüßt hatte, begann RM etwas anzukündigen: " Hi Army, wir sind froh heute hier zu sein. die meisten von euch haben das große Plakat an der Frontseite bestimmt schon bemerkt." 'groß' war in jedem Maße untertrieben. Das Teil war riesig. Wie die Selfie Wände bei den man Stunden lang anstehen musste. " Ihr habt bestimmt schon hin und her überlegt um was es gehen könnte" Wieder Gekreische. "Einer von euch allen hier bekommt heute eine unfassbare Möglichkeit. Wir wissen, das alle diese Chance haben wollen die in diesem Falle nur einem von euch zusteht. wir losen fair aus und bitten euch anderen daher nicht diese eine Person zu hassen und zu verabscheuen. Versprecht ihr mir das?" Die ganze Halle wurde abermals mit Gekreische gefüllt. Und das würde heute sicher nicht das Letzte Mal gewesen sein. Jin, RM und V streckten einen Daumen hoch. "Gut. So und jetzt wollt ihr sich wissen was euch erwartet" sehr schlau beobachtet. "Einem von euch..." Er schwieg kurz wodurch er es nur noch spannender machte. "Wird heute die Ehre erwiesen mit uns auf der Bühne einen Song zu performen." Nachdem RM den Satz beendet hatte, konnte sie die Army vor lauter kreischen und vor lauter Aufregung nicht mehr halten. Choi neben mir und ein Junge der ebenfalls neben mir stand rammten mir ihre Ellbogen in die Rippen während sie mit ihren Armen wild in der Luft herum wedelten. Die sieben auf der Bühne lachten nur. "Ok ok wir lassen jetzt ein Licht von einem zum anderen Lightstick huschen und bei dem das Licht stehen bleibt, der oder die darf zu uns rauf kommen. An die von euch die keinen Lightstick haben, keine Sorge das Licht springt nicht nur von Lightstick zu Lightstick sondern geht auch über jede Person hier. Das bedeutet selbst wenn du keinen Stick hast kann es sein das du ausgewählt wirst. Dann bleibt das Licht einfach über deinem Kopf stehen." Ich glaube ich werde taub. Um mich herum hielten sie alle ihre Sticks in die Höhe auch Choi. Ich tat es ihr gleich und das lila Licht lief kreuz und quer durch die ganze Konzerthalle. Man hörte 'Aw' Rufe und Flüche wenn das Licht zwar an einem vorbei kam aber nicht bei einem stehen blieb. Bei Choi und mir war das Licht auch schon ein oder zwei Mal vorbei gehuscht. Die Mitglieder begannen von zehn runter zu zählen und alle zählten aufgeregt mit. "5, 4, 3, 2, 1..." und null.

    Das Licht blieb genau über mir stehen...



    Autor:

    Hi Freunde!...


    Ich bin irgendwie nicht so ganz zufrieden mit diesem Kapitel. Außerdem ist es extrem kurz. Sorry dafür😂🤷‍♀️ Schreibt mir gerne in die Kommentare wie ihr es findet. Würde mich sehr freuen.😁😊😋

    LG Bunny2.0

    5
    Film out


    ch starte auf meinen Lightstick. Ich musste träumen. Überfordert sah ich zu Choi rüber. Im nächsten Moment versuchte ich ihr den Stick in die Hand zu drücken aber sie blockte ab. Meine Lippen formten ein stummes 'Bitte' aber sie schuppste mich nur ein Stück nach vorne. Die Mädchen die vor uns standen machten den Weg frei so das ich weiter zu der Abtrennung gehen konnte aller Dings war ich mir nicht so ganz sicher ob ich das überhabt wollte. Choi und der Junge schoben mich vorsichtig nach vorne. Frustriert drängte ich mich an den andren Fans vorbei zu einem der Sicherheitsbeamten. Dieser ließ mich auf die andere Seite des Zaunes treten. Meine Hände zitterten leicht. Auf sowas war ich nicht vorbereitet gewesen. Der Mann führte mich zu einer Treppe über die ich auf die Bühne gelangte. Langsam nahm ich die erste Stufe. Mein kurzer Weg nach oben wurde von lautem Gekreische begleitet. Meine immer noch vor sich hin strahlende Armybomb hing mir schlaf vom Handgelenk. Ich hatte das kleine Band am Anfang des Konzertes um meinen Arm gebunden. Ich stieg die letzte Stufe nach oben und stand nun vor sieben verdammt gut aussehenden Koreanern. Alle lächelten mich an. Ich lächelte etwas frustriet zurück. Ganz ruhig Sumi du stehst hier gerade bloß vor der berühmtesten Band Welt weit. Wo liegt das Problem.

    Ich wusste nicht genau was ich jetzt tun sollte. Vielleicht einfach wieder umdrehen und raus rennen. Ich knetete meine Hände. Langsam setzte ich einen Fuß vor den anderen. In der Halle war es Toten still. Ich blieb vor den sieben Jungs stehen. Das aufmunternde Lächeln das mir Jin zuwarf half nicht besonders meine Aufregung runter zu drehen. Eher im Gegenteil. Ich sah mein eigenes Gesicht auf den riesigen Leinwänden. Oh Gott wie peinlich. Ich atmete tief durch. Langsam kam mein Selbstbewusstsein wieder. Namjoon fing als Erster an zu sprechen. "Hi wie heißt du?" Ich zögerte kurz sagte dann aber "Sumi". Mir wurde ein Mikrofon gereicht. Ich nahm es entgegen und schluckte. Ich sang gerne und es hörte sich auch gar nicht o schlecht an, aber ich könnte niemals einem von BTS das Wasser reichen. "Kennst du 'Film out'?" kam Jungkook gleich auf den Punkt. Er grinste mich dabei so breit an das ich mir sicher war das er sich das Kiefer ausrenkte. Ich nickte. Es war ein wunderschönes Lied aber sehr traurig. Ich hatte es mir auf YouTube ungefähr zwanzig Mal angehört und kannte den Text auswendig. Besonders gut konnte ich Jimins und Jungkooks Part. "kannst du den Text?" fragte Jimin und warf mir das schönste Lächeln der Welt zu. Ich lächelte zurück und nickte abermals. "Ist es ok wenn du Jimins Teil mitsingst oder möchtest du wann anders mitsingen.!" "Nein das ist ok" sagte ich kleinlaut. Mein Herz hämmerte jetzt schon wie wild gegen meinen Brustkorb. Ich umklammerte das Mikrofon in meinen Händen fester. Ich drehte mich zum Publikum. Jimin stellte sich neben mich. Der Rest verteilte sich auf der Bühne. Er schien meine Nervosität war zunehmen, denn er berührte kurz meinen Arm und lächelte mich an. Ich lächelte wieder zurück. Ich hörte die Musik starten und die Army rief die Namen von Bts wie am Anfang von jedem Lied. Als es dann still wurde hörte ich vereinzelte Personen meinen Namen rufen und ich war mir ziemlich sicher das Choi unter ihnen war. Ich lachte kurz auf. Diese Rufe stärkten mich während ich darauf wartete das Jungkook seinen Part beendet hatte. Jimin und ich begannen Zeit gleich den Text zu singen. Wir sahen uns dabei an. Als die kurzen Sätze meinen Mund verlassen hatten ließ ich das Mikro wieder sinken. Beim Refrain summte ich leise mit aber fing nicht an zu singen, da Jimin es mir gegenüber auch nicht tat. Als V dran war den Refrain zu singen wartete ich bis er fertig war und sang mit Jimin. Dabei schloss ich meine Augen. Vergas alles um mich herum. Ich öffnete sie wieder und wir sahen uns in die Augen. "내 가 맡 는 향 가 느 끼 는 따 뜻 함(Der Duft, den ich rieche, die Wärme, die ich fühle)" ich lächelte. Beim letzten Akt sagen Jimin und ich bloß Backround. Die Menge flippte aus als wir alle unsere Arme sinken ließen. Jimin zeigte mir einen Daumen hoch und ich fing an zu lachen. Das hatte wirklich Spaß gemacht. Während ich und Jimin gesungen hatten war ich überhaupt gar nicht mehr angespannt. Ich hatte mich frei gefühlt. Ich verbeugte mich leicht. Ich hörte Choi mehrmals meinen Namen rufen und nach und nach stimmten andere mit ein. Ich hielt mir die Hände vors Gesicht. Dafür würde sie noch bezahlen. Ich spürte Jemanden hinter mir bevor meine Hände gegriffen wurden und nach oben gezogen wurden. Ich sah verwirrt nach hinten. Jimin stand nah hinter mir und hielt meine Hände in die Höhe. Er ließ sie los und glitt kurz über meinen Unterarm bevor er seine Hände komplett zurück zog und ein paar Schritte zurück trat. Sein Gesicht war ausdruckslos. Ich ließ meine Arme langsam runter gleiten. Komplett verwirrt verabschiedete ich mich von den sieben und taumelte die Treppen runter wo ich das Mikro einer Frau reichte. ich wurde zurück zu meinem Platz geführt. Als ich zu Choi durch ging klopften mir einige Mädchen auf den Rücken und als ich bei Choi angekommen war riss diese mich in eine stürmische Umarmung und quietschte vor sich hin. Ich rollte mit den Augen und lachte. als wir uns wieder von einander lösten sahen wir hoch zur Bühne. Blue&Grey spielte an. Jimins Bick huschte von einem Fan zum anderen. Als er mich sah hob er gerade sein Mikro an seinen Mund und sang mit seiner engelshaften Stimme. Ich lächelte und bewegte mich im Takt zur der Musik.

    Nach dem Konzert liefen Choi und ich nach draußen an die frische Luft. Ich hatte ein fieses Piepen im Ohr und Choi beschwerte sich über die gleichen Schmerzen. Trotzdem waren wir überglücklich. Choi fragte mich durchgehend darüber aus wie es sich angefühlt hat auf der Bühne neben BTS zu singen. Ich beantwortete all ihre Fragen bis sie auf einmal fragte: "Du und Jimin ward euch ja ziemlich nah" Ich verschluckte mich an meiner Sprite die ich mir als wir die Konzerthalle verlassen hatten schnell an einem Automaten gekauft hatte. Ich hustete mir die Seele aus dem Leib. Als ich es wieder einiger Maßen unter Kontrolle hatte fragte ich sie was sie damit sagen wollte. "Du weißt doch genau was ich meine " sie wackelte mit ihren Augenbrauen. "Choi. Du übertreibst. Das war nur ganz kurz und außerdem ist er doch viel zu alt für mich. Und was am wichtigsten ist er ist ein Idol und wie du wissen solltest dürfen diese Leute keine Beziehung führen." Versuchte ich mich irgendwie rauszureden. Ich wusste selber wie nah wir uns gewesen waren aber das hatte nichts zu bedeuten gehabt. Alles was ich ihr gesagt hatte, hatte ich auch so gemeint. Ein Idol und ein Stadtmädchen? Das passte einfach nicht....



    Autor:

    Ich hoffe euch gefällt diese neue Kapitel. Und bitte endschuldigt den fiesen Cut im letzten Kapitel.😁🤍 Habt ihr auch schon das neue MV von BTS gesehen. So ein schönes Lied aber so unglaublich traurig. Falls ihr es euch ansehen wollt auch um heraus zu finden welches Lied sie auf dem Konzert gesungen haben...der neue Song ist unter dem Namen "Film out" zu finden.

    Es kann sein das gleich noch ein Kapitel folgt aber nur ein kurzes. Nur vielleicht😂👏🤍🤷‍♀️.

    LG und frohe Ostern Highlight125🤍🤍(Bunny 2.0)




    6
    Hi, dich kenne ich doch

    Ich schlenderte durch die Straßen in Richtung des Shopping Centers. Choi hatte in einem Monat Geburtstag sie wurde zwei und zwanzig und ich wollte ihr das neuste Album von Bts schenken. Mit diesem Wunsch hing sie mir schon seit Wochen nein seit Monaten in den Ohren und ich wollte ihr eine Freude machen. also hatte ich mich an einem freien tag kurzer Hand dazu endschieden ihr nun endlich dieses Album zu kaufen. Nachher waren noch alle Exemplare ausverkauft und dann würde ich, ihre beste Freundin seit Kindertagen, da stehen und zusehen müssen wie jemand anderes ihr das coolste Geschenk aller Zeiten machte. Das wäre mehr als nur erniedrigend. Wir hatten bereits zwei Uhr Mittags. Ich hatte heute Morgen unnormal lange gebraucht mich fertig zu machen. Besonders gut geschlafen hatte ich auch nicht. Ständig suchten mich Gedanken über eine gewissen unerreichbare Person heim. Ich wurde diese Gefühle und diese lästigen Gedanken einfach nicht los.

    Ich fuhr mir frustriert durch die Haare und steckte mir Kopfhörer in die Ohren. Ich klickte in meiner Musikplaylist einfach auf irgendein Lied und traf natürlich Film out von Bts. Schnell übersprang ich das Lied und hörte mir stattdessen ein Song von Harry Styles an. Ich schob mein Handy zurück in meine Hosentasche. Ich hatte mir heute nichts besonderes angezogen. Bloß ein weißes T- Shirt dazu eine schlichte schwarze Jeans und eine blaue Jeansjacke.

    Als ich das Shopping Center endlich erreicht hatte, nahm ich mir die Kopfhörer aus den Ohren und verstaubte sie in meiner Jackentasche. Beim K-Pop Shop angelangt suchte ich das Album heraus. Zum Glück war ich heute noch gekommen, es waren nämlich nur noch fünf Alben da. In nahm mir eins vom ihnen und mir selbst suchte ich noch ein Fotokartenset von Bts aus. Zu dem Album bekam ich noch ein Poster von der Gruppe. Ich verstaute alles sorgfältig in meinem Rucksack. Dann bedankte ich mich noch kurz und verließ den Laden. Ich holte mein Handy hervor, entsperrte es und ging auf Kakao. (Praktisch gesehen unser Whats App)

    Ich hatte nicht viele Kontakte. Choi stand bei mir aber auf jeden Fall immer an erster Stelle. Sie hatte mir einen guten morgen gewünscht. Das aller Dings schon vor vier Stunden. Ich antwortete ihr trotzdem noch darauf. Ihre Frage ob es mir gut ginge beantwortete ich stand Art gemäß mit "Gut".
    Ohne Vorwahrung lief ich auf einmal in Jemanden hinein. Genau so wie ich hatte er auf sein Handy gestarrt und mich somit ebenfalls nicht kommen sehen. Sein Gesicht war von einer schwarzen Maske bedeckt. Dazu trug er er eine Sonnenbrille und eine Cap unter der ein paar Haarsträhnen seines Pech schwarzen Haares heraus lugten.

    Er hatte sich genauso erschrocken wie ich aber sich wohl schneller wieder gefangen. Er nahm seine Brille ab und sah mir in die Augen während er irgendwas zu mir sagte was ich aber gar nicht war nahm, weil ich von seinen wunderschönen braunen Augen gefangen wurde. Ich hatte ihn sofort wieder erkannt. Vor mir stand er leibhaftige Park Jimin. Ich bekam kein Wort heraus nicht das ich überhaupt gewusst hätte was ich sagen sollte. Jimin schien mich auch wieder erkannt zu haben denn seine Augen weiteten sich leicht. "Sumi richtig?" fragte er und riss mich damit aus meiner Trance. Ich nickte verwirrt. "Bitte schrei jetzt nicht rum und verrat allen das Park Jimin hier ist" "Hatte ich nicht vor" sagte ich nun leise nur für den Fall das uns jemand belauschte. Er lächelte. Jedenfalls glaubte ich das, denn seine Augen verengten sich ein wenig. Ich lächelte einfach mit. Wir standen eine Weile einfach nur da und lächelten uns gegenseitig an bis es mir langsam unangenehm wurde und ich meinen Blick auf meine Hände senkte. "Ich würde ja gerne meine Maske runter machen aber ich fürchte dann warst das mit der ruhigen Unterhaltung" er lachte und ich stimmte mit ein. "Was machst du hier?...ich darf dich doch duzen oder?" fragte er und ich antworte heftig nickend: "Ja natürlich wenn ich dich auch duzen darf" ehe ich es verhindern konnte hatte ich es auch schon ausgesprochen. Ich schaute geschockt und peinlich berührt zu Seite. Aber er lachte nur und versicherte das ich das tun durfte. "also was machst du hier?" "Ich habe ein Album für meine beste Freundin gekauft die hat in ein paar Monaten Geburtstag" Er nickte "Von wem?" Als ob er sich das nicht schon denken konnte. "BTS " sagte ich trotzdem um seine Vermutung zu bestätigen. Er tat so als sei er überrascht und ich haute in leicht gegen die Schulter. Ahhhh. Jetzt habe ich alles kaputt gemacht. "T-tut mir leid ich wollte nicht-" doch Jimin ließ mich nicht ausreden. "Alles gut" schon wieder lachte er. Ich setzte meinen Rucksack, der mir bei dem Zusammenstoß etwas von der Schulter gerutscht war, wieder richtig auf. "Bist du alleine Unterwegs?" fragte er schließlich worauf hin ich nickte. "Außer ich bezeichne mein Handy, meine Kopfhörer und meinen Rucksack als Freunde dann nicht" scherzte ich ein bisschen herum was Jimin aber nur eine kleines Auflachen entlockte. "willst du was essen gehen? Eis gefällig? ich war überrascht. Wollte mir mein Schicksal gerade einen Streich spielen oder hatte ich einfach mal Glück. Ich hatte das doch auch mal verdient oder nicht? Ich nickte langsam. "Wenn du schon so nett fragst. Wie könnte ich da nein sagen" oh man was machte ich hier. Ich konnte doch nicht mit einem K-Pop Idol ein verdammtes Eis essen gehen.

    Letztendlich stand ich aber doch mit Jimin in der Schlange und überlegte welche Eis Sorte ich nehmen sollte. Ich erfuhr das Jimins Lieblingseisorte Ananas war und ich erzählte ihm das ich Mango über alles liebte. Wir hatten einen ganzen Nachmittag sehr viel Spaß zusammen. Nachdem wir uns das Eis geholt hatte gingen wir noch ein bisschen gemeinsam im Park spazieren. "Was hält eigentlich euer Management davon das du mit einem Fan unterwegs bist den du kaum kennst?" fragte ich als wir gerade an einem kleinen Spielplatz vorbei liefen. Für einen Samstag war es im Park wirklich nicht sehr voll. "sie müssen ja nichts davon wissen" sagte er leise und ich konnte ein Grinsen aus seiner Stimme raus hören.

    Wir verbrachten noch einige Stunden zusammen bis es langsam Zeit wurde seinen eigenen Weg zu gehen. wir verabschiedeten uns und ich ging nach Hause. Es hatte heute zwar spaß gemacht aber sowas sollte besser nicht noch mal passieren...

    7
    Skandal


    -zwei Tage später-

    Ich saß am Küchentisch und war auf Instagram unterwegs. Was für ein Schwachsinn manche da auch veröffentlichten. Ich scrollte weiter und verschluckt mich promt an meinem Müslie. Ich hustet in meine Armbeuge während ich weiter hin auf den Bildschirm starrte. Ich sagte doch das mein Schicksal mir einen Streich spielen wollte. Auf dem Display war ein Foto, das aus der Ferne geschossen worden war, zu sehen auf dem man mich und Jimin im Park sehen konnten wie wir unser Eis aßen. Aus dem Winkel aus dem das Foto geschossen wurde sah es wirklich so aus als würden Jimin und ich Händchen halten.
    In den Kommentare rasteten die Army's komplett aus. Das standen Sätze wie:
    Wer ist diese Schla**e oder hat Jimin eine Freundin? Die ist ja hässlich die hat ihn gar nicht verdient. Ich überlegte einen Kommentar zu schreiben aber endschied mich dann doch dafür das Big Hit klären zu lassen... Big Hit? Oh nein. Was sich Jimin wohl gerade anhören musste. Wir hätten uns des Risikos bewusst sein müssen. Ich wischte weiter und sah noch ein paar andere Bilder von mir und Jimin auf dem Konzert. Beispielsweise eins wo er hinter mir gestanden hatte. Darunter standen Sachen wie. Schaut euch die doch mal an oder seht ihr seinen Blick. Ich machte mir nichts daraus. Ich stand für gewöhnlich über solchen Leuten.

    -Jimins Sicht-

    Ich saß vorm Büro unseres Managers und wartete auf Einlass. Das Foto das im Netz gerade die Runde machte hatte ich bereits gesehen. Die Kommentare die darunter standen waren teils so schlimm das ich mir Sorgen um Sumi machte. Hoffentlich geht es ihr gut. Ich wusste selbst wie schwer es manchmal für einen war solchen Hate abzubekommen. Ich bekam ja auch solche Kommentare.

    Die Tür des Büros öffnete sich mit einem leisen quietschen. Unser Manager bat mich einzutreten. Zögernd stand ich auf und betrat den Raum in dem mein Manager zuvor verschwunden war. Ich ließ mich auf den Stuhl vor dem Tisch von Mr Wang fallen. Dieser betrachtete mich aufmerksam. Ich wusste schon lange warum ich hier war, aber trotzdem war ich etwas aufgeregt. Mister Wang räusperte sich. (Tut mir leid ich habe keine Ahnung wie der in echt heißt. Falls ihr es wisst schreibt es in die Kommentare)

    Ich sah ihn erwartungsvoll an und machte mich auf eine Standpauke gefasst. "Jimin..." fing er an und ich hatte jetzt schon kein gutes Gefühl. " Dir ist doch sicher bewusst das das treffen mit einem Fan strengstens untersagt ist, richtig?" ich nickte. Das war doch kein beabsichtigtes Treffen, aber das sagte ich besser erst einmal nicht. Es war nicht schlau Mr. Wang zu unterbrechen das wusste ich aus eigener Erfahrung. "Gut, und nun sag mir bitte wie das Mädchen heißt und wo sie wohnt. Wir wollen nur sicher gehen das ihr nichts passiert" jetzt übertrieb er aber wirklich. Außerdem war das doch sicher bloß eine Ausrede. In Wirklichkeit wollten sie sie doch nur im Internet finden und sicher stellen das sie es nicht noch schlimmer machte als es eh schon war. Und so nebenbei hatte ich keine Ahnung wie ihr voller Name lautete und woher zum Teufel sollte ich bitte wissen wo sie wohnt. "Jimin?" ich sah auf "Ich weiß ihren vollen Namen nicht Sir und ich weiß auch nicht wo sie wohnt. " sagte ich wahrheitsgemäß und hielt seinem Blick stand. "Nun gut. Weißt du wenigstens ihren Vornamen!" "Ja. Sie heißt Sumi" Er nickte nur und schreib den Namen auf einen kleinen Zettel. Kurze Zeit war Stille bis Mister Wang leise sagte: "Jimin...Bitte sag mir das dieses Foto bloß aus dem falschen Winkel geschossen war und du nicht Händchen haltend und Eis essend mit einem Fan durch den park gelaufen bist" "Wir haben nicht Händchen gehalten und wir sind auch nicht mehr als 'Bekannte'. Wir sind nicht mal befreundet. Sie war bloß die die letztens auf die Bühne kommen durfte und dann sind wir uns halt wieder begegnet. Zufällig. Die Army hat daraus etwas ganz anderes gemacht als es eigentlich ist." klärte ich ihn auf und er nickte wieder nur. "Was ist mit diesen Bildern?" er legte drei ausgedruckte Bilder vor sich auf die Tischblatte und schob sie mir rüber.

    Auf dem ersten Bild sah man uns auf dem Konzert wie ich hinter ihr stand und sie ansah. Das zweite wurde wieder im Park geschossen. Es sah aus als würde ich Sumi umarmen. Das war nie passiert. "Fotoshop" sagte ich daher einfach und sah mir das letzte Bild an. Dies zeigte mich wie ich jemandem zuzwinkerte. Woher soll ich denn wissen wem genau ich zugezwinkert habe. Ich hatte in die Kamera gesehen und keine bestimmte Person angeschaut.

    (Zweites Bild siehe oben)

    "Ich habe niemandem bestimmten zugezwinkert" ich lehnte mich wieder zurück. "Bist du dir sicher" "Ja wenn ich es ihnen doch sage ich kenne dieses Mädchen doch kaum. Ich weiß ja nicht mal ihren ganzen Namen und wenn sie meine feste Freundin wäre, was sie ganz sicher nicht ist, wüsste ich doch wohl auch wie sie heißt, wo sie wohnt und wie ihre Telefonnummer lautete oder etwa nicht!" frustriert fokussierte ich mich auf einen Punkt hinter meinem Manager. "Schön, ich denke dann wäre das auch geklärt. Wir werden gucken ob wir heraus finden wer diese Sumi ist. Wir werden aber wohl oder übel warten müssen bis sich der Trubel gelegt hat. Ich weiß nicht was wir da groß ausrichten können. Du kannst natürlich auf Twitter, Instagram oder wo anders eine Videonachricht veröffentlichen in der du klar und deutlich sagst das der Vorfall ein großes Missverständnis war und du dieses Mädchen überhaupt nicht kennst." Ich nickte "In Ordnung" "Okay. Du kannst gehen. Fürs erste, aber wenn ich heraus finde das du mich in welchem Maße auch immer belogen hast. weiß ich nicht was die strafe dafür ist. Also bitte sag mir über sie wirklich alles was du weißt. du weißt ja ich habe euch alle sehr gerne und ich möchte nicht das einem von euch etwas passiert wenn du verstehst was ich meine" ich nickte erneut. "Ich weiß wirklich nicht mehr woher auch" Mr. Wang nickte "Du kannst jetzt zu den anderen zurück gehen" Ich stand auf, drehte mich um und ging zu Tür, als Mister Wang noch etwas sagte. "Ich rate dir diese Nachricht wirklich" Ich drehte mein Kopf noch mal zu ihm. "Ja" Ich öffnete die Tür und trat wieder in den Flur hinaus. Als ich die Tür hinter mir geschlossen hatte, lief ich durch die Gänge zurück zu den anderen Jungs.

    Ich öffnete die Tür zu unserem Proberaum und wurde von sechs Augenpaaren empfangen. Alle sahen mich fragend an. Namjoon, Jin und Tae hatten ihre Handys in der Hand. Ich ging etwas verwirrt zu ihnen und sah Taehyung über die Schulter. Als ich das Bild sah atmete ich augenverdrehend aus. "Willst du uns vielleicht irgendwas erklären?" fragte Namjoon. "da gibt es nichts zu erklären" Ich ließ mich auf den Boden sinken und legte mich mit dem Blick zur Decke auf den kalten Holz Boden. Ich schloss kurz die Augen und als ich sie wieder öffnete sah ich Hoseoks Gesicht über mir. Ich rollte mich zur Seite und richtete mich wieder auf. "Mit welchem Song wollen wir anfangen? Ich wäre für ON" "Ist das dein Ernst?" Jungkook hielt mir das Handy von Taehyung unter die Nase. "Ja ich habe doch sagte bereits da es dazu nichts weiter zu sagen gibt. Also können wir anfangen!" JK schüttelte nur den Kopf und ließ seinen Arm sinken. "Kurz und knapp", sprang nun Yoongi ein," Hast du eine Freundin?" "Nein!" "Gut dann wäre das geklärt" Yoongi stand von dem Stuhl auf auf dem er vor ein paar Sekunde noch gesessen hatte und stellte ich auf seine Position dabei hatten wir das Lied das wir noch Mal üben wollten noch gar nicht ausgesucht. "Aber wer ist das dann auf dem Bild?" fragte J-Hope. "Ein Mädchen das aber nicht seine Freundin ist" antwortete Suga ungeduldig, "Können wir jetzt bitte endlich anfangen" Die anderen ignorierten ihn gekonnt und redeten weiter auf mich ein. "Komm schon Jimin! Ich bin doch dein bester Freund mir kannst du es doch ruhig sagen wenn du dich verliebt hast und den anderen doch auch. wir sind eine Familie schon vergessen!" Taehyung legte einen Arm um meine Schultern. "Es ist wirklich nichts und ich bin auch nicht verliebt. Das ist diese Sumi vom Konzert wir hatten und zufällig wieder getroffen und wir haben ein Eis zusammen gegessen mehr nicht. Ich wollte bloß nett sein. " Stille. "Dir ist aber schon bewusst das sie ein Fan ist, oder?" "Ja natürlich aber sie war ganz endspannt. wir hatten ein lustigen Nachmittag zusammen. Aber ja ihr habt recht. Wir hätten uns dem Risiko bewusste sein sollen" Die anderen nickten, außer Jin. "Sumi?" seine Stimme klang irgendwie erschöpft.

    "Ja! Das war lustig. Sie ist in mich rein gelaufen. Ach und sie hat unser neues Album gekauft" "Cool" mehr kam nicht von ihm aber ich ging nicht weiter drauf ein. Joonie meldete sich zu Wort. "Jimin, da musst du wirklich vorsichtig sein. Ich habe mir ein paar der Kommentatre durchgelesen. Wenn ihr euch weiter trefft ob Zufall oder nicht, dann kann das richtig gefährlich für Sumi werden" Ich nickte. Das wusste ich. sehr gut sogar. Ich hoffte ja auch die ganze Zeit das ihr das nicht zu Kopf stieg. Vielleicht sollte ich nach dem Training mal mit ihr Kontakt aufnehmen. Kontakt aufnehmen klasse Idee Jimin....Wie denn du hast ihre Nummer nicht! Ich klatschte innerlich für diesen schlauen Gedanken. "Komm lass und anfangen und Jimin nicht länger voll quatschen. Scheinbar möchte er darüber gerade nicht sprechen." meinte Jin und ich war ihm dankbar das er mich aus meinen Gedanken zurück in die Realität holte. "Dope" sagte Jungkook nur und stellte sich auf den Paltz wo er in der Dope Choreo stand. "Nein man, Best of me" mischte sich nun auch Taehyung ein. "Ihr seid so kindisch. Fake Love" sagte Jin, schubste Jungkook zur Seite und stellte sich dort hin, da dort seine Position in Fake Love war. "Fire" "Ich bin für DNA" J-Hope stand ganz gechillt vor dem riesigen Spiegle und beobachtete uns während unseres Streites . "ON. Sagte ich doch bereits" ich ging zu Yoongi und stellte mich neben ihn. Dieser ignorierte mich einfach und wartete darauf das die anderen endlich fertig waren damit über den perfekten Song zu streiten. Nach drei Minuten war es mir zu viel: "wir nehmen jetzt einfach Mic Drop und fertig" Ich änderte meinen Platz genauso wie Suga, Jin und Jungkook.

    Durch geschwitzt saß ich alleine vor dem Spiegel und betrachtete mich in diesem. Meine Gedanken schweiften wieder zu dieser einen Person. Sie schwirrte schon das ganze Training über in meinem Kopf. Warum konnte ich sie nicht einfach vergessen? Warum machte ich mir solche Sorgen um sie? Warum wollte ich sie unbedingt wieder sehen? All diese Fragen stellte ich mir aber wusste letztendlich auf keine von ihnen eine richtige Antwort. Ich fuhr mir durch die silbernen Haare. Ich beschloss mich noch ein bisschen mit tanzen abzulenken und sucht in meiner Playlist nach dem Lied 'Youth' von Troye Sivan. Zu diesem Song hatten J-Hope und ich gemeinsam mit Ayumi eine Choreografie gemacht.

    (stellt euch vor das Ayumi eine Backroundtänzerin und Choreografin von BTS ist)



    -Sumis Sicht-

    Ich lag auf der Couch und starte an die Decke. Der Tag war anstrengend. Als ich auf dem Weg zur Arbeit war, ich arbeitete in einem kleinen Cafe´ um die Ecke, wurde um mich herum die ganze Zeit getuschelt und in meine Richtung gezeigt. Vermutlich alles Fans oder Leute die das Bild ebenfalls auf Insta gesehen hatten.

    Die Bezahlung in dem Cafe´ war nicht die aller beste sie reichte gerade mal um mich so knapp über Wasser zu halten. Meine Wohnung war daher auch nicht sonderlich schick. Das Mehrfamilien Haus in dem lebte lag direkt an der Autobahn und direkt unter meinem Fenster standen die riesigen Mülltonen. Am Wochenende bekam ich kaum ein Auge zu, da die Familie die unter mir wohnte zwei Neugeborene hatten und die vor Allem Nachts aber auch Tagsüber das ganze Haus zusammen schrien. Die Eltern interessierte das nicht die Bohne. Auch gerade war das Gekreische, ein Stockwerk tiefer, nicht zu überhören. Ich stand auf und der Boden knatschte unter meinen Füßen. Mit einem genervten Stöhnen lief ich ins Badezimmer und schminkte mich ab. Es war schon spät und selbst wenn morgen Samstag war musste ich früh raus. Hoffentlich würde ich heute besser schlafen als die letzten Tage...



    Autor:

    Hier ist ein neues Kapitel. Ich hoffe natürlich erneut das es euch gefällt. Schreibt mir mal in die Kommentare was ihr glaubt was im nächsten Kapitel alles so passieren könnte. Ich würde mich sehr über eure Ideen freuen.😁💜

    LG Mochi125

    8
    Frage aller Fragen


    Hi Leute!
    Ich habe mich dazu endschieden diese FF nicht fort zu führen...







    ...


































    Scherz! Natürlich nicht!

    aber ich habe eine Frage an euch und zwar...
    Ich befürchte das diese Fanfiction mit keinem happy End enden wird...
    ABER!
    noch habt ihr die Chance darüber zu endscheiden. Schreibt mir in die Kommentare ob ihr wollte das diese Geschichte mit einem happy end zu ende geht...dann müsste ich nur ein bisschen umplanen. ODER würdet ihr es okay oder vielleicht sogar spannender finden wenn diese FF mit keinem Happy end aus geht. Und dann hätte ich noch eine Frage..
    würdet ihr, wenn es kein Happy End geben würde in diesem Teil...würdet ihr dann noch einen zweiten Teil wollen oder würdet ihr keinen wollen und es bei dem nicht guten ende belassen...
    schreibt mir was ihr lieber hättet!


    LG Mochi125

    9
    Again

    Ich war auf dem Weg zum Café. Heute morgen wäre ich beinahe die Treppe runter geknallt konnte mich aber gerade noch halten. Als ich durch Seoul lief fiel mir erst auf wie froh ich sein konnte das man auf dem Foto im Internet mein Gesicht nicht erkennen konnte. Jimins aller Dings schon. Hier und da hörte ich Leute über diese Fotos diskutieren, aber ich achtete nicht sonderlich drauf. Sollten sie doch reden und lauter gemeine Sachen über mich sagen obwohl sie mich überhaupt nicht kannten. Ich hatte schon schlimmeres erlebt und war daher gegen sowas abgehärtet.

    Gerade als ich die Hauptstraße überqueren wollte hörte ich einen Schrei. Nicht weit von hier entfernt. Ich drehte mich sofort um und erblickte eine schwangere Frau die sich krümmte und mit Schmerz verzogenem Gesicht den Bauch hielt. Oh nein. Ich rannte zu ihr. aller Dings war ich nicht die einzige. ein junger Mann etwas größer als ich kam auch auf sie zu gelaufen. Ich beugte mich zu der Dame runter. Die war gerade erst Mitte zwanzig. Ich half ihr sich aufzurichten. "Mam, hörn sie. Bleiben sie ganz ruhig versuchen sie sich zu endspannen und sagen sie mir wo es genau schmerz. Beschreiben sie ihre Schmerzen" Die Frau stöhnte schmerzvoll auf. Der Junge kam bei uns an und begutachtete die junge Lady. Als sein Blick auf mich fiel stockte er kurz ließ sich aber nichts weiter anmerken. "i-ich..." fing sie an aber wurde von einer weiteren Schmerzwelle unterbrochen. "Rufen sie bitte einen Krankenwagen" bat ich den Mann aufgewühlt. Er kam mir merkwürdig bekannt vor aber das durfte wohl an meiner Aufregung liegen. Er hatte sein Gesicht bedeckt. Ich konnte nicht mal seine Augenfarbe erkennen. Er nickte, wandte sich ab und entsperrte sein Handy. Ich sprach währenddessen weiter auf die Frau ein um sie irgendwie zu beruhigen. "Miss, bitte sagen sie mir wie sie heißen. Wen soll ich kontaktieren." "Joe" brachte sie unter Schmerzen hervor. Oh man warum musste ausgerechnet mir so etwas passieren . Ich kannte mich mit schwangeren Leuten nicht aus. Ich versuchte einfach so gut es ging ihr zu helfen. "Okay, Joe. Der nette junge Mann hier" ich deutete kurz hinter mich. "Hat bereits einen Krankenwagen für sie gerufen der wird in wenigen Augenblicken da sein", hoffentlich, "Bitte, können sie mir noch irgendeinen Namen nennen den ich anrufen soll. Vielleicht ihren Mann oder ihren Freund" "Mein Mann hat sich scheiden lassen" Oh "Ähm...ok. Wie wärs mit ihren Eltern?" Sie nickte leicht und deutete auf eine Tasche, die am Boden lag. Ich bückte mich zu der Tasche und kramte darin nach ihrem Telefon. Als ich es gefunden hatte, richtete ich mich auf und reichte es der Lady. Anstatt es anzunehmen sagte sie mir den Code. Ich tippte ihn ein und fragte nach den Namen ihrer Eltern.

    Nachdem ich ihre Eltern über das Geschehen informiert hatte, kam der Krankenwagen endlich. Die Sanitäter bedankten sich bei mir und dem jungen Mann für unsere Hilfsbereitschaft. Die Dame wurde ist Krankenhaus gebracht und wir zwei standen alleine im Park. Ich wandte mich dem Mann zu, aber bevor ich mich bei ihm bedanken konnte oder ähnliches fing er an zu sprechen. "Sumi" Ich stockte. Woher kannte er meinen Namen. Er sah wohl wie verwirrt ich war und nahm langsam den Mundschutz ab. Ich seufzte und wischt mir einmal übers Gesichte. Jimin. "Dir auch einen guten Tag" sagte er und behielt die Maske unten. Was sich im nächsten Moment als ziemlich dumm herausstellte. Hinter mir hörte ich laute Schritte und Mädchen Gekreische. Sie riefen nach Jimin. Der griff nach meinem Handgelenk und rannte los. Ich stolperte ihm hinterher. Wir rannten so schnell wie wir konnten um die nächste Ecke. Ich hatte gehofft er würde jetzt endlich stehen bleiben aber nein er lief weiter. Er wurde immer schneller und ich hatte Mühe nicht auf die Nase zu fliegen. Als Jimin merkte das ich Schwierigkeiten hatte in seinem Tempo zu laufen, zog er mich an seine Seite. Im nächsten Moment zog er mich in eine dunkle Gase und drückte mich an die Wand. Er beugte sich leicht zu mir runter. Aber nur so weit das seine Haare unsere Gesichter bedeckten. Ich spürte sein Atem auf meiner Haut. Mein Herzschlag ging doppelt so schnell als normal. Meine Brust hob und senkte sich unregelmäßig und Jimin ging es nicht anderes. Wir warteten eine Weile. Als ein Mädchen genau vor der Gase stehen blieb stockte mir für ein Moment der Atem. Jimin bemerkte es und fing leicht an zu lachen. Das Mädchen ging glücklicher Weise weiter. Ich haute ihm leicht gegen die Brust. Was ihn nur noch mehr zum kichern brachte. Ich fing auch an leise zu lachen und lehnte meinen Kopf dabei leicht gegen seine Schulter. Als ich realisierte was ich dort tat schreckte ich zurück. Mein Kopf wäre hart gegen die Hauswand geknallt, hatte Jimin nicht im letzten Moment seine Hand zwischen meinen Kopf und die Wand gelegt. Mein Hinterkopf prallte gegen seine Hand und er verzog nicht mal sein Gesicht. Wir sahen uns in de Augen. Keiner von uns schien weg gucken zu wollen. Er hatte wirklich so unglaublich schöne Augen. "Deine Augen sind wunderschön" flüsterte er worauf hin ich leicht rot wurde. Ich wusste nicht so recht was ich darauf antworten sollte. Sollte ich `Danke´ sagen oder besser einfach meine Klappe halten. Ich endschied mich fürs letztere. Er lächelte. Ohne zu merken was ich genau tat lächelte ich zurück. Nach einer Zeit in der es immer unangenehmer wurde räusperte ich mich kurz. Jimin trat augenblicklich einen Schritt von mir weg. "Lust auf ein Eis?" fragte er sarkastisch. Ich lachte auf. "nach dem was letztens passiert ist...nein danke" Das Lächeln auf Jimins Lippen verschwand sofort als ich meine Worte ausgesprochen hatte. Er drehte sich um und ging aus der Gase. Vorne blieb er stehen und wartete auf mich während er sich den Mundschutz wieder aufsetzte. "Es tut mir leid" sagte er als ich neben ihm zum stehen kam. Ich machte eine weckwerfende Handbewegung. "Alles gut. Ich stehe über solchen Beleidigungen." Jimin schmunzelte. "Es wäre vermutlich ziemlich dumm von mir dich jetzt zu fragen ob wir nicht noch was zusammen unternehmen wollen, oder!" "Absolut" antwortete ich "Aller Dings könnten wir dieses Risiko auch eingehen. Nach der Verfolgungsjagt eben sind wir sowieso nicht mehr vorm Netzt sicher, von daher" Ich schob meine Hände in die Hosentaschen. Als mir das Café wieder einfiel. Ich schlug mir die Hand an die Stirn und ließ sie dann mein Gesicht hinunter gleiten. "Was ist los?" fragte Jimin sofort nach. "Ich bin viel zu spät. Mein Boss wird mich umbringen" Jimin lachte auf. "Ich mein das ernst. Dieser Job ist alles was ich habe" " Ich kann dich hin fahren wenn du möchtest." Er lächelte wieder. Ich winkte ab. "Ne lass mal." Ich nahm seine Hand und zog ihn hinter mir her. "Wir gehen hier lang" Er lachte und folgte mir ohne meine Hand loszulassen...

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    Vielen vielen dank Leute

    LG Mochi125

    10
    Dance in the rain

    "Wir werden sterben" sagte ich und ließ mich auf einer Bank vor dem Hangang-Fluss fallen. Jimin setzte sich, mal wieder maskiert, neben mich. Ich beobachtete ihn verstohlen von der Seite während er gedankenverloren in die Ferne starrte. Als er seinen Kopf zu mir drehte, drehte ich meinen ruckartig in die andere Richtung. Ich hörte Jimin leicht kichern und wandte mich schließlich doch wieder ihm zu. "Ist okay" ich sah ihn verwirrt an. "Was?" "Das du mich anstarrst. Du bist ein Fangirl wie alle anderen auch und ich weiß einfach nicht was ich an dir finde" "Ich bin kein verrücktes Fangirl" ich sprang auf und sah ihn streng an. Er lachte nur und richtete sich ebenfalls auf obwohl wir nicht mal fünf Minuten gesessen hatten. In mir hatte sich nur so ein komisches Gefühl ausgebreitet. Mir wurde immer wärmer als ich neben ihm gesessen hatte. Bitte las es nicht das sein was ich befürchtete. Das durfte es nicht sein. Nicht schon wieder. Meine Vergangenheit hatte mir gezeigt das zu lieben keine gute Idee war und auch kein guter Weg. Jedenfalls nicht für mich. Außerdem spreche ich gerade buchstäblich mit einem Idol. Er könnte jeden haben und da nimmt er sicher keine aus der abgewrackten Gegend in Südkorea sondern ehr eine reiche schöne Frau mit Erbe, Haus und allem was dazu gehörte. Abgesehen davon das ich ganz klar nicht der einzige Fan bin der sich mal eben so versehentlich in sein Lieblingsidol verknallte. Ich meine, denken wir mal realistisch. Ich, ein Mädchen ohne Geld das sich mit einem Kellner Job über Wasser hält und kaum schafft sich selbst und dann noch ihre Katze satt zu bekommen und dann gibt es da noch den steinreichen Park Jimin. Vocal Sänger in der meist gehörten K-Pop Band der Welt und dazu sieht er auch noch super aus. Den Unterschied muss ich glaube ich nicht weiter erläutern, oder?.

    Jimin bemerkte meinen abwesenden Blick und beugte sich leicht zu mir runter: "Alles gut?" ich schüttelte kurz den Kopf ohne wirklich zu wissen was ich tat. "Was ist denn los?" Ich schreckte leicht auf. "Was? Nein mir geht es gut. Großartig sogar. Richtig super" log ich. Ich drehte mich um und lief weiter. Jimins besorgten Blick im Rücken. Er rannte mir die paar Meter die ich schon zurück gelegt hatte hinterher. Neben mir verlangsamte er sein Tempo aber nicht. Er lief einfach weiter. Er sprintete davon. "JIMIN!" Ich lachte und lief ihm hinterher. "Ich bin heute schon genug gelaufen!" Ich hörte sein Lachen. Gleich hatte ich ihn eingeholt. Ich versuchte ihn an der Schulter zu packen aber der Weg bis dort hin war zu lang weshalb ich einfach kurzer Hand und außer Atem nach seiner Hand griff und ihn zurück zog. Er hatte es wohl voraus gesehen den er drehte mich in seinem Arm ein und hielt mich mit dem Rücken an ihn gedrückte. Ich versuchte mich zu befreien. Aussichtslos. Ich seufzte. Er machte es mir echt nicht leicht ruhig zu bleiben. Wir blieben still stehen. Eine Zeit lang sagte keiner ein Wort. Man hörte nur die Autos von der Straße hinter uns. "Wenn uns jetzt jemand fotografiert ist das das Ende für uns beide" flüsterte ich. Er ließ mich langsam wieder los. Ich stolperte ein bisschen nach vorne. Ich hörte eine leise Melodie spielen gar nicht weit von hier entfernt. Musik. Ich fing an zu lächeln, als ich plötzlich einen nassen Tropfen auf meiner Haut spürte. Jetzt fing es auch noch an zu regnen. Konnte es noch romantischer werden?...

    Jimin schien die Musik auch bemerkt zu haben denn er griff abermals ohne Vorwarnung meine Hand und zog mich hinter sich her während der Regen auf unsere Körper prasselte. Wir erreichten die Quelle der Musik. Ein junges Mädchen gerade mal vielleicht fünfzehn Jahre alt spielte unter einer Abdeckung Gitarre. "Kannst du tanzen?" fragte Jimin und drehte mich einmal im Kreis. "Schon aber-" weiter kam ich nicht denn Jimin zog mich schon zu ihm und wirbelte mich einmal herum. "ich tanze-" wieder kam ich nicht weiter. "-normaler Weise alleine?", beendete Jimin meine Satz und ich nickt, "ich auch" gab er zu und verführte einen eleganten Tanzschritt. "So gut wie du bin ich nicht in Hundert Jahren" warf ich ein während ich ihm folgte und elegant um ihn herum ging. Er lächelte. "Jeder hat seinen eigenen Tanzstil und jeder davon ist auf seine eigene Art wunderschön" sagte nur und verführte eine schwierig aussehende Schrittfolge. Ich macht ebenfalls Eine und so ging das immer weiter. Unser wild umher tanzen würde zu einem eleganten und Leidenschaftlichen Partnertanz.

    Das wir dabei gefilmt wurden war uns nicht bewusst....

    ____________________________________

    Hi Freunde!

    Ein neues Kapitel ich hoffe es gefällt euch. Ich bin immer für
    Verbesserungsvorschläge zu haben 😁💜

    Ich bin immer für Verbesserungsvorschläge zu haben 😁💜

    LG und schönes Wochenende
    Mochi125

    11
    Good bye Job

    Mit verschlafenen Augen beobachtete ich mich im Spiegel wie der Schaum der Zahnpasta zwischen meinen Mundwinkeln hervorquoll.

    Als ich gestern Abend zu Hause angekommen war, nachdem Jimin mich bei der Bushaltestelle abgesetzt hatte, war ich sofort ins Bett gefallen und eingeschlafen. Heute Morgen wurde ich dann mal wieder von meinen miesen Nachbaren und ihren Kindern geweckt. Ich hatte zwar noch versucht die Augen wieder zu schließen und weiter zu schlafen, aber durch das Geschrei der Kinder von unten wurden auch die anderen Störenfriede im Haus wach und da war friedliches weiter schlafen unmöglich.

    Mit wenig Energie trottete ich in mein Schlafzimmer zurück und suchte mir Kleidung für den Tag raus. Von dem Radiosprecher hatte ich erfahren das es heute sehr viel kälter werden würde als in den vergangenen Wochen. Daher kramte ich eine schwarze eng anliegende Jeans, einen dicken Hoodie und ein Paar Wintersocken aus dem Schrank. Als ich mich fertig angezogen hatte, stopfte ich alles Notwendige in meinen Rucksack. Handy, ein bisschen Geld und meinen Schlüssel.

    Die Tür fiel hinter mir ins Schloss und ich machte mich mit der bösen Vorahnung, das ich heute meinen Job verlor auf den Weg ins Café.

    Ich war ganze zehn Minuten zu spät, aber weil ich niemanden entdeckte der mir deswegen böse war, war es mir relativ egal. Länger als eine halbe Stunde würde ich mich hier wahrscheinlich sowieso nicht aufhalten. Ich ging in den hinteren Bereich der aus der kleinen Küche, der Garderobe für die Angestellten und der Vorratskammer bestand. Ich ging an dem Büro meines Chefs vorbei aus dem die laute Stimme von Mister Lee in dem Flur drang. Die Tür war nur angelehnt also schlich ich mich näher und lugte durch den Spalt zwischen Tür und Türrahmen. Ich erkannte meinen Boss der den Ellenbogen auf dem Tisch abgestützt hatte und sich angestrengt mit jemandem übers Telefon unterhielt. Seiner Art wie er sprach und sich ausdrückte deutete darauf hin das es sein eigener Boss war. Der Leiter des ganzen Unternehmens. Das konnte nichts gutes für mich bedeuten und bei den nächsten Worten von Mister Lee wurde mein Verdacht bestätigt. "Sir, ich weiß das es nicht gut fürs Geschäft ist, aber sie ist mit eine unser besten. Wir brauchen sie hier... Ja, das verstehe ich natürlich aber....Nein... Ist gut... Ja ich habe verstanden.... Auf Wiederhören." er legte das alte Kabel Telefon gestresst wieder zurück auf die Gabel. Dann fuhr er sich fahrig mit der Hand durch sein schon etwas ergrautes Haar. Ich schluckte. Hatten sie von mir gesprochen? Vermutlich. Das ist nicht gut fürs Geschäft.

    Der ganze Trubel und der Hate der auf mich abgefeuert wurde. Das wäre nicht gut fürs Geschäft.
    Vorsichtig trat ich ein paar Schritte zurück und tat so als ob ich gerade erst gekommen wäre. Leicht klopfte ich gegen das Holz der Tür und wartete auf Einlass. Als ich ein murrendes Geräusch aus dem Inneren hörte das einem >herein< ziemlich ähnlich sah ließ ich die Tür ausschwingen.
    Mr. Lee hatte mir den Rücken zugekehrt. Ich sah nur seinen Haarschopf hinter der Stuhl Lehne hervor lugen. Ich räusperte mich und ging ein Schritt in den hellen Raum hinein. An den Wänden hingen Auszeichnungen jeglicher Art und auf einer kleinen Kommode standen Bilderrahmen mit Gruppenfotos aber auch Einzel Aufnahmen. Ich ließ meinen Blick von den zwei großen Bildschirmen auf dem Mahagonischreibtisch bis zu den bodentiefen Fenstern schweifen durch die man einen perfekten Blick auf eine Hochhauswand hatte. Ah, wunderschönes Graffiti. Ich lenkte meine Aufmerksam wieder auf Mr. Lee. Dieser drehte sich in seinem Drehstuhl zu mir um und befahl mir mich zu setzten. Dies tat ich und sah Mister Lee aufmerksam an. "Hallo Sumi. Sicher hast du um den Trubel um dich bereits mitbekommen" fing er an und ich nickte. "Nun, Tatsache ist das dieser ganze Aufruhr sich sehr auf unser Café auswirkt. Es kommen weniger Geste und somit haben wir weniger Einnahmen. Das Geschäft steht bereits finanziell ganz schon auf der Kippe deswegen ist es eine um so größer Gefahr dich weiter hin bei uns arbeiten zu lassen. Tut mir leid, Sumi, aber du bist gefeuert. Es lässt sich nicht ändern. Ich habe Anweisungen" Ein trauriger Blick trat in seine Augen. Ich spürte ein verräterisches Ziehen in der Magengegend. Dabei war ich auf solch eine Situation vorbereitet gewesen. Ich durfte die bösen Gedanken in meinem Inneren auf keinen Fall zulassen sie würden mich nur noch weite runter ziehen und das konnte ich nun wirklich nicht auch noch gebrauchen. Das waren Gedanken wie: Das alles ist deine Schuld. Du bist immer Schuld. Was soll ich jetzt tun? Ich werde auf der Straße leben müssen. Ich habe mir das einzige im Leben genommen was mich finanziell versichert hatte.

    Ich strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und schluckte dann den unnötigen Kloß in meinem Hals zusammen mit den unguten Gedanken hinunter. Langsam stand ich, auf und nahm meinen Rucksack wieder zu Hand den ich neben den Stuhl auf dem ich die letzten fünf Minuten angespannt gesessen hatte, gestellt hatte. "Dann werde ich jetzt meine Sachen packen gehen. Bitte sagen sie den anderen das ich sie vermissen werde." Ich verbeugte mich noch einmal und schloss dann die Tür hinter mir. Ich machte mich auf den Weg in die Garderobe. Die anderen waren noch nicht da sonst hätte ich mich persönlich verabschiedet aber ihre Schichten waren erst gegen Mittag und Charlie hatte sich vorgestern für die nächsten Tage krank geschrieben. Ich würde sie alle sehr vermissen, aber ich würde trotz Allem weiter den Kontakt halten wenn es ging.

    Ich wartete an der Bushaltestelle und checkte mein Instagram. Mal wieder ein volles Postfach, aber ich machte mir gar nicht erst die Mühe alles durch zu schauen sondern löschte einfach gleich Alles. Danach scrollte ich über die mir angezeigten Bilder. Ständig befanden sich Bilder von mir und Jimin dazwischen. Mal Fake. Mal echt. Als ich gerade raus gehen wollte fiel mein Blick auf die neuste Anzeige. Ein kurzer Zusammenschnitt eines Videos das auf YouTube gerade die Runde zu machen schien. Ich schaute es mir an und meine Kinnlade klappte nach unten. Wir wurden gefilmt? Konnte man sich denn nirgends aufhalten wo man nicht von der nächsten Kamera aufgenommen wurde. Vermutlich nicht wenn man mit einem Idol unterwegs war. Ich war wirklich naiv zu glauben das man uns nicht gesehen hatte. Auf dem Video war hauptsächlich das junge Mädchen von gestern zu sehen, aber im Hintergrund konnte man mich und Jimin ganz deutlich erkennen. Dieser improvisierter Tanz hatte ja gar nicht mal so schlecht ausgesehen, stellte ich fest. Der Bus fuhr gerade vor als mir etwas Entscheidendes auffiel: Man konnte man Gesicht erkennen....

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    Das war ein neues Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch. (Sind wir mal ganz ehrlich das schreibt doch jeder drunter😂) Bald kommt noch ein Kapitel...
    Wisst ihr was Leute. Ich habe letztens Mochis probiert und fest gestellt das ich sie leider überhaupt gar nicht mag. Sad eigendlich.

    Mochi125


    12
    The published truth

    Ich saß jetzt schon den halben Tag zusammen mit Tare auf der Couch im Wohnzimmer und sprang von Internetseite zu Internetseite auf er Suche nach einer freien Stelle. Die kleine Couch war das kleine Bisschen Komfort in meinen vier Wänden zusammen mit dem alten Fernseher den ich vor einem Jahr in einem super günstigen Technikshop abgestaubt hatte. Ich klickte mich gerade zu nächsten Seite als es an der Haustür klingelte. Ich legte mein Handy zur Seite und schob Tare vorsichtig von meinem Schoß. Ich lief in einer ausgewaschenen Jogginghose und einem mir viel zu großem T-Shirt Richtung Tür. Ich umging die kaputte Holzdiele und macht einen großen Schritt über einen riesigen Wasserfleck am Boden. An der Haustür angekommen betätigte ich den Summer und öffnete die Tür. Choi kam außer Atem im obersten Stock an. Verwundert sah ich sie an. "Choi, was machst du hier müsstest du nicht bei irgendjemandem zu Hause sitzen und Babysitten?" fragte ich und ließ sie an mir vorbei in die Wohnung. Ich schloss die Tür und drehte mich zu ihr um. Während sie ihre Schuhe auszog entsperrte sie ihr Smartphone. Sie öffnete eine Seite und hielt mir das Handy hin. Ich erkannte sofort was es war. Das Video von mir und Jimin. Ich hatte, nachdem ich das Video auf Insta entdeckt hatte, augenblicklich den Besitzer des Accounts angeschrieben und ihn gebeten das Video zu löschen. Auch wenn es sowieso nichts bringen würde, da schon lauter Reactions und Zusammenschnitte im Internet existierten und das original Video mehr als hundert tausend mal angeklickt wurde, aber vielleicht fühlte ich mich so etwas besser.

    "Was ist das?", fragte Choi, "Bitte sag mir das das ein Fake ist" ich schüttelte den Kopf. "Das ist echt, aber vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen" ich zog sie mit mir. Ich ließ mich auf die Couch fallen. Tare war von dem Sofa verschwunden und man konnte sie im Katzenklo rum hantieren hören. Choi strich ihr Blümchenkleid glatt und setzten sich neben mich. "Erzähl mir Alles. Ich habe Zeit" ich lachte und begann ihr von der ganzen Sache zu erzählen. Von dem Gefühl auf dem Konzert und dem Hate danach. Von den zufälligen Treffen die keiner von uns beiden, weder Jimin noch ich, beabsichtigt hatten und von der Tatsache das ich wegen diesem ganzen Drama meinen Job verloren hatte. Choi wusste von meinen Problemen was mein Geld anging. Sie hatte eine wohlhabende Familie und mir auch schon oft angeboten, im Namen ihrer Eltern, das sie mir eine bessere Wohnung kaufen könnten, aber ich hatte immer angelehnt und das würde ich auch in Zukunft tun auch wenn es dann bedeuteten würde auf der Straße irgendwo unter einem Vordach leben zu müssen. Mein Leben war schon scheiße genug da würde das auch nicht mehr viel daran ändern. Seit dem mein Vater gestorben und ich von meiner leiblichen Mutter und meiner Schwester aus dem Haus geworfen worden war verlief mein Leben nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Als ich Choi traf, war mein Leben das erste mal seit dem mein Vater gegangen war wirklich wieder eine Zeit lang richtig schön und dann lief es finanziell so derbe abwärts. Das hatte mich dann wieder ein Stück näher an den dunklen Abgrund getrieben in den ich nie wieder fallen wollte. Denn alleine kam ich da nicht wieder raus und wenn ich da einmal drinnen war, war es meist auch schon zu spät. In diesen Abgrund wurde ich schon einmal gekickt und das von meiner eigenen Mutter die nur darauf gewartet hatte mich raus schmeißen zu können.

    "Sumi?" Choi holte mich raus aus meinen bösen Erinnerungen. Ich nickte. "Alles ok?" ich nickte wieder. Choi war wohl zu sehr damit beschäftigt gewesen sich um mein wohl befinden zu sorgen das sie die Situation, in der ich nun steckte, erst jetzt richtig realisierte, denn sie sprang plötzlich ruckartig auf und hüpfte auf und ab. Ich stand sofort auf und versuchte sie zu beruhigen. Ich wusste nicht ob die Dielen dieses herum Gehopse aushielten. Choi kreischte. "oh mein Gott! Weißt du was das heißt!" ich schüttelte den Kopf während ich Chois Handgelenke festhielt und sie damit dazu brachte halbwegs ruhig zu stehen. "du kannst mir ein Autogramm von Park Jimin holen!" ich lachte und verdrehte die Augen. "ich werde ihn nicht wieder sehen" sagte ich bestimmt und ließ sie vorsichtig los. Choi schaute mich verwirrt an. "Aber warum denn nicht?" "ganz einfach. Ich habe keine Lust jeden Tag auf meinen Instagram Account zu gehen und fünfhundert Hate Nachrichten vor zu finden, auf der Straße von bösen Blicken verfolgt zu werden und von Armys gejagt zu werden." sagte ich und ging in die Küche um mir ein Glas Wasser zu holen und Choi auch gleich etwas mit zu bringen. Choi folgte mir." aber das ist so eine große Chance" meinte sie und wollte sich gerade auf einen alten klapprigen Stuhl setzen aber ich hielt sie auf. "Nein Choi! Nicht da rauf setzten der ist nicht zum sitzen geeignet vertrau mir." als ich mich dort mal drauf gesetzt hatte war er beinahe zusammen gebrochen dabei war ich gar nicht so schwer und überhaupt ein guter Stuhl sollte jedes Gewicht tragen können. Choi stoppte und lehnte sich stattdessen gegen die Wand. Da hatte ich auch bedenken das sie einfach in die dünne Wand einbrechen würde und sich verletzen würde aber ich ließ es drauf ankommen. Ich holte zwei Gläser aus dem Küchenschrank und wollte gerade den Wasserhandaufdrehen als der Knauf an dem man das Wasser auf drehte einfach abbrach. Ich seufzte genervt. Diese Wohnung war echt eine einzige Bruchbude. Mit den kleinen Gläsern in der Hand ging ich an Choi vorbei und füllte sie im Badezimmer mit hoffentlich sauberem Wasser auf. Als ich wieder zurück kam saß Choi mit Tare auf dem Arm bereits wieder auf der Couch und starrte ins Leere. Mir viel der Satz den sie eben gesagt hatte wieder ein. "Was für eine Chance?" fragte ich einfach und setzte mich neben sie. Sie schreckte kurz auf. "auf ein Autogramm?" sie lachte "das auch aber eher auf eine Freundschaft wenn nicht sogar mehr" ich schüttelte bestimmt den Kopf. Nicht mit einem Idol. "er ist ein K-Pop Idol. Der kann nicht mit irgendeinem daher gelaufenem Fan befreundet sein" "sicher?" fragte Choi und ich nickte. "Wie du meinst." sie nahm ihr Handy von Couchtisch der eigentlich eine Kiste war ich hatte sie nur zu einem stylischen Tisch umfunktioniert.
    Ich schaute Choi über die Schulter während sie etwas in der suchleiste bei YouTube eingab. "ich habe vorhin eine Nachricht bekommen das BTS ein neues Video auf ihrem Kanal hochgeladen hat vielleicht sollten wir uns das angucken" erklärte sie dabei. Ja ich hatte die Benachrichtigung auch bekommen aber keine Lust und Zeit gehabt sie genauer unter die Lupe genommen. Ich hatte sie einfach weggewischt und weiter gemacht.

    Bts hatte auf ihrem hauseigenen Kanal 'BANGTANTV' vor gut einer Stunde ein Video mit dem Namen: Die Wahrheit, hochgeladen. Choi klickte es an und stellte auf voll Bild. Ich rutschte näher ran um besser sehen zu können. Auf dem Display erschien BTS. "annyeonghaseyo bangtan sonyeondan ibnida(Hallo wir sind BTS)" stellten sie sich wie üblich vor. Namjoon ergriff das Wort als Erster: "Hey, ich bin Namjoon. Heute wollen wir euch über das junge Mädchen aufklären, das ihr mit Jimin einige male zusammen gesehen habt, da es bei den meisten von euch ganz anders rüber gekommen ist" "das Junge Mädchen" äffte ich ihn nach und Choi stach mir mit dem Finger in die Seite damit ich still war. Lachend wandte ich mich wieder dem Handy Bildschirm zu. Die Jungs sagten alle noch ein bisschen belangloses Zeug bis sich dann plötzlich die Kameraeinstellung änderte. Nun war nur noch Jimin im Bild. Er schaute nicht direkt in die Kamera. Daraus schloss ich das die Sätze die er zu Erklärung der ganzen Situation sagte nicht von ihm selbst stammten. Er lass sie ab von irgendetwas hinter der Kamera.
    "Zu aller erst: Das Mädchen das ihr so oft mit mir zusammen gesehen habt ist weder meine feste Freundin noch sind wir überhaupt befreundet. Sie ist das Mädchen das auf unserem letzten Konzert auf die Bühne kommen durfte. Das zwischen uns war rein professionell. Wir haben uns bloß zufällig in der Stadt wieder getroffen und weiter nichts. Die Bilder die im Internet aufgetaucht sind sind entweder gefakt oder aus dem vollkommen falschen Winkel geschossen. Das Mädchen und ich haben nie Händchen gehalten geschweige denn uns anderweitig berührt. Es gibt nichts zu befürchten. Deswegen bitte ich euch...", er sah in die Kamera es schien als würde er mir direkt in die Augen blicken, "Lasst sie bitte ihn Frieden. Bitte hört auf sie mit Hate Nachrichten voll zu spammen", woher wusste er davon, "Ich wünsche euch noch einen schönen Tag." sein strahlendes Lächeln zog mich in seinen Bann. Sein Lächeln war so wunderschön. Das Video endete und Choi ließ das Display schwarz werden. "was sagst du dazu?" ich zuckte mit den schultern. "Er hat kein einziges mal meinen Namen gesagt." "Ja um deine Identität geheim zu halten" sie lächelte "Ich habe auf dem Konzert meinen Namen gesagt. Und das wurde aufgenommen" sagte ich monoton und Chois Lächeln verschwand. Sie sagte nichts mehr. "Mehr hast du nicht dazu zu sagen? Es geht doch um dich" ich lehnte mich zurück. "Nein, es geht um Jimin. Ich bin Nebensache" "Ach ja? Deswegen bekommst du ja auch diese ganzen Hate- Nachrichten. Sumi, du bist der Mittelpunkt. Wenn du nur eine Nebenrolle spielen würdest, würden sie dich einfach nicht beachten und dich in Ruhe lassen." ich nickte "vermutlich" Choi lächelte mich mitfühlend. "Und sonst?" "Jimin, er hat sich den Text, den er gesagt hat, ganz klar nicht selbst ausgedacht. Big Hit hat ihm diesen Text vorgegeben wetten wir!" Choi legte den Kopf schief und überlegte laut. "Kann sein. Aber dann ist doch die Frage warum Jimin sich seinen Sprechtext nicht selbst ausdenken durfte oder nicht spontan antworten durfte oder sollte. "Das liegt doch auf der Hand. Big Hit möchte nicht das Jimin irgendwas sagt was sie nicht wollen das er sagt. So einfach ist das. Nachher kommen wieder Zweifel bei den Fans auf wenn Jimin es nicht professionell angehen würde." sagte ich und griff nach meinem halb vollen Glas. Choi nickte, "Das ergibt Sinn" "Alles was ich sage ergibt Sinn"

    Choi blieb noch ein paar Stunden. Wir räumten zusammen etwas auf, stalkten auf Chois Wunsch hin einige Instagram User und versuchten etwas zu kochen, da das aber komplett nach hinten los ging bestellten wir letztendlich etwas. Choi bestand darauf zu bezahlen.

    Als meine beste Freundin gegangen war zog ich mich um und schlüpfte unter die Decke. Das einzige Licht im Zimmer war die kleine blinkente Lampe an meinem Handy. Ich war schon fast eingeschlafen als das Handydisplay aufleuchtete und eine neue Nachricht angezeigt wurde. Ich rutschte näher zu meinem Nachtisch und streckte die Hand nach meinem Telefon aus. Als ich es anschaltete kniff ich die Augen zusammen, da sie sich bereits an die Dunkelheit im Zimmer gewöhnt hatten. Als ich es geschafft hatte meine Augenlieder ganz zu öffnen erkannte ich von wem die Nachricht kam beziehungsweise auch nicht den auf dem Display stand: Eine Nachricht von Unbekannt.

    Nachricht:

    Hi Sumi, wie hat dir das Video gefallen? Kam ich glaubwürdig rüber?

    ____________________________________

    1962Wörter(Mit dem hier unten)

    Von wem glaubt ihr stammt die SMS?

    So hier ist das nächste Kapitel. Ein Tag nach dem von gestern. *klopft sich auf die Schulter*

    Ich hoffe wieder das es euch gefällt. Lasst es mich doch mit einem Kommentar wissen. Ich bin wie immer auch für Verbesserungsvorschläge zu haben 🤍😁

    Habt ihr irgendwelche Wünsche für die nächsten Kapitel. Ich kann euch nicht versprechen das es 100% dann so in der FF vor kommt aber ich werde es versuchen.

    Habt noch einen schönen Tag🤍🤍🤍

    LG Mochi125

    13
    Who I am?

    *Falshback*

    ~Nachricht~

    Hi Sumi, wie hat dir das Video gefallen? Kam ich glaubwürdig rüber?

    *Flashback Ende*
    _____________________________
    >Chat<

    Ich: Was? Wer zur Hölle bist du? Und woher hast du meine Nummer?

    ?: Weißt du echt nicht wer ich bin😂

    Ich: Nein verdammt! Woher auch!

    ?: Beruhige dich doch erst einmal

    Ich: ich lasse mir von einem Fremden bestimmt nicht sagen was ich zu tun habe.

    ?: ich bin dir gar nicht so fremd wie du vielleicht glaubst.

    Ich: Lösch meine Nummer einfach von deinem Handy und fertig ist

    ?: und wenn ich das gar nicht möchte?

    Ich: dann... Dann tust du es trotzdem, weil ich es dir befohlen habe

    ?: Warum sollte ich auf dich hören?

    Ich: Weil.

    ?: Merkst du selber das es keinen Sinn ergibt?

    Ich: Ach halt doch die Klappe und blockier mich entlich

    ?: warum blockst du mich nicht selber wenn du es doch so unbedingt willst?
    Kannst du es nicht oder möchtest du es einfach nicht?

    Ich: weißt du was? Ich tue es. Ich blockiere dich. Mit so einem Schwachkopf wie dir muss ich mich nicht länger befassen

    ?: wenn du wirklich wüsstest wer ich bin hättest du das niemals gesagt

    Ich: Ach ja?, ich bin mir ziemlich sicher das hätte ich

    ?: auch wenn ich Park Jimin wäre

    Ich: ... ja

    ?: sicher?

    Ich: Ja, sagte ich doch bereits. Lass mich doch bitte einfach in Ruhe. Lösch meine Handynummer und blockiert mich am besten davor auch noch. Jetzt. Bitte. Du nervst.

    ?: Keine Lust

    Ich: was?

    ?: du hast mich schon verstanden. Lösch du doch meine Nummer b.z.w den Chat

    Ich: ...

    Ich: du bist wieder einer dieser Hater habe ich recht?

    ?: Inkorrekt

    Ich: das würde jeder Hater auch sagen...

    ?: Soll ich dir ein Bild von mir schicken? Aber Vorsicht ich sehe höllisch gut aus...

    Ich: ja, ja glaub was du willst.

    ?: Mache ich auch.
    Ich schicke dir jetzt ein Bild. Moment...

    ?:



    ?: ich bin gerade noch im Proberaum

    Ich: und ich soll dir glauben das du Park Jimin bist? DER Park Jimin? Das ich nicht lache. Das Bild ist aus dem Internet.

    ?: ist es nicht. Ich kann es dir sogar beweisen. Geh ins Internet und suche nach den neusten Bildern von mir. Dieses Bild wirst du nicht finden

    Ich: Du 'möchte gern Jimin' kannst mir viel erzählen. Außerdem werde ich meine wertvolle Zeit nicht damit verschwenden nach einem Foto zu suchen. Es gibt tausende Fotos von Park Jimin.

    ?: dann ruf ich dich an

    Ich: bist du bescheuert es ist mitten in der Nacht

    ?: es ist 22 Uhr

    Ich: das ist spät genung

    ?: ich rufe dich trotzdem an

    Ich: mach doch. Ich werde nicht ran gehen

    ?: doch das wirst du

    >Chat Ende <
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    Mein Handy klingelte. Ein eingehender Anruf. Dieser Typ rief mich doch nicht tatsächlich an, oder! Wäre es dumm ran zu gehen? Ja. Tat ich es trotzdem? Auf jeden Fall.

    Ich drückte auf den grünen Hörer und hielt mir das Handy ans rechte Ohr. "Hallo?" fragte ich vorsichtig "Ich sagte doch das du ran gehen wirst" diese Stimme kam mir bekannt vor. So liebevoll, süß und weich aber gleichzeitig auch tief, ausdrucksstark und sexy.
    Es war tatsächlich Jimin mit dem ich hier gerade telefonierte. Ich räusperte mich. "du bist verrückt" etwas anderes verließ nicht meinen Mund. Auf der anderen Seite der Leitung hörte ich Jimins bezauberndes Lachen.
    Oh Gott ich musste aufhören so etwas zu denken. Seine Lache war weder bezaubert noch wünschte ich mir gerade bei ihm zu sein und sein ebenfalls wunderschönes Lächeln zu sehen. Nichts von alledem dachte ich gerade. Beziehungsweise wollte ich nichts dergleichen denken.
    "also wer bin ich?" "jimin" gab ich tonlos zurück. "Jaaa~" Jimin klang wie als würde er mit einem süßen Kätzchen oder einem Kleinkind sprechen. Es fehlte nur noch das er mich lobte und mir den Kopf tätschelte. "Wie bist du an meine Nummer gekommen?" fragte ich und rieb mir meine Augen. "unwichtig" mehr kam nicht von ihm. "hat zufällig Big Hit, das Büro deines Managers und einbruch damit zu tun?" eine kurze Stille folgte auf meine Worte. "Ich bin nicht in sein Büro 'eingebrochen'" sagte er und ich konnte aus seiner Stimme heraus hören das er gerade in diesem Moment einen süßen Schmollmund zog. "Nein, du bist nur mal eben in seinen Raum spaziert und hast dir mal so neben bei meine Handynummer besorgt" ich lachte. "Ja, so ungefähr" ich Strich mir eine Harrsträhne aus dem Gesicht und drehte mich auf die andere Seite. Ich würde wieder ernst. "Jimin, du musst meine Nummer wieder löschen" wiederholte ich das was ich ihm vorhin geschrieben hatte. Ich vernahm ein Seuftzen. "ich muss gar nichts" wir lachten. "dein Lachen ist wunderschön" kam es plötzlich durch den Hörer und ich spürte wie meine Wangen leicht anfingen zu glühen. "Danke? " flüsterte ich und war mir nicht mal sicher ob dieses eine Wort bei ihm angekommen war. Vermutlich nicht denn er sagte nichts mehr. Eine Weile schwiegen wir beide bis Jimin sich räusperte und die Stille durchbrach. "Ich möchte dich wieder sehen" ich stockte. "Das geht nicht" " Warum nicht?" "Warum stellst du so viele Fragen?" stellte ich eine Gegenfrage. "weil ich neugierig bin?" ich lächelte. "möchtest du mich denn nicht wieder sehen?" "das habe ich nicht gesagt" "wir treffen uns" "nein" widersprach ich. "warum? Wenn du mich doch wieder sehen willst warum blockst du dann alle meine Versuche ab. Liegt es daran das ich ein K-Pop Idol bin?" ich schwieg er konnte sich die Antwort aber auch selber erschließen, denn er seufzte abermals.
    "Sumi?"
    "ja?"

    "Vergiss für einen Moment das ich ein Idol bin"

    _____________________________

    So ein neues Kapitel.
    Schreibt mir wie ihr die Chat Idee findet. 💜👍🏻
    Schön das dritte Kapitel in Folge. Leute ich bin richtig aktiv hier
    💪🏻👈🏻 😂🚮
    An sonsten...
    Schöne Geisterstunde👻

    LG Mochi125

    14
    But only for a moment...

    Ich hatte die ganze Nacht lang kein Auge zubekommen. Jimins Worte gingen einfach nicht aus meinem Kopf.

    Vergiss für einen Moment das ich ein Idol bin.

    Danach hatte er aufgelegt. Konnte ich das? Konnte ich für einen kurzen Augenblick wirklich vergessen das er berühmt war? Hatte er nicht genau das gleiche Recht wie wir auf ein normales Leben? Durfte er nicht auch mal für eine kurze Zeit einfach nur er selbst sein?
    Nachdenklich lag ich auf der Couch und starrte die bröcklige Decke über mir an. Nach kurzer Zeit sprang ich endschlossen auf. Ja, er hatte wie jeder andere auf diesem Planeten das Recht auf ein gewöhnliches Leben.

    Ich rannte durch die Wohnung auf der Suche nach meinem Handy. Als ich es auf dem Waschbeckenrand gefunden hatte, entsperrte ich es und tippte eine Nachricht an Jimin.

    Einverstanden.

    Auf dem Weg in die Küche ließ ich das Handy achtlos auf die Sitzfläche der Couch fallen. Ich war gerade dabei mir etwas zu Essen aus dem winzigen Kühlschrank zu holen als mein Telefon vibrieren. Sofort schlug ich die Kühlschranktür wieder zu und eilte zum Sofa. Ich schmiss mich neben mein Telefon und griff danach. Tatsächlich eine neue Nachricht von Jimin. Ich hatte nicht erwartet das er mir so schnell antwortete. Aufgeregt entsperrte ich das Gerät in meiner Hand und ging auf den Chat von Jimin und mir. Bloß eine einzelne Nachricht:
    Morgen. 14:00Uhr. Im Park neben der Eisdiele.
    Ich schüttelte lächelnd den Kopf und sagte ihm zu. Was machten wir hier nur.

    -Jimins Sicht-

    Ich wusste wie dumm mein Handeln war, aber ich musste sie einfach wieder sehen. Irgendwas in meinem Inneren trieb mich an. Ob es durch ihre Nachricht oder einfach nur durch ihre wunderschönen Augen ausgelöst wurde, konnte ich nicht sagen.

    Ich hörte jemanden meinen Namen rufen. Schnell schaltete ich mein Handy aus und schob es zurück in meine Sporttasche. Ich drehte mich um und trat aus meinem Zimmer heraus. Das Band der Tasche drückte sich in meine Schulter. Ich lief den Gang entlang. Auf halbem Weg rannte ich Jin in die Arme. "Man wo bleibst du? Du hättest schon vor zehn Minuten im Studio sein müssen" "Tut mir leid" murmelte ich und folgte Jin, der mich am Arm gegriffen hatte und mich hinter sich her zog. An der Tür zum Fitnessstudio angekommen ließ er mich los und öffnet die Tür. Ich folgte ihm in den von Trainingsgeräten nur so überquellenden Raum. Weiter hinten lief Jungkook auf einem Laufband und Yoongi und Tae waren mit Gewichte stemmen beschäftigt. Als Namjoon uns in den Raum treten sah, joggte er auf uns zu und blieb vor uns stehen. Jin gab er ein Zeichen das er weiter trainieren konnte wenn er wollte. "Jimin, warum bist du schon wieder zu spät?" Ich tischt ihm die Ausrede auf die ich mir auf dem Weg hier her ausgedacht hatte. "Mein Handy-Akku war leer und dann habe ich verschlafen. Tut mir echt leid, kommt nicht wieder vor" Namjoon nickte. "das hast du die letzten Male auch gesagt.", er lachte leicht, "Na los geh schon und fang an zu trainieren." Er klopfte mir noch auf die Schulter bevor er an mir vorbei zu Taehyung und Yoongi ging um nach zu schauen ob alles in Ordnung war. Ich marschierte geradewegs zu Jungkook, ließ meine Tasche auf den Boden fallen und begab mich auf das schwarze Laufband neben ihm. Er drehte sein Kopf kurz zu mir, lächelte aber dann driftete er wieder ab. Ich begann langsam zu gehen. Dann zu joggen und dann zu rennen.

    -nächster Tag-

    Als das schrille Geräusch meines Handyweckers mich aus meinem schönen Traumland riss, hatte ich gerade irgendwas von pinken Pandas und blauen Zebras geträumt. Ich wusste nicht was mir mein Unterbewusstsein DAMIT sagen wollte.
    Ich richtet mich im Bett auf und streckte mich danach rutschte ich zur Bettkante und schwang die Beine aus meiner gemütlichen Festung. Ich wollte geraden im Bad verschwinden, als mein Handy, das ich auf dem Nachttisch liegen gelassen hatte, ein vibrierendes Geräusch macht. Schnell griff ich danach und erweckte es zum Leben. Auf dem Display wurde mir eine neue Nachricht von Sumi angezeigt. Ich erinnerte mich wieder an das heutige Treffen und schlagartig änderte sich meine Laune. Lächelt lief ich ins Badezimmer und legte mein Smartphone auf die Kommode mit den Handtüchern. Während ich mir die Zahnbürste in den Mund schob entsperrte ich es mit einer Hand. Meine Finger flogen über den Bildschirm in der Versuchung auf Sumis Nachricht zu kommen. Als ich es dann endlich geschafft hatte auf Kakao zu klicken, hatte sich bereits eine Menge Schaum in meinem Mund gebildet.

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    CHAT

    Sumi: Guten morgen! Wie geht's dir? Ich freue mich auf heute Nachmittag.

    Ich: Guten morgen guten morgen guten morgen Sonnenschein. Mir geht's super jetzt nachdem ich deine SMS gelesen habe. Wie geht es dir denn so? Ich freue mich auch schon dich wieder zu sehen. Du bist bestimmt immer noch so schön wie eh und je.

    Sumi: Schleimer

    Ich: Dir gefällt es doch. Hahaha

    Sumi: Meine Katze miaut ich muss das Katzenklo machen. Also dann....

    CHAT ENDE

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    Ich machte mich schnell fertig in der Hoffnung nicht schon wieder der letzte zu sein. Ich sprang freudig die Stufen runter und begegnete Yoongi. Er sah aus wie eine blase ungewaschene Moorleiche. "Hi man, du siehst echt schrecklich aus" sagte ich kanns Wahrheitsgemäß und fing mir einen Todesblick von Suga ein. Grinsend lief ich weiter in die kleine Küche. Sie war nichts besonderes aber der Pool neben ihr war es. Man konnte einfach ins Wasser springen wenn man es wollte. Das hatte auch nicht jeder zu Hause. Tae stand vor dem offenen Kühlschrank und besah sich den Inhalt während Jungkook hinter ihm an der Kücheninsel lehnte, seine Bananen Milch trank und ihn beobachtete. Er bemerkte mich als erster und wünschte mir einen guten Morgen. "Warum so gut gelaunt? Müsstest du um diese Uhrzeit nicht noch murrend im Bett liegen und dich im Nachhinein beschweren das keiner von uns dich geweckt hat?" Jungkook schmiss die leere Plastikflasche in den Mülleimer. Taehyung lugte hinter der Kühlschranktür hervor an und musterte mich. Dann nickte er. "Du hast Recht. Er sieht viel zu fröhlich aus für einen Samstagmorgen." Frustriet darüber das er nicht das was er suchte im Schrank gefunden hatte knallte er die Tür zu und setzte sich an den Tresen. "Darf ich nicht auch einfach mal so glücklich sein?" fragte ich. Ich hatte nicht einmal Tae von meinen kleinen Ausflug in das Büro unseres Managers erzählt. Bei dem ich mir heimlich Sumis Nummer unter den Nagel gerissen hatte. Wahrscheinlich würde ich es ihm früher oder später dennoch erzählen. Ich setzte mich lächelt neben Taehyung und wuschelte ihm durch die Haare. Er sah mich verängstigt an: "Was ist mit dem echten Jimin passiert. Du bist unnormal gut drauf", er rückte ein Stück von mir weg und ich rückte nach, "Bleib weg von mir du Jimin Klon" er fuchtelte mit seinen Händen in der Luft herum. Jungkook und ich lachten und auch Tae stieg mit ein. Hoseok und Namjoon betraten die Küche. "Was ist so lustig? " Ich stand auf und baute mich bedrohlich vor Namjoon auf was leider nicht die Wirkung hatte die ich hervor rufen wollte, da ich beinahe einen Kopf kleiner war als RM. Namjoon verkniff sich sein Lachen. Mit dunkler Stimme sagte ich: "Seht euch vor ich bin ein böser Klon meiner selbst..." ich wurde von Jungkooks Lachflash unterbrochen. Langsam drehte mich um und ging auf ihn zu. Ich streckte die Hände aus: "Wer wagt es den Lord der Finsternis zu unterbrechen" ich rannte auf ihn zu und fing an ihn durch den gesamten Dorm zu jagen. Vorbei an Jin der verschlafen aus seinem Zimmer kam, an Yoongi der mit tiefen Augenringen auf der Couch saß und von seinem Handy hoch schaute als wir an ihm vorbei rannten und vorbei an Tannie den wir wegen unseres lauten Rumgeschreie geweckt hatten. Sofort eilte Tae wie ein kleines Kind auf ihn zu und umarmte das kleine Geschöpf. An uns gewandt beschwerte er sich: "Ihr Idioten, könnt ihr eure Kinderspielchen nicht draußen fortführen ihr habt mein kleines Baby geweckt" Er gab Yeontan einen Kuss auf die Nasenspitze. Jungkook und ich warfen uns einen schnellen Blick zu bevor wir uns mit lautem Kampfgebrüll auf Taehyung stürzten, der vollkommen überrumpelt von uns zu Boden gerissen wurde und schützend seine Arme um Tannies zierlichen Körper legte. "Hört auf ihr..." Jungkook fing an ihn zu kitzeln. Yeontan befreite sich aus Taes Griff und rannte davon. Taehyung werte sich mit aller Kraft und versuchte ununterbrochen Jungkook und mich von sich runter zu bekommen. Mich hatte er nach kurzer Zeit unten aber Jungkook bekam er nicht so leicht runter. Ich sah mich nach den anderen um während ich Taehyung mit meinem Finger mehr Mals in die Wange stach. Ich erblickte Jin der mit einer Kamera im Türrahmen zum Wohnzimmer stand und uns filmte. Das Video später anzuschauen durfte lustig werden. Jungkook und Tae im Schlafanzug und ich mit zerzausten Haaren.

    Nach dem Training lief ich schnell nach Hause, ging duschen und zog mir flink etwas Neues an. Als ich gerade aus dem Dorm gehen wollte lief ich in Yoongi rein der gerade mit den anderen in der Einfahrt geparkt hatte. "Wo willst du denn hin?" fragt er und ließ mich an sich vorbei. Ich war schon viel zu spät dran. Es war schon 13:44Uhr und ich brauchte auch mindestens zehn Minuten unseren Treffpunkt zu erreichen. Ich drängte mich zwischen Taehyung, Jungkook und Hoseok hindurch die gerade alle gleichzeitig den Dorn betreten wollten. Sie blieben stehen und drehten sich verwundert zu mir um. "Jimin!" rief Tae mir nach. "Was machst du?" fragten auch Namjoon und Jin als ich sie passierte. Ohne auf sie zu achten rannte ich weiter zur nächsten Bushaltestelle. Meine Maske verrutscht mir und ich musste sie immer wieder gerade rücken.

    Als ich im Park ankam sah ich mich hektisch nach Sumi um. Zehn nach vierzehn Uhr.

    -Sumis Sicht-

    Ich fröstelte leicht und rieb mir meine nackten Arme. Ich hatte nicht erwarte das es so kühl sein würde. Das lag vermutlich aber auch daran das ich mich in den Schatten einer großen Trauerweide gesetzt hatte.
    Der Wind blies mir die Haare ins Gesicht die ich mir sofort wieder heraus strich. Ich wartete jetzt bereits mehrere Minuten auf der Bank unter dem alten Baum, als ein Junge durch den Bogengang, der in den Park führte, rannte. Seine schwarzen Haare wehten im Wind während er sich hektisch nach allen Seiten umsah. Ich fing an zu lächeln. Jimin.
    Ich stand auf und schlich mich von hinten an ihn heran, stellte mich auf Zehenspitzen und flüsterte ihm ins Ohr. "Hi, Jimin" Es kam mir sehr komisch vor aber ich hatte ihm gesagt ihn wie einen normalen Mann zu behandeln und das würde ich auch tun.
    Er zuckte kurz zusammen, entspannte sich aber sofort wieder als er meine Stimme erkannte. Er drehte sich zu mir um und lächelte auch wenn ich es durch seine schwarze Maske nicht sehen konnte. "Es tut mir so leid das ich zu spät bin, die anderen haben mich aufgehalten" sprudelt er los und verbeugte sich lange. Ich verbeugte mich ebenfalls. "Danke das du dennoch gekommen bist" sein Kopf hob sich und er sah mich an. Ein Lächeln auf den vollen Lippen. Wir richteten uns wieder auf. Er rieb sich kurz die Augen wodurch seine Maske von der Nase rutschte. Schnell trat ich ein Schritt näher und schob sie ihm wieder bis unter die Augen. Als ich so dicht bei ihm stand schlag er plötzlich seine Arme um meine Taille und drückte mich an sich. Ich zögerte kurz aber legte ihm schließlich auch meine Arme um die Hüfte. Er ist ein stinknormale Mann. Redete Ich mir die ganze Zeit ein damit ich ja nicht wieder zurück schreckte weil mir wieder einfiel das er ein K-Pop Idol war. Ich würde alles tun was ich auch bei jedem anderen Jungen Mann tun würde den ich mehr als nur ok fand.

    Jimin ließ seine Hand über meinen Rücken gleiten und blieb letztendlich zwischen meinen Schulterblättern liegen. Durch mein dünnes T-Shirt konnte ich seine Hand deutlich spüren. Ich vergrub mein Gesicht in seiner Schulter und seufzte wohlig auf als ich Jimins ganz eigenen Jimin Geruch einatmete. Nachdem wir uns wieder von einander gelöst hatten, schlenderten wir auf den Ausgang des Parks zu, der sich auf der anderen Seite der riesigen Rasen Fläche befand. Die Steine knirschten unter unseren Füßen und ich klickte hier und da mal einen etwas größeren Stein zu Seite. Der Kiesweg den wir entlang gingen war von Kirschblüten Bäumen gesäumt und vereinzelte Blütenblätter flogen durch die Luft und trudelten zu Boden. Ich schloss kurz die Augen, genoss die Sonne auf meiner Haut und den Duft den ich ein sog. Aus dieser wunderbaren Traumwelt wurde ich aber mit einem Ruck raus gerissen als Jimin nach meinem Arm griff und mich an sich zog. "Fahrrad" sagte er nur und schon schoss ein Radfahrer an uns vorbei. Hatte der denn keine Klingel. Kein gutes Vorbild.
    Ich bedankte mich leise bei Jimin und trat ein paar Schritte von ihm weg. Er fuhr sich durch die Haare. Ob sie wohl wirklich so weich waren wie sie immer aussahen? Ich wollte sie berühren. Sie anfassen. Ihm nahe sein.
    Ich trat wieder ein Schritt nach vorne und streckte zögern meine Hand aus. Jimins Blick folgte jeder meiner Bewegungen.
    Als ich meine Finger langsam in seine schwarzen Haare schob, trat er weder zurück noch zeigte er Anzeichen dafür das es ihm missfiel.
    Vorsichtig ließ ich meine Hand über seine Kopfhaut fahren.
    Wow, wie konnte ein Mensch sich so oft die Haare färben aber doch so schöne Haare haben? Ich ertappte mich dabei wie sich ein kleines Lächeln auf meine Lippen stahl.
    Ich zog meinen Arm wieder zurück und richtete meinen Blick etwas verlegen auf den Baum neben mir an dem gerade ein Eichhörnchen hoch sprang. Aus dem Augenwinkel konnte ich Jimins vom lächeln verengten Augen sehen. Ein gelber Schmetterling flog zischen uns hindurch. Ich lief ihm hinterher während ich Jimin hinter mir lachen hören konnte. Ich rannte auf eine Rosenlaube zu. Sie war mir wunderschönen weißen Rosen bewachsen die sich das schwarze Metall hinauf schlängelten. Der Zitronenfalter verschwand aus meinem Sichtfeld. Ich lief aus, blieb außer Atem stehen und stützte mich auf meinen Knien ab. Jimin kam von hinten angerannt und kniete sich vor mich auf den Boden um mich anschauen zu können. Ich nutze die Gelegenheit und schupste ihn so das er rücklings im Gras landete. Lachend stand er wieder auf und wischte sich die Hände an seiner blauen Jeans ab. "Du hast es so gewollt" Er kam mit langsamen Schritten auf mich zu. Ich wich vor ihm zurück. "Och komm schon" Ich machte auf dem Absatz kehrt und rannte los. Jimin lachte böse und sprintete mir hinterher. Mein Atem ging Stoßweise während ich versuchte das schnelle Tempo zu halten. Jimin kam näher. Er umschlang meinen Bauch mit seinen starken Armen. Jimin hob mich hoch und beuget sich nach hinten, somit hingen meine Beine in der Luft. Er drehte sich ihm Kreis und ich kreischt und lachte zu gleich. "Jimin! Lass mich runter! Bitte. Die Leute gucken schon" Wieder musste ich lachen als er andeutete mich abzusetzen dann aber doch wieder zurück ging. "Du wirst noch hin fallen. Ich bin viel zu schwer für dich" Jimin lachte. "Was redest du da. Du bist ein Fliegengewicht für mich" Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Plötzlich ließ sich Jimin einfach nach hinten fallen. Wir fielen ins weiche Gras. Ich rollte mich von ihm runter und sah Jimin lachend an. "Hast du dir weh getan?" Er schüttelte den Kopf. "Du bist verrückt" Er lächelte. "Das hab' ich schon mal gehört" Ich schmunzelte. "Wenn es stimmt" Mit einem lauten Atemzug ließ ich mich wieder neben ihn fallen. Mein Kopf ruhte auf seinem Arm den er ausgestreckt hatte. Eigentlich ganz gemütlich. "du lügst, oder?" Ich drehte meinen Kopf nach hinten um ihm in die braunen Augen zu sehen. Er schüttelte seinen Kopf abermals. "Ich glaub dir nicht" Jimin zog sich mit der freien Hand die Maske vom Gesicht. Ich stockte kurz, sah mich um und stellte fest das wir so gut wie alleine ihm Park waren. Abgesehen von ein paar Enten die sich am Ufer des Teiches gegenseitig ins Wasser jagten, einem älteren Paar das sich in der Zeit in der Jimin und ich rumgealbert hatten, in die Rosenlaube gesetzt hatte und einer Mutter mit ihrer Tochter die mit ein paar anderen Kindern dessen Eltern es sich auf Bänken oder Decken ihm Gras gemütlich gemacht hatten, auf dem kleinen hier angelegten Spielplatz vergnügten. Aber in unserem nähern Umfeld war niemand der mir auffällig erschien. Ich senkte meinen Kopf wieder auf Jimins Arm runter. Eine Weile lang schwiegen wir einfach und genossen die Sonne die auf uns nieder schien und unsere Gesichter wärmte. "Studierst du?" fragte Jimin plötzlich aus heiterem Himmel. Ich wagte es nicht meinen Kopf zu bewegen da ich ihm nicht weh tun wollte. "Nein", aus meiner Stimme war kein Emotion raus zu hören, "ich habe nicht genug Geld um mir ein Studium zu leisten" sprach ich die Wahrheit das erste Mal laut aus und ich schluckte schwer. Jimin drehte sich auf die Seite aber ohne meinen Kopf von seinem Arm zu stoßen. Jetzt waren wir uns unglaublich nah. Ich bekam wieder seinen mir bereist vertrauten Geruch in die Nase. Jimins Augen wanderten von meinen geschlossenen Augen zu meinem Mund, meinem Hals und meinen gesamten Körper hinab." Was hättest du denn studieren wollen? " fragte er mich während ich mich unauffällig etwas näher zu ihm bewegte. Er streckte die Hand aus und strich mir eine vom Wind ins Gesicht gewehte Haarsträhne meines dunkelblonde Haares aus der Stirn. Seine Finger berührten meine Haut nur ganz sanft aber dennoch war diese kurze und leichte Berührung genug um einen Stromstoß durch meinen Körper jagen zu lassen. Ich versuchte mich von diesen kurzen aber fiesen Stromschocks nicht beirren zu lassen und überlegte kurz. Ja, was hätte ich denn eigentlich studieren wollen? Kunst? Ich mochte sie aber wollte ich wirklich das ein Kunststudium mir den Weg zu anderen Erfolgen versperrte? Biologie? Ne lass mal. Mathe? Auf gar keinen Fall. Dann kam mir mein Kindheitswünsch wieder in Erinnerung. "Ich glaube ich wäre gerne an eine Schauspielschule gegangen" sprach ich das mir gerade Eingefallene aus und richtete meinen Oberkörper auf. Gerade im rechten Moment. Denn in diesem Augenblick sah ich ein Kamerateam um die Ecke biegen. Vor ihnen liefen... Nein. Wirklich? Was machten die hier. Und warum ließen sie nicht das gesamte Gelände absperren wenn sie hier einfach mal lang spazieren wollten? Ich meine die fette Kamera war nun wirklich nicht schwer zu übersehen. Ich beugt mich schnell wieder zu Jimin und zog ihm den Mundschutz hoch. Verwirrt setzte auch er sich auf und erblickte seine Band Kollegen. Leise fluchend stand er auf und zog mich dabei an meiner Hand mit hoch. "Komm" er lief los und ich folgte ihm ohne seine schönen warmen Hände los zu lassen. Sie waren zwar kleiner als die von anderen Männern aber dennoch groß genug meine Hand komplett zu umschließen.

    Jimin führte mich direkt aus dem Park raus. Dort stellte er sich an die Straße und rief ein Taxi heran. Wie ein Gentleman hielt er mir die Tür auf und ich nahm auf der hinteren Sitzbank Platz. Jimin folgte mir in den Wangen, schloss die Tür und nannte dem Taxifahrer ein Ziel.
    Dumm wie ich war kriegte ich es einfach nicht hin den Stecker für meinen Anschnallen zu finden weshalb Jimin kurzer Hand von dem anderen Platz zu mir rüber griff, sich meinen Gurt nahm und ihn in den dafür vorgesehenen Spalt steckte.
    (nicht falsch denken bitte)
    Er sah zu mir hoch und lächelte schon wieder. Dann lehnte er sich wieder zurück und schnallte sich selber an. Ich ließ meinen Kopf gegen die Fensterscheibe sinken und versuchte die an uns vorbei rasenden Autos zu zählen.
    Nach kurzen Zeit gab ich auf und sah zu Jimin rüber der genauso wie ich aus dem Fenster schaute. Eine Haarsträhne seines schwarzen Haares war ihm in die Augen gefallen aber ich wagte es nicht mich vorzubeugen und sie bei Seite zu streichen.

    Das Taxi blieb vor einem riesigen Park stehen. Über dem Eingangstor stand in großen Buchstaben: Fluffy Muffy Fun Park. Jimin bezahlte noch schnell, stieg dann aus und wartete bis ich ebenfalls auf seiner Seite aus dem Wagen geklettert war. Jimin sah zuerst grinsend zum Schild hinauf und dann zu mir. Ich ließ meinen Blick beeindruckt von dem Schild zu den Zipfel der Fahrgeschäfte gleiten die über der großen Mauer hervor lugten. Ich drehte meinen Kopf in Jimins Richtung. Dieser griff nach meiner Hand und zog mich durch das Tor. Wir wurden sofort von lautem Gejubel, Gekreische und dem Geruch von Süßigkeiten empfangen. Aufgeregt übernahm ich die Führung und zog Jimin zu einem kleinen Karussell. Dort blieb ich stehen und drehte mich zu ihm um. "Wann hast du das organisiert? Ich meine man muss hier doch im voraus bezahlen oder nicht?" er nickte. "Gestern Mittag gleich nachdem ich mir deine Nachricht durch gelesen hatte. Und? Freust du dich?" ich drehet mich einmal im Kreis. "das ist der Wahnsinn. Das letzte mal das ich hier war, war vor Jahren.", ich hielt inne, "ich werde mein Ticket selbst verständlich abbezahlen." Jimin schüttelte den Kopf. "ich habe Millionen auf dem Konto. Ich habe kein Plan was ich mit dem ganzen Geld anfangen soll und es ist schön wenn man es dann für so ein strahlendes Gesicht ausgeben kann" ich lächelte. "Bist du denn nicht froh dir leisten zu können was du willst?" er schüttelte wieder den Kopf. "meistens Spende ich das ganze Geld oder gebe es meiner Familie in Busan. Ich weiß einfach nicht für was ich sonst die ganze Kohle verwenden soll." ich lächelte. "du bist sehr bescheiden" er lächelte auch dann sah er zu dem Karussell hinauf. "du willst ehrlich in ein Kinderkarussell mit Mickymaus?" ich nickte stolz. Früher war ich oft mit meinem Dad in solchen Parks gewesen. Kurz vor seinem Tod auch. Ich hatte mit dem Kinderkarussell fahren wollen aber sie hatten mir gesagt das ich schon zu groß sei und das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen. Nach kurzer Zeit durften wir das Fahrgeschäfte betreten und ich lief geradewegs auf die Pferde zu. "Komm schon!" rief ich Jimin zu der immer noch unschlüssig an der Absperrung stand. Ich winkte. Augen verdrehend und lachend kam er zu mir und setzte sich auF das weiße Ross neben mir. "Das ist viel zu klein für mich" schmollt er "wir müssen tauschen. Deins ist größer" "du willst doch nur das schwarze haben." er nickte. "Ich gebe es dir aber nicht. Ich war zuerst hier" lachend stieg Jimin wieder ab und setzte sich hinter mich. "Ey! Was soll das! Geh wieder zurück. Das Teil wird noch zusammen brechen." er lachte an meinem Ohr. "Na schön dann überlassen wir die Pferde halt ganz den Kleinkindern." Ich versuchte abzusteigen könnte mein Bein aber nicht über den Po des Pferdes schwingen, da Jimin mir im Weg saß. Ich kämpfte mich irgendwie von dem Teil runter und zog an Jimins grauem Kapuzenpullover." Komm runter, Jimin" sagte ich leise. Lachend kam er runter und ich zog iHn schnell zu der Pferdekutsche. Ich ließ mich auf das rote Kunstleder fallen das den Innenraum verzierte. Vorne war die Kutsche offen. Jimin platzierte sich neben mir und überkreuzte die Beine.
    Wir fuhren an und drehten uns dann gefühlte Stunden einfach nur im Kreis.
    Jimin und ich verließen nach dem Ende der Fahrt augenblicklich das Karussell. Noch eine Runde würden meine Nerven nicht aushalten das war ja langweiliger als Floß fahren.
    Jimin griff wieder nach meiner Hand. Aber nicht um mich irgendwo hin zu ziehen sondern einfach nur um sie zu halten und mich nicht in der Menge zu verlieren.
    Ich erblickte einen kleinen Süßigkeiten Stand und deutete auf ihn. "wollen wir was essen?" "Willst du dir zuerst den Magen voll schlagen und dann in die krassen Achterbahnen und dir die Seele aus dem Leib kotzen oder willst du lieber zuerst in die mega krassen Achterbahnen und dann etwas Süßes. "" wir sollten uns zuerst für die krassen Teile anstellen"

    Nachdem wir viele der großen Achterbahnen hinter uns hatten, waren bereits mehrere Stunden vergangen. Lachend setzten Jimin und ich uns auf eine Bank. "Lust auf Zuckerwatte?" fragte er. "Ich habe Zuckerwatte noch nie gegessen" Jimin sah mich gespielt geschockt an. "Dann wird es höchste Zeit" Er zog mich auf die Beine. Ich nahm Jimins Hand zum bestimmt tausensten Mal an diesem Tag in meine und verschränkte meine Finger mit seinen. An dem Stand angekommen stellten wir uns in die kurze Schlange. Ich reckte mich in die Höhe um die Wahre zu sehen aber ich war zu klein.

    Als wir dran waren bewunderte ich die Auswahl der verschiedenen Süßigkeiten und das Wasser lief mir im Mund zusammen. Das sah alles so lecker aus. "Was darfs für das junge Paar sein?" fragte uns eine ältere Frau. Ich und Jimin sahen verwirrt zu ihr hoch und zogen unsere Hände zurück. "Wir sind kein Paar!" sagten wir dabei gleichzeitig und ich verschränkte verlegen meine Hände hinterm Rücken um nicht gleich wieder nach Jimins Hand zu greifen. Sie war so schon warm gewesen und meine waren eiskalt. "Aber ihr würdet sehr gut zusammen passen" sie kicherte, "was wollt ihr haben, Kinder?" Ein lächeln bildete sich auf meinen Lippen. "Zuckerwatte bitte", sagte Jimin, "zwei Mal" Die Dame nickte und ging mit zwei Stäben zu einer großen Maschine. Ich sah zu wie sich eine Watte artige Masse um die Stäbe bildete. Sie reichte sie uns und sagte uns den Betrag. Ich nahm die Zuckerwatte entgegen während Jimin ihr 13000 Won hinlegte und "Der Rest ist für sie" murmelte. Sie sah uns dankend hinter her. Im gehen hielt ich Jimin seine Zuckerwatte hin. Er nahm sich den Holzstab aber nicht sondern nahm einfach seine Maske ab und biss ab. (Kann man bei Zuckerwatte sagen `er BISS ab´?😂Idk)

    Ich drückte ihm lachend die zuckersüße Watte in die Hand und lief vor. Gemeinsam gingen wir zur der Bank auf der wir vorhin gesessen hatten zurück. "Warum probierst du nicht?" "Ich weiß nicht. Was wenn sie mir nicht schmeckt." "Wird sie, Sumi. es wird nur ein bisschen klebrig sein" Jimin lachte und ich schaute ihn verträumt an. "Was ist?" fragte er als er aufgehört hatte zu lachen. Ich schüttelte den Kopf. "Gar nichts" Ich wandte mich ab und biss von meiner Zuckerwatte ab....



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    So Leute, das war ein sehr langes Kapitel.

    Mehr als 4400 Wörter

    So lang war noch keins meiner Kapitel😂

    Ich hoffe es gefällt euch

    I PURPLE YOU ALL💜💜💜

    LG Mochi125

    15
    Roller skating

    Geschafft. Ich hatte es geschafft die Stufen runter zu kommen ohne mir dabei die Beine zu brechen. Langsam rollte ich zur Treppenhaustür. Mit einem leisen Quietschen ging sie auf und ich beförderte die Rollschuhe auf die andere Seite der Türschwelle. Heute morgen hatte ich auf dem Dachboden diesen alten Schatz gefunden. Als ich damals aus dem Haus meiner Eltern geworfen wurde hatte ich diese hier mit genommen. Ich hatte sie total vergessen bis ich heute morgen wortwörtlich über sie gestolpert war auf der Suche nach etwas ganz anderem.

    Ich ließ die schwere Tür hinter mir zu fallen uns rollte los in Richtung Marktplatz.

    Für einen Sonntagmorgen war erstaunlich viel los. Eine Maske bedeckte mein halbes Gesicht. Ich war seit dem YouTube Video vorsichtiger unterwegs. Ich hatte wirklich keinen Bock auf irgendwelche Fans die mich mitten auf der Straße anquatschten. Ich bog in einen breiten von Bäumen gesäumten weg ein. Der Asphalt hatte an einigen Stellen Risse die sich aber leicht umfahren ließen. Ich war gerade an einer jungen Familie vorbeigefahren als mein Handy klingelte das ich in die vordere Tasche meines Hoddis gesteckt hatte. Als ich den Namen auf dem Display las fing ich automatisch an zu lächeln.

    Ich hatte ihn jetzt seit gut einer Woche nicht mehr gesehen...Oh Gott, das hörte sich ja gerade so an als ob ich ihn freiwillig regelmäßig sah.

    Schnell drückte ich auf den grünen Hörer und hielt mir das Handy ans Ohr.

    "Hi" sagte ich und machte einen Bogen um ein älteres Paar "Hi! Na? Wie geht's?" "Ganz gut denke ich und selbst?" "Mir geht's auch ganz ok" Er war ziemlich außer Atem und ich fragte mich ernsthaft ob er so gerne mit mir sprechen wollte das er sogar anrief während er trainierte. "Jimin, sag mal trainierst du gerade?" Jimin atmete laut. "Ja, könnte man so sagen. Was hast du eigentlich an?" "Warum willst du das wissen?" Diese Frage irritierte mich. Warum zur Hölle wollte er wissen was für Klamotten ich heute trug. "Aus Prinzip" Ich lachte. "Eine schwarze Sporthose, einen grauen Hoodie und weiße Rollschuhe" sagte ich widerwillig. "Ok bleib genau da wo du bist" Bevor ich noch etwas sagen konnte hatte er einfach aufgelegt. Verwundert ließ ich meinen Arm sinken und verstaute mein Telefon wieder in der Tasche. Plötzlich packte mich jemand an der Schulter und brachte mich zum stehen. Ich zuckte zusammen und drehte mich wütend um. "Was fällt ihnen ein sie-" ich verstummt augenblicklich als ich die Person vor mir erkannte. Wie schaffte er es nur mir immer über den Weg zu laufen. Seoul war so groß hätte er nicht eine andere Strecke lang joggen können.

    Seine schwarzen Haare klebten ihm in der Stirn und sein Atem ging schnell und stoßweise. Er trug eine graue Jogginghose und ein weißes T-Shirt das schon ziemlich durchgeschwitzt war. Seine Muskeln waren darunter klar zu erkennen und ich bemühte mich nicht pausenlos auf seinen Waschbrettbauch zu starren. "Es ist selten dämlich mit Maske joggen zu gehen. Weißt du eigentlich wie gefährlich das ist? Du könntest wegen Luftmangel auf der Stelle umkippen oder Panik bekommen" sagte ich stattdessen und sah ihn hinter meinem eigenen Mundschutz vorwurfsvoll an. Eigentlich war ich genauso dämlich wie er." Dann nenne mir eine andere Methode unerkannt zu bleiben", ich überlegte kurz, " Man sollte nicht berühmt werden wenn man unerkannt bleiben will" "Ach" er rollte mit den Augen, griff nach meiner Hand und zog mich hinter sich her. "Ja, zieh mich!" Lachend rannte er los und die Rollen meiner Schuhe ratterten über den Boden was ein komisches Kribbeln an meinen Füßen auslöste. Jimin ließ meine Hand los und rannte mir hinter her. Lachend übernahm wieder ich die Kontrolle über das Tempo. "Ey! SUMi! Warte!" Ich wurde nur noch schneller und rast davon.

    Nach kurzer Zeit blieb ich außer Atem stehen. Meine Oberschenkel schmerzten. Ich drehte mich um und hielt nach Jimin Ausschau. Kurz nachdem ich mich umgedreht hatte, kam er auch schon angelaufen. Keuchend blieb er vor mir stehen und ich sah grinsend zu ihm runter, da ich mit den Rollschuhen fast ein Kopf größer war als er. "Das zahl ich dir irgendwann noch mal zurück." Ich lachte. "Die anderen glauben ich bin laufen. Alleine. Deswegen...wollen wir noch etwas zusammen unternehmen?" "Klar. Aber dann müssen wir einmal zu mir nach Hause. In den Teilen kann ich unmöglich noch ein paar Stunden aushalten" ich deutete hinunter zu meinen Rollschuhen. Jimin nickte zustimmend und nahm meine Hand: "Also gut. Wo lang?" Ich deutete in die entgegengesetzte Richtung. "Da lang" "Ich muss dich warnen Jimin. Meine Wohnung ist eine einzige Bruchbude." Jimin winkte ab. "Komm ich mit klar" Oh da war ich mir nicht so sicher. Wir kamen vor dem alten Familienhaus mit dem bröckelnden Putz zum stehen und ich machte mich auf die Suche nach meinem Schlüssel.

    "Herein spaziert" sagte ich und hielt Jimin die Tür zu meiner Wohnung auf. Jimin trat ein und sah sich neugierig um. "Hier wohnst du?" Ich nickte. "Ich habe nicht so viel Geld wie du. Ich kann niemanden zum Lächeln bringen in dem ich ihm ein super Tag im Freizeitpark mit Zuckerwatte und allem drum und dran schenken. Ich habe mich immer nur knapp über Wasser halten können und seit ich Tare habe ist es noch schwieriger. Weißt du wie teuer Katzenfutter manchmal ist?" Als ich Tare erwähnte glänzten seine Augen kurz. "Du hast eine Katze?" fragte er und ich nickte. Ich wies ihm an mir zu folgen. Bei so gut wie jedem Schritt sagte ich 'Vorsicht' oder 'Pass auf'. Wir kamen ins Wohnzimmer wo Tare friedlich auf der Couch schlief. "Darf ich sie streicheln?" "Das musst du sie fragen" antwortete ich lächelt und zeigte zu dem gerade aufwachenden Geschöpf auf dem ausgefransten Sofa. Jimin ging auf Tare zu, setzte sich vorsichtig neben sie und streckte die Hand aus. Tare schnupperte daran und fing kurz darauf friedlich an zu schnurren als Jimin anfing ihren Nacken zu kraulen. "Sie mag dich" sagte ich immer noch lächelt und gesellte mich zu den beiden neben Jimin. ein paar Minuten vergingen bis Jimin mich zögernd fragte: "Sumi, wäre es möglich das ich mich hier kur abduschen könnte? Mein T-Shirt ist total durchgeschwitzt" Ich grinste, "Ja natürlich allerdings habe ich hier nur kaltes Wasser für dich." "Das ist nicht schlimm. "Ok. Dann komm" Ich stand auf und lief ins Badezimmer. Jimin dicht hinter mir. Ich zeigte ihm noch schnell wo er was finden konnte und legte ihm ein Handtuch hin. Ich verließ das Bad und überließ Jimin sich selbst.

    Ich hatte es mir gerade auf dem Sofa bequem gemacht, als mir einfiel das Jimin überhaupt nichts zum Wechseln dabei hatte. Ich ging in mein Zimmer und suchte in meinem Schrank nach irgendwelchen Männerklamotten. Nachdem ich einen Hoodie, den ich irgendwann mal in einem second Hand Laden aufgegabelt hatte und den ich trotz das er drei Nummern zu groß war und ich ihn in der Männerabteilung gefunden hatte über alles liebte, lief ich zum Bad und klopfte zögernd an die Tür. "Hi Jimin, ich konnte einen Pullie finden der dir passen könnte. Eine Hose habe ich aber leider nicht gefunden. Kann ich rein kommen" "Ja" Ich öffnete vorsichtig die Tür. "Du musst dich nicht verhalten wie ein verängstigter Hund. Ich beiße nicht" Lächelt ließ ich die Tür ganz auf schwingen und sofort als ich Jimin sah wendete ich den Blick von ihm ab. "Jimin, das kannst du nicht machen." beschwerte ich mich peinlich berührt. "Warum?" Man hörte sein Grinsen ganz deutlich aus seiner Stimme. Empört sah ich ihn an und musste im nächsten Moment furchtbar mit mir kämpfen meinen Blick nicht seinen wunderschönen Körper herunter wandern zu lassen. Er trug nur ein Handtuch um die Taille. "Ich bin auch nur ein Fan" brachte ich etwas zu spät raus. Jimin hatte meine Unruhe bereits bemerkt. Er kam ein paar Schritte auf mich zu und ich wich vor ihm zurück. Er jedoch griff nach meiner Hand, zog mich an sich und schloss die Tür um mich kurz danach mit dem Rücken an sie zu pressen. Sein heißer Atem streifte mein Wange, meinen Hals und schließlich mein Schlüsselbein.

    Jimin, was hast du vor?

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    |14.06.2021

    Ich bin irgendwie nicht so ganz zufrieden und werde dieses Kapitel wahrscheinlich irgendwann noch mal überarbeiten. Aber ein bisschen Spannung muss ja auch mal sein.

    An einigen Stellen war es so cringe das zu schreiben.😂😂😂

    Was glaubt ihr passiert als nächstes?

    Küssen sie sich?

    ODER

    Weicht einer der beiden zurück?

    LG Mochi125

    16
    Damn Jimin...

    Moinsen Kloinsen!
    Es tut mir leid heute aber kein Smut🤷‍♀️😂
    Schöne Sommerferien💜💜💜
    LG Highlight125

    Weiter geht's...
    ____________________________
    [...]
    Sein heißer Atem streifte meine Wange, mein Hals und schließlich mein Schlüsselbein.

    Jimin, was hast du vor?

    ________________________

    Ich bewegte mich keinen Zentimeter. Mein Herz schlug so schnell in meiner Brust das ich Angst hatte das Jimin es hören könnte.
    Jimin strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und kam mir bedrohlich nah. "Jimin..." Dieser legte mir einen Finger auf die Lippen um mir zu signalisieren das ich still sein sollte: "Shhhhh" ich schluckte.

    -Jimin's Sicht-

    Oh Gott. Wie gerne ich sie jetzt küssen würde. Aber ich tat es nicht. Ich stützte meine Hände auf beiden Seiten ihres Kopfes an der Wand ab und kam ihr immer näher. Jimin bewahre die Kontrolle. Leise lachte ich." Wie süß du aussiehst wenn du eingeschüchtert bist" ihr entwich ebenfalls ein leises Lachen und sie sah verlegen auf den Boden. Diese Seite kannte ich noch gar nicht an ihr. Diese schüchterne, verlegen Seite. Ich hatte sie als mutig, aufgeweckt und aufgedreht kennengelernt. Sie nun so verlegen zu sehen machte es nur noch schwerer sie nicht auf der Stelle um den Verstand zu küssen.
    Ich schloss die Augen und atmete ruhig. Mit meiner einen Hand strich ich ihren Arm hinunter bis zu ihrer Hand. Vorsichtig löste ich den Pullover aus ihrem festen Griff. Ich lehnte meine Stirn gegen ihre und behielt meine Augen geschlossen. Für ein paar Sekunden lauschte ich still ihrer Atmung bis ich mich schließlich von ihr entfernte und mir den Pullover über den Kopf zog. Sie räusperte sich. "Ich lass dich dann mal alleine" ich nickte und sah ihr zu wie sie die Tür öffnete, hinaus auf den Flur trat und die leise wieder hinter sich schloss.

    Ich verließ das Badezimmer und ging ins Wohnzimmer wo Sumi mit ihrer niedlichen Katze auf dem Schoß auf dem Sofa saß und auf das Display ihres Handys starrte. Ich beschloss sie noch ein wenig weiter zu ärgern und näherte mich ihr von hinten. Langsam schlang ich meine Arme um Sumis Schultern. Sie zuckte kurz auf und drehte ihren Kopf etwas nach hinten. Unsere Blicke trafen sich und ich fing an zu grinsen. Ich ging noch einen Schritt weiter in dem ich ihr die schweren Haare aus dem Nacken schob und meinen Kopf an ihren Hals knapp unter ihrem Ohr senkte. Eine Gänsehaut breitete sich an den Stellen auf ihrer Haut aus an der mein Atem sie streifte. Gerade wollte ich sie noch mehr teasern als sie über ihre Schulter nach meinem Pullover griff und mich mit einem Ruck über die Lehne zog. "Reis dich zusammen, Jimin" presste sie hinter zusammen gebissenen Zähnen hervor und ein breites Lächeln schlich sich auf mein Gesicht. Ich rutschte ganz auf die andere Seite und setzte mich bequem neben Sumi. Tare war bei der schnellen Bewegung von Sumi's Schoß gesprungen und in dem nächst gelegenen Zimmer verschwunden. Vermutlich um sich dort in einer dunklen Ecke zu verkriechen.
    Sumi setzte sich weit von mir weg an das andere Ende der Couch und zog ihre Knie dicht an ihren Körper. Ich legt meine Beine auf das Sitzpolster. Wie niedlich sie aussah. Aus ihrem Pferdeschwanz standen ihr kleine Babyhaare vom Kopf ab. Ich musste mich zurück halten mich nicht vor zu beugen und ihr die kleinen Härchen aus der Stirn zu streichen. Ich ertappte mich dabei wie ein kleines, zaghafte Lächeln sich auf meine Lippen schlich.
    Nach einer Weile, in der wir uns nur gegenseitig angestarrt hatten, fragte Sumi:"Hast du Hunger?" "Du?" Sumi nickte eifrich und kämpfte sich aus ihrer verkrampften Haltung. Ich stand ebenfalls auf und folgte der leise summenden Sumi in die kleine schäbige Küche.
    Sie hatte recht gehabt: ihre Wohnung war nicht besonders schön aber irgendwie passte sie zu Sumi. Diese Mischung aus modern und selbstgemacht spiegelte ihre Seele wieder. Die unverputzten Wände, die improvisierten Regale und die aus Getränkekisten gebauten Sitzgelegenheiten. Alles passte auf seine eigene Art und Weise perfekt zusammen.
    Sumi hockte sich vor einen winzigen Kühlschrank und riss die Tür auf. Kurz darauf schlug sie sie aber auch schon wieder zu, richtete sich auf und drehte sich zu mir um. "du kannst entscheiden... Entweder wir bestellen, wobei ich erwähnen muss das du bezahlst", sie grinste, "Oder wir gehen schnell einkaufen und kochen uns was Schönes" ich überlegte kurz bevor ich sagte: "Lass uns einkaufen gehen!"


    Meine Cap hatte ich mir tief in die Stirn gezogen und ein schwarzer Mundschutz verdeckte den größten Teil meines Gesichtes. Ich trottete hinter Sumi her, die mit dem Einkaufswagen voran lief und hier und da stehen blieb und sich den Inhalt der Regale besah." Was möchtest du denn essen?" fragte sie mich über die Schulter. Ich war voll und ganz darin vertieft gewesen auf ihren Rücken zu starren. Genauer gesagt auf ihre Schulterblätter, die sich bei jeder Bewegung zueinander hin bewegenden und wieder auseinander gezogen wurden.
    " Ist mir egal. Hauptsache Fleisch" Ihr glockenklares Lachen sorgte dafür das die blöden Schmetterlinge in meinem Bauch noch verrückter spielen. Verdammt, Jimin. Das darf doch nicht wahr sein. Du kannst dich nicht einfach in ein wildfremden Mädchen verlieben. Du glaubst nicht an Liebe auf den ersten Blick. Das ist alles Schwachsinn und du hast dir bloß nh'n Schnupfen eingefangen.
    Wie zur Bestätigung meiner inneren Stimme nickte ich energisch mit dem Kopf. Alles reiner Schwachsinn. Nur ein Schnupf... Na Moment wohl eher eine Magenverstimmung.
    "Dann musst du dir das Fleisch aber selber machen. Ich esse kein Fleisch" drang Sumi's Stimme wieder zu mir durch. "Warum isst du kein Fleisch?", fragte ich. Ich wusste nicht wie ich ohne Fleisch überleben könnte., "Bist du Vegitariarin?" Sie nickte. Erstaunt holte ich zu ihr auf und übernahm das Schieben des Einkaufswagens. In ihm befand sich bereits eine Menge an Fertigessen. In Tüten und kleinen Boxen. Mit einer dieser Boxen wandte ich mich zu dem wunderschönen Engel hinter mir um." Du weißt aber schon das es so überhaupt gar nicht gesund ist sich ständig von Fertigessen und Fast Food zu ernähren!" Sie nickte erneut. "Ja", ihre Stimme hatte einen resignierten Unterton angenommen,"Ich kann mir aber auf Dauer nichts anderes leisten. Wie bereits gesagt. Ich besitze nicht so viel Geld wie du. Das solltest du ja spätestens seit dem Anblick meiner schäbigen Wohnung gesehen haben" Ich schwieg. "Aber das schlägt doch auf deine Gesundheit" sagte ich dann leise. "Ich weiß. Das was ich mache tut mir nicht gut. So wohl die Nahrung die ich zu mir nehme als auch die Lage meiner Bruchbude." Ich sagte erst einmal nichts mehr. Die Stimmung war irgendwie ein bisschen gekippt. Schnell versuchte ich sie wieder gerade zu rücken." Hast du Lust auf Kimchi? Ich verspreche ich kann besser kochen als du denkst" Ihr schien der Themenwechsel genauso gelegen zu kommen wie mir. Ihr Lächeln kam langsam wieder zurück. "Sollte ich mich darauf wirklich einlassen?" Ich nickte betäuernt. Sie nickte langsam. "Okay~" sagte sie gedehnt und ich hörte deutlich ein‹ aber › heraus. "Aber du bezahlst die Zutaten. Dein Kimchi. Deine Kosten" Sie streckte mir ihre Zunge raus. In diesem Moment sah sie aus wie ein kleines siebenjähriges Kleinkind. Automatisch fing auch ich wieder an zu grinsen.
    "Also dann! Lass uns alles holen was wir dafür brauchen" Sumi pickte mit dem Zeigefinger lächelnd in meine Brust und sagte: "Sag nicht wir, wenn du dich meinst"


    Als ich die dampfenden Teller aus der Küche buxierte wäre ich beinahe über Tare gestolpert, aber zum Glück sah ich sie noch rechtzeitig.
    Sumi lang, die Beine wieder wie vorhin eng an den Körper gezogen, auf der Couch und wartete auf mich. Sie klatschte freudig in die Hände, als sie die Teller und Schüsseln sah. "Es ist nicht sehr viel. Nur ein bisschen Reis und selbstgemachtes Kimchi. Mehr nicht" ich stellte einen voll beladenen Teller vor sie auf den Tisch. Sofort rutschte sie an die Kante des Sofas. "Sehr viel besser als Pizza und Fertigessen!", ihr wundervolles strahlendes Lächeln, "Ich danke dir, Jimin" Sie stand auf, stellte sich auf Zehenspitzen und hauchte mir einen Kuss auf die Wange.

    -Sumi's Sicht-

    Mein Herz klopfte mir bis zum Hals. Hatte ich das gerade wirklich getan. Hatte ich gerade wirklich Park Jimin geküsst? Naja... Es war nur ein unverbindliches Wangenküsschen aber dennoch ein Kuss.
    Wir aßen schweigend. Erst Tare, die nach einer halben Stunde miauend vor der Couch stand weil sie Hunger hatte, brach die Stille. Eine Stille in der ich unaufhörlich an diesen Wangenkuss denken musste.
    Mein Verstand schrie mich an, dass das eine total miese Idee gewesen war, während mein Herz und mein mit flatternden Schmetterlingen gefüllter Bauch mir zu brüllten, das ich es noch mal tun sollte. Ihn küssen. Und dieses Mal richtig. Glücklicher Weise kam es nicht mehr zu der Situation das das Gebrüll meines Herzens die laute Stimme meines Verstandes verschluckte.
    Ich brachte das dreckige Geschirr in die Küche und stellte es neben die Spühle auf die Arbeitsplatte.
    Hinter mir knackte es. Jimin betrat den kleinen Raum mit dem übrigen Besteck das noch im Wohnzimmer zurück geblieben war. Er legte es zu den anderen Tellern und lehnte sich dann mit dem Rücken gegen die gegenüberliegende Arbeitsfläche. Mit seinen Blicken schien er mich zu durchbohren. Ich schluckte. In dem Schwächen Licht der Deckenbeleuchtung sah er unnormal gut aus. Zu gut für mein armes Herz. Die bunten Schmetterlinge jeglicher Art in meinem Bauch konnten sich nicht mehr halten. Sie faltterten wie wild durch meinen Magen und schossen ungewollte Kribbler durch meinen Körper.
    Vielleicht sollte ich... Könnte ich... Wollte ich...
    Ich machte einen zögernden Schritt auf Jimin zu. Noch einen. Er ließ seine Arme die er bis eben noch vor der Brust verschränkt hatte langsam an seine Seiten fallen.
    Noch ein Schritt. Jetzt stand ich ganz nah bei ihm. Ich legte meine Hände an seine Hüfte und ließ meinen Blick über seinen gesamten Körper fahren.
    Hatte ich eigentlich schon gesagt, wie wunderschön Park Jimin war!
    Mein Blick kam bei seinen dunklen Augen an und blieb daran hengen. Dann wanderte mein Blick zu seinen vollen geschwungenen Lippen.

    Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und...

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    I don't know what I can say...


    Das schrille Geräusch eines Handys, ließ mich zurück fahren. Was hatte ich gerade vor gehabt zu tun!
    In Jimins Blick schien sich noch etwas anderes außer pure Verwirrung zu spiegeln. Enttäuschung?
    Ein paar Sekunden starrten wir uns nur wortlos an während im Hintergrund immer noch die schrillen Töne einer mir unbekannten Sängerin durch meine Wohnung schalten. Jimin rieß sich von meinem Anblick los und griff in seine Hosentasche.
    Aus dem verkniffen Gesichtsausdruck den er machte entnahm ich das es sich nicht um seine Lieblingsperson handelte. Mit einem entschuldigenden Blick nahm er den Anruf an und hielt sich das IPhone ans rechte Ohr. Seine silbernen Ohrringe klirrten als sie gegen das Display stießen. "Hi" kurze Stille. "Nein ich habe es nicht vergessen" erneut Schweigen. Das was der am anderen Ende der Leitung sagte verstand ich nicht. "könnt ihr das nicht ohne mich machen? Ich bin gerade...", er warf einen flüchtigen Blick zu mir bevor er fortfuhr, "... beschäftigt" Eine Leute Stimme drang durch den Hörer, dennoch verstand ich nicht was die Person sagte aber an Jimins Gesicht erkannte ich, dass es wohl nichts sehr nettes gewesen sein musste. Jimin zog leicht zornig die Augenbrauen zusammen. "Im Ernst mal! Ihr braucht mich nicht dafür. Ihr..." er würde unterbrochen. Etwas lauter rieß er das Wort wieder an sich. "Beruhig dich, Jin." Das war das perfekte Beispiel dafür das auch die Jungs von BTS sich nicht immer blendet verstanden. Auch sie stritten mal.
    Jimin's andere Hand ballte er zur Faust. Zwischen zusammengebissenen Zähnen zischte er:"Das geht dich gar nichts an. Nur weil unsere Fans dich gerne mal als" unsere Mutter"bezeichnen gibt dir das noch lange nicht das Recht mich zu bevormunden. Ich bin alt genug verdammt noch mal. Ich bin fünfundzwanzig! Und ein blödes Musikvideo könnt ihr auch super ohne mich hochladen."So gereizt hatte ich Jimin ja noch nie erlebt. Vor der Kamera wirkten sie immer wie die besten Freunde. Wie welche die nie stritten aber genauso wie vieles andere stimmte auch dies nicht. Logisch eigentlich. Klar gab es auch mal Streit. Ich war mir sicher das die meisten Fans das auch wussten aber endweder vergaßen sie es einfach wieder oder versuchten es zu verdrängen. Generell vergaßen manche Fans, dass BTS auch nur Menschen waren.
    Mit einem tiefen Seufzer, der Jimins Blick wieder auf mich zog, trat ich ein paar Schritte zurück und hiefte mich, so lautlos wie es nur ging, auf die hinter mir liegende Arbeitsplatte.
    Jimin sagte bis zum Ende das Gesprächs nichts mehr außer hier und da mal ein Ja oder ein Nein. Wenn dann auch ziemlich energisch.
    Mit einem Seufzen das so endkräftet klang das mir das Herz weh tat, schob er sein Telefon wieder zurück in die Tasche seiner Jeans. Ich betrachtete ihn stumm. Er sollte anfangen zu sprechen. Wobei ich ohnehin nicht gewusst hätte was ich hätte sagen sollen.
    Jimin fiksierte seinen Blick auf einen Punkt hinter mir an der mal weiß gestrichenen Wand. Ich räusperte mich. "Ist dem bröckeln der Wand zuzusehen etwa spannender als ich?" Zugegeben der Versuch die Stimmung etwas zu lockern war wirklich sehr schwach. Jimin lächelte gequält und schüttelte den Kopf. "für mich ist nichts interessanter als du" dieses Geständnis brachte mich für ein paar Sekunden vollkommen aus dem Konzept. Ich senkte meinen Kopf, starrte auf meine baumelden Beine und Füße.
    "Musst du gehen?" fragte ich nach einer Zeit in der wir uns nur bewegungslos angeschwiegen hatten. Nun sah ich auf und blickte Jimin direkt in die dunkel braunen Augen. Dieser schüttelte aber nur den Kopf. "Eigentlich sollte ich dort sein aber ich habe mich geweigert" gab er zu. Empört sprang ich auf die besockten Füße. "Geh! Es wird einen Grund haben weshalb sie dich dort haben wollen. Was glaubst du denken die wenn du ihnen später mich als deine Ausrede für deine Abwesenheit vorlegst!"Wieder dieses lächeln. Leider erreichte es nicht  seine Augen." Vermutlich wären sie noch zorniger als sie ohnehin schon sind. Aber ganz ehrlich ob ich nun dort meine Zeit verschwände oder hier meine Zeit mir Zeitziehn zubringe kümmert doch auch keinen" Jimins Kopf fiel in den Nacken. Ich schluckte schwer. In diesem Moment sah er so heiß aus das ich nicht anders konnte als in anzustarren. Unbewusst biss ich auf meine Unterlippe.
    Oh Gott ich musste hier raus. Ohne ein weiteres Wort an Jimin zu richten stürmte ich aus der Küche.
    Ich schmiss mich auf die Couch und vergrub mein hoch roten Kopf in einem der billigen Sofakissen. Ich hörte näher kommende Schritte und spürte wie das Sofa etwas zusammen sackte als Jimin sich ans Fußende setzte, aber ich schaute nicht auf. Eine warme Hand legte sich auf meine Taile. Fuhr meinen Rücken hinauf bis zu meinen Schultern. Sie streifte meinen Nacken und legte sich schließlich auf meinen Kopf. Jimin vergrub seine Hand in meinen Haaren und spielte mit ihnen. Irgendwann richtete auch ich mich weder auf und musste mit Schrecken fest stellen das Jimin mir so nah war das, als ich mich umdrehte, unsere Nasen sich kurz berührten. Ich stockte zuckte jedoch nicht zurück. Jimin schien mir bis tief in die Seele zu schauen.
    Jimin kam mir näher. Zehn Zentimeter. Fünf Zentimeter und...
    Es klingelte an der Haustür. Ich beeile mich zurückzuweichen und zur Tür zu eilen. Ich hörte mich einen enttäuschten Seufzer ausstoßen.
    An der Wohnungstür angekommen nahm ich den Hörer ab und fragte: "Hallo, wer ist da?" Kurz schwieg die Person und ich wollte den Hörer schon wieder weg legen in der Annahme es sei bloß ein blöder Klingelstreich gewesen, aber da begann die Person unten vor der Haustür mich anzuschreien. "Du! Ich habe dich gesehen! Halt dich von jimin fern, du Fette Schlampe!" Ich hörte Jimin hinter mir den Flur betreten. "Ich habe euch beide gesehen! Lass meinen Jiminie in Ruhe! Er hat jemand viel besseren verdient! jemanden der Geld hat, gut aussieht und in einem Schloss wohnt und nicht in einem versiften Mehrfamilienhaus!" ich war sprachlos. Jetzt hatten mich Fans sogar bis nach Hause verfolgt! Jimin trat neben mich und nahm mir sanft den Hörer ab.Ich hörte die Stimme des Mädchens gedämpft durch den Hörer. Sein Gesichtsausdruck blieb unverändert. Emotionslos. Als das Mädchen verstummte sagte Jimin mit tiefer Stimme:"Ja, ich habe verstanden" ein spitzer Schrei ertönte. Ich hatte keine Lust mehr. Ich ließ Jimin alleine im Flur zurück und verschanzte mich in meinem Bett. Die Decke bis zum Kinn hochgezogen. Jimin schien den Fan abgewimmelt zu haben denn ich hörte ihn in mein Zimmer kommen. Die Matratze gab unter seinem Gewicht leicht nach. Ich behielt die Augen geschloss. Auch als er mir eine einzelne Haarschrähne aus meinem Gesicht strich. "Hey" sagte er beruhigend. Abrubt setzte ich mich im Bett auf. "Nichts Hey, Jimin" eine Träne lief mir die Wange hinunter und tropfte auf die grau bezogene Decke. Jimin sagte nichts.
    Ich stand auf und ging zum Fenster. Der Ausblick war alles andere als beruhigend. Ich wandte mich ab und bleib einfach mitten im Raum stehen mit Blick auf die Bettkante an der Jimin bis eben noch gesessen hatte. Nun stand er auch. Nur ein paar Meter von mir entfernt. "Sie hat recht" flüsterte ich schwach. "Du hast jemand viel besseres verdient als mich. Jemanden mit Geld und mit Schloss. Und niemanden ohne Diamantenmiene und richtiger Wohnung. Ich bin nicht gut genug für dich" Ich behielt den Kopf gesenkt während immer mehr Tränen meine Wangen hinunter rollten.
    Jimin war mit drei großen Schritten bei mir und nahm mein Kopf in beide Hände. Zwang mich ihn anzusehen. Meine Tränen verschwanden unter Jimins Händen. "Nicht gut genug? Ja, vielleicht hast du recht. Du hast nicht viel Geld und besitzt auch keine Villa aber weißt du was ich schon vom ersten Moment an wusste?" ich schüttelte langsam den Kopf. "Ich will nur dich" seine Augen leuchteten. Er beugte sich zu mir herunter und dieses Mal...tat er es wirklich. Er küsste mich. Seine Lippen fühlten sich genauso weich an wie ich sie mir vorgestellt hatte. Wie automatisch schloss ich die Augen und schlang meine Arme um seine Hüfte, zog ihn näher zu mir. Er vergrub seine Hand wieder in meinen Haaren. Seine andere Hand lag immer noch an meiner Wange. Aber jetzt glitt sie langsam meinen Hals hinunter, zu meiner Schulter, meinen Arm hinunter und blieb das meiner Taile liegen.
    Jimin küsste mich wieder und wieder. Er raubte mir buchstäblich den Atem.
    Ihn zu küssen war ein wundervolles Gefühl. Aber leider war es viel zu schnell wieder vorbei. Jimin löste sich schwer atmend von mir. Seine Hand, die meine Haare in ein wildes Wirrwarr verwandelt hatte, ließ er zurück auf meine Wange gleiten.
    Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Jimin lehnte seine Stirn an meine.

    "Hörst du... Ich will nur dich und keine andere"

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    ! First Kiss!

    Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen.💜
    LG und noch schöne Sommerferien
    eure Mochi125

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    ...

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    That's a Joke, right?

    Ich wusste nicht was ich fühlen sollte.
    Mein Herz:"Ich schwebe auf Wolke 7"
    Mein Verstand:"Hör verdammt noch mal auf an ihn zu denken!"
    Ich fuhr mir übers Gesicht. Es war 22:00Uhr. Jimin war vor zwei Stunden gegangen, nachdem Jin ihn erneut angerufen hatte.
    Ich spürte seine  Lippen immer noch auf meinen, die, dank seines Labellos, leicht nach Himbeere geschmeckt hatten.
    Sein Duft. Die Wärme seiner vollen Lippen. Seine Hände.
    Meine Gedanken wurden glücklicherweise von dem Klingeln meines Handys unterbrochen bevor sie noch weiter ins Unanständige schweifen konnten.
    Der Name auf dem Display ließ meine Hoffnungen allerdings wieder zerplatzen.
    Jimin.
    Ich nahm ab und führte das Handy zum Ohr. "Hi, Jimin" "Hey" seine Stimme klang erschöpft. "Ist alles in Ordnung bei dir?" fragte ich besorgt. Ging es ihm gut?
    Es dauerte eine Weile bis er antwortete. "... Nein" gestand er. Ich stand von der Couch auf. "Was ist passiert? Ist jemand gestorben? Hast du dich verletzt? Einer der anderen? Hat es mit mir zu tun?" ein schwaches Lachen erklang. "Nichts davon" sagte er. "Was ist dann los?" die Matratze federt mich ab, als ich auf mein breites Bett sprang.
    Jimin seufzte. "Hier ist gerade einfach nur alles scheiße" ich schwieg. Zog er mich mit in die Gleichung?
    "Sumi?" ich räusperte mich. "Ja" "Kann ich zu dir kommen?" die Frage kam so unvermittelt, dass ich mir nicht erst gründlich überlegen konnte was ich antworten sollte. "Was?" "Bitte" flehte er. "Aber Jimin du kannst doch nicht einfach..." der Rest des Satzes blieb in der Luft hängen. "Nur für eine Nacht, ich bitte dich." das fürchterliche Flehen brachte mich dazu schließlich doch einzuknicken. "Was ist denn passiert?" "Erzähl ich dir später" ich seufzte ergeben. "Na schön, komm her"

    Es war stock dunkel draußen, als es an der Haustür klingelte. Ich betätigte den Summer und wartete bis Jimin oben bei mir angekommen war. Malwieder war er bis aufs kleinste maskiert. Ich bat ihn rein und schloss die Tür. Unschlüssig blieb er im Flur stehen und drehte sich zu mir um, nahm den Hut und die Maske ab und legte sie auf das Sideboard. Seine Schuhe und den schwarzen Rucksack stellte er davor. "Gib mir deine Jacke" forderte ich ihn auf. Quälend langsam rutschte die schwarze Lederjacke von seinen Schultern. Ich hängte sie an einen Hacken neben der großen Kommode. Jimin hatte sich auf die Couch fallen lassen und den Kopf in den Nacken gelegte. Vorsichtig setzte ich mich neben ihn.
    Zögernd fragte ich:"Was ist so schlimmes vorgefallen?" ein tiefes Seufzen. "Es wurde mir einfach alles zu viel. Der Streit mit Jin und den anderen, unser drängendes Entertainment, das anstehende Come Back, die Diät" ich stockte. "Du machst eine Diät?" er nickte. "Das Entertainment hat es mir dieses Mal nicht vorgeschrieben, aber ich möchte für die ARMY immer perfekt aussehen" ich schüttelte den Kopf"Du bist perfekt Jimin" "Nein" Seine Stimme war so zerbrechlich. Er war zerbrechlich gerade in diesem Moment. "Du musst dich für niemanden verändern, Jimin" flüsterte ich. Jimin hob den Kopf und sah mich an. Ein kleines qualvolles Lächeln umspielte seine Lippen. "Doch das muss ich. Das Leben läuft nicht immer so wie man es gerne hätte, Sumi. Du solltest das doch eigentlich wissen. Ich habe zugenommen und für das Come Back möchte ich in Top Form sein. Das bin ich meiner Army schuldig." ich wusste nicht warum aber langsam wurde ich wütend. Wie konnte er von sich nur durchgehend behaupten schlecht zu sein. Warum machte er sich selbst so runter. Sein Körper war super. Er war super. "Hör auf" sagte ich leise. Gereizt. "Womit?" meine Stimme war nicht mehr länger ein leises vorichtiges Flüstern. "Zu sagen das du perfekt sein musst. Niemand ist perfekt. Deine ARMY sollte sich glücklich schätzen. ARMY mag dich so wie du bist.
    Warum siehst du dich nicht wie ich dich sehe.!"ich war aufgesprungen. Er wirkte überrascht so etwas von mir zu hören." Wie siehst du mich denn?" fragte er schließlich ganz leise. " Ich sehe einen wunderschön Jungen Mann. Mit einem Herz aus Gold. Mit den hübschesten Augen die ich jemals gesehen habe. Jemanden, der für seine Familie und Freunde alles tut. Aber auch jemanden der sich unnötig schlecht macht. Sich zurück hält und Dinge von sich glaubt die nicht auch nur ansatzweise stimmen. Jemand der droht kaputt zu gehen wenn er weiter so handelt wie er handelt. Und dieser jemand ist perfekt so wie er ist.
    Ich möchte diesen Jemand nicht verlieren" meine letzten Worte kamen nur noch als ein leises flüstern heraus. Jimin sagte nichts. Sah mich einfach nur mit glänzenden Augen an. Er erhob sich von dem Sofa und kam auf mich zu, blieb direkt vor mir stehen und legte seine Arme um meine Taille. Er beugte sich zu mir herunter. Leise wispernd fragte er: "Darf ich dich küssen?" verstohlen nickte ich. Jimin beugte sich weiter runter und legte seine weichen Lippen auf meine. Ohne mein Zutun schlang ich meine Arme um seinen Hals und zog ihn enger an mich. Ich wusste das ich es eigentlich nicht tun sollte. Eigentlich sollte ich ihn von mir weg stoßen und aus der Wohnung schmeißen, aber das Gefühl ihn zu küssen war einfach viel zu schön. Jimin seufzte wohlig auf als ich mich enger an ihn schmiegte, einen Schritt nach vorne trat, ihn aufs Sofa drückte und mich auf seinen Schoß setzte. Er vergrub seine Hand in meinen Haaren. Seine andere lag immer noch an meiner Taille und drückte mich fest an ihn. Wir vertieften den Kuss. Gott es war falsch. Falsch falsch falsch. Aber verdammt es fühlte sich so gut an. So richtig. Auch wenn mein Verstand gegen meine inneren Gefühle ankämpfte.
    Schwer atmend lösten wir uns von einander. Jimin strich mir eine dunkle Haarsträhne hinters Ohr. "Du bist wunderschön" flüsterte er und küsste mich abermalß. Ganz kurz, aber zärtlich. Ich rollte mich von seinem Schoß und stand auf. "Es ist spät und morgen muss ich arbeiten genauso wie du also lass uns schlafen gehen" Jimin nickte und folgte mir ins Schlafzimmer. Ich holte mein Pyjama unter der Bettdecke hervor und verschwand damit im Bad. Als ich wieder kam lag Jimin bereits im Bett. Wo hatte er die frischen Schlafsachen her? Ich warf meine dreckige Wäsche in den Wäschekorb neben der Tür und krabelte dann zu Jimin ins warme Bett. Zu meiner Erleichterung lag er nicht oberkörperfrei neben mir. Das hätte ich vermutlich nicht überlebt. Ich war schließlich auch nur ein Fan.
    Jimin trug ein weißes T-Shirt durch das man die feinen Linien seiner Tattoos sehen konnte und eine schwarze Jogginghose wie ich beim anheben der Decke fest stellte. "Schlaf gut" flüsterte ich und drehte mich mit dem Rücken zu ihm. Ich bekam keine Antwort stattdessen legten sich zwei starke Arme um meine Schultern und sogen mich am einen warmen Körper. Lächeln kuschelte ich mich in seine Arme.



    Ich rannte und rannte kam aber einfach nicht voran. Es war als würde ich durch kniehohen Schnee laufen.
    Es verfolgte mich immer noch. Ich hörte es rufen. Unverständliche, fremdklingende Laute steiß es aus während es mir immer näher kam. Es hatte mich fast erreicht. Ich schrie, als ich von hinten am Zopf gepackt wurde und nach hinten gezogen wurde. Ich blickte in zwei hohle Augenhöhlen und...

    Keuchend fuhr ich hoch. Mein Shirt klebte an meinem Körper und mein Brustkorb hob und senkte sich unregelmäßig. Meine verschwitzt Haare klebten mir im Nacken und auf der Stirn. Ich spürte wie das Zittern langsam nach ließ. Eine Hand auf meiner Schulter ließ mich zusammenzucken. "Du hast geschrien. Was ist passiert?" fragte Jimin mit verschlafene Stimme. Ich stieß die angehaltene Luft geräuschvoll aus. Nur Jimin. Es war nur Jimin. Alles war in Ordnung.
    Ich drehte mich zu ihm um. Er hatte die Augen nicht ganz geöffnet und seine Haare standen ihm wirr vom Kopf ab." Alles ok hab nur schlecht geträumt." Er sah mich besorgt an. Im nächsten Moment zog er mich in seine Arme. "Tu mir einen Gefallen und träum ab jetzt etwas Schönes, ja" nuschelte er an meiner Schulter. Ich legte mich auf den Rücken und er bettete sein Kopf auf meiner rechten Schulter. "Gute Nacht, Jiminie"

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    LG Mochi125

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    ☆Good morning☆ Die warme Morgensonne kitzelte mich wach. Langsam öffnete ich die Augen. Ich leckte mir über die trockenen Lippen. Dann blickte i
    ☆Good morning☆

    Die warme Morgensonne kitzelte mich wach. Langsam öffnete ich die Augen. Ich leckte mir über die trockenen Lippen.
    Dann blickte ich neben mich. Jimin klammerte sich im Schlaf an meinen Arm. Ich lächelte. Behutsam löste ich mich aus seinem Griff und stand, bedacht darauf keine Geräusche zu machen, vom Bett auf. Auf Zehenspitzen schlich ich aus dem Raum und schloss die Tür hinter mir. Mein Wecker würde erst in zwei Stunden klingeln. Sechs Uhr morgens war normalerweise nicht meine übliche Aufstehzeit, aber ich musste mal aufs Klo. Auf leisen Sohlen umging ich die knarzenden Bodendielen.

    Ich trocknete mir die Hände ab, öffnete die Tür und erschrak zu Tode. Ein verschlafener Jimin stand vor mir. Er hatte tiefe Ringe unter den Augen. Ich nahm die Hand von meinem Herzen. "Was machst du hier? Leg dich wieder schlafen" flüsterte ich und versuchte Jimin zurück in Richtung Schlafzimmer zu schieben. "Ich muss mal" beschwerte er sich. Ich kicherte. "Dann beeil dich" forderte ich in auf. "Warum? Kannst du ohne mich nicht wieder einschlafen?" ich schnaubte und lief ins Schlafzimmer. Dort schmiss ich mich aufs Bett und streckte alle Viere von mir.
    Ein paar Minuten später kam Jimin ins Zimmer. Die Tür lehnte er an. Als er mich sah, grinste er verschlafen. Er krabbelt zwischen meine Beine und stützte seine Ellenbogen auf beiden Seiten meines Oberkörpers ab. Jimin drückte sich hoch bis unsere Gesichter übereinander schwebten. "Willst du mir etwa meinen Platz streitig machen?" Ich lachte leise. "Deinem Platz?" fragte ich betont. Jimin lächelte und gab mir ein Kuss auf die Wange. "Krieg ich jetzt meine Bettseite wieder?" fragte er flüsternd. Ich schüttelte zaghaft meinen Kopf. Er küsste meine andere Wange. "Jetzt?" hauchte er. Abermalß schüttelte Ich den Kopf. Jimin lächelte. Beugte sich weiter vor uns küsste mich auf den Mund. Als seine Lippen auf meine trafen, schlang ich die Arme um seine Taille und zog ihn näher zu mir. Er stieß einen überraschten Laut aus, als seine Brust auf meine Oberweite traf. Löste sich aber nicht von mir.
    Für einen Moment schob ich alle bösen Gedanken zur Seite. Jimin war alles was zählte. Er rollte sich von mir runter und zog mich mit sich. Ich legte ein Bein um seine Hüfte.
    Unsere Körper schmiegte sich aneinander.
    Unsere Lippen bewegten sich im Einklang.
    Unsere Hände gingen auf Wanderschaft.
    Jimins Hand glitt unter mein gestreiftes Pyjamaoberteil. Ich vergrub meine Hand in seinen Haaren. Mit einem Ruck drehte ich ihn auf den Rücken. Jetzt saß ich auf ihm und keinem von uns schien das etwas auszumachen. Der Kuss wurde intensiver. Leidenschaftlicher. Gefühlvoller. Ich küsste mich seinen Kiefer hinunter. Seinen Hals. Seine Schulter.
    Sein Schlüsselbein. Aber das reichte mir nicht. Ich wollte seine Haut spüren nicht nur die raue Oberfläche seines Shirts. Meine Finger strichen über seine Bauchmuskeln. Er stöhnte leise. Ich wollte ihm diesen Laut noch einmal entlocken. Ich küsste in stürmisch. Gerade wollte ich ihm sein T-Shirt über den Kopf ziehen da klingelte plötzlich ein Handy. Wir fuhren auseinander. Ich sah kurz zu meinem Nachtisch auf dem unsere Handys lagen, dann lenkte Jimin meine Aufmerksamkeit wieder auf sich. Er legte seine Hände an meine Wangen. Zog mich zu ihm runter. "Ignorier' das" hauchte er gegen meine Lippen und küsste mich. Dafür war ich auch. Ich erwiderte den Kuss. "Vielleicht ist es wichtig" murmelte ich am seinen vollen Lippen als das Klingeln ein zweites Mal ertönte. "Nichts ist wichtiger als das hier" Er strich über meinen Oberschenkel. Rauf zu meinen Schulter. Ich grinste dann fuhr ich mit dem fort bei dem wir gestört wurden. Langsam schob ich sein Oberteil hoch. Sein Tattoo kam zum Vorschein. Und sein unglaublicher Oberkörper.
    Jimin hob die Arme damit ich ihm sein T-Shirt ganz ab streifen konnte. Ich begann es ordentlichen zu falten. Jimin hob belustigt die Augenbraue. "Echt jetzt" fragte er. Lachend warf ich es neben uns auf die Matratze und beugte mich wieder zu ihm hinunter.
    Ich fuhr die Linien von "Nevermind" nach. "Was bedeutet das für dich?" fragte ich leise an seinen Lippen. Er grinste und küsste mich kurz. "Such es dir aus" sagte er. Kopfschüttelnd gab ich ihm ein Kuss auf seine Wange. "Und wo für steht das hier?" Ich nahm sein Handgelenk auf der die schwarze dreizehn tätowiert war.
    "Für deinen Geburtstag? Euer Debut?
    Oder einfach nur um zu zeigen das die dreizehn nicht immer etwas schlechtes bedeutet? "ich strich vorsichtig über die geschwungenen Ziffern. Seine Haut fühlt sich weich an. Ich spürte seinen Herzschlag.
    "Ein bisschen für alle drei Dinge denke ich" antwortete er mir. Sein Blick lag auf meinen Lippen. "Hast du noch weitere Tattoos?" "Wenn ich sie dir zeige, gibt du mir dann einen Kuss?" fragte er grinsend. Ich nickte. Er hob seine Arme über seinen Kopf und presentierte mir die dünnen Schriftzüge. "Young. Forever?" Er nickte. "Young forever" wiederholte er. Mir kam ein neuer Einfall. "Hast du dir Songtitel tätowieren lassen? Nevermind, Youngforever. Das sind doch alles auch Titel eurer Songs" Er lächelte mich an und nickte. Ich wartete das er mir es erzählte, doch es kam nichts weiter. "Das war alles?" Jimin grinste noch breiter. "Erst küsst du mich. Wir hatten schließlich einen Deal. Dann sehen wir weiter..." Ich klemmte ihm eine schwarze Haarsträhne hinters Ohr.
    Unsere Lippen trafen sich wieder. Und wieder und wieder. Bis das störend schrille Klingel zum dritten Mal den Moment zerstörte. Seufzen stieg ich von Jimins Hüfte und stützte mich auf meinr Ellenbogen. "Es scheint wirklich wichtig zu sein. Geh ran" Jimin drückte mir ein Kuss auf den Scheitel. "Das ist nicht mein Handy, Engelchen" Verwundert griff ich nach meinen tatsächlich vibrierenden Handy. Eine unbekannte Nummer wurde auf dem Display angezeigt. Ich sah zu Jimin hinüber. Dieser zuckte nur mit den Schultern. Auf nichts vorbereitet nahm ich den Anruf zögernd an und machte auf Lautsprecher. "Hallo?" fragte ich unsicher. Bei dem Klang der mir böse bekannten Stimme, die auf meine Frage antwortete, vergaß ich die Frage nach Jimins Tattoos sofort und ich hätte am liebsten gleich wieder aufgelegt. Eine Gänsehaut überzog meinn ganzen Körper. Mir war auf einmal eiskalt. Ich bekam nicht mehr richtig Luft. Ich fing an zu zittern.
    Ich blickte Jimin geschockt, verängstigt, ungläubig an. Er sah genauso überfordert aus. Nach all den Jahren. Wie hatte sie mich gefunden?

    "Hallo, Schwesterherz"

    ____________________

    Oh my goodness!
    Dam dam dam daaaam
    She's back....UWU
    ok ich übertreibe😂
    I'm sorry
    Ich habe noch keinen Namen für sie...
    Wie soll ich sie nennen?
    Habt ihr Vorschläge?
    Vorzugsweise ein asiatischer Name *smile*

    ★LG Mochi125★

    21
    ? What's happening? Jimin's Sicht- Verwirrt sah ich Sumi an, die stocksteif mit vor Schock  aufgerissen Augen vor mir saß. Was war los? Es
    ? What's happening?


    Jimin's Sicht-

    Verwirrt sah ich Sumi an, die stocksteif mit vor Schock  aufgerissen Augen vor mir saß. Was war los? Es war doch nur ihre Schwester. Sie starrte mich an. Ich flüsterte: "Was ist los" sie antwortete nicht sondern drückte mir einfach das Handy in die Hand. Fragend sah ich sie an. Was sollte ich damit?. "Sie hat sich verwählt" flüsterte sie. Wie, sie hat sich verwählt? Unsicher legte ich ihr Telefon an mein Ohr. Dabei vergaß ich das es auf Lautsprecher gestellt war. Die Stimme von Sumi's Schwester schrie förmlich in mein Ohr. "Sumi?" Ich stellte die Lautsprecherfunktion aus und räusperte mich. "Entschuldigen sie aber ich glaube sie haben sich verwählt" sagte ich möglichst selbstsicher. Dabei wandte ich mich nicht einmal von Sumi ab. Sie war kreidebleich und knabbert an ihren Nägeln. Sie starrte ins Leere und schien alles um sich herum überhaupt nicht war su nehmen. Bei den nächsten Worten ihrer, auf mich. ziemlich nett wirkenden Schwester, schoss ihr Kopf in die Höhe und ihr Mund klampte auf. "Oh tut mir leid. Dann wird man mir wohl eine falsche Nummer gegeben haben ich werde einfach bei ihr vorbei fahren. Bitte entschuldigen Sie noch mal die Störung" "Kein Problem einen schönen Tag Ihnen" "Ihnen auch"
    Ich legte auf und ließ das Handy zwischen uns auf die Matratze fallen. Besorgt musterte ich Sumi. Sie hatte zu zittern begonnen. Gerade wollte ich meine Hand ausstrecken und über ihren Arm streicheln, da sprang sie plötzlich panisch auf. Sie taumelte und hielt sich an der Wand fest. Ich stieg aus dem Bett und ging zu ihr. Strich ihr vorsichtig eine Haarsträhne hinters Ohr. "Was ist denn los, Sumi?" Sie packte mein Handgelenk und klammerte sich an dieses. "Sie... Sie" ihr Atem ging schnell und unkontrolliert. "Wie hat sie mich gefunden?" fragte sie flüsternd und hätte ich nicht so nah bei ihr gestanden hätte ich sie nicht verstanden. "Was meinst du damit?" fragte ich. "Sie und meine Mutter... Sie haben-" Ich zog sie an mich und strich ihr beruhigend über den Rücken."Beruhige dich ersteinmal." Sumi drückte mich fest an sich. Ihre Fingernägel bohrten sich in meinen nackten Rücken. Ihr Atem streifte meine Haut. "Sie darf nicht herkommen" nuschelte sie an meiner Brust. "Wie hat sie mich gefunden?" fragte sie nach einer Zeit erneut. "Was ist den passiert das du Angst vor deiner Schwester hast" "Uns vor meiner Mutter" flüsterte sie. Ich schob sie ein Stück von mir weg. "Was haben sie dir angetan?" Sumi schaute mir nicht in die Augen. Ihr Blick war auf unsere nackten Füße gerichtet. "Sie haben mich nach dem Tod meines Vaters aus dem Haus geschmissen" sagte sie. Mir stockte für eine Sekunde der Atem. "Ist sie deine leibliche Mutter?" Sie nickte. "Wie..." "Sie haben nur auf den Moment gewartet. Auf den Moment in dem sie mich endlich los sind. Für sie war ich immer schon ein erheblicher Störfaktor." "Aber woher willst du das wissen?" "Sie haben es gesagt" Ihr Stimme war nicht mehr als ein leises Zischen. "Das ist schrecklich" flüsterte ich und drückte sie erneut an meine nackte Brust. "Was glaubst du warum ich es noch nie jemandem erzählt habe" "Warum erzählst du es mir? " Sie zuckte mit den Schultern. "Das war nicht beabsichtigt. Es war nicht geplant das auf einmal Shiwon bei mir anruft und mein Leben abermalß auf den Kopf stellt." sagte sie. Ich strich ihr über den Kopf. "Du wirst sehen, alles wird gut. Wenn in der nächsten halben Stunde niemand klingelt kannst du dir sicher sein das das Mädchen nur geblöfft hat" sie nickte wieder. Wir lösten uns voneinander. Sie griff nach meinem T-Shirt und warf es mir zu. "Zieh das an" sagte sie dabei. Ich grinste und folgte ihr aus dem Raum dabei zog ich mir das Oberteil über. "Warum, mochtest du die Aussicht etwa nicht?" sie lachte. "Ich finde sie zu schön als das ich sie mit jemand anderem teilen will" sie strich mir über die Brust. Ich legte meine Hand auf ihre, beugte mich zu ihr herunter und küsste sie. Sie erwiderte ihn leidenschaftlich und schlang ihren freien Arme um mich. Ich seufzte. Ich liebte sie so abgöttisch. "Hast du Lust auf einen Film?" fragte ich als wir uns um Luft zu schnappen voneinander lösten. "Ja das klingt gut. Ablenkung kann ich jetzt gut gebrauchen" Ich nickte und führte sie zu Couch. Sie setzte sich und ich legte sofort meine Arme von hinten um ihre Taille und zog sie zwischen meine Beine. Sie legte ihren Kopf auf meine Schulter.
    Wie öffneten Netflix und suchten uns einen Film aus. Mit der Zeit beruhigte Sumi's Atem sich wieder. Die Ablenkung schien zu funktionieren. Jedenfalls bis es plötzlich an der Tür klingelte. Ihr Kopf fuhr hoch. Ich starrte in den Flur, obwohl man die Haustür von hier überhaupt nicht sehen konnte. Sumi starrt ebenfalls in diese Richtung. Langsam löste sie sich aus meiner Umklammerung und stand auf. Als sie zur Tür lief hörte ich sie "Postbote, Postbote, Postbote" immer wieder vor sich hin murrmeln.
    Ich hörte wie sie den Summer betätigte und die Tür aufsperrte. Schritte waren zu hören dann folgte Stille. Daraus schloss ich das es sich nicht um den Postboten handelte.

    -Sumi's Sicht-

    Ihre braunen Haare flossen ihr in Wellen über die Schultern. Ihre schwarze Jeans sitzte perfekt und auch die weiße Bluse passte ihr wie angegossen, dennoch hätte ich die Tür am liebsten wieder zu geschlagen. Bewegungslos stand ich im Türrahmen und starrte Shiwon an. Ihre dunklen Augen musterte mich von oben bis unten, dann lächelte sie gespielt freundlich. "Du hast dich ganz schön verändert in den vergangen vier  Jahren." ich erwiderte nichts darauf. "Willst du mich nicht herein bitten?" fragte sie. War das ihr ernst? "Nein" sagte ich schroff. Sie presste die Lippen aufeinander, dann drängte sie sich einfach an mir vorbei in die Wohnung. Ich konnte es überhaupt nicht verhindern. "Verschwinde, Shiwon. Hast du mir mein Leben nicht schon genug zur Hölle gemacht?" Sie wirkte erschüttert. "Warum sprichst du denn so mit mir? Das war doch alles gar nicht ich das war, Mommy" Sie grinste. Kam zu mir und flüsterte mir ins Ohr: "Ich weiß ganz genau das wir nicht alleine sind. Wo ist er, hu? Der attraktive Park Jimin."ich schluckte. Sie schaffte es immer wieder mir Gänsehaut zu beschaffen. "Shiwon, geh!" es fiel mir schwer mich zusammenzureißen. Am liebsten hätte ich mich in meinem Bett verkrochen und geheult. Aber vor Shiwon wollte ich mir keinen Blöße geben. Sie grinste immer noch und sagte dann etwa lauter:" Stell mir dein Besuch doch vor, Sumi. Wir haben uns so labgr nicht gesehen da würde ich so gerne deine neuen Freunde kennenlernen" Jimin hatte das sicher gehört. Ich würde wütend. "Verschinde, Shiwon" wiederholte ich mich. "Ich will ihn doch nur kennenlernen" sagte sie. Ich schnaubte. "Das hier ist meine Wohnung also verschwinde. Verschinde aus meiner Wohnung und verschwinde aus meinem Leben" schrie ich sie an. Sie zuckte nicht einmal zusammen. Sie blieb ganz ruhig. "Das hier nennst du Leben?" sie machte ein weitschweifende Geste die meine kleine schmudeliege Wohnung umfassen sollte. "Hier führe ich ein sehr viel bessereres Leben als bei euch damals." Das war gelogen. In dem Herren aus meines Vaters war es so viel entspannter zugelaufen. Dort musste ich mir nicht jeden Tag sorgen um meinen Kontostand machen. Dort musste ich noch nicht von morgens um acht bis spät abends um neuen schuften. Damals war es einfacher. Viel einfacher. Aber damls hatte Papa auch noch gelebt.
    "Du bist erbärmlich! Jimin hat etwas soviel besseres als dich verdient. Du bist hässlich, arm und einfach erbärmlich." sagte sie und sah mich angewidert an. "Tu mir und der Welt doch einfach mal einen Gefallen und bring dich um. Schmeiß dich vor ein fahrendes Auto, sauf dich Tod oder schneid dir die Kehle durch. Mir egal nur tu endlich etwas." Damit wandte sie sich ab und stapfte aus der immer noch weit geöffneten Tür. Das Geräusch ihrer Absätze  halten von den Wänden wieder. Ich stand zu Salzsäuel erstarrt mitten im Flur und konnte mich nicht bewegen. Auch nicht als ich die Tür des Treppehauses zufallen hörte.

    Sie hatte recht.

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    Ich bin nicht zufrieden aber naja.
    LG Mochi125

    22
    Du solltest gehen...nicht Ich weiß nicht wie lange ich so reglos im Flur stand. Die Wohnungstür weit geöffnet. Jimin kam aus dem Wohnzimmer geschli
    Du solltest gehen...nicht

    Ich weiß nicht wie lange ich so reglos im Flur stand. Die Wohnungstür weit geöffnet.
    Jimin kam aus dem Wohnzimmer geschlichen. Als er mich sah, beschleunigte er seine Schritte und hob mein Kinn an. "Alles in Ordnung?" Ich nickte stumm, doch er kaufte es mir nicht ab. Mit einem besorgten Ausdruck im Gesicht legte er die Arme um meine Taille und drückte mich an seine Brust. Ich war dankbar für die Stütze.
    Meine stummen Tränen tränkten sein T-Shirt. Jimin strich beruhigend über meinen Rücken. Ich vergrub mein Gesicht und schlang meine Arme um seinen schlanken Körper. meine Nägel krallten sich in seine Schultern. Vorsichtig glitten seine Hände unter meinen Po und danach hob er mich langsam hoch. Bereitwillig legte ich die Beine um seine Hüfte. Allein sein Geruch machte alles schon wieder ein bisschen besser. Ich legte meinen Kopf auf seiner Schulter ab. Die Tränen flossen immer noch leise meine Wangen hinunter. Jimin trug mich ins Schlafzimmer wo er sich zusammen mit mir auf die Matratze legte. Ich löste meine Beine und kuschelte mich enger an ihn. Er war der einzige den ich noch hatte neben Choi. Ich würde ihn nicht einfach so aufgeben. "Ich liebe dich" murmelte ich an seiner Brust. Ich spürte Jimin's Lächeln. Er küsste meinen Scheitel. Danach meine Stirn und meine Wange. Dabei rutschte er immer weiter runter bis wir auf Augenhöhe waren. Er drückte mich in die Matratze, beugte sich über mich und begann meine Tränen weg zu küssen. Ich schloss die Augen und ließ ihn machen. Ein paar Minuten genoss ich einfach diese wohlige Wärme, doch dann wurde ich schlag artig wieder ernst und drückte Jimin von mir runter. Sein Blick zeigte klare Verwirrung. "Du solltest gehen, Jimin" als ich das sagte, sah ich ihn nicht an. "Willst du denn das ich gehe" Ich überlegte. Nein. Nein wollte ich nicht. Aber wenn ich das sagte würde er bleiben also musste ich..."Ja" "Hmmm ok. Wie du willst" Ich hörte wie Jimin vom Bett aufstand und seine Sachen im Zimmer zusammen suchte. Erneut kamen die Tränen. Ich blickte auf in seine braunen Augen. "Ich geh dann mal" Ein kleines Lächeln das aber nicht seine Enttäuschung und Trauer verbergen konnte. Ich wollte nicht das er ging. ICH WOLLTE NICHT. Jimin gab mir einen flüchtigen Kuss auf die Wange und verschwand dann durch die Schlafzimmertür. Ich hörte den Reisverschluss seiner Jacke. Als die Tür ins schloss fiel, blieb ich bewegungslos auf der Matratze sitzen. Das stechen in meiner Brust wurde stärke je mehr Sekunden verstrichen. Ich wollte nicht das er ging!

    Und schon war ich aufgesprungen. Ich schnappte mir einen Pullover den ich während des Laufens anzog. Ich riss die Tür auf und stürzte ins Treppenhaus. Die Tür knallte von dem Schwung an mein Sideboard. Danach fiel sie krachend ins Schloss.

    Ich eilte die Stufen runter. Stolperte ein paar Mal aber fiel nicht hin. Endlich erreichte ich die Tür und öffnete auch diese mit viel zu viel Schwung. Ich sah Jimin gerade über die Straße laufen. So schnell mich meine Beine tragen konnten, und es meine einfachen Hausschuhe erlaubten, rannte ich ihm hinterher. Er lief gradewegs auf einen schwarzen Wangen zu. "Jimin!" schrie ich. Sofort drehte er sich um. Er war aller Dings nicht der einzige der seinen Kopf wandte. Auch ein paar Umstehende musterten mich. Wie ich außer Atem in einem mir viel zu großen Pullie, Hausschuhen und Schlafanzughose hinter einem Typen her lief. Als ich bei ihm ankam, lachte er. Das sah ich sogar durch seinen Mundschutz. "Es..." japste ich. "Kannst du-" "Ich-" "Hol erstmal Luft" lachte Jimin. "Gute Idee" keuchte ich. Ein und aus. Ein und aus. Puh okay vierter Versuch. "Kannst du nicht wieder mit hoch kommen. Ich will gar nicht das du gehst" Ich sah ihn abwartend an. Als jedoch keine Reaktion kam, merkte ich das ich einen Fehler gemacht hatte. "Ah nein vergiss was ich gesagt habe. Du musst zur Arbeit. Na los geh schon. Ich komme alleine klar" ich lächelte. Er sah zu Boden. "Es tut mir leid, Sumi" Ich winkte ab. "Ach alles gut" Jimin strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr. "Du bist so wunderschön" flüsterte er. "In Schlafanzughose, Hausschuhen und befleckten Pullover?" fragte ich belustigt. Jimin nickte. "Ich werde es bereuen" sagte er und bevor ich etwas erwidern konnte wie:"Was meinst du?" oder "Wovon sprichst du?" hatte er die Maske hinunter gezogen, sich zu mir runter gebeugt und mich geküsst. Überrascht erwiderte ich und schloss meine Augen.

    Die Blitzlichter hätten uns auffallen müssen.

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    I know it's really short...

    Aber deswegen kommt die Tage noch ein Kapitel oder zwei je nachdem wie weit ich komme ich habe nämlich wieder Schule. Yay



    Have a nice day -Mochi125


    23
    Shit shit shit shit. Blöde Tür aber auch. Sie war zu gefallen, als ich Jimin hinterher gerannt war. Problem an der ganzen Sache war: mein Schlüssel
    Shit shit shit shit. Blöde Tür aber auch. Sie war zu gefallen, als ich Jimin hinterher gerannt war. Problem an der ganzen Sache war: mein Schlüssel lag auf der anderen Seite dieser Tür auf dem Sideboard und der Hausmeister war im Urlaub. Na super. Vielleicht könnte ich durchs Fenster rein klettern? Schlechte Idee. Wenn ich abrutschen, fünf Stöcke in die Tiefe stürzen und dort auf dem harten Gehweg aufschlagen würde wars das. Meine einzige Chance begann mit J und endete mit N. Na ganz toll.
    Ich tastete mich ab in der stillen Hoffnung bitte nicht auch noch das Handy in der Wohnung gelassen zu haben. Ich hatte Glück es befand sich in der Tasche des Hoodies, den ich mir vorhin in der Eile einfach übergestreift hatte. Schnell suchte ich in meinen Kontakten nach Jimins Namen. Ich klickte auf "anrufen" und kurz danach erklang das Freizeichen. "Ja?" "Wir habe ein Problem" Den Hintergrund Geräuschen nach zu urteilen saß er noch im Auto. "Was haben wir denn für ein Problem?" fragte er und ich konnte das Lächeln deutlich heraus hören. "Ich komme nicht mehr in meine Wohnung rein" gestand ich worauf Jimin in Gelächter ausbrach. Als ich nichts sagte verstummte er jedoch abrubt. "Moment... Kein Scherz?" "Nein verdammt der blöde Schlüssel liegt drinnen. Und ich bin draußen." Ich seufzte genervt. Und knallte meine Handfläche gegen das Holz der, im Gegensatz zum Rest dieses Hauses, gut intakten Tür. "Bitte Jimin du musst mir helfen" schmollte ich. "Oder willst du mich hier im kalten dunklen Treppenhaus versauern lassen" Er kicherte. Dann seufzte er. "Ich bin in zehn Minuten da" Er legte auf und ich ging nervös lächelt die Treppen wieder runter um draußen auf ihn zu warten. Der kalte Wind zerrte an meinen Klamotten und wirbelte mir die Haare um den Kopf. Ich stellte mich unters schmale Vordach des Mehrfamilienhauses in dem ich wohnte. Ich versuchte so gut wie es ging die Bekleidungen auf der Galswand zu ignorieren, die Jemand mit Filestoft darauf geschrieben hatte. Ich gab es auf und drehte mich zu der Wand um. Die gemeinsten Anschuldigungen standen dort geschrieben. Beleidigungen von denen ich noch nie gehört hatte und die meine Hater wahrscheinlich eigens für mich erfunden hatten. Du kleine Schlampe. Miststück. Du Bitch. Betrügerin. Geldgierige Schnepfe.
    Es versetzte mir einen Stich in mein eh schon kaputtes Herz all dies zu lesen. Sie führten mir das vor Augen was ich schon seit Jahren wusste. Ich war allein und ich würde immer allein bleiben.
    Hinter mir hörte ich Reifenquietschen als Jimins schwarzer Hyundai in einer freien Parklücke hielt.
    Ich blinzelte die aufkommenden Tränen weg und drehte mich um. Jimin stieg gerade aus dem Wagen und kam auf mich zu. Er nahm mich kurz in den Arm und zog mich dann mit zum Auto.
    Als ich mich anschnallte fragte ich: "Wo bringst du mich hin?" "In meine Wohnung" sagte er und startete den Motor. Panik stieg in mir auf. "Was aber da sind doch die anderen auch?" Jimin lachte. "Ich sagte in meine Wohnung. Nicht in den Dorm. Es kann manchmal ganz schön anstrengend sein mit sechs verrückten Kerlen unter einem Dach" Jimin lachte.

    Nach kurzer Zeit hielt der Wagen. Ich hatte die ganze Zeit aus dem Fenster gesehen und drehte mich nun zu Jimin um, der bereits den Motor ausschaltete. Ich schnallt mich ab und öffnete langsam die Autotür. Wir standen vor einem großen Penthaus. Jimin lief ums Auto herum und stellte sich neben mich. "Hier drin wohnst du?" Mein Blick wanderte an dem vielen Glas nach oben in den Wolkenverhangenen Himmel. "Jap. Manchmal ziehe ich mich hier zurück." Ich sah ihn an. Er hatte seinen Üblichen "So werde ich nicht erkannt"- Hut auf, sowie Maske und Brille. "Gehen wir rein bevor uns noch jemand erkennt" meinte Jimin und zog mich Richtung Eingang. Zwei Glas Türen gingen mit einem leisen "Wusch" auseinander. Mit einem mulmigen Gefühl im Magen, schließlich trug ich nur einen Pyjama, betrat ich das riesige Gebäude. Was von außen wie ein gläserne Bunker erschien entpuppte sich als Märchenschloss. Kronleuchter an der Decke, Goldrahmen um die in Öl gemalten Bilder an den Wänden, weißer Pakettboden. Alles sah so teuer aus. Ich fühlte mich mehr als fehl am Platz. Ich versuchte mich neben Jimin klein zu machen damit mich niemand sah.
    Jimin steuerte auf eine großen Tresen zu. Vermutlich die Rezeption. Ich bekam komische Blicke zugeworfen während ich mich an Jimin klammerte und mir wünschte unsichtbar zu sein. Ich wusste nicht warum, aber dieser Ort machte mir Angst. Zeigte mir, wie schwach ich doch war.
    Ich tippte Jimin auf die Schulter woraufhin er seinen Kopf in meine Richtung wandte. "Krieg ich deine Jacke? Nur kurz" Ich deutete knapp an mir herunter. Jimin gab ein kichern von sich und reichte mir dann seine Jacke. Schnell streifte ich sie mir über und zog den Reißverschluss bis unters Kinn. Ein paar Nummern zu groß aber sie tat ihren Job: Den Großteil meines Körpers bedecken. Ich vergrub mein Gesicht so gut es ging in dem Kragen und tapste Jimin nach.
    An dem Tisch angekommen sagte Jimin eine Nummer und der Angestellte auf der anderen Seite reichte ihm ein kleinen silbernen Schlüssel. Genauso wie die anderen vor ihm, betrachtete auch er mich eingend dann richtete er sich wieder an Jimin. Ich senkte meinen Kopf. "Wenn ich ihnen etwas bringen kann sagen sie bescheid, Mister Park" Jimin verbeugt sich kurz dann zog er mich zu einem Aufzug. Leise schlossen sich die Türen. Es rukelte kurz und dann ging es aufwärts.
    "Hey ist alles OK?" fragte Jimin, als wir wieder aus der Aufzugskabine stiegen. Ich nickte nur knapp. Es war gar nichts ok.
    "Hier ist meine Wohnung" sagte Jimin und blieb vor einer hell weiß lackierten Tür stehen. Er drehte den Schlüssel im Schloss und ließ dann die Tür aufschwingen.
    Ein graues Sofa stand mitten im Raum, davor ein schwarzer Chouchtisch. Man könnte in den zweiten Stock sehen. Dort stand eine knall rote Couch. Was sich dahinter befand konnte ich von hier unten nicht erkenne. Weiter hinten stand eine lange Tafel ebenfalls mit roten Stühlen umringt. Durch die riesigen Glasfenster hatte man eine unglaubliche Aussicht.
    Von so einer Wohnung war ich noch weiter entfernt. Noch sehr weit. (siehe Bild oben)

    Jimin stellte seinen Rucksack neben der Tür ab und schlüpfte in seine Hausschuhe. Vor mich stellte er ebenfalls ein Paar schwarze Schuhe. Die Tatsache das ich doch bereits Hausschuhe trug überging er einfach. War wahrscheinlich auch besser.
    Jimin schmiss sich auf das Sofa und armete schwer aus. Nervös tauschte ich meine Schuhe aus und machte ein Schritt in den Raum rein. Jimin's Brustkorb hob uns senkte sich gleichmässig. Ich spielte mit meinen Finger während ich noch einen Schritt machte. "Na komm schon her" Jimin öffnete seine Augen einen Spalt weit. "Wovor hast du Angst?" fragte er. Ich blieb stumm. All dieser Glanz schüchterne mich ein. Mit leises Schritten ging ich auf ihn zu und setzte mich vorsichtig an die äußerste Kante der Couch. Sogar hier auf diesem Sofa zu sitzen fühlte sich falsch an. Das war alles nichts für mich. Ich hatte das alles hier doch überhaupt nicht verdient. Vielleicht hatte Shiwon Recht. Vielleicht hatte ich es wirklich nicht verdient zu leben. Zu lieben.
    Ach das war Quatsch. Ich redete mir das alles nur ein. Shiwon war bloß eine eifersüchtige Schnepfe
    "Worüber denkst du nach?" fragte Jimin und holte mich somit aus meinen dunkeln Gedanken. "über nichts" antwortete ich schnell. Er sah nicht überzeugt aus aber glücklicherweise fragte er nicht weiter nach. "Du siehst sehr erschöpft aus. Das war alles sehr viel heute. Geh schlafen" er zog mich in eine liebevolle Umarmung. "Ich kann doch jetzt nicht schlafen. Es ist mitten am Tag" murmelte ich an seiner Brust. Er strich mir über den Kopf. "Geh ins Bett" sagte er ruhig. Er schaffte es dennoch es wie einen Befehl klingen zu lassen. "Wie sie wünschen" sagte ich daher und kuschelte mich etwas näher an ihn. Es schien als würde er mich vor dieser teuren Welt um mich herum beschützen. "Ich werde noch mal zur Arbeit gehen. Aber ich komme heute Abend wieder" Er stand langsam auf, aber ich wollte ihn noch nicht los lassen und er mich anscheinend auch nicht, denn er hob mich kurzerhand hoch und trug mich zu einer Treppe. Ich klammerte mich wie ein Koalabär um seinen Bauch.
    Er stieg die Stufen nach oben. Er öffnete eine Tür und kurz darauf spürte ich eine weiche Matratze unter mir. Jimin legte eine Decke über mich und gab mir ein Kuss auf die Stirn. Davor zog er mir noch seine Lederjacke aus und hängte sie über die Stuhllehne eines in der Ecke stehenden Schreibtischstuhls. Meine Augenlider faltterten. Auf einmal fühlte ich mich unendlich müde. "Schlaf gut" Jimin küsste mich noch ein letztes Mal dann driftet ich ab. In eine Welt, in der alles in Ordnung war.

    Ich wurde von einem lauten Türkanllen und lauten Stimmen geweckt. Verwirrt rieb ich mir die Augen. Das erste was mir auffiel, waren die Klamotten am Fußende. Jimin musste sie dort hingelegt haben. Frische Unterwäsche war nicht dabei, aber was hatte ich denn erwartet. Ich stand auf und besah mir die Sachen. Ein weites dunkelblaues T-Shirt und eine graue Jogginghose. Wieder hörte ich Schreie. Was war denn da unten los. Schnell wechselte ich die Klamotten. Auf leises Sollen schlich ich aus dem Zimmer in einen breiten Flur. Die Stimmen kamen von unten. Eine von ihnen gehörte ganz klar Jimin. Ich lief leise über den Teppich. "Was habt ihr gegen sie! Ich bin doch auch nur ein Mensch genau wie jeder andere. Darf ich denn nimanden lieben?" das war Jimin. Sprachen die über mich?
    "Ja Jimin aber..." die Person sprach so leise da ich sie kaum verstand. Eine andere unterbrach sie und schrie Jimin an. "Warum zu Hölle hast du dich für diesen Job entschieden wenn du doch viel lieber ein normales Leben führen würdest! Ein Idol zu sein, heißt auf andere Dinge zu verzichten und dazu gehört nun nuneinmal die Liebe! Mit deinen dämlichen Aktionen bringst du die gesamte Band in Gefahr!" Ich schlich näher zur Treppe. "Sei gefälligst nicht so laut, Yoongi" zischte Jimin. Yoongi? Jetzt. Jetzt konnte ich durch die Gitter des Treppengeländers alle sehen. Jin, Namjoon, Yoongi, Hokeok, Jimin, Taehyung und Jungkook.
    "Ich werde mir von dir sicher nicht - oh ich verstehe" Yoongi's sarkastisches lachen schalte durch die Wohnung. "Sie ist hier? Ist das dein Ernst!" Yoongi schrie Jimin an und zu wissen das er dies wegen mir tat, tat mir weh. "Yoongi..." versuchte jemand, Namjoon, ihn zu beruhigen aber Yoongi war nicht mehr zu bremsen. "Verdammt Jimin, ich dachte das Idol sein hat dir immer zo viel bedeutet" "Hat es doch auch! Und tut es auch immer noch!" protestierte er. "Ach ja! Warum setzt du dann alles für diese Bitch aufs Spiel, die dir doch nur Vorspielt dich zu mögen weil du Kohle hast" Ich keuchte leise auf und hielt mich getroffen an der Wand fest. Geldgierige Schnepfe, schoss es mit durch den Kopf.
    Jimin tastete nun völlig aus. "Du Arschloch!" Schrie er. Durch das Gitter der Empore sah ich wie er auf Yoongi los ging. "Wenn du das noch einmal sagst bring ich dich um!" Plötzlich holte Jimin aus und wollte Yoongi gerade heftig in den Bauch schlagen, als ich einschritt. "Jimin, Nein!" Alle Köpfe drehten sich zu mir nach oben.

    "Sumi!"

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    Fieser cut ich weiß.
    I'm sorry
    ☆Schreibt mir gerne in die Kommentare wie ihr es finden☆

    Mochi125

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    Sumi!" ~~~~~~ Jimins Stimme klang zerbrechlich und er ließ augenblicklich seine Hand sinken und trat einen Schritt von Yoongi weg. Frustriert fu
    Sumi!"

    ~~~~~~
    Jimins Stimme klang zerbrechlich und er ließ augenblicklich seine Hand sinken und trat einen Schritt von Yoongi weg. Frustriert fuhr er sich durch die Haare. Mit schnellen Schritten ging er zur Treppe und kam zu mir hoch. Er strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr und zog mich in seine Arme. Ich schupste ihn weg und rief: "Was ist los mit dir! Du hättest ihn fast ZUSAMMENGESCHLAGEN" Die anderen Jungs beachtete ich für den Augenblick nicht. "Aber das habe ich doch für dich getan..." Jimins Stimme war leise und zerbrechlich. "Aber sie haben doch recht, Jimin" ich beruhigte mich wieder. Es war nicht richtig ihn für seine Gefühle anzuschreien. "Nein haben sie nicht" flüsterte er schon fast. "Haben sie wohl und das wissen wir beide" ich fuhr ihm durch die Haare. "Es ist ok, Jimin" ich lief ins Schlafzimmer zurück. Dort zog ich mir das T-Shirt wieder über den Kopf und streifte mir den Pullover von gestern über. Ich wollte den Rest auch wieder austauschen aber die Jogginghose war so bequem also behielt ich sie einfach an. Jimin würde sie schon irgendwann wieder bekommen. Ich schob mein Handy in die eine Hosentasche und klemte mir die restlichen Klamotten, bis auf das blaue Shirt, unter den Arm und verließ den Raum. Mitten im Flur stand Jimin mit einer Tüte in der Hand. "Hier, nimm die" sein Blick war traurig. Vorsichtig nahm ich sie ihm ab und legte die Sachen hinein. Ich umarmte ihn noch ein letztes Mal. Das hier war ein Abschied für immer. Schnell und schmerzlos war es am besten. "Lebewohl, Jimin" "Was aber du kannst doch jetzt nicht einfach gehen! Vorhin war doch noch alles ok. Warum so plötzlich?" seine Stimme klang aufgebracht. "Du hast sie sich gehört, Jimin", ich deutet die Treppe hinab, "Ich- Ich liebe dich nicht" ich schluckte den aufkommenden Tränen Klos herunter. Jimin schüttelte den Kopf. "Du lügst" "Nein Jimin ich habe gelogen. Ich habe kein Geld. Du schon. Yoongi hat mich nur leider durchschaut. Jetzt gibt es keinen Grund mehr für mich hier zu bleiben. Ich werde bei Choi unterkommen"
    "Du lügst" wiederholte Jimin. Am liebsten hätte ich laut "Ja verdammt ich lüge" geschrien aber stattdessen drengte ich mich stumm an ihm vorbei auf die Treppe zu. Ich hatte sie gerade erreicht und wollte die erste Suffe nach unten nehmen, als ich Jimins leise Stimme hinter mit hörte. "Wiso? Wiso machst du das? Du weißt doch genauso gut wie ich das da etwas zwischen uns ist!" er schien die anderen ebenfalls komplett vergessen zu haben. Vielleicht waren sie ja auch bereits gegangen. "Tust du es nur weil Yoongi dieser Mistkerl dich so beleidigt hat!" "Nenn ihn nicht so. Er ist dein Freund!" "Nicht wenn er dich so behandelt" zischte er. Auf der einen Seite schmeichelten seine Worte mir aber auf der anderen Seite zeigte es mir das ich die Band Stück für Stück auseinander rieß. "es ist besser so, Jimin" sagte ich, drehte mich um und lief die Treppe hinunter. Tatsächlich standen alle sechs noch genau dort wo sie vor drei Minuten auch gestanden hatten. Ihre Blicke folgten mir. Jimin polterte hinter mir die Stufen hinunter. "Das kannst du nicht erst meinen" Eine Träne ran meine Wange hinunter. Verdammt. Ich wischte sie eilig weg. Jin hatte sie dennoch gesehen. Ich wollte vor allen hier keine Szene machen. Dabei war es wahrscheinlich sowieso schon zu spät. "Ich gehe jetzt" sagte ich und steuerte auf die Haustür zu. Die Lichter der Beckenbeleuchtung spiegelten sich in den Fensterscheiben. "Warum lügst du mich an, Sumi!" Ich schloss kurz die Augen. "Ich gehe jetzt" wiederholte ich. "Warum tust du Dinge die du nicht willst?" er wurde wieder lauter. "Woher willst du wissen das ich dich überhaupt liebe?" fragte ich aber drehte mich nicht zu ihm um. "Weil ich dich geküsst habe" ich biss mir auf die Lippe. Was sollte ich darauf antworten. Die anderen Jungs schienen den Atem angehalten zu haben. Einfach noch mal wiederholen das ich jetzt gehen würde?

    Ich wusste das ich mich gerade selten dämlich auführte und es war verständlich das Jimin mir kein Wort glaubte. Nur wäre es so schön wenn er mir glauben würde. Es wäre so viel einfacher. "Ich.." fing ich an würde aber von zwei armen unterbrochen die sich von hinten um mich schlagen. "Bitte bleib" flüsterte Jimin an meinem Hals. Du hast ja keine Ahnung wie sehr ich das tun will. Aber es geht nicht. "Nein Jimin" brach ich mit zitternder Stimme hervor, löste mich aus seinen Armen wechselte in sekundenschnelle die Schuhe und verließ die Wohnung. Ich rannte den Flur entlang. Weit hinter mir hörte ich wie die Tür von Jimin aufgerissen wurde und er ein paar Schritte in den Flur stolperte. Er rief nach mir, doch ich blieb nicht stehen.
    Als ich zur Treppe abbog erhaschte ich einen Blick auf Jimin der von Jungkook und Namjoon davon abgehalten wurde mir hinterher  zulaufen. Er schrie sie an das sie ihn gefälligst los lassen sollten, doch sie hörten nicht darauf was er sagte und zogen ihn vorsichtig wieder in die Wohnung. Die Tür fiel zu und von ihnen krachte etwas hart dagegen. Ich betete das es keiner von den Jungs war.

    Ich klingelte Sturm bei einer meiner Nachbarinnen. Mir war auf dem Weg hier her wieder eingefallen das ich ihr mal einen Ersatzschlüssel gegeben hatte. Eigentlich gruselige Vorstellung. Warum mir das vorhin nicht eingefallen war wusste ich. Ich wollte nicht das es mir einfällt ich wollte unbedingt mit zu Jimin. Einfach bei Jimin sein.
    Endlich öffnete sie. Ich drückte die schwere Tür auf und ging die Stufen nach oben bis zu ihr. Miss Kim war schon etwas älter um die fünfzig und lebte zusammen mit ihren beiden nicht stubenreinen Katern in der Drecksbude neben mir. Mürrisch öffnete sie mir die Tür. "Ach du bist es" sie klang nicht sonderlich erfreut. "Ja ich bin es. Aber ich bin nur hier um mir meinen Schlüssel zu besorgen" "Was fürn Schlüssel?" "Mein Ersatzwohnungschlüssel" sagte ich etwas lauter. "Erinnern Sie sich, den Schlüssel den ich Ihnen bei meinem Einzug gegeben hatte." "Ah ja jetzt weiß ich es, warte kurz" sie verschwand grummel wieder im inneren ihrer Wohnung. Aus der kleinen zwei Zimmer Wohnung drang ein unglaublicher Gestank. Ich trat ein Schritt zurück um nicht all zu viel davon einzuatmen. Polternd und stöhnend kam sie durch den Flur zurück. Schlampig  warf sie mir den Schlüssel zu den ich geschickt in der Luft fing. "Dankesehr", ich verbeugte mich höflich, "Schönen Tag ihnen noch" ich drehte mich um und lief zu meiner Wohnungtür. Ich erwartete überhaupt gar keine Antwort darauf. Kim Seuju erwiderte niemals Komplimente oder Nettigkeiten. Und ich hatte recht, einige Sekunden später fiel ihre Tür krachen ins Schloss. Erleichtert öffnete ich meine eigenen Tür.
    Mir einem Aufseufzer ließ ich mich auf meine Matratze fallen. Warum musste das Leben nur wo kompliziert sein und warum musste mein Herz sich ausgerechnet Park Jimin aussuchen!
    Ich entschied mich zuerst duschen zu gehen.
    Das ekelig kalte Wasser strömte über meine Haut und verschaffte mir eine Gänsehaut auf dem gesamten Körper. Ich beeilte mich um nicht länger als nötig dieser Kälte ausgesetzt zu sein. Ich tapste tropfend in mein Zimmer wo Tare es sich auf meinem Schreibtischstuhl bequem gemacht hatte. Ich lief an ihr vorbei zum Kleiderschrank und holte mir Unterwäsche, eine warme Jogginghose und Kuschelsocken raus. Ich wollte gerade nach einem meiner T-Shirts greifen als mein Blick auf ein Stoffetzen auf meinem Bett fiel. Ich ging ans Fußende und hob das weiße Shirt hoch. Definitiv nicht meins. Das war mir viel zu groß. Jimin musste es hier vergessen haben, als er gegangen war. Ich kämpfte mit mir selbst, aber letztendlich zog ich es mir über und atmete den vertrauten Geruch ein. Danach schaute ich im Kühlschrank nach ob ich noch etwas brauchbares zu essen hatte. Er war leer bis auf eine kleine Plastikwasserflasche in der Tür. Ich seufzte. Also mal wieder kein Mittagessen. Mit knurendem Magen kuschelte ich mich unter meine Bettdecke und spielte mir meinem Handy herum.
    Mal wieder scrollte ich durch Instagram und mal wieder sah ich mir all diese gemeinen Kommentare
    an. Ich likte ein neues Bild von Choi, das sie mit ihrem Freund Minho am Han Fluss zeigte. Sie waren wirklich ein süßes Pärchen. Sie hatten sich damals in einem Café getroffen indem Minho früher gearbeitet hatte. Dort hatte er dann irgendwann nach Chois Nummer gefragt und so kamen sie zusammen.
    Ich wechselte von ihrem Profil auf meine For You-Page.
    Neben gedotoshopten Bildern von mir und Jimin fand ich auch noch etwas anderes. Ein Foto das mich vor Panik auf eichen ließ. Wie hatte er so dumm sein können - wie hätten wir so dumm sein können.es war schlimm genug das es so weit gekommen war das wir uns überhaupt küssten aber und in der Öffentlichkeit war das wirklich ein riesengroße Fehler. Wie Jimin sagte er würde es bereuen. Ich fuhr mir verzweifelt dich die Haare. Die ganzen Kommentare wollte ich erst gar nicht lesen. Dennoch zog mich etwas hin auf die kleine Sprechbalse zu drücken und durch die über zwei Millionen Kommentare zu scrollen.

    OMG! WIE KANN DIESE SCHLAMOE IHN EINFACH WO KÜSSEN. DAS WAR BESTIMMT MEHR ALS GEGEN SEINEN WILLEN. 😡😡😡😡

    Ich muss zugeben, es ist schon irgendwie süß💜

    ICH WILL IHN AUCH KÜSSEN!

    Diese kleine... Ich bringe sie um!😡

    😭😭😭😭😭😭 Ich will auch!

    Leute last auf ihr Profil gehen und alle ihre Bilder melden. Und Kommentare schreiben!
    -Ja lass machen
    -OMG denkst du etwa das habe ich noch nicht getan!

    Das reichte. Und es reichte ebenfalls mit Instagram. Ich ging auf mein Profil. Mir weitere Kommentare unter meinen Bildern durchzulesen ließ ich dieses Mal wirklich. Ich wusste doch sowieso was da alles stehen würde. Kurzer Hand ging ich auf die drei Punkte, drückte auf "Löschen" und gab dann mein Anmeldepasswort ein. Es lut und dann war ich wieder auf der Anmeldeseite. Ich ging aus der App raus und deinstallierte sie. Frustriert warf ich mein Handy neben mir aus Bett.
    Das schlimmste an allem war, daß sie alle recht hatten. Ich war zu nichts zu gebrauchen. Ich hatte Park Jimin und auch alle anderen nicht verdient. Ich war nutzlos.
    Ich schlug die weiße Decke zurück und stand auf. Vorisichtig hob ich Tare vom Stuhl und setze sie, nachdem ich mich selbst niedergelassen hatte, auf meinen Schoß. Ich kramte aus der ersten Schublade ein Notizheft hervor und zückte einen Stift. Vielleicht half es mir meine alte Leidenschaft wieder aus zu üben. Langsam schrieb ich das erste Satz.

    이 모든건 우연이 아냐...
    (Nichts davon ist ein Zufall...)

    °°°°°
    1765 Wörter
    I know es hat eine Weile gedauert but I'm back!
    With a new Cap!
    Wie findet ihr es?
    Ich bin mir nicht ganz sicher oh ich es gut, mittel oder schlecht finden soll.
    😂
    *smile*
    Bye Bye

    25
    Stay away from me -Jimin's Sicht- Verschlafen krabbelte ich aus dem Bett. Ich hatte seit Monaten nicht mehr so schlecht geschlafen. Murrend zog i
    Stay away from me


    -Jimin's Sicht-

    Verschlafen krabbelte ich aus dem Bett. Ich hatte seit Monaten nicht mehr so schlecht geschlafen. Murrend zog ich mir ein T-Shirt an, das ich gestern Abend nur wütend auf den Fußboden gefeuert hatte. Mies gelaunt schlurfte ich Richtung Badezimmer wo ich mir die Zähne putzte und duschen ging.
    Sumi geisterte die gesamte Zeit, in der ich mich für die Arbeit fertig machte, in meinem Kopf herum. Gestern Abend hatte ich die anderen Jungs weg geschickt, nachdem Sumi gegangen war. Yoongi hatte ich dann übrigens doch noch geschlagen.
    Er hatte dafür gesorgt das Sumi gegangen war, dass redete ich mir jedenfalls ein. Tief im inneren wusste ich, dass sie es früher oder später von selbst getan hätte.
    Es war doch jedes Mal so.
    Man verliebt sich.
    Man denkt es ist die Liebe eines Lebens.
    Und nach zwei Monaten war dann aber wieder Schluss.
    Es war doch immer das selbe.
    Die Liebe war doch nur ein Spiel. Ein Spiel, das man viel zu oft verlor.
    Ich hatte gesehen, dass Sumi die Trennung überhaupt nicht wollte, dass tröstete mich innerlich ein bisschen. Ich fragte mich aber dennoch, warum sie es dann tat.
    "Das liegt doch auf der Hand, du Blödmann. Sie will deine Karriere nicht kaputt machen" flüsterte eine leise Stimme in meinem Kopf.

    Ich überlegte, als ich im Auto saß und zum Proberaum fuhr, ob ich nicht kruz bei ihre vorbei schauen sollte, ich entschied mich dagegen. Sie hatte gestern Abend klar gesagt das sie nichts mehr von mir wollte. Und auch wenn ich ihr nichts davon abgekauft hatte was sie gesagt hatte, war es für den Moment wahrscheinlich besser etwas auf Abstand zu gehen. Die Frage war nur wie lange ich diesen Abstand aushalten würde.

    Ich parkte den Wagen vor dem Big Hit Gebäude. Große Motivation das Auto zu verlassen hatte ich nicht. Ich könnte auch einfach wieder nach hause fahren. Ich seufzte. Murrend öffnete ich die Tür. Mit Maske und Hut verließ ich mein Auto und würde sofort von zwei Bodyguards empfangen, die mich zum Eingang brachten. Ich hatte mehr als wenig Lust die Jungs heute zu sehen. Hätten sie gestern nicht darauf bestanden mit zu mir zu kommen und Yoongi nicht so ein Aufstand gemacht hätte, läge ich jetzt noch eingekuschelt in die warme Decke neben Sumi. Und hätte ich Sumi nicht geküsst, sie nicht zu mir genommen und die anderen nicht reingelassen. Letztendlich war es alles meine Schuld. Ein kleiner Teil von mir wusste das auch, aber der größere schob Namjoon und den anderen die Schuld in die Schuhe.

    Ich winkte knapp der Frau an der Rezeption zu. Ihr Name war Lee Yuma. Ich fuhr mit dem Fahrstuhl in den fünften Stock wo unser Proberaum lag. Umgezogen hatte ich mich bereits zu hause. Die Bodyguards blieben neben dem Aufzug stehen und wünschten mir noch einen schönen Tag. Ich war zu schlecht gelaunt weshalb ich nur ein leises mürrisches "Ihnen auch" herausbekam. Ich lief den Gang entlang. Unser Raum lag ganz am Ende. Vor der Tür blieb ich stehen und atmete noch einmal tief ein und aus. Mit Schwung öffnete ich die Tür und trat leise an. Alle sechs Köpfe der anderen drehten sich zu mir, als die Holztür laut ins Schloss fiel. Ich pfefferte meinen Rucksack auf den Fußboden. "Lass uns anfangen, damit ich hier so schnell wie es geht wieder weg komme" fauchte ich sie an und stellte mich vor den großen Spiegel. Der Tanz für unser Comeback saß noch nicht bei allen und das stresste mich. Die Lieder des neuen Albums waren super aber die Tänze waren sehr kompliziert.

    "Ich hab geübt" freute sich Jungkook. "Das hoffe ich für dich" zischte ich. Meine Laune war wirklich im Keller. Eine Erwähnung von Sumi´s Namen und ich rastete aus. "Sag mal kannst du das mal lassen?" beschwerte sich Taehyung und baute sich mit verschränkten Armen vor mir auf. "Womit?" giftete ich. Ich verschränkte meine Arme ebenfalls vor der Brust und sah ihn aus kalten Augen an. "Du weißt ganz genau was ich meine" seine Stimme war dunkel und drohend. "Das mit der kleinen tut mir ja leid für dich aber da können wir doch nichts für" Bei seinen Worten sprang eine Sicherung bei mir raus. "Und ob ihr was dafür könnt! Ihr alle!" rief ich. "Wärt ihr nicht gewesen wäre noch alles gut!" "Es hätte sowieso nicht funktioniert" Ich drehte mich zu Yoongi um der seelenruhig seine Fingernägel betrachtete und überhaupt nicht beeindruckt schien. "Das weißt du doch gar nicht" sagte ich. "Doch" er ließ seine Hand sinken und kam auf mich zu. Dicht vor mir blieb er stehen. "Du bist ein Idol, Jimin" Mit kaltem Blick lief er an mich vorbei. Namjoon trat neben mich. "Hey..." er legte mir eine Hand auf die Schulter. Ich zuckte zurück. "Fass mich nicht an" zischte ich, schnappte mir meinen Rucksack und stieß die Tür auf. "Wo willst du hin, Jimin?" rief Taehyung mir hinterher. "Irgendwo hin wo ihr nicht seit!" rief ich zurück. Mit schnellen Schritten ging ich auf den Aufzug zu. Hinter mir hörte ich laute Schritte. Ich rollte mit den Augen. Kurz darauf wurde ich am Handgelenk zurück gezogen. "Lass mich in Ruhe " " Krieg dich wieder ein, man" Taehyung stieß mir gegen die Schulter. Ich starrte ihn nur wütend an. " Du hast ja keine Ahnung wie das ist" sagte ich und stieß Taehyungs Hand von meiner rechten Schulter. "Vielleicht doch" Ich lachte auf. "Jimin, wir machen alle das selbe durch", er sah mich ernst an, "Du musst dich entscheiden" "Zwischen was?" fragte ich, obwohl ich die Antwort bereits kannte. Ich wollte mich nicht entscheiden. "BTS oder dieses Mädchen?" Taehyung ließ von mir ab und ließ mich alleine im Flur zurück.

    BTS oder Sumi? Ich wollte beides.



    _______________________________________________

    Kurzes Kapitel. I know.

    Hoffe euch gefällt es trotzdem.

    Was glaubt ihr wie er sich entscheidet?

    Mochi125

    26
    Hello Lee Hanna Unmotiviert wie jeden Tag, kämpfte ich mich aus dem Bett, ging duschen und zog mich an. Unmotiviert wie jeden Tag, sah ich in den Kü
    Hello Lee Hanna

    Unmotiviert wie jeden Tag, kämpfte ich mich aus dem Bett, ging duschen und zog mich an. Unmotiviert wie jeden Tag, sah ich in den Kühlschrank und stellte fest, dass ich nichts mehr da hatte. Unmotiviert wie jeden Tag, packte ich meinen Rucksack und band mir meine Schuhe zu.
    Vor gut drei Tagen hatte mich ein Café namens "Take me to Seoul" eingestellt. Es hatte lange gedauert bis mich ein Laden genommen hatte. Das Café hatte mich auch nur eingestellt, weil sie unbedingt Hilfskräfte brachten und sich so wenige in letzter Zeit für einen Job bei ihnen bewarben. Glück im Unglück, für mich.
    Ich lief zur Bushaltestelle. Viele guckten mich komisch an, aber das war bereits zu Gewohnheit geworden. Heute war mein erster Arbeitstag, da wollte ich gut ankommen. Dafür musste ich gut gelaunt sein. Ich wäre aber wahrscheinlich besser gelaunt wäre Jimin bei mir. Allein der Gedanke an ihn machte mich traurig.
    Mit meinem Song war ich nicht weiter als bis zur fünften Zeile gekommen. Es war so schwer die richtigen Worte zu finden um auf den Punkt zu bringen was ich ihm sagen wollte. Mit Dad zusammen fiel es mir damals leichter.
    Rumpelt hielt der Bus direkt vor mir und ich stieg mit zwei anderen Mädchen in meinem Alter und einem jüngeren Jungen ein. Um die Blicke der Umsitzenden besser ignorieren zu können, steckte ich mir meine billigen Kopfhörer ins Ohr, die sowieso keinen Lärm von draußen abhielten, und klickte auf meine Lieblingplaylist.

    Die Fahrt war schneller vorbei, als ich befürchtet hatte. Seufzen sprang ich aus dem Bus und machte mich auf den Weg Richtung Han Ufer. Dort irgendwo müsste das Café liegen.
    Ich sah die Lichter des Schriftzugs über der Tür schon von Weitem. Es war ein schöner Name, den sich die Besitzer ausgesucht hatten. Ursprünglich sollte es ein Antiquitäten Laden werden. Das und einige weitere Informationen standen auf der Homepage des Ladens.
    Ich atmete noch einmal tief durch, dann betrat ich den Laden. Rücken durchgesteckt, Brust raus.
    Ein kleines Glöckchen bimelte über mir und sofort eilte eine ältere Dame mit bunter Schürze auf mich zu. "Oh hallo! Wie kann ich ihnen behilflich sein? Haben sie reserviert?" ich lächelte sie an. "Ich bin Kwon Sumi, die neue Aushilfe" Die Dame strahlte. "Meine Enkelin hatte etwas von einer Sumi erzählt. Ich bringe dich gleich zu ihr" sie legte mir eine Hand auf den Rücken und schob mich in Richtung eines Durchgangs. "Sie ist im Hinterzimmer" Die Tür wurde einfach nur abmontiert und man hatte Perlenschnüre an den Türrahmen geklebt sodas man durch einen Vorgang ins hintere Zimmer gelangte. Sie brachte mich in ein mit Büchern und Krimskrams vollgestopften Hinterraum mir kleinen Fenstern und langen weißen Vorhängen. Pflanzen standen an jeder freien Ecke. Auf der Fensterbank, den Regalen, freien Tischen. Und mitten drin saß ein hübsches schlankes Mädchen und blätterte in einem Taschenbuch. Ihre schwarzen welligen Haare fielen ihr locker um die Schultern und die ersten beiden Knöpfe ihres weißen Hemdes waren aufgeknöpft. Eine Silberne Kette blitzte auf ihrem Dekolleté. Neben ihr auf dem Sofapolster stand eine kleine schwarze Tasche und über der Lehne hing die selbe Schürze die auch die alte Dame trug. "Hanna mein Kind, schau doch mal wer da ist" Ihr Kopf wandte sich zu uns. Sobald sie mich sah fing sie an zu lächeln und entblößte dabei strahlend weiße Zähne. Durch das Sonnenlicht das durch eins der Fenster in das Innere des Raumes drang, funkelten ihre Augen wie kleine Tigeraugen. Ihre Wimpern waren so lang und dicht das ich mich ernsthaft fragte ob sie Fake Wimpern aufgeklebt hatte.
    Mit einem breiten Grinsen im Gesicht stand sie auf und kam zu mir. "Hey, ich bin Hanna. Wir sind ab heute neue Arbeitskollegen ich denke wir werden uns gut verstehen." ich lächelte zurück. An die ältere Dame gewandt sagte sie: "Ich bringe sie zu meinen Eltern, Grany. Setzt du dich ruhig zurück in deinen Sessel und lies ein Buch" sie gab ihr einen Kuss auf beide Wangen und die Dame verschwand wieder im Laden. "Und du kommst mit mir" sie hakte sich bei mir unter und führte mich durch einen langen Gang. Der Teppich war aus weinrotem Stoff und die Wände wurden von alten Familien Porträts geschmückt. Hanna blieb vor einer Tür stehen und klopfte vorsichtig an. Ein leises "Herein" war von drinnen zu hören und Hanna öffnete sie. "Dad, Sumi ist hier. Das Mädchen von dem du mir gestern berichtet hast. Weißt du noch" Sie sprach mir einem Mann der hinter einem breiten Schreibtisch saß und bis eben wohl noch an seinem Rechner gearbeitet hatte. Hinter ihm standen Bücherregale die bis zur Decke reichten. Vollgestopft mit den verschiedenfarbigsten Büchern. Aber es schien als hätte jedes Buch seinen eigenen Platz. Der Boden hier bestand ebenfalls aus rotem Teppich und die Wände wurden auch hier blau gestrichen. Aber das faszinierenste in dem Raum, war die Aussicht. Man könnte direkt auf den Han Fluss blicken. Ich bekam den Rest des Gespräches kaum mit, da ich die Schiffe beobachtete die seelenruhig an und vorbeifuhren. Von einem amüsierten "Sumi" wurde ich aus meinen Gedanken gerissen und blickte mich kurz orientierungslos im Raum um. "Tut mir leid" beeilt ich mich zu sagen und verbeugt mich kruz entschuldigend. "Schön gut Kind. Da wir beide ja bereits alles online geklärt haben würde ich sagen das Hanna dir jetzt einfach mal alles zeigt und dir deinen Schürze gibt" Hans lächelte schon wieder. Sie schien ein sehr fröhlicher Mensch zu sein. "Klar das mache ich gerne. Na komm" Abermalß hakte sie sich bei mir unter und zog mich wieder hinaus in den Flur. "Hier drüben ist der so genannte Gemeinschaftsraum hier halten wir uns wäre der Mittagspause auf, wenn es draußen zu kalt ist" Sie deutete auf eine Tür und öffnete diese kurz. In der kurzen Zeit sah ich nur eine große Stehlampe und ein rotes Sofa. Hanna zog mich weiter. Hier drin ist die Küche, dort arbeiten June, Yuney, Cora und Jisung. "Yuney mit J oder mit Y?" fragte ich. "Oh mit Y. Yuney." Den Namen kannte ich aber in einer anderen Schreibweise. "Ich weiß eigentlich wird der Name anders geschrieben aber Yuney sagt immer das ihre Eltern ihr einen besonderen Namen und eine besondere Schreibweise geben wollten." Sie zuckte mit den Schulter. "Egal, morgen stelle ich sie dir vor. Heute sind sie nicht da, heute kocht meine Mutter mit ein paar ihrer Freundinnen." Ich sah sie verwundert an. "Sie sind alle krank?" Hanna lachte kurz. "Nein die sind nicht krank, aber drei von ihnen schreiben heute Ine sehr wichtige Prüfung in der Schule und Cora ist bei ihren Eltern Thailand." Ich nickte. "Und alle vier arbeiten in der Küche?" Sie schüttelte den Kopf während sie mich wider in Richtung Verkaufsraum führte. "Nein, Cora und Jisung helfen in der Küche nur manchmal aus. Eigentlich kellnern sie beide. Aber wir sind in letzter Zeit nicht genug Leute für das Café. Wir sind nicht schlecht besucht musst du wissen" Wie wuckte schon wieder mit den Schultern. "Jetzt stelle ich dir noch schnell meine Familie vor und dann kann die arbeit los gehen" Wir waren wieder in den gemütlichen Hinterzimmer angekommen. Dort lief sie zu einem kleinen Tischchen neben dem Sofa und hob einen kleinen Blumenkübel hoch. Darin befand sich ein Kaktus. Er war noch klein und hatte noch keine Blüten. Ihregndwie süß. "Das ist Mr Hyde" erklärte sie mir freudig. "Mr Hyde" wiederholte ich. "Ich habe ihn bekommen als ich hier her gezogen bin." "Du hast nicht schon immer hier in Korea gewohnt?" "Nein, vorher lebte ich mir meinen Eltern in Neuseland. Mein Vater stammt von dort. Vor einem Jahr sind wir dann wegen Mamas Arbeit hier her gezogen und als kleinen Entschuldigunggeschenk bekam ich dann den Kaktus. Ist er nicht niedlich" Ich nickte lächelnd. Ja, ich glaub wir werden uns gut verstehe." Sie stellte ihn wieder zurück und griff nach meiner Hand." Nun aber komm. Ich habe schon viel zu viel geredet. Tut mir leid ich rede immer viel wenn ich aufgereckt bin" Ich winkte ab und ließ mich von ihr in den Verkaufs Er eich bringen. Hinter deer Tecke stand die alte Dame von vorhin." Das ist Grany. Du kannst sie einfach Chiyo nennen. Sie ist meine Oma und kommt aus Japan. Ihr eigentlicher Name ist Chiyoko." Chiyo lächelte mich an. "Freut mich sehr dich kennenzulernen" "Mich sich" antwortete ich und lächelte zurück. Hanna zog mich in die andere Ecke des Raums, wo eine Frau in einem Roten lockeren Kleid mit zwei weiteren Damen saß. Vermutlich ihre Mutter. "Hallo, Mama das ist Sumi." Alle drei hoben ihre Köpfe. Sie spielten ein Spiel das ich nicht kannte und sie eine zog dabei an einer Zigarette. "Dad hatte gestern bin ihr erzählt" half Hanna ihr auf die Sprünge, als sie Frau mich nur mit großen Augen anstarrte. "Ja ja ich weiß. Aber ich wusste nicht das es die Sumi ist" sagte sie. Das "die" betonte sie merkwürdig. "Mama, lass uns darüber bitte später sprechen" Versuchte Hanna ihre Mutter zu beruhigen. Aber diese schon ihre Hand weg.

    "Stimmt es das du Park Jimin geküsst hast?"

    ___________________
    19.09.2021
    Für alle die nicht wissen was Tigeraugen sind:

    Es gibt einen braunen Edelstein der heißt Tigerauge!

    Eine von "Teste dich" hat sich gewünscht das ich sie in diese Fanfiction hier einbaue und voilà hier ist sie. Lee Hanna.

    Ich hoffe dir gefällt es Bonnie <3


    LG Mochi125

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    Just one night {little smut} [domont like it don't read it] Stimmt es das du Park Jimin geküsst hast?" ~~~~~~ "Ähm..." Ich war e
    Just one night {little smut} [domont like it don't read it]

    Stimmt es das du Park Jimin geküsst hast?"

    ~~~~~~

    "Ähm..." Ich war eindeutig überfordert. "Hör auf, Mutter" mischte sich Hanna ein, doch ihre Mutter hörte nicht. "Warum denn? Ich bin doch bloß neugierig" "Ist schon gut, Hanna" sagte ich und legte beruhigend eine Hand auf die Schulter. "Das musst du wirklich nicht machen, Sumi. Es ist ok. Meine Mutter ist manchmal etwas zu neugierig was bestimmte Sachen angeht bitte entschuldige" Ihre Mutter schnaubte empört. "Wie sprichst du denn von mir?" Ihre Freundin zog an ihrer Zigarette und pustetet den Rauch aus dem weit geöffnetem Fester über dem Tisch. "Wir müssen jetzt anfangen, Mama. Der Laden öffnet gleich. Ihr werdet sicher noch andere Gelegenheiten haben euch auszutauschen" Na hoffentlich nicht.
    Mit einem zuckersüßen Lächeln schob mich Hanna in Richtung Tecke. "Schau! Hier ist die Kasse, dort die Blöcke zum notieren der Gerichte und dort die Tablets. Zu Anfang wäre es super wenn du mir die ersten Reservierungen abnehmen könntest. Das ist ganz einfach. Du gibst nur den dir genannten Namen hier oben ein und schaust ob eine Reservierung vorhanden ist. In Ordnung?" Ich nickte. "Und was mache ich wenn die Person keine Reservierung hat?"   "Dann sagst du es ihr ganz einfach und entweder die Person geht wieder oder wenn es nicht so voll ist bietest du ihr einfach einen anderen Tisch an. " Ich nickte wieder. Dürfte ja nicht so schwer sein. Hanna öffnete die großen Glastüren des Cafés und drehte ein Schild mit den Aufschriften "Open" und "Close" um. Nun konnte man vom außen deutlich sehen das der Laden geöffnet hatte. Nach kurzer Zeit kamen auch schon einige Kunden.
    Es machte mir Spaß, jedenfalls bis ich einen wichtig erscheinenden Aunruf bekam. Ich hatte ihn mehrere Male weg gedrückt und manche Anrufe auch einfach ignoriert, doch dieses Mal ging ich ran um ihn endlich los zu werden. "Ja?" fragte ich ins Mikro. Von der anderen Seite der Leitung war ein Seufzen zu hören. "Es ist schön deine Stimme zu hören" sagte Jimin. "Es ist nicht lange her" sagte ich nur und zog mich nach draußen zurück, wo ich mich auf eine Bank in Nähe des Flusses setzte. "Zu lang für mich" flüsterte er. "Hör Mal Jimin, alles was ich gestern gesagt habe meinte ich auch so." sagte ich. Meine Hand strich unruhig über meinen Oberschenkel und krallte sich in meine Jeans. "Das glaubst du dir doch selbst nicht" sein Tonfall war auf einmal so herablassend. "Sumi, sag mir endlich die Wahrheit" forderte er mich auf. Er hatte es eigentlich verdient. Warum tat ich es dann nicht ganz einfach? "Es ist besser so. Für uns beide" sagte ich und senkte meinen Kopf als eine Gruppe Mädchen an mir vorbei ging. Wenn mich jetzt auch noch jemand erkannte, war mein Tag endgültig gelaufen. "Warum fühlt es sich dann nicht richtig an? Nicht gut? Nicht befreiend?" fragte Jimin. "Ich weiß es nicht" gab ich leise zu. Ich wusste es wirklich nicht. Ich hatte keine Ahnung warum es mir so schwer fiel ihn einfach los zu lassen. Ich wusste doch von Anfang an, dass es nichts werden würde. Ich hätte mich gar nicht erst von meinen Gefühlen leiten lassen dürfen. Wenn man sich von seinen Gefühlen kontrollieren ließ, brachte das nur Kummer und Schmerz. "Warum wissen wir beide das es nicht richtig ist aber können es einfach nicht sein lassen!" fragte Jimin frustriert ins Mikrofon. "So sehr ich auch versuche auf Abstand zu gehen. Mich von dir fernzuhalten. Es bringt alles nichts. Mit jedem Tag fühle ich mich mehr zu dir hingezogen. Vermisse ich deine Wärme. Deine Umarmungen. Deine Küsse" "Wir müssen da durch" sagte ich kühl. "Aber Sumi wenn wir..." ich Schnitt ihm das Wort ab. "Nein, Jimin! Es reicht. Bitte. Es ist schwer genug. Du solltest meine Nummer einfach löschen und mir nicht mehr schrieben" "Aber Sumi..." Ich biss mir auf die Unterlippe. "Jimin bitte" flehte ich. Er seufzte. "In Ordnung aber ich habe eine Bedingung" "Die wäre?" "Eine Nacht" WAS? "Was?" fragte ich entsetzt. "Eine Nacht nur wir zweit. Eine Nacht in der wir uns nicht zurück halten. Ich will dich nur noch eine Nacht in meinen Armen halten. Mit dir einschlafen und am nächsten Morgen wieder aufwachen. Das ist meine Bedingung. Ein richtiger Abschied" Ich überlegte, kaute auf meiner Lippe herum und fuhr mir fahrig durch die Haare. Ich wollte es so sehr. Nur nicht für eine Nacht sondern für immer. Aber ich wusste das es nicht ging. "OK" "OK?" fragte Jimin ungläubig. "Ja, ok"



    Unruhig klopfte ich mit dem Ende des Stiftes auf den Tisch. In zwei Stunden würde Jimin kommen. Es war genau sechzehn Uhr. Nachmittag. Mein Herz bochte jetzt schon viel zu schnell.
    Ich blickte auf die Textzeilen auf der Tischplatte. Sehr viel weiter war ich noch nicht gekommen. Frustriert ließ ich den Stift fallen so das er vom Tisch auf den Boden rollte. Ich machte mir nicht die Mühe mich zu bücken und ihn aufzuheben, stattdessen stand ich auf und ließ mich mit einem langezogenen Seufzer auf mein Bett fallen. Vielleicht konnte ich einfach die Augen schließen und nie wieder aufwachen. Dann müsste ich den ganzen Scheiß wenigstens nicht mehr ertragen.
    Ich entschloss mich noch etwas aufzuräumen bevor Jimin kam. Ich räumte das dreckige Geschirr vom Couchtisch in die Spüle. Stellte die Schuhe im Flur ordentlich hin und fegte noch einmal schnell durch. Nachdem ich mein Bett gemacht hatte schmiss ich mich auf das Sofa. Einerseits freute ich mich Jimin wieder zu sein aber andererseits war unsere letzte Begegnung nicht gerade schön geendet. Mein Plan, ein für alle Mal ein Schlussstrich zu ziehen, war definitiv gescheitert. Vielleicht klappte es ja heute. Gerade wollte ich weiter über mögliche Scenarios des heutigen Abends grübeln, als es an der Haustür klingelte. Mit einem tiefen Atemzug und dem festen Willen nicht so schnell einzuknicken, wenn ich Jimin sah, erhob ich mich von der Couch und ging Jimin die Tür öffnen.

    "Hey" sagte er. Seine Augen waren in dem Schatten verborgen, den die Cap auf sein Gesicht warf. Seine Haare hatte er blond gefärbt. Die7 schwarze Jeanshose kombiniert mit dem weißen Langarmshirt passte perfekt zu dem "Ich will nicht erkannt werden" - Look.
    "Hey" Ich ließ ihn an mir vorbei gehen. Er zog seine Schuhe aus und seine Jacke. "Ich denke wir müssen reden" sagte ich, nachdem er sich zu mir umgedreht hatte und ich ihm endlich in diese wunderschönen braunen Augen sehen konnte. "Nicht heute Abend" er kam auf mich zu. Ganz langsam. Zögernd. Unsicher. "Aber wann dann?" fragte ich leise. "Er schüttelte den Kopf.         
    "Irgendwann. Nur nicht heute" er stand nun direkt vor mir. Jimin nahm seinen Mundschutz ab und schon ihn in seine Hosentasche. "Es gibt heute Abend keine Regeln. Wir dürfen mit dem anderen genau das tun was man die ganze Zeit schon einmal machen wollte. Ausnahme ist... Sex." Ich grinste verschmitzt. "Warum denn kein Sex" Er grinste mich an. "Es ist nicht so das ich es nicht wollen würde nur..." er lachte etwas nervös. "Alles gut. Ich habe nicht vor heute mit dir zu schlafen" lachte ich und ging an ihm vorbei ins Schlafzimmer. "Es ist noch früh. Was wollen wir machen?" fragte Jimin und schmiss sich auf mein Bett. Ich bleib neben der Tür stehen. Jimin starrte an die weiße, befelckte Decke. "Willst du etwas trinken oder essen?" fragte ich. "Nein, aber danke" lächelte er mich an. "Ok ich mach dann Rahmen" sagte ich und lief in die Küche. Hinter mir hörte ich Jimin lachen und er rief mir etwas hinterher. "Warum fragst du dann überhaupt!" "Damit du denkst das ich super höflich wär, ist doch klar" antwortete ich und setzte Wasser auf. Ich holte zwei fertig Rahmen aus einem der Schränke. "Welche Sorte willst du? Rahmen mit Käse oder Rahmen mit Käse?" fragte ich und hielt die Boxen hoch. Er zeigte auf eine von ihnen.

    Ich sah Jimin belustigt dabei zu wie er versuchte seine Nudeln mit den Stäbchen aus der Box zu angeln und ohne zu kleckern zu seinem Mund zu führen. Es fühlte sich eigentlich alles wie immer an. Vielleicht wurde dieser Abend sogar noch richtig schön.

    Nach dem Essen schmissen wir die leeren Boxen in den Mülleimer in der Küche und legten unsere Stäbchen in die Spüle. Ich stand etwas verloren im Flur während Jimin das Bestäck abwusch. "Fertig" sagte er und kam aus der Küche. Ich nickte. Jimin griff nach meiner Hand und drehte mich einmal im Kreis herum. Er legte seine Stirn an meine und ich zog meinen Kopf etwas ein. "Bitte, Sumi" flüsterte er. Ich schwieg. "In Ordnung" Er fing an zu lächeln. Er ging vor ins Schlafzimmer und ich folgte ihm. Er lief auf den Schreibtisch zu und brühendheiß fielen mir mein Song wieder ein. Ich sprintete an ihm vorbei und rafte die losen Zettel zusammen um sie dann in die zweite Schublade zu stopfen. "Das-Das war nichts" stotterte ich. Jimin lachte. "Ein geheimes Tagebuch etwa?" er zwinkerte. "Nein, ich schreib kein Tagebuch" "Was ist es dann?" Ich räusperte mich. "Das geht dich gar nichts an" ich verschränkte meine Arme vor der Brust. "Ich wills aber-" weiter kam er nicht den ich ging auf ihn zu schlang meine Arme um seinen Hals und zog ihn zu mir runter. "Mmh gutes Ablenkungsmanöver" murmelte er an meinen Lippen bevor er mich sanft küsste. Nein, nein, nein, nein! Fuck. Ich drängte mich näher an Jimin. Er schob mich Richtung Bett. Mit einem sanften Jupser landete ich auf der Matratze. Jimin kletterte über mich und küsste mich wieder. Dieses Mal häftiger. Ich legte eine Hand in seinen Nacken und fuhr dort langsam mit meinen Fingernägeln über seine weiche Haut. Ich stöhnte leise als er  mich fester in die Matratze drückte und anfing, meinen Hals hinunter, kleine Küsse zu verteilen. "Jimin..." ich zog ihn an seinen Haaren wieder zu mir hoch. Er atmete ungleichmäßig. "Ich..." er glitt mit seiner Hand unter mein Pullover. Ich biss mir auf die Lippe. "Nur wenn du es auch willst" hauchte Jimin an meinen Lippen. "Es ist falsch", flüsterte ich, "Wenn wir das jetzt tun wird uns der Abschied noch schwere Fallen" "Willst du es oder willst du es nicht?" er küsste meinen Kiefer. Ich legte meinen Kopf kur Seite. Ich wollte es. Ich wollte ihn. So sehr. Mit einem Ruck setzte ich mich auf. Jimin fiel auf den Rücken und starrte mich enttäuscht an bis ich mich auf seine Hüfte setzte und ihm das T-Shirt über den Kopf zog. "Ich will" hauchte ich an seinem Bauch und küsste ihn sanft. Nach einer Zeit landete auch mein Oberteil auf dem Fußbodengefolgt von meiner Hose. Er küsste meinen Bauch, über mein Dekolleté bis hoch zu meinen Lippen. "So viel zu kein Sex" wisperte er und drehte uns wieder um. Mit aufgeregt zitternden Fingern öffnete ich seinen Gürtel.
    Er strampelte seine Hose von den Beinen. Jetzt waren wir beide nur noch in Unterwäsche.
    Beschämt sah ich zur Seite und legte meine Hände auf meinen Bauch um so viel wie es ging von ihm zu verstecken. Sanft legten sich Jimins Finger um meine Handflächen. Vorsichtig schob er sie zur Seite und verteilte Küsse auf meine empfindliche Haut. Ich zog meinen Bauch ein. Sein Zeigefinger fuhr über meine Haut. "Du bist wunderschön" flüsterte er und schob seine Hand in meinen Rücken. "Darf ich?" fragte er und blickte mir in die Augen. Ich nickte. Langsam öffnete er den Verschluss meines BHs.



    Ich drehte mich auf die andere Seite und streckte meine Hand nach Jimin aus. Meine Finger berührten nackte, weich Haut. Wohlig seufzend schmiegte ich mich an Jimins Brust. Ich legte meine Kopf etwas in den Nacken und beobachtet Jimins schlafendes Gesicht. Wie ein Engel. Wie ein Babyengel. Lächelnd drehte ich meinen Kopf wieder zurück und begann mit dem Zeigefinger seine Bauchmuskeln nach zu fahren und kleine Kreise auf seine Haut zu zeichnen. Der weiße Stoff bedeckte gerade noch so seine Mitte. Meine Oberseite war komplett entblößt. Fröstelnd zog ich die Decke höher. In dem Moment bewegte sich Jimin und drehte sich mit dem Rücken zu mir. Schmollend boxte ich gegen seinen Rücken. Er murmelte irgendetwas Unverstänliches. "Jimin?" flüsterte ich. Er gab einen Laut von sich. "Kuschel mit mir" Mit einem Lächeln, aber weiterhin geschlossenen Augen, wandte er sich wieder zu mir und nahm mich in die Arme. Lachend schob ich ihn von mir. "Zieh dir erst was an" Er richtete sich langsam und unter stöhnen auf und griff nach seiner Boxershorts.
    "Besser?" fragte er verschlafen. "Ja" Ich wollte gerade aufstehen als ich von ihm wieder zurück ins Bett gewogen wurde. "Ich will mir nur kurz was anziehen." Du bist so hübsch. Ich will dich betrachten so lange ich noch kann" sagte er mit geschlossenen Augen. Ich schmunzelte. "Mir ist aber kalt" flüsterte ich. "Dann wärm ich dich" er vergrub, wie so oft, sein Gesicht in meinen Haaren. Seine Hand legte er an meine Hüfte und strich meine Seite auf und ab. "Musst du nicht los?" fragte ich in die Stille hinein. "Keine Lust" murmelte er. "Jimin..."mahnte ich. "Sumi..." Ich wuschelte ihm durch die hellen Haare. "Na komm, Jimin" er umfasste mein Handgelenk und führte meine Hand zu seinem Mund um kleine Küsse auf meinen Fingern zu verteilen. "Ich liebe dich" ich seufzte. "Die eine Nacht ist um, Jimin" flüsterte ich. "Aber noch sind wir zusammen" Noch. "Ich geh duschen und mach dann essen" ich befreite mich aus seinen Armen und schwang die Beine über die Bettkante. Ich wiktelte mich mit der Decke ein. "Ey" beschwerte sich Jimin. "Gib mir die Decke wieder" jammerte er. Ich krabbelte zu ihm und küsste ihn auf die weichen Lippen. "ok?" Er gab mir noch einen Kuss. "ok"

    Das Wasser prasselte auf meine nackte Haut. Ich schäumte gerade meine zerzausten Haare ein, als die Tür aufging. Erschrocken drehte ich mich zur Wand. "Jimin!" reif ich vorwurfsvoll. "Mein Gott, ich hab dich doch schon nackt gesehen" er griff nach seiner Zahnbürsten vom letzten Mal und begann seine Zähne zu putzen. Zaghaft wusch ich den Schaum aus meinen Haaren, stehts darauf bedacht das Jimin nicht zu viel von meinem Körper sah. Als Jimin dann jedoch seine Klamotten aus zog und mit unter die Dusche kam, drückte ich mich gegen die klate Wand. "Was machst du!" Jimin verteilte mein Duschgel auf seiner Haut. "Ich muss in zwanzig Minuten los und das Wasser lief nun einmal schon" sagte er. Augenrollend schupste ich ihn mit einem Hüftschwung zur Seite um mich wieder unter den Wasserstrahl zu stellen. Ich spürte Jimins kleine Hände an meiner Taille. "Gute morgen übrigens" sagte er und küsste mich. "Guten Morgen" lächelte ich.

    Tropfend und mit einem Handtuch umwickelt rannte ich ins Schlafzimmer. Ein grauer Pullover und eine schwarze Leggings. "Sexy" sagte Jimin der, nur mit einer Boxer bekleidet, ins Zimmer trat und sich die Haare mit einem kleine Handtuch trocken rubelte. "Ich weiß, danke" sagte ich hoheitsvoll und warf meine Haare zurück. Jimin kicherte und kam auf mich zu. "Er nahm seine freie Hand, legte mir die an die Wange und hob mein Kinn." Ich liebe dich so sehr" er platzierte einen Kuss auf meinem rechten Mundwinkel, bevor er seine Lippen ganz auf meine presste. Sein süßlicher Geruch stieg mir in die Nase.
    Wir knuschten eine Weile herum, bis wir von der Klingel unterbrochen wurden. Schwer atmen lösten wir uns voneinander. "Ich geh schon"

    Chois Stöckelschuhe klangen wie Kanonenschüsse im Treppenhaus wieder. "Guten morgen~" trällerte sie fröhlich und schloss mich in die Arme. Sie trug eine helle Jeans, ein weißes Shirt und eine Strickjacke. "Ihre Haare hatte sie zu einem Dutt gebändigt und auf dem Kopf festgesteckt. Außerdem etwas Makeup und eine silberne Halskette.
    "Schick" hörte ich jemand hinter mir sagen. Choi blieb der Mund offen stehen während ich mich nervös lachend am Hinterkopf kratzte. "Es ist nicht wonach es aussieht" sagte ich schnell, als ihren Blick vielsagend zu mir wanderte. "Er hat also nicht bei dir geschlafen. Oder sollte ich eher sagen mit dir?" Zwinker, zwinker. Ich blieb still. "Ich wollte gerade gehen." sagte Jimin und stellte sich an meine Seite. "Würdest du uns kurz alleine lassen, Choi?" fragte ich vorsichtig. Sie nickte eifrich und verschwand blitzschnell in meinem Zimmer. Jimin setzte sich im Treppenhqus auf die Stufen und schnürte seine Schuhe. "Hast du alles?" fragte ich mit dem Blick starr aus dem verdreckten Fenster. Aus dem Augenwinkel sah ich ihn nicken. Ich schluckte als er aufstand. Jetzt bloß nicht anfangen zu heulen. Das Leben ging weiter und er war nur ein Junge. Von denen gab es viele auf dieser großen weiten Welt.
    "Auf Wiedersehen?" "Wohl eher nicht" lachte ich traurig. Jimin hob mein Kinn mit zwei Finger an. "Ich bin nie weit von dir entfernt" "Doch. Du wirst immer viel zu weit weg von meiner Welt sein", ich Strich mir eine Haarsträgne hinters Ohr, "Du bist für mich unerreichbar und wirst es immer bleiben. Er seufzte."wir werden uns wieder sehen, Sumi" Mit einem letzten Kuss auf meine Lippen, löste er sich von mir und lief die Stufen hinunter. Kurz sah er noch einmal zu mir hoch bevor er das Haus endgültig verließ. Das wars. Es würde niemals ein "wir" geben.
    Ich ging zurück in die Wohnung, schloss die Wohnungtür mit einem viel zu lauten Janll und sank an dem Holz zu Boden. Der Dahm brach um die Tränen rannen mir erbarmungslos die Wangen hinunter.

    ______________
    End

    No, don't worry!
    It was a Joke.
    (Haha voll lustig)
    OK Spaß beiseite.
    So etwas cringes habe ich noch nie in meinem Leben geschrieben! Hahahahaha
    Hoffe es gefällt euch wenigstens ein bisschen.

    Wünsch euch noch schöne Ferien.

    ☆Mochi125☆



    28
    VLive ~ VLove Schluchzend vergrub ich mein Gesicht in den Händen. Dabei vergaß ich komplett, dass ich nicht alleine war. Schnelle Schritte näherten
    VLive ~ VLove


    Schluchzend vergrub ich mein Gesicht in den Händen. Dabei vergaß ich komplett, dass ich nicht alleine war. Schnelle Schritte näherten sich mir und Choi bückte sich besorgt zu mir herunter. "Sumi, süße was ist denn los?" sie streichelte meinen Rücken. Ich schniefte und schüttelte dann, gezwungen lächelnd, den Kopf. "Alles gut, hatte bloß etwas im Auge."log ich. Sie kaufte mir diese Lüge niemals ab, dafür kannte Choi mich zu gut, aber glücklicherweise stocherte sie nicht weiter nach, sondern half mir beim Aufstehen. "Komm wir gehen jetzt shoppen" stieß sie mich an. Ich nickte und lachte etwas weinerlich. Sie holte ihre Tasche aus meinem Zimmer und schob mich aus der Wohnung. Ich schulterte meinen eigenen Rucksack und rückte meinen Pullover zurecht.

    Die Häuser zogen an uns vorbei. Das Radio war leise aufgedreht und Choi summte mit. Sie parkte den Wagen und schaltete den Motor aus, bevor sie schwungvoll die Tür öffnete und ausstieg. Ich folgte ihr etwas ungeschickt.
    Choi stöckelte voraus. Ich kramte in meinem Rucksack noch schnell nach einem Mundschitz, den ich mir dann auch aufsetzte. "Bist du etwa auf geheimer Mission, Agentin Kwon?", fragte Choi im dramatischen Flüsterton. "Genau. Meine unglaublich wichtige Mission ist es nicht von den Fans erkannt zu werden die an jeder Straßenecke lauern." antworte ich in normaler Lautstärke.
    Choi hielt auf ein teuer aussehende Laden zu. Als wir näher kamen erkannte ich auch den Namen und dieser ließ mich schlucken. Louis Vuiton." Was soll ich denn da drin? Mein Geld reicht gerade mal für meinen Unterhalt" Choi winkte ab. Wir kaufen dir mal so richtig hübsche Sachen. Immerhin datest du ein Idol", zwinkerte sie. "Nicht mehr, Choi." "Was? Aber er war doch vorhin bei dir" ihre Pupillen vergrößerten sich deutlich. Ich schüttelte den Kopf. "Das hast du falsch interpretiert" ich kratzte nervös mit meinen Fingernägeln über meine empfindliche Haut. "Oh ich verstehe. Du hast Angst in einem von diesen teuren schicki micki Läden Jimin zu sehen" Ich stockte. Daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Ich nickte einfach. Irgendwann würde ich ihr die ganze Wahrheit erzählen, nur nicht jetzt hier mitten in der Innenstadt. "Sonst kann ich auch schnell alleine reinhuschen", bot sie an. "Nein, nein, ich komme mit. Wenn jemand dabei ist, können sie mich schließlich nicht einfach so ansprechen, nicht wahr?" Sie zuckte mit den Schultern. "Vermutlich hast du recht" Aufgeregt zog sie mich am Arm in das Geschäft. Wir würden von allen möglichen Farben empfangen. Sogar das Gemäuer hatten sie machen lassen. Stück an der Decke und teure Kronleuchter ließen das ganze noch wertvoller aussehen. Zu meinem Glück erkannte ich keinen, mir bekannten Koreaner.
    Choi verbrachte gefühlte fünf Stunden damit zu, vor den einzelnen Regalen zu stehen, mich mit irgendeinem Zeug vollzugquatschen, von dem ich sowieso nur die Hälfte verstand und mir all die Sachen in die Hand zu drücken, wo sie sich noch nicht sicher war, ob sie sie kaufte. Am Ende stand sie dann mit einer Tasche, einem hochwertigen Kleid und einem hübschen Pullover an der Kasse. Ich wartete vor dem Laden auf sie. Mit einer riesigen Tasche am Handgelenk trat sie durch die Gold bestückte Glastür ins Freie. Eine starke Windböe empfing sie. Fröstelt, schnürt sie ihren Schal enger und köpfte ihren hellen Mantel weiter zu. "Warum muss es im Herbst auch immer so kalt sein", jammerte sie. "Wenn es die jetzt schon zu kalt ist, dann warte erst einmal auf den Winter." lachte ich. Sie verzog die Miene. Sie war überhaupt kein Kältemensch. Ihre Lieblingsjahreszeit war der Sommer, weil gefühlt alles in ihrem fetten Kleiderschrank, Sommermode war. Sie ärgerte sich immer darüber, dass ihre Wintersachen nicht halb so schön waren wie ihre Frühlings und Sommerkollektion.
    Quatschend liefen wir noch eine Weile ziellos durch die Stadt. Schossen einige Fotos von Han Fluss, ich zeigte ihr meinen neuen Arbeitsplatz und das ganze taten wir glücklicherweise ohne das mich jemand erkannte. Gestern Abend hatte Hanna mir geschrieben das ich heute nicht zur Arbeit erscheinen musste, da das Café, aus Gründen, die sie mir noch nicht verraten wollte, heute nicht öffnete.

    Geschafft vom Tag stieg ich abends aus Chois Auto. Ich winkte ihr noch durch die Scheibe zu und verschwand dann im Inneren des Treppenhauses. Ich beeilte mich die Treppen hinauf zu kommen. Blitzschnell sperrte ich die Tür auf und knallte sie wieder ins Schloss. Ich flitzte zum Schreibtisch, kramte meine beschreibenden Zettel aus der Schublade und hob den Stift vom Boden auf. Ich war zwar kaputt, aber heute Mittag waren mir so viele gute Ideen für den Song gekommen, dass ich diese jetzt einfach noch aufschreiben musste. Ich setze den Stift an und begann zu schrieben.

    Verschlafen betrachtete ich mich im Spiegel. Ich war gestern bis spät in die Nacht wach geblieben. Ich hatte den Song tatsächlich fertig bekommen und ich spürte wie stolz ich insgeheim auf mich war. Mein Handy vibrierte und ich fing es auf bevor es durch die Bewegung vom Beckenrand rutschen konnte. Eine Erinnerung an Jimins Geburtstag wurde mir darauf angezeigt. Sollte ich ihm gratulieren? Immerhin war ich immer noch ein Fan von ihm und gehörte zur Army. Ich entschied mich dazu ihm später zu schreiben, aber bevor ich dies tat, rief ich Choi an und fragte sie, ob sie mit mir später zusammen das Vlive von Jimin anschauen wollte. Ich hoffte, dass er eins machte. Sie willigte sofort ein und wir verabredeten uns für heute Nachmittag.

    Sie willigte sofort ein und wir verabredeten uns für heute Nachmittag
    (Das Bild oben: So ungefähr sieht die Villa aus)

    Um kurz vor vier stand ich am Tor der Villa der Wongs. Ich klingelte und Choi öffnete mir das Tor. Ich ging über den Kies des riesigen Vorgartens auf die Haustür zu. Langsam stieg ich die Freitreppe hoch und begrüßte Choi dann mit einer Umarmung. Manchmal fühlte ich mich in dieser Umgebung mehr wie das Zimmermädchen als wie Chois beste Freundin. Wir betraten die Eingangshalle. Genauso prunkvoll wie der Rest des Hauses, aber das kannte ich ja schon. Ich war bereits so oft in diesem Haus gewesen, das ich es bereits so gut kannte wie meine eigene Wohnung. Chois Eltern, Ahri und Jiwoo kamen aus der Küche zu uns und begrüßten mich herzlich. "Es ist wirklich schön dich wiederzusehen, Sumi. Ist eine Weile her!" Lächelte mich Mr. Wong an. Ich lächelte einfach nur schweigend zurück. "Nun geht schon Kinder! Ich hab gehört ihr habt noch was vor" zwinkerte Ahri uns zu und Choi zog mich die Treppe hoch in den ersten Stock wo ihr Zimmer lag. Sie schmiss sich auf ihr Bett und ich machte es mir neben ihr bequem. Wir beide lagen auf dem Bauch und wackelten mit unseren Beinen in der Luft herum.

    Wir beide lagen auf dem Bauch und wackelten mit unseren Beinen in der Luft herum
    Der Laptop fuhr hoch und Choi machte sich gleich daran VLive aufzurufen. Jimin hatte vor genau sieben Minuten den Live gestartet. Seine blonden Haare hatte er zu einem kleinen süßen Zopf gebunden, aus dem einige Strähnen in sein Gesicht fielen. Was hätte ich wohl dafür gegeben sie ihm aus der Stirn streichen zu dürfen. Er lächelte in die Kamera und las sich einige Kommentare durch. Ich liebte sein Lachen. Es war wie Musik in meinen Ohren. Seiner Stimme hätte ich ewig zu hören können. Ich merkte wie sich ein kleines Lächeln auch auf meinem Gesicht breit machte. Choi sah es und stupste mich kichernd von der Seite an. Ich zog mein Handy und legte es vor mich aufs Bettlacken. Ich hatte ihm immer noch nicht geschrieben. Sollte ich es jetzt einfach tun? Aber er war beschäftigt, er würde es so oder so erst später lesen. Sollte ich trotzdem? Neben mir begann Choi mit Happy Birthday zu singen und holte mich so aus meiner Schleife raus. Lachend sag ich den letzten Satz mit und schaute Jimin dabei zu wie er die Kerze auspustete. "Soll ich ihm gratulieren?", fragte ich, während Jimin fröhlich weiter von seinem Tag erzählte. Etwas geschockt sah sie mich an. "Hast du das etwa noch nicht!" Zögernd schüttelte ich den Kopf. "Sumi!" schimpfte sie und griff nach meinem Telefon um es mir dann an die Brust zu drücken. "Los schreib ihm. Na los. "Sie sah kopfschüttelnd dabei zu, wie ich es entsperrte und auf Jimins und meinen Chat klickte. Ich warf Choi einen unsicheren Blick zu. "Nun mach schon" drängte sie mich, rutschte näher um mir auf den Bildschirm schauen zu können. Ich tippte eine schnelle Nachricht und schickte sie ab bevor ich es mir noch einmal anders überlegen konnte.

    "Happy Birthday, Jimin"

    War alles, was ich schrieb. Ich sah wieder auf dem Bildschirm des Laptops. Im Hintergrund war ein leises vibrieren zu hören. Jimin stand auf und verschwand aus dem Bild um wenige Sekunden danach wieder zu erscheinen mit seinem Handy in der Hand. Er lächelte das leuchtende Display an. Mein Handy blinkte.

    Jimins Chat:

    Jimin: Danke Sunshine<3

    Du: Ich sehe dich

    Jimin: Wie? Ahh VLove

    Jimin: *VLive

    Du: Ja. Jetzt gerade fährst du dir grinsend durch die Haare und die Army's spammen dir die Kommentare voll und wollen wissen was dich so ablenkt.

    Jimin: Schön das du mich sehen kannst, ich aber nicht dich. Wobei...
    Das können wir ja ganz schnell ändern

    ~Eingehender Videoanruf von Jimin~

    Oh nein Jimin. So dumm bin ich nicht. Ich lachte. "Warum gehst du denn nicht ran?", zischte Choi neben mir und wollte über meine Schulter auf den grünen Hörer drücken, doch ich hielt das Handy weiter von ihr weg. "Wir haben es beendet. Er muss es einsehen. Es ist besser so", sagte ich bestimmt. Das leichte Ziehen in meiner Brust ignorierte ich gekonnt. Darin war ich gut. Ignorieren, fliehen, verstecken.
    Das Klingeln hörte auf. Stattdessen erschien eine Benachrichtigung eines verpassten Sprachanrufs auf dem Display. Schnell schaltete ich mein Telefon aus und warf es zu meinem Rucksack, der neben dem Schreibtisch auf dem Boden stand. "Wenn du meinst das es der richtige Weg ist" Choi zuckte mit den Schultern und wandte sich wieder dem Bildschirm ihres Laptops zu. "Es ist die richtige Entscheidung, ich bin mir sicher", versicherte ich ihr und machte es mir neben ihr gemütlicher. "Zu 100 %?" Ich nickte. "Zu.... 99 %", gestand ich. "Was ist mit dem einen Prozent?", fragte sie und setzte ihren Detektiv Blick auf. "Lass uns über etwas anderes reden", wechselte ich schnell das Thema, "Wie geht es Jungwon?" Es funktionierte. Choi fing sofort anzustrahlen. "Er kommt mich nächste Woche besuchen. Dann feiern wir meinen Geburtstag nach. Wir wollen eine riesige Party schmeißen. Hier bei mir. Das Haus ist groß genug und meine Eltern haben es mir bereits erlaubt", plapperte sie drauf los. Das konnte eine Weile dauern.

    "Schreib mir, wenn du zu Hause bist", sagte Choi und nahm mich noch einmal in den Arm. "Mach ich", lächelte ich. Ich winkte noch einmal und machte mich dann auf den Weg zur Busstation. Fröstelt setzte ich mich, an dem kleinen roten Häuschen angekommen, auf die Metallbank und wartete in der Kälte auf den Abendbus. Als ich ihn um sie nächste Ecke biegen sah, stand ich schon einmal auf und stellte mich an den Bordstein. Mit zwei Jungen in meinem Alter stieg ich ein und suchte mir ein Platz möglichst weit hinten. Ich öffnete das Fenster einem Spalt breit, sodass die kühle Nachtluft mir die Haare aus dem Gesicht wehte. Ich schloss kurz die Augen und genoss den ruhigen Moment.

    Seufzend ließ ich die Tür hinter mir ins Schloss fallen. Tran kam angelaufen und strich mir um die Beine. "Hast du etwa Hunger?", fragte ich in Babystimme. Bevor ich erschöpft ins Bett fiel, machte ich Tran noch etwas zu essen und säubert ihr Katzenklo. Irgendwie konnte ich sie mir nicht mehr leisten. Das Geld reichte jetzt schon knapp für uns beide. Oft verzichtete ich für sie auf mein eigenes Mittagessen.

    Kaputt vom Tag und der ganzen Last, die auf meinen Schultern lag, schloss ich die Augen. Nach einigen Minuten driftete ich dann auch hinüber ins Traumland wo leider schon ein verdammt gutaussehender Koreaner auf mich wartete.



    ____________________
    Hey!

    Tut mir echt leid, dass es so lange gedauert hat
    Aber nun habe ich es geschafft.
    Ein neues Kapitel ist online.
    YAY!

    Ich hoffe euch geht es gut. Lasst doch gerne Feed Back da oder votet, wenn euch meine Geschichte gefällt <3

    LG Mochi125

    29
    Just one more time Ich räumte die letzten Teller vom Tisch, brachte diese in die Küche, wo Jisung sie mir abnahm und abwusch. Währenddessen stellte
    Just one more time


    Ich räumte die letzten Teller vom Tisch, brachte diese in die Küche, wo Jisung sie mir abnahm und abwusch. Währenddessen stellte ich die Stühle hoch und fegte einmal schnell durch. Draußen war es bereits dunkel und die Autoscheinwerfer erhellten beim Vorbeifahren das Café. Ich hatte das letzte Blumengesteck weggestellt und ging zu Jisung und Hanna in den Hinterraum. Beide hatten ihre Schürzen bereits ausgezogen und über einen Stuhl gehängt, ich tat es ihnen gleich. "Wenn nicht bald mehr Kunden kommen, können wir dicht machen", seufzte Hanna aufgebracht und fuhr sich gestresst durch die Haare. Mitfühlend strich ich ihr über den Rücken. "Das wird schon", sagte auch Jisung. Plötzlich schien Hanna etwas einzufallen. Aufgeregt drehte sie sich zu mir um. Ich konnte die Hoffnung in ihren Augen glänzen sehen. "Kannst du Park Jimin nicht mal unser Café zeigen? Wenn wir ein paar Fotos machen und Fans sie zu Gesicht bekommen, werden sie Besucher uns nur so überrennen", sprudelt sie los. Es tat weh ihr ablehnen zu müssen, sie wirkte so hoffnungsvoll, aber ich musste mich an meine Regeln halten und die besagten eben, dass ich keinen Kontakt mehr zu Jimin haben durfte. Zu meinem eigenen Wohl. Daher antwortet ich: "Es tut mir leid, aber das geht nicht." Hannas Lächeln kippte aus ihrem hübschen Gesicht. "Bitte? Nur ein einziges Mal?" Ich schüttelte den Kopf. "Bitte!", flehte sich, "Du musst ihn auch nur dieses eine Mal mit uns teilen", ich lachte freudlos auf. "Das geht wirklich nicht, Hanna. Wir haben keinen Kontakt mehr" Ihr klappte der Mund auf. "Was?", hauchte sie ungläubig. "Was hat der Arsch gemacht!", sprang sie auf und ballte die kleinen Hände zu Fäusten. Ich lachte. "Nichts" eigentlich. Der Mistkerl hatte mir nur total den Kopf verdreht und dafür gesorgt, dass ich über jede meiner Entscheidungen drei Mal nachdachte. "Warum hast du dann den Kontakt zu einem Star abgebrochen?", fragte sie und zog eine Augenbraue hoch. "Es heißt nicht Star, Hannie, er ist ein Idol", korrigierte ich sie sanft und ließ mich neben Jisung fallen, der die ganze Zeit nur gespannt unserem Gespräch gefolgt war. "Ist doch im Grunde dasselbe", meinte sie und begann durch den Raum zu tigern. "Und wenn es wirklich nur dieses eine Mal ist. Nur ein allerletztes Mal? Für mich und das Café?" Sie klimperte mit den Wimpern. Schon vom ersten Tag an, hatte ich bemerkt, dass Hanna diese eine Fähigkeit hatte andere Leute mit ihren großen braunen Glupschaugen in den Bann zu ziehen. Diesem Hundeblick konnte niemand widerstehen.
    Resigniert seufzte ich und ließ meinen Kopf auf die Rückenlehne fallen. Sie hatte mich schon längst in der Tasche. "Na gut. Aber nur dieses eine Mal!", sagte ich und Hanna quiekste freudig auf. Sie umarmte mich stürmisch und klatschte in die Hände. "Danke!", rief sie während Jisung, neben mir, sich das Lachen verkneifen musste. Auch ich grinste. "Schreibst du ihm dann gleich, dass er morgen herkommen soll!", sagte Hanna. Morgen schon? Gut. Ich musste ja nicht mit ihm sprechen. Ich würde ihm den Namen nennen, ihn bedienen und dann einfach nach Hause gehen. Nichts musste passieren.

    Ich nickte, wie zur Bestätigung meiner Gedanken und holte mein Handy aus meinem, neben dem Sofa stehenden, Rucksack. Eine schnelle Nachricht musste reichen.

    Chat:

    Ich: Komm morgen Mittag ins Café "Take me to seoul"

    Jimin: Wirst du dort auf mich warten?

    Ich: Finde es heraus

    Chat Ende

    Wie jedes Mal, wenn ich mit ihm schrieb, breitete sich auch dieses Mal ein warmes Gefühl in meinem Körper aus. In der Umgebung meines Herzens. Das musste aufhören!
    Hanna klatschte weiter hin aufgeregt in die Hände. "Wir werden uns morgen von der besten Seite zeigen!", sagte Hanna mit sachlicher Stimme. Jisung grinste breit und nickte. Das konnte ja was werden.

    Next morning

    Meinen Rücken streckend verstaute ich meinen Rucksack in meinem Schließfach. Die schwarze Schürze hatte ich mir bereits um die Taille geknotet und meine Haare zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden. Ich checkte mein Outfit noch schnell im Spiegel neben der Tür und verließ dann die Umkleide. Ich half Yuney beim Abtrocknen der Gläser bis wir das Café öffneten.
    Um kurz vor 14:00 Uhr trat ein Kunde ein und brachte die kleine Glocke über der Glastür zum Klingeln. Gerade wollte ich ihn begrüßen, als ich den maskierten Schönling erkannte. Jimin.

    Schnell eilte ich in die Küche und von dort aus in den kleinen gemütlichen Aufenthaltsraum in dem Hanna saß
    Schnell eilte ich in die Küche und von dort aus in den kleinen gemütlichen Aufenthaltsraum in dem Hanna saß. "Er ist da", sagte ich knapp und ließ mich neben sie auf das weiche Polster des Sofas fallen. Sie war mit ihrem Laptop beschäftigt und hatte nicht einmal von diesem aufgeschaut, als ich hereingekommen war. Hanna tippte wie wild darauf herum. "Was ist das?", fragte ich und lugte ihr über die Schulter. "Ein Aufsatz für die Uni" ich nickte verstehend. Die Uni und die Arbeit im Café unter einen Hut zu bekommen, war bestimmt sehr anstrengend. "Aber was sitz du noch hier herum! Na los, bediene unseren neuen Gast. Ich werde in wenigen Minuten auch zur Stelle sein", ich schüttelte den Kopf. "Es war nie die Rede davon, dass ich das machen muss", sagte ich und verschränkte die Arme vor der Brust. Hanna protestierte: "Du kennst ihn aber am besten von uns allen!" Oh nein. Der Hundeblick. "Na schön", gab ich auf und fuhr mir mit der Hand durch die Haare. "Yay", quiekte sie aufgeregt und sprang mir in die Arme. "Mom und Dad werden stolz sein" Ihr breites Lächeln war ansteckend und es blieb auch so lange auf meinem Gesicht bis ich wieder in den Verkaufsraum ging und Jimin an einem der hinteren Tische sitzen sah. Sein Blick huschte suchend über einige Gesichter und blieb schließlich an mir hängen. Er begann zu lächeln. Ich atmete noch einmal tief durch, sammelte mich und stritt dann elegant auf ihn zu. Eine Königin hätte es nicht besser machen können. Nur blöd, dass ich knapp vor dem Tisch über eine Tasche stolperte, die ein Gast neben seinen Stuhl auf den Boden gestellt hatte, und beinahe hingeflogen wäre, wenn Jimin nicht schnell aufgestanden wäre und mich vor dem harten Boden bewahrt hätte. Ich räusperte mich und stellte mich gerade hin. Meine Schürze glatt streichend fragte ich: "Was wollen sie bestellen?" Jimin lächelte süß. "Dir auch einen wunderschönen guten Tag, setz dich doch", bat er mich und deutete zu seinem Tisch. Ich hatte eine Mission, also ließ ich mich, innerlich dagegen sträubend, auf die rot gepolsterte Sitzbank fallen und überschlug die Beine unterm Tisch. Jimin nahm mir gegenüber Platz und nahm seinen Hut ab. "Wie geht's dir?", fragte er und fuhr sich durch die türkis gefärbten Haare. Das letzte Mal als ich ihn gesehen hatte, waren seine Harre noch blond gewesen, aber die neue Farbe stand im zugegebener Maßen ziemlich gut. Ich nickte nur. "Gut. Denke ich" Ich betrachtete ihn genauer. Auf den ersten Blick hatte er auf mich erholt und glücklich gewirkt, doch bei näherem Hinsehen erkannte ich die dunklen Schatten unter seinen sonst so wunderschön funkelnden Augen. Er wirkte irgendwie erschöpft. Abgekämpft. Kraftlos. Er ließ den Kopf hängen und betrachtete eingehend seine kleinen Hände. Besorgt streckte ich meine Hand aus und strich ihm die Haare aus dem Gesicht, um seine Augen sehen zu können. Jimin konzentrierte sich sofort wieder auf mich. "Bist du okay?", fragte ich vorsichtig und sah ihm dabei tief in die Augen. Wie so oft verlor ich mich für einen kurzen Moment in ihnen. "Nur etwas anstrengend, aber damit komme ich klar. Alles gut" Mist, was machte ich jetzt. Ihn fragen, ob ich ihn ein wenig von der Arbeit ablenken sollte, obwohl wir einen klaren Schlussstrich gezogen hatten, der wie eine Mauer zwischen uns stand? Oder es einfach sein lassen und auf sein "Alles gut" vertrauen?
    Feige wie ich war, nickte ich zur Antwort nur und ließ meinen Blick dann auf die Tischplatte sinken. Dummkopf, Dummkopf, Dummkopf! "Warum wolltest du mich denn sehen?", fragte Jimin, mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, das ich nur erkennen konnte, weil er vor einigen Minuten seine Maske ein Stück von der Nase gezogen hatte. Ah ja, meine Mission. Ich wollte ihm gerade die Situation erklären, als ich meinen Namen hörte. Jisung rief aus der Küche nach mir. Entschuldigend wandte ich mich an Jimin. "Scheint wichtig zu sein, geh ruhig", sagte Jimin nur. Er lächelte mich an. Diese Wärme, die sich dabei in meinem Körper ausbreitete, hatte ich so vermisst, dass ich kurz davor war einzuknicken und Jimin für immer um den Hals zu fallen. "Okay, danke" Ich stand auf, doch auf halbem Weg in die Küche drehte ich mich noch einmal um und lief zurück zu Jimins Tisch.
    Ich räusperte mich. "Was wollen sie den bestellen?", fragte ich woraufhin er sich ein Grinsen deutlich verkneifen musste. "Wow auf einmal so professionell.", sagte er anerkennend, "Einen Kaffee bitte" Ich sah ihn an. Das Funkeln in seinen Augen, das Zucken seinen Mundwinkel und das Hochziehen seiner Augenbrauen, war mir so bekannt, dass sich mein Herz bei dem Gedanken, ihn nie wieder nur für mich alleine zu haben, schmerzlich zusammen zog. Ich schluckte den mir schwer im Hals sitzenden Kloß hinunter und antwortete mit meiner besten Gastgeberstimme: "Ihre Bestellung kommt sofort" Ich huschte in die Küche, um so schnellstmöglich aus dem Blickfeld des blauhaarigen zu verschwinden. "Ein Kaffee an Tisch 4!", rief ich Jisung zu. "Was für einen denn?", fragte er noch hinter mir her während ich schon auf dem Weg in den Hinterraum war. Im Gehen drehte ich mich nach hinten und antworte: "Schwarz, mit zwei Teelöffeln Zucker" Ich wusste noch, wie Jimin ihn am liebsten mochte. Ich schob den dunklen Vorhang zurück und traf auf Cora, die ihre kurzen roten Haare mit Klammern zur Seite steckte. "Du kommst erst jetzt?", fragte ich verwundert und ging zu ihr hinüber. Sie nickte, mit einer Spange zwischen die Lippen geklemmt. "Mein Vater liegt im Krankenhaus" Ich weitete meine Augen besorgt. "Oje, was ist denn vorgefallen?" Sie lächelte. "Ach nichts Schlimmes, mach dir keine Sorgen. Nur ein kleiner Sturz" ich nickte und kurz darauf verschwand sie mit ihrer Schürze auch schon in der Küche. Sie deutet eine kleinen Verbeugung an und huschte durch die Tür. Nun war ich alleine in dem kleinen zugestellten Hinterraum und gerade wollte ich mich auf der alten roten Couch niederlassen und mein Handy aus meinem Rucksack holen, als Hanna durch den Vorhang kam. Ihr missmutiger Blick konnte nichts Gutes bedeuten. "Warum bist du hier und nicht draußen, um unsere Kunden zu bedienen?", fragte sie vorwurfsvoll und stütze dabei ihre Hände in die Seiten. Eingeschüchtert zog ich den Kopf ein. "Weil Park Jimin da draußen ist?" Antwortete ich kleinlaut. "Das ist kein Grund, miss Kwon. Wir haben auch noch andere wartende Kunden, die ihr essen möchten. Und nun los an die Arbeit. Mister Park kann auch von Cora bedient werden" Ich nickte. Mit ihr war nicht zu spaßen. Ich erhob mich von dem Sofa und machte mich auf, Richtung Küche, wo ich die Bestellungen für Tisch eins und drei aufnahm. Tisch fünf musste ich, wie Hanna sagte, heute einfach mal Cora überlassen, die zwar wahrscheinlich schon von seinem bloßen Anblick das Tablett fallen lassen wird, aber was soll ich da schon großartig machen?
    Geschickt balancierte ich die Teller zu den Tischen ohne Tisch fünf und somit Jimin auch nur einen einzigen Blick zu würdigen. Ich räumte das dreckige Geschirr von der Familie, die einige Minuten zuvor noch an Tisch sechs gesessen hatte, weg, brachte es in die Küche und wischte die Tischplatte anschließend mit einem Lappen sauber. Jimins Blick spürte ich dabei die meiste Zeit stechend auf mir. Er beobachtete jede meiner Bewegungen. Vermutlich wartete er darauf, dass ich seinen Blick erwiderte doch diese Genugtuung würde ich ihm nicht geben. Um allerdings den erwünschten Post auf Instagram zubekommen, schrieb ich in der Küche einen kleinen Zettel, den ich dann zu seinem Kaffee auf das Tablett legte, das ich kurz danach Cora in die Hand drückte, ihr die Tischnummer nannte und ihr viel Glück wünschte. Ich ging ihr mit gewissem Abstand hinterher in den Verkaufsraum und fragte bei einigen Tischen nach ob sie noch irgendwas bräuchten. Ein Tisch bezahlte die Rechnung und ein anderer bestellte noch etwas zu trinken. Als ich die Teller von Tisch drei vorsichtig auf meine Arme lud, da das Tablett bereits mit leeren Gläsern beladen war, warf ich einen flüchtigen Blick hinüber zu Jimin, der gerade erst den Zettel entdeckt zu haben schien. Ich hatte nicht viel geschrieben.

    Hey Jimin, ein Post auf Insta oder Twitter mit dem Café Namen darauf wäre toll. Das Geschäft läuft gerade nicht so gut. Tu es für mich.

    -Sumi

    Nachdem er das Papier wieder zurückgelegt hatte, sah er sich suchend um und fand mich auch ziemlich schnell. Ich war nicht mehr in der Lage gewesen meinen Blick abzuwenden. Unsere Augen trafen sich und hielten aneinander fest. Ich sah, wie er sein Handy von der Tischplatte nahm und ein Foto von seinem Kaffee machte. Dann waren seine Augen wieder auf mir und er lächelte, als er bemerkte, dass mein Blick wie vor auf ihm lag. Dankbar lächelte ich zurück, ehe ich mich wieder den Tellern widmete. Geschickt balancierte ich die schmutzigen Teller auf einer Hand in die Küche während ich mit der anderen Hand versuchte das schwere Tablet gerade zu halten. Cora kam mir rechtzeitig zur Hilfe, bevor mir der Tellerstapel entgleiten konnte. "Danke" lachte ich.

    Feierabend. Erleichtert seufzend schulterte ich meinen Rucksack, verabschiedete mich von den anderen und verließ das leere Café. Draußen war es bereits dunkel und die Lichter der Straßenlaternen waren die einzige Lichtquellen. Abgesehen von den vielen Autos und der von Neonlicht erleuchteten Läden an der Hauptstraße. Mit langsamen Schritten ging ich den gepflasterten Weg neben dem Han Fluss entlang. Meine Hand ließ ich dabei über das neben mir liegende Geländer gleiten, das den kleinen Park vom Wasser trennte. Mit Frust musste ich feststellen, dass ich in der morgendlichen Eile vergessen hatte, meine Kopfhörer einzupacken.
    Die kühle Nachtluft bescherte mir eine Gänsehaut, weshalb ich meine Jacke weiter zu zog und meine Hände schließlich in ihren Taschen verschwinden ließ. Meine wirren Gedanken schweiften zu Jimin. Nach unserem, meiner Meinung nach mal wieder viel zu langem Blickkontakt, war er heute Mittag nach seinem Kaffee aufgebrochen. Mir fiel das erwünschte Foto wieder ein, also holte ich mein Telefon hervor, öffnete Twitter und besah mir den Account von BTS. Und tatsächlich. Der neuste Tweet von heute Mittag zeigte eine Kaffeetasse und unter dem Foto war unser Café markiert. In den Kommentaren verabredeten manche Fans sich bereits für ein Treffen. Ich hoffte nur, dass es nette Fans waren. Mit Hatern wollte ich nicht auch noch im richtigen Leben zu tun haben. Gerade als ich das dachte, hörte ich Schritte hinter mir. Ich drehte mich kurz um, nichts ahnend, das Handy zurück in die Hosentasche schiebend. Doch als ich die Gruppe von Mädchen sah, die schnellen Schrittes auf mich zu gelaufen kam wurde mir etwas mulmig zu mute. Zuerst blieb ich stehen, bis ich bemerkte, dass sie es nicht auf etwas vor mir, sondern genau auf mich abgesehen hatten. Ich begann zu joggen, wartete ungeduldiger als je zuvor an der Ampel darauf, dass sie grün wurde und lief immer schneller, als ich merkte, dass die Mädchen mich fast eingeholt hatten. Wie krank musste man denn sein? Einen auf Social Media so herunterzumachen war ja schon erbärmlich, aber der Person im echten Leben aufzulauern und zu verfolgen war ja wohl mehr als komplett psychisch krank. Als ich das versiffte Wohnhaus in der Ferne sah, sprintete ich die letzten Meter bis zur Haustür, holte mit zitternden Fingern den Schlüssel heraus und schloss die Tür auf. So schnell mich meine kraftlosen Beine noch tragen konnten, lief ich die Stufen hoch zu meiner Wohnung und knallte die Tür hinter mir ins Schloss. Es klingelte an der Tür, als ich mich gegen diese lehnte. Wieder und wieder. Ich hörte einen lauten Knall von unten. Im Treppenhaus waren Stimmen zu hören. Schritte. Und dann begannen die Mädchen wie verrückt gegen meine Haustür zuschlagen...

    ••••
    Es tut mir mehr als leid, dass ich mich jetzt seit über zwei Monaten nicht mehr gemeldet habe, aber bei mir ist in letzter Zeit nur so unglaublich viel los gewesen, mit dem ich selbst erst einmal psychisch klarkommen musste. Außerdem fehlte mir die Zeit und Motivation fürs Weiterschreiben. Das tut mir leid.
    Mir geht es jetzt wieder etwas besser, also macht euch keine Sorgen.
    Ich hoffe, euch hat das Kapitel dennoch gefallen und ich werde versuchen in Zukunft wieder regelmäßiger zu updaten.
    Eure süßen Kommentare haben mich übrigens sehr gefreut. Ihr seit alle so süß! Vielen Dank für eure Unterstützung. Ohne euch hätte ich die FF wahrscheinlich schon längst abgebrochen<33333

    Luv you

    Mochi125

    30
    It hurts so much {Und dann begannen die Mädchen wie verrückt gegen meine Tür zuschlagen...} Ich hielt mir die Hände vor die Ohren, krümmte mich
    It hurts so much
    {Und dann begannen die Mädchen wie verrückt gegen meine Tür zuschlagen...}

    Ich hielt mir die Hände vor die Ohren, krümmte mich auf dem Boden zusammen, die Beine eng an den Körper gezogen. Ich weiß nicht mehr, wie lange ich dort so verkrümmt saß und darauf wartete, dass sie endlich verschwanden. Ich kann mich noch an den Moment erinnern, an dem ich mit wackeligen Beinen aufgestanden war, die getrockneten Tränen von den Wangen wischend, aus dem Fenster gesehen hatte und den tiefschwarzen, wolkenverhangenen Himmel erblickt hatte. Ich weiß noch wie ich noch bevor ich meine Matratze erreicht hatte auf dem Boden zusammenklappt war und mich von dort aus kein Stück mehr weiter bewegt hatte. In dem dunklen Zimmer hatte ich Stunden lang verbracht, bis ich mich irgendwann in einen unruhigen Schlaf geweint hatte.

    Die Tage darauf waren schrecklich. Egal, ob es das Knacken einer Diele oder das Knarren einer Tür war, überall hörte ich das schreiende Beschimpfe und das laute Poltern der Mädchen. Meine Tage waren von Angst durchzogen. Ich aß kaum noch etwas und traf schwere Entscheidungen. Tare. Sie musste ein besseres Zuhause finden. Ich konnte ihr nicht das Leben bieten, das eine Katze, wie sie, verdient hatte. Das erste Mal, dass ich wieder rausging, ohne mir vor Angst sofort in die Hosen zu machen, wenn ich auch nur einen Fuß über die Schwelle setzte, war als der Müll unbedingt rausgebracht werden musste. Ich zog mir also meine Schuhe an, warf mir meine Jacke über und schnappte mir den Haustürschlüssel vom Sideboard. Die Tür ließ ich angelehnt. Warum noch unnötigen Aufwand betreiben, um beim wieder hochkommen die Tür aufzuschließen. Entkräftet stieg ich Stufe um Stufe die Treppen nach unten, entsorgte die Mülltüte in die dafür vorgesehen Tonne und machte mich wieder auf den Weg, die Treppen hinauf. Die Kapuze meines braunen Hoodies tief in die Stirn gezogen. Auf der Treppe begegnete ich zwei kleinen Jungs, vielleicht acht oder neun, die kichernd die modrigen Stufen hinuntersprangen. Ich kannte sie beide. Sie lebten zusammen mit einem etwas älteren Mädchen und ihrer Mutter zwei Stockwerke unter mir. Das war eine der nervigen Familien, die sich über zu laute Musik und Getrampel beschwerten. Schneller als ich gucken konnte, waren die beiden Jungs auch schon an mir vorbei und ich hörte das laute Schnappen eines einrastenden Schlosses. Ohne weiter über das etwas merkwürdige Verhalten der beiden Kinder nachzudenken, setzte ich meinen Weg fort, umging den stinkenden Müllberg vor Miss Kim Seuju. Ich wunderte mich kurz, als ich die sperr Angel weit offene Tür sah. Hatte ich sie beim Rausgehen nicht ran gelehnt? Jedoch machte ich mir nichts weiter draus und schob es auf das vermutlich offene Fenster im Schlafzimmer. Die Tatsache, dass ich am späten Abend feststellte, dass das Fenster neben meiner Matratze überhaupt nicht offen war, genauso wenig wie irgendein anderes Fenster in der Wohnung, hätte ich viel besser beleuchten müssen.

    Weitere Tage und Wochen vergingen, in denen ich mich ausschließlich von Fertigrahmen und gammligen Bananen ernährte. Mein Handy hatte ich rund um die Uhr ausgeschaltet, weshalb Choi am Dienstagmorgen voller Sorge an meiner Haustür klingelte, um nach mir zu sehen. "Weißt du eigentlich, was für Sorgen ich mir gemacht habe?", fragte sie und strich mir immer wieder zärtlich über die Wange, wie es mein Vater damals immer getan hatte, wenn es mir nicht gut ging. Choi war auch die, die mir das erste Mal seit zwei Wochen frisches, selbst gekochtes Essen hinstellte, mich dazu zwang endlich meine Wohnung aufzuräumen und die mich wieder hinaus an die frische Luft zerrte. Wir liefen, die Arme verschränkt, am Hanfluss entlang, durch einige Parks und an einigen kleineren Tante-Emma-Läden vorbei. Als wir in der Innenstadt ankamen, zog ich mir sowohl die Cap als auch die Kapuze meiner Jacke weiter in die Stirn. Den Mundschutz hatte ich bereits beim Verlassen des Hauses aufgesetzt. Während Choi sich die hübschen, aber teuren Kleider in den Schaufenstern ansah, lag mein Blick auf den vielen Reklametafeln. Louis Vuitton, Gucci, Channel. Auf jeder Leinwand sah ich sein Lächeln. Und auf jeder Leinwand erkannte ich die Falschheit dahinter. Entschlüsselte die, trotz Make-up, dunklen Schatten unter seinen Augen und das erloschene Funkeln in seinen Augen. Dort war kein Schein mehr. Kein Glimmer. Nur noch braune tiefe Leere. Nichts, was mich an die Wärme und Liebe erinnerte, die sonst immer in seinem Blick lag, wenn er mich angesehen hatte. Ich merkte, dass Choi meine Abwesenheit sehr wohl auffiel und sah ebenfalls ihre enttäuschten Blicke, die ich wahrscheinlich nicht hätte sehen sollen. Doch ich hatte es. Jeden einzelnen. Und ich wollte nicht, dass auch noch sie unter meinem egoistischen Verhalten litt.

    Ein aufgesetztes Lächeln auf den vollen Lippen drehte ich mich zu meiner besten und einzigen Freundin um. Sie kam gerade aus der Umkleide, in der sie nun schon über zehn Minuten verbracht hatte. Weiße Seide schmiegte sich um ihre Seiten. Ich wollte nicht wissen, wie hoch der Preis für dieses Kleid war. Bestimmt war es ein Vermögen wert. "Sieht super aus!", sagte ich ihr lächelnd. "Ja, oder? Es ist so hübsch und es passt perfekt" Sie klatschte in die Hände und drehte sich vorm Spiegel einmal im Kreis.

    [Das Bild oben]

    "Und wie viel kostet uns der Spaß?", fragte ich, setzte mich auf einen der bereitgestellten Sesseln und nahm einen Schlug von meinem Bubbletea
    "Und wie viel kostet uns der Spaß?", fragte ich, setzte mich auf einen der bereitgestellten Sesseln und nahm einen Schlug von meinem Bubbletea. "Fast 1.400.000 Won. Aber das geht schon klar", sagte sie und strich das Kleid etwas glatt. Beim Klang der hohen Summe verschluckte ich mich prompt an meinem Getränk. Ich hustete in meine Armbeuge und wischte mir mit dem Ärmel meines Pullovers einmal über den Mund. "1 Million Won (Ungefähr 1 Tausend Euro, wenn Google nicht lügt)?", fragte ich ungläubig, "Für ein Kleid?" Choi sah mir durch den Spiegel hindurch in die Augen und grinste glücklich. "Ist halt Channel. Komm, wir holen das Kleid" freute sie sich und verschwand wieder hinter dem grauen Vorhang, um sich ihre normalen Klamotten anzuziehen. Nach einer weiteren halben Stunde und nach drei weiteres Millionen schweren Outfits standen wir endlich wieder draußen an der frischen spät winterlichen Luft. Choi mit einer großen Tasche in der Hand und ich mit einem leeren Bubbeltea. Wir liefen noch etwas herum, holten uns etwas zu essen und genossen die Sonne, die gegen Mittag hinter den dichten Wolken hervorkam. Doch als es schon langsam dunkler wurde und die Reklameleinwände an den Gebäuden heller wurden, hörte ich etwas, dass mich auf der Stelle wie zu Stein erstarren ließ. Ich blieb mitten auf dem Platz stehen und starrte in die Leere. Ich spürte wie Choi besorgt an meinem Arm rüttelte und mir etwas zurief, das ich allerdings nicht verstand. Ich war wie taub. Taub vor Schreck. Langsam hob ich meinen Kopf. Sah hinauf zu einer der Häuser an der eine besonders große Leinwand hing und sah dort auf dem Bildschirm genau das, was ich nicht sehen wollte. Ihn. Diese Tatsache allein hätte schon gereicht, um mich auszuknocken. Sein Gesang zu hören, der von allen Seiten zu kommen schien. Doch zu hören, was er dort sang ließ mein Blut in den Adern gefrieren und zu gleich brachte es das Eis am Nordpol zum Schmelzen. Der Songtext passte so perfekt zu seiner Stimme. So perfekt. Park Jimin. Ja, genau, mein Jimin dort oben auf dem Bildschirm gab etwas von mir entworfenes einen Klang, eine Melodie.

    Das was Jimin dort oben sang...war mein Song.

    _________________________________

    Sry Leute, wir kennen und hassen es alle. Schreibblockaden. Die letzten Wochen kam echt wenig b.z.w gar nichts. Aber jetzt habt ihr wieder ein neues Kapitel. Hoffe es gefällt euch. Ich würde mich über Kommentare freuen und ich bin auch immer offen für Kritik, also scheut euch nicht ^^

    Luv you! <3

    Schlaft gut!

    Mochi125

    31
    Topic of the day Das was Jimin dort oben sang...war mein Song} Vier Stunden, sechs Panikattacken und zwei Heulkrämpfe später, hockte ich auf meiner
    Topic of the day

    Das was Jimin dort oben sang...war mein Song}

    Vier Stunden, sechs Panikattacken und zwei Heulkrämpfe später, hockte ich auf meiner Couch und starrte auf das leuchtende Display meines Handys.
    Überall dieselben Schlagzeilen: "Jimins neuer Song: Kein eigen Verdienst" oder auch "Jimin gibt zu: neue Single ist nicht von ihm", das konnte spaßig werden. Ich konnte nur hoffen, dass Jimin nicht zu viel ausplauderte.

    Das war allerdings immer noch diese eine Frage, die mich nachts wach hielt. Wie kam Jimin an meinen Song? Ich war mir sicher, dass er ihn nicht zu Gesicht bekommen hatte, als er hier war. Hatte er geschnüffelt. Aber die Male, wo er hier war, war der Song doch noch gar nicht fertig geschrieben. Das größte Problem war, dass ich den Songtext nicht mehr fand. Die Zettel waren weg. Ich hatte überall nachgesehen. Nichts.

    Frustriert schaltete ich den bereits kochenden Wasserkocher wieder aus und stellte die Fertig Ramen wieder zurück in den Küchenschrank. Mir war der Appetit vergangen. Ich fuhr mir durch die Haare, schmiss mich auf die Matratze und drehte mich auf den Rücken. Die Hand hinterm Kopf. Eine stille Zeit lang lag ich dort regungslos. Starrte an die Decke, die einst weiß gewesen war, von dem jetzt allerdings nicht mehr allzu viel zu sehen war. Lauschte den vorbeifahrenden Autos unten auf der Straße, den kindlichen Schreien der Nachbarskinder. Erschöpft schloss ich die Augen, doch riss sie einige Sekunden danach wieder auf und drehte meinen Kopf zur Seite. Ein lauter Knall im Treppenhaus hatte meine Aufmerksamkeit geweckt. Schwungvoll stand ich von meiner Matratze auf und eilte in den Flur. Dort zog ich vorsichtig die Wohnungstür auf und lugte ins Treppenhaus. Meine Augen begegneten, den von Frau Kim, die sich ebenfalls gespannt über das Treppengeländer gelehnt hatte. Von der Etage unter uns waren die gereizten Rufe einer Frau zu rufen und das Wimmern zweier Kinder. Wenn mich nicht alles täuschte, waren es die Stimmen der Familie Yoo. Interessiert tapste ich an Frau Kim vorbei, verbeugte mich dabei kurz vor ihr und lief die ersten drei Stufen hinunter in den ersten Stock. Von dort aus sah ich die Mutter der drei Kinder im Hausflur stehen. Sie hielt etwas in der Hand, mit dem sie wild rum gestikulierte. Die beiden kleinen Jungs, die mir letztens entgegengekommen waren, standen, die Köpfe eingezogen, vor ihr. "Nun sagt schon, wie habt ihr das her, huh? Wem habt ihr es geklaut und wem gehört der andere Kram? Habe ich euch den nicht besser erzogen!", schrie die Frau die armen Kinder an. Einer von ihnen, der rechte, mit schwarzen strubbligen Haaren und einer blauen vom Spielen verschmutzten Latzhose, stammelte etwas Unverständliches vor sich hin. Die Frau schrie weiter hin wie wild auf die kleinen Kinder ein bis ich mich bemerkbar machte. Ich räusperte mich, kam die letzten Stufen heruntergelaufen und ging auf meine Nachbarn zu. Der linke, er war etwas kleiner als der andere, zuckte merklich zusammen, als er mich sah und auch der schwarzhaarige macht große Augen, in denen der Schock geschrieben stand. "Kann ich vielleicht irgendwie helfen?", fragte ich vorsichtig. "Nicht dass ich wüsste" motze die alte Frau zurück. Sie war bestimmt schon über vierzig. Ich ließ mich von ihrer Unfreundlichkeit nicht aus der Ruhe bringen. "Darf ich denn fragen worum es geht" "Ich wüsste wirklich nicht, was sie das angeht, miss Kwon. Junge Leute. Denken immer sich in alles einmischen zu dürfen" seufzte sie mehr zu sich selbst als zu mir. Ich wandte mich von ihr ab und kniete mich neben den blonden der beiden. "Mmh, was habt ihr angestellt?" Der Kleine zog die Schulter hoch, sah mich schuldbewusste an. Mir war bereits ziemlich klar, was sie getan hatten. Mir war es erst klar geworden, als ich die Papiere, die die Mutter in den Fingern hielt, gesehen hatte. Dann musste ich es nur noch mit ihnen und der offen stehenden Wohnungstür kombinieren. Sie beide waren es gewesen, die meine Texte gestohlen hatten. Ich sollte schrecklich wütend auf sie sein, mich zu der Frau gesellen und sie mit anschreien, doch sie sahen viel zu zierlich und ängstlich aus. Ich konnte einfach nicht. Mein Herz macht das nicht mit. Leicht lächelnd strich ich den Jungen jeweils einmal über den Kopf, richtete mich dann wieder auf. "Es ist alles in Ordnung, Miss Yoo. Diese Zettel gehören mir. Aber sie sind nicht geklaut. Wir spielten ein Spiel und diese gehörten dazu." Ich lächelte mein aller süßestes Engelslächeln. "Stimmt das?" richtete sie sich schroff an ihre Jungen. Eifrig nickten diese. "Sehen sie." Ich zupfte mir meine Texte aus ihrer Hand. "Die hätte ich allerdings gerne wieder" Ich schenkte den beiden Jungs noch ein kleines Lächeln, drehte mich dann auf dem Absatz um und joggte die Treppen zur obersten Etage hoch. Dort wartet Frau Kim bereits auf mich. Ungläubig starrte sie mich an. Stolz lächelt, ging ich an ihr vorbei und verschwand in meiner Wohnung. Ein paar Minuten später hörte ich auch Kims Tür ins Schloss fallen. 

    Das Radio spielte leise im Hintergrund, Cora verteilte die Blumenvasen und Jisung war noch dabei, die letzten Stühle von den Tischen zu heben. Ich ging hinüber zur Glastür und drehte das Schild um. Open. Gegen zehn kamen dann auch die ersten Kunden. Cora und ich bedienten sie zusammen, während Jisung und Yuney wie immer ihren Posten in der Küche besetzten. Hanna war heute in der Uni für eine wichtige Abschlussprüfung. Gegen Mittag wurde es etwas voller, doch auch das bekamen wir alles Problem los hin. Ich brachte gerade einem älteren Paar ihre Bestellung, als die kleine Glocke über der Tür weitere Kunden ankündigte. Nachdem ich den Kaffee und die zwei Kuchenstücke auf dem Tisch abgestellt hatte und dem Paar einen guten Appetit gewünscht hatte, drehte ich mich zu den Neuankömmlingen um. Eine Gruppe von vier jungen Mädchen war ins Café gekommen, doch anstatt sich einen Platz zu suchen, kamen sie geradewegs auf mich zu. Ich klemmte mir mein Tablett unter den Arm und wollte mich gerade zum Gehen wenden, da ich auf eine Auseinandersetzung mit Armys heute wirklich keine Lust hatte, da fing eins der Mädchen, die ganz links, anzusprechen. „Hey, du! Stehen geblieben!" zischte sie. Widerwillig drehte ich mich um. Das Tablett weiterhin an den Bauch gepresst. „Kann ich ihnen helfen?", fragte ich mit meiner aller besten Geschäftsfrauen Stimme. „Tu nicht so unschuldig!" Fauchte nun eine andere. Schlang, blond, große glupsch' Augen aus denen sie mich gehässig anfunkelte. „Entschuldigung?" „Wir wissen alles und wir werden dich auffliegen lassen!" zischte wieder die Erste. Aus dem Augenwinkel vernahm ich, wie einige der Besucher ihre Handys zückten und das Ganze zu filmen begannen. „Es tut mir leid, aber ich denke, sie haben die Falsche. Wenn sie also nichts bestellen wollen, bitte ich sie darum, nun umgehend dieses Café zu verlassen", sagte ich höflich, verbeugte mich knapp und drehte mich erneut um. „Du hast uns überhaupt gar nicht vorzuschreiben, dumme Schlampe" Nun drehte ich mich empört zu der Mädchengruppe um. „Entschuldigung?", fragte ich erneut und meine Stimme klang dieses Mal etwas hysterisch. „Schon richtig gehört, mieses Miststück. Lass gefälligst deine dreckigen Pfoten von meinem Ehemann!", rief eine der anderen. Sie wollte auf mich zu stürmen, die Hände bereits zu Fäusten geballt, doch die Blondine hielt sie zurück. Das war doch nie im Leben ihre Naturhaarfarbe, dachte ich. Ich tendierte dazu, in brenzligen Situationen dumme Dinge zu denken. „Wir wissen, von wem Jiminies neue Single ist", zischte nun das Mädchen, das sich bisher mehr im Hintergrund gehalten hatte. „Nämlich von dir! Diese dreckigen Zeilen haben es nicht verdient, von einem Engel wie Jimin-ah gesungen zu werden!" Genervt sah die Gruppe an. Ich durfte ja nicht zeigen, was die Worte „dreckige Zeilen" wirklich in mir ausgelöst hatten. Das wusste ich aus Erfahrung. „Wir werden dich vernichten" Ich lachte auf. „Ach ja und wie?" „Mit der Army Power" Ich hätte beinahe gelacht. Army Power? Deren Ernst? „Army Power also. Und ihr wisst also ganz genau, dass jeder Army so abgrundtief krank besessen von Mister Park Jimin ist wie ihr es seit?" Die Mädchen schnappten empört nach Luft. "Gott wie sehr ich toxische Fans wie euch hasse" lachte ich freundlos. Inzwischen schien das gesamte Café unserer gereizten Unterhaltung zu lauschen. "Toxische Fans!" kreischte die kleine aus der letzten Reihe. "Ja Süße. Solche wie dich, die denken ihnen gehöre BTS. Solche, die ihren Idols null Freiraum lassen und kein Recht auf ein bisschen Normalität und Privatsphäre." Jemand nahm mich sachte am Arm. Cora. "Lass gut sein, Sumi. Das führt doch zu nichts" flüsterte sie. Aber ich war noch nicht bereit, einfach so aufzugeben. "Ist schon gut", flüsterte ich zurück und entfernte sanft ihre Hand von meinem Arm. Die fake Blondine sah aus, als würde sie gleich vor Wut platzen. „Unsere Idols lieben uns!", schrie sie. „Sicher", erwiderte ich lahm und verschränkte die Arme vor der Brust. Das Tablett legte ich auf den Tresen neben mir. "Ja sicher! Und Jimin liebt mich und nicht dich!" schrie die kleine nun wieder. "Wir sind verheiratet! Siehst du. Den Ring hat er mir gekauft!" Sie streckte mir ihre langen Finger ins Gesicht. An ihrem Ringfinger prangte ein schmaler 08/50 Ring mit einem Plastikstein daran. Wirklich jetzt? "Jimin und du seit also verheiratet?" schmunzelte ich. Sie nickte energisch und hob ihr Kinn. Sie war trotzdem mindestens einen halben Kopf kleiner als ich und ich war schon ziemlich klein für mein Alter. "Sag mal wie alt seit ihr eigentlich" „17″ spottete die ganz rechts. Nun konnte ich mein Lachen wirklich nicht mehr zurückhalten. Ich hörte auch einiger der anderen Besucher leise kichern. "Eine siebzehnjährige Schülerin und ein 25-jähriger ausgewachsener Mann?" prustete ich. "V sagt: Alter ist nur eine Zahl" "Sana, was rechtfertigst du dich vor ihr. Sie ist es nicht wert" belehrte die blonde Kuh sie eines Besseren. "Hör mal zu, ja?" sie kam einige Schritte auf mich zu bis sie beinahe direkt vor mir stand, "Jimin liebt seine Fans und nicht so eine Missgeburt wie dich! Wie könnte er? Wohnst in einer abgewrackten Wohnung, hast kaum Geld und siehst obendrein auch noch aus wie das Schwein aus Chihiros Reise ins Zauberland" Die Mädchen kicherten. Ruhig bleiben, Sumi. Ruhig. "Rausgeschmissen von der eigenen Mutter habe ich gehört", sie lachte, "Wen wunderts. Wer braucht schon jemanden wie dich? Dein Vater kann froh sein so früh gestorben zu sein, so musste er dich nicht so sehen" Ich verkrampfte mich. "Och, hab' ich da etwa einen wunden Punkt getroffen? Ach wie schade. Auf einmal nicht mehr so eine große Klappe, was?" Sie lachte. "Es reicht, Ahri" erklang auf einmal ein Stimmte hinter ihnen und ein schlankes, hübsches Mädchen schob sich durch die Mädchen, zog Ahri von mir weg. Shiwon. "So sieht man sich wieder, Schwesterherz" Ihr Glocken klares Lachen schalte durch den Raum. Ich funkelte ihr starr in die Augen. "Was machst du hier, Shiwon?" "Ich komme meine kleine Schwester mal besuchen. Freust du dich etwa nicht" Sie lachte über sich selbst. Der Teufel in Person. "Ich hätte wissen müssen, dass du dahinter steckst." Ich musste zu ihr aufsehen, da sie mit ihrem meterhohen Highheels beinahe einen Kopf größer war als ich. Anpreisend wandte sie sich an die Besucher. "Hört gut zu" fuhr Shiwon fort. "Das hier ist Kwon Sumi", sie deutete mit dem Zeigefinder auf mich, "Eigentlich eine Schande, dass sie immer noch unseren Nachnamen trägt. Das neue Lied von unser aller Liebling Park Jimin hat sie geschrieben. Jimins Stimme ist wunderschön, doch dieser Song ist einfach nur schlecht. Sie ist seit Jahren hoffnungslos in den Schönling verliebt. Ihr ganzes Zimmer war damals voll geklebt mit Bildern von ihm. Hauptsächlich welche, in denen er nichts anhatte." Sie zwinkerte. Fassungslos starrte ich sie an. „Nichts davon stimmt!" zischte ich in die Kameras. "Was ist dein Problem, Shiwon. Hast du nicht schon genug getan. Jetzt auch noch Lügen über mich erzählen? Wie tief bist du gesunken" Sie sah mich herablassend an. "Ich sei tief gesunken? Im Gegensatz zu dir lebe ich in einer Villa und trage immer die neuste Mode. Ich würde mir noch mal überlegen, wer von uns beiden hier tief gesunken ist." "Im Gegensatz zu dir bin ich keine verlogene Schlampe, die ihren Körper für Geld verkauft" Langsam drehte sie sich zu mir um. "Verlogene Schlampe, die ihren Körper verkauft?" Provozierend sah ich ihr in die Augen. "Ich wurde nicht von meiner Familie aus dem Haus geschmissen und vergreife mich an einem schutzlosen Idol, du Bitch" "Hach sind wir wieder bei dem Thema? Nur zu deiner Information: ich bin glücklich so wie ich jetzt lebe, ich brauche keine Millionen schwere Villa, drei Kinder und einen reichen Mann." "Sieht aber nicht so aus, Schätzchen. Du nutzt deine beste Freundin für ihr Geld aus, lässt dir von ihr deine Klamotten kaufen und die Wohnung bezahlen, belästigst ein Idol für sein Geld und seinen Ruhm? Sieht mir nicht nach keiner geldgierigen Schlampe aus?" Ihre Stimme triefte vor gespieltem Mitleid. "Sicher, dass du keine Hilfe brauchst. Du scheinst mir etwas besessen von Jimin zu sein" fuhr sie einfach ungerührt fort. Meine mahnenden Blicke schienen sie nicht im Geringsten zu interessieren. "Ich habe Choi noch nie für ich beschissenes Geld ausgenutzt, du solltest am besten wissen, dass Geld für mich keine große Rolle spielt" "Sumi, lass es gut sein" sie tätschelte meine Schulter. "Na dann, Ladys. Ich mach einen Abflug. Ich habe alles gesagt", sagte Shiwon und verließ, ohne etwas Weiteres zu sagen, das Café. Die Mädchengruppe dackelte ihr nach. Cora und Yuney kamen angelaufen und packten mich jeweils an einem Arm. "Komm, Sumi", sagten sie mitfühlend und führten mich in den Hinterraum, während Jisung dafür sorgte, dass die Handys ausgeschaltet wurden. "Es wird alles gut" Cora streichelte mir beruhigend über den Rücken. Geistesabwesend stand ich von der Couch auf. "Kann ich nach Hause gehen?", fragte ich und sah keinen der beiden dabei an. "Natürlich, sollen wir dich bringen" Ich schüttelte nur den Kopf, hängte die Schürze über eine Stuhllehne, nahm meine Sachen und verschwand durch den Hinterausgang ohne noch ein weiteres Wort mit einem der anderen gewechselt zu haben. 

    Es kam, wie ich es befürchtet hatte. Am nächsten Tag war das gesamte Netz voll von den Videos, die man im Café aufgenommen hatte. Auch noch ihre beste Freundin! Was für eine Schlampe!, stand unter anderem in den zahlreichen Kommentaren.
    Plötzlich klingelte mein Handy. Choi. Ich nahm ab und hielt mir das Handy ans Ohr. "Hallo?" "Hey" Chois Stimme klang wie aus Glas. "Ich hab' die Videos gesehen" fuhr sie vorsichtig fort. Natürlich hatte sie das. Wer nicht? "Ich rufe eigentlich auch nur an, um die zu sagen, dass ich nichts von alledem glaube, was deine Schwester da gesagt hat. Wir beide kennen die Wahrheit und das ist doch alles was zählt, nicht?" War es so? War das alles, was zählte? "Ja, vielleicht" meinte ich schulterzuckend. Stille. "Hast du schon gegessen?" "Ja" log ich. "Was denn?" hackte diese nach. "Ramen" "Fertig Ramen?" "Problem damit?" "Sumi, du musst auch mal richtiges Essen zu dir nehmen. Ich fange an mir Sorgen zu machen. In den letzten Monaten bist du verdammt dünn geworden" "Mir geht's gut. Keine Sorge" versuchte ich sie zu besänftigen. "Tu ich aber. Darf ich wenigstens vorbeikommen und nach dir sehen?" Ich schüttelte den Kopf: "Besser nicht heute. Ein andern Mal" "Na schön" gab Choi sich geschlagen. Aus dem Hintergrund hörte ich eine Männerstimme Chois Namen rufen. "Jungwon braucht mich in der Küche. Sehen wir uns die Tage?" "Klar" "Okay, dann leg ich jetzt auf" Wir verabschiedeten uns und kurz darauf legte sie auf.

    Jimin pov.

    "Jimin!" Taehyungs Stimme schallte durch den ganzen Dorm. "Was!", schrie ich zurück, aber bekam wie immer keine Antwort. Genervt legte ich das Buch, in dem ich bis eben noch gelesen hatte, zur Seite und erhob mich von der weichen Matratze meines Bettes. Im Wohnzimmer angekommen sah ich Jungkook, Namjoon und Taehyung auf dem Sofa sitzen. Alle drei starrten auf den laufenden Fernseher. "Was ist?", fragte ich beim Betreten des Raums. Yoongi, der mit einer Tasse in der Hand am Türrahmen zur Küche lehnte, schenkte ich nur einen kurzen Blick. Ich stellte mich hinter die Couch und stützte mich mit beiden Händen auf der Rückenlehne ab. Mein Blick glitt zum Fernseher, nachdem ich keine Antwort bekommen hatte. Die drei schauten ein K-Drama, das ich noch gar nicht kannte. Gerade sah man eine Szene in einem Café. Ein Streit zwischen sechs Mädchen. Die Kulisse erinnerte mich ans "Take me to Seoul" in dem ich Sumi besucht hatte. Die Kameraqualität war für ein normalerweise professionell gedrehtes K-Drama ziemlich schlecht. Außerdem war das Bild total verwackelt. Es wurde an das Gesicht des einen Mädchens ran gezoomt, das vor den anderen stand. Wahrscheinlich die Hauptrolle. Schwarze Haare, volle Lippen, schlang, haselnussbraune Augen. Moment mal. Ich lehnte mich weiter vor. "Ist das Sumi?", fragte ich ungläubig. "Das hat aber lange gedauert", sagte Jungkook während Namjoon gleichseitig zu einem Satz ansetzte: "Das Video wurde gestern um die Mittagszeit aufgenommen" Ich lief ums Sofa herum und quetschte mich zwischen Taehyung und Namjoon. Ein anderes Mädchen trat gerade zwischen der Mädchengruppe hervor und kam auf Sumi zu. Kurz sah man ihr Gesicht. "Spul zurück!", rief ich. RM spulte einige Sekunden zurück. Das Gesicht des anderen Mädchens war nun klar zu sehen. Shiwon. "Scheiße", murmelte ich. Taehyung legte mir seine flache Hand auf den Oberschenkel. "Ich muss zu ihr" Ich sprang auf und wollte in den Flur eilen, doch wurde aufgehalten. Yoongi. "Du gehst nirgendwo hin." "Du hast mir gar nichts zu sagen" zischte ich und sah ihm in starr in die Augen. "Und ob" an den Schultern drehte er mich wieder um. Sein Kaffeebecher war er in der Zwischenzeit los geworden. Wütend riss ich mich los und wirbelte herum. "Du lässt mich jetzt sofort durch" Meine Stimme klang dunkel, was Yoongi nicht zu interessieren schien, was Jungkook auf dem Sofa aber ziemlich zusammen zucken ließ. "Tut mir leid, Jimin, aber ich glaube, Yoongi hat recht. Ich denke, du wirst die letzte Person sein, die sie in eben genau dieser Situation jetzt sehen will. Bei allem Respekt" Ich drehte mich zu Taehyung. "Jetzt stellst du dich also auch noch gegen mich?" Ich lachte freudlos, stieß Suga zur Seite und knallte kurz darauf lautstark meine Zimmertür zu.

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    Hat etwas länger gedauert. Dafür ist es aber etwas länger geworden. Hope you like it a bit<3
    Für ein Q&A brauche ich noch rteas mehr Fragen haha <3

    Sleep well<3

    Mochi125

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    Stalker "Danke sehr, schönen Abend noch" bedankte ich mich kleinlaut bei der Kassiererin und verließ mit meinen zwei Plastiktüten den Ein
    Stalker

    "Danke sehr, schönen Abend noch" bedankte ich mich kleinlaut bei der Kassiererin und verließ mit meinen zwei Plastiktüten den Einkaufsmarkt. Miesgelaunt lief ich an der Straße entlang und beobachtete die an mir vorbeifahrenden Autos. Ihre Scheinwerferlichter spiegelten sich in den Schaufenstern neben mir. Die Straßen waren beinahe Menschen leer. Bis auf einen alter Rentner mit Rollator und einer stark geschminkten Gruppe an Teenie Mädchen begegnete ich niemandem auf dem schmalen Fußgängerweg. Allerdings spürte ich auf der Hälfte der Strecke ein unangenehmes Gefühl. Als ob mich jemand beobachtete. Bitte nicht auch noch das. Ich sah mich um. Die Angst stieg in mir auf. Ohne es richtig mitzubekommen, begann ich schneller zu laufen. Mit wehenden Haaren bog ich um die nächste Ecke. Noch knapp zehn Minuten Fußweg lagen vor mir. Das Gefühl nicht allein zu sein begleitete mich auch die nächsten Minuten, in den ich schwer atmend durch die dunklen, von Straßenlaternen beleuchteten Straßen lief. Bis ich auf der anderen Straßenseite eine Person erkannte. Schwarz gekleidet, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, mit einem Handy in der Hand. Zuerst dachte ich mir nichts dabei, doch nachdem ich bemerkte, dass die Person mir durchgehend folgte, begann ich einige Umwege zu laufen. Der Mann blieb mir stets auf den Fersen und das Schlimmste: Er kam immer näher. Ich wollte weinen. Als ich meine Straße mit den eingeschlagenen Autoscheiben und dem gruseligen Spielplatz sah, fing ich an zu rennen. Ich sprintete die Straße entlang, stieß eine Mülltonne um, deren Inhalt sich auf dem eh schon verdreckten Gehweg verteilte. Die Tränen hinterließen heiße Spuren auf meinen kalten Wangen. Schluchzend sah ich über meine Schulter. Aus dem einen Mann waren drei geworden. Ich wimmerte auf. Bitte Gott, lass es alles ein Traum sein. Ich wimmerte laut auf, als ich über etwas am Boden stolperte und beinahe Bekanntschaft mit ihm machte. Ich hörte die polternden Schritte meiner Verfolger hinter mir. Schluchzend nahm ich all meine restliche Kraft zusammen und stürzte ins Treppenhaus. Gerade nahm ich die erste Stufe, als jemand nach einer der Plastiktüten griff. Ich schrie auf, ließ so schnell ich konnte die Henkel los und der gesamte Inhalt landete auf dem Hausflur. Die gefüllten Konservendosen schepperten über den Boden und verursachten einen Heidenlärm. Ich eilte die Treppe hinauf, schmiss die andere Tüte den Männern entgegen, um sie irgendwie aufzuhalten. So viel Angst hatte ich noch nie in meinem gesamten Leben gehabt. Ein großer, muskulöser Mann griff nach meinem Bein. Schreiend trat ich nach ihm, doch das half nichts. Er zog mich von den Treppen und warf mich gegen die Wand. Vor Schmerzen aufschreiend, hielt ich mir die Hände über den Kopf, als derselbe Kerl mit voller Wucht auf mich eindrosch. Ich trat nach ihm mit all meiner Kraft, schlug um mich, als er mich vom Boden hoch zehrte und Anstalten machte mich erneut zu schlagen. Genau in dem Moment, als der Maskierte seine geballte Faust hob und zum Schlag ausholte, öffnete sich die Tür neben uns. Frau Yoo, die Mutter der drei Kinder, kam in den Flur. Ich verstand nicht, was sie sagte, in meinen Ohren fiepte es. Die Männer schmissen mich zu Boden und ergriffen die Flucht. Frau Yoo betrachtete mich mit einem missbilligenden Blick und schloss dann ihre Haustür. Aufstöhnend drehte ich mich auf dem Rücken. Mein Körper schmerzte, mein Kopf dröhnte und mein Bauch fühlte sich an als hätte jemand mit einem Baseballschläger mehrmals auf ihn eingeschlagen. Erschöpft schloss ich die Augen. Was für kranke Psychos. Beim Aufstehen verkrampfte sich mein ganzer Körper. Meine Beine knickten weg und ich fiel auf die Knie. Schwer atmend stützte ich mich mit meinen Händen auf dem Boden ab. Ohne aufzublicken, griff ich mit der rechten Hand nach dem Treppengeländer, umgriff es fest. Ächzend hievte ich mich an ihm hoch. Kraftlos nahm ich die erste Stufe. Auf der Hälfte der Treppe brach ich schluchzend und vor Schmerzen wimmernd zusammen. Doch aus Angst, die Schläger würden zurückkommen, krabbelte ich auf allen Vieren die letzten Stufen und den kurzen Flur zu meiner Haustür entlang und lehnte mich entkräftet gegen diese. Mit zitternden Fingern griff ich nach dem eiskalten Metall in meiner Jackentasche. Ich brauchte einige Versuche bis ich es schaffte die Tür aufzuschließen. Irgendwie schaffte ich es ins Innere der Wohnung und schob die Tür zu. Keine Sekunde, nachdem ich die Tür geschlossen hatte, brach ich endgültig zusammen. Die Beine eng an den Körper gezogen. Schluchzer schüttelten meinen Körper. Ich kann dich erlösen. Lass dich nur fallen. Tu es einfach. Es wird das Beste sein. "Sei leise", flüsterte ich gereizt. Mein Weinen wurde stärker. Ich schlug mir mit der Faust gegen den Kopf immer wieder und wieder.³ Lass dich einfach fallen, ich weiß, dass du es willst. "Sei leise! Halt endlich deine Klappe!", schrie ich. "Bitte" setzte ich mit zitternder Stimme hinzu. Stille.

    "Tu es"



    __________________________

    ³: Das gibt mir Maniac Vibes haha

    Ich persönlich bin nicht ganz so zufrieden. Ich habe die Gefühle meiner Meinung nach nicht so gut rübergebracht.

    Mochi125

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    Q&A UwU Hey, würd' ich sagen haha. Lass uns einfach gleich anfangen<3 Eure Fragen: Wie alt bist du? -13 *peace* Wie heißt du? (auch wenn nie
    Q&A

    UwU
    Hey, würd' ich sagen haha. Lass uns einfach gleich anfangen<3 Eure Fragen:

    Wie alt bist du?
    -13 *peace*

    Wie heißt du? (auch wenn niemand gefragt hat haha)
    -April

    Wo kommst du her?
    -Deutschland

    Seit wann bist du Bts Army?
    -seit Anfang 2020 also ungefähr zweieinhalb Jahre

    Wer ist dein Bias in Bts?
    -Ich bin OT7

    Hörst du auch noch andere K-Pop Gruppen oder nur BTS?

    -Ich höre noch ganz viele andere Gruppen. Stray Kids(Felix, Lee Know), Treasure(Do-young), Enhypen(Sunghoon), Blackpink(Jisoo) und noch sooooo viele andere omg. Aber wenn ihr mich fragt, kann man sich nicht "K-Pop Fan" nennen, wenn man nur Bts Stan ist. Dann ist mein ein BTS Army und mehr nicht(Ohne die Amry schlecht zu reden, ich meine Hallo ich gehöre auch dazu haha). Ohne mit irgendwem vom euch jetzt Streit anzufangen.


    Wie kamst du auf die Idee von "Your Song"?

    -Ich habe mal eine andere FF gelesen in der alles sehr realistisch dargestellt war und bekam Lust, dass selbst mal auszuprobieren. Wie der Rest dann entstanden ist...naja vielleicht deswegen, weil ich persönlich ein ziemlich depressiver Mensch sein kann und es liebe Gruselgeschichten mit Mord, Blut und so nem Kramm zu schreiben (die veröffentliche ich allerdings nicht hier auf Teste dich), habe ich es einfach mal mit eingebaut. Leide finde ich, dass ich an der Art und Weise wie ich die Gefühle vermittle/vermitteln will noch arbeiten muss. Wir werden sehen.


    Worauf freust du dich in "Your Song" am meisten?

    -Gott keine Ahnung haha. Ich glaube auf den zweiten Teil haha. Ich habe mich übrigens entschieden aus dem zweiten Teil kein weiteres langes Buch zu machen sondern bloß eine Kurze Nacherzählung theoretisch gesehen.
    Achtung Spoiler!:
    Im zweiten Teil singen sie nämlich ein Lied zusammen und so. Deswegen ja auch "Our Song". Ich freue mich darauf diesen Part zu schreiben:) <33


    Hast du dich schon entschieden ob es ein Happy end gibt oder nicht?

    -Kompliziert. Eigentlich soll/sollte es keins geben. Jedenfalls nicht im ersten Teil, aber die Geschichte hat sich in eine, nicht komplett, aber andere Richtung entwickelt und ich muss noch gucken haha!


    Wann kommt das nächste Kapitel?

    -Bin noch nicht sicher, kann noch eine Weile dauern. Es tut mir leid, aber wie ich euch schon einmal gesagt habe, habe ich nicht so viel Zeit zum Schreiben in nächster Zeit, weil viele Klausuren auf mich warten am Ende des Schuljahres jap. Ich versuche euch natürlich so oft wie es geht neue Kapitel zu schreiben, aber ich finde auch, dass man sich die Kreativität nicht erzwingen sollte, sondern dann schreiben sollte, wenn man richtig gute Laune hat und Lust dazu.




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    Lost in my thoughts ⚠︎𝙏𝙍𝙄𝙂𝙂𝙀𝙍 𝙒𝘼𝙍𝙉𝙄𝙉𝙂⚠︎ 𝘚𝘶𝘪𝘤𝘪𝘥𝘷𝘦𝘳𝘴𝘶𝘤𝘩 Bitte s
    Lost in my thoughts

    ⚠︎𝙏𝙍𝙄𝙂𝙂𝙀𝙍 𝙒𝘼𝙍𝙉𝙄𝙉𝙂⚠︎
    𝘚𝘶𝘪𝘤𝘪𝘥𝘷𝘦𝘳𝘴𝘶𝘤𝘩

    Bitte scrollt weiter, wenn ihr Probleme mit diesem Inhalt habt. Es wird sehr genau beschrieben und ich möchte euch nicht ängstigen oder triggern. Das ist wichtig, also bitte überlegt zweimal, bevor ihr diesen Part lest.
    ☟︎︎

    Kälte durchfuhr mich, als das Wasser meinen Körper umschloss. So musste sich sterben anfühlen. Kalt. Die heißen Tränen tropften in das Meer aus Eis. Ich atmete zitternd aus, als ich spürte, wie sich die Kälte in meine Haut fraß wie ein hungriges Tier. Ich schloss die Augen. Gleich wäre endlich alles vorbei. Niemand konnte ich mehr stören. Niemand konnte ich auf die Nerven gehen. Niemand würde ich mehr verletzen können. Ich wäre wieder allein. Zufrieden. Es gab nur eine Person, die ich schrecklich vermissen würde. Jimin. "Lass dich fallen", flüsterte die Stimme in meinem Kopf. "Es ist besser so, vertrau mir. Du wirst glücklich sein. Glücklicher als du es hier jemals sein wirst" Wie ferngesteuert nickte ich und begann meinen Kopf unter Wasser zu tauchen bis mein Hinterkopf gegen den Boden der Badewanne stieß. Ich hörte das Brausen des Wassers, das auf der Wasseroberfläche aufschlug, um sich dann mit dem übrigen Wasser zu vermengen und die Wanne zum Überlaufen zu bringen. Aber sonst war es still. Irgendwie...beruhigend. Sogar die Stimme war nun leise. Langsam ließ ich die Luft aus meinen Lungen strömen. Die Augen geschlossen, bereit, loszulassen. Ich spürte, wie sich mein Körper danach sehnte, Luft zu holen. Ich spürte den stechenden Luftverlust. Ich weiß nicht wie viel Zeit verging bis mein menschlicher Instinkt mich an allem hinderte und ich mich keuchend und prustend aufsetzte, nach Luft ringend mich am Rand der Wanne festhielt. Hustend drehte ich den alten Wasserhahn aus und versuchte mich aus dem eiskalten Wasser zu hieven. Zähne klappernd, fiel ich vor der Badewanne zu Boden. Wie erfroren kauerte ich dort auf den weißen Fliesen, sah dem Wasser dabei zu, wie es unter dem Türspalt in den Flur lief. Träge blinzelte ich. Schluckte schwer, als die Stimme sich wieder meldete. "Versuch es noch mal. Es muss funktionieren. Vertrau mir, du wirst glücklich sein. Glücklicher als du es hier jemals sein wirst." "Nein", flüsterte ich. "Tu es! Du hast alles verloren. Deinen Vater, deine Mutter, deine Familie. Deine Freunde und die Liebe deines armseligen Lebens. Was hält dich hier? Vertrau mir, du wirst glücklich sein. Glücklicher als du es hier jemals sein wirst" Zitternd rollte ich mich zu einer Kugel zusammen. "Hör auf", flüsterte ich. "Du bist ein nichts!" "Hör auf!", schrie ich, "Lass mich in Ruhe! Ich will das nicht." Ich vergrub meine Hände in meinen Haaren. Sie wollte nicht leise sein. Diese Stimme. Kräftig zog ich an meinen nassen Haaren. Tonlos schrie ich sie an, sie solle endlich leise sein. Und auf einmal war es ruhig. Vollkommene Stille umhüllte mich. Minuten lang lag ich dort auf dem Boden, starrte in die Leere und lauschte meinem aufgeregten Herzschlag. "Komm mit mir. Vertrau mir, du wirst glücklich sein. Glücklicher als du es hier jemals sein wirst" Ich stand auf, hatte keine Kontrolle mehr über mich selbst.

    Träge stolperte ich in den Flur. Mein weißes Top klebte mir an der Haut genauso wie die schwarze Shorts. In der Küche erhellte nur die nackte Glühbirne an der weißen Decke den kleinen Raum. Ich steuerte auf die Besteckschublade zu. Das kalte Licht brachte das scharfe Messer zum Glänzen. "Tu es" Ich legte die Klinge an meinen Arm. Dort, wo ich die Pulsader vermutete. "Tu es! Du wirst glücklich sein. Glücklicher als du es hier jemals sein wirst" wiederholte sich die schallende Stimme in meinem Kopf. Gerade als ich die Klinge in meine Haut drücken wollte, klingelte es. Ich sah auf. "Lass dich nicht ablenken!" Ich ignorierte das Klingeln, sah wieder hinab auf meinen Arm. Vorsichtig fuhr ich in meinem Tun fort. Kaum hatte ich leichten Druck ausgeübt und es trat Blut aus. Langsam ran es an meinen kalkweißen Fingern hinunter. Es klingelte erneut. "Weiter! Gleich hast du es geschafft! Der Schmerz wird vorbei sein!" "Gleich habe ich es geschafft", flüsterte ich und war bereit, die Ader vollständig zu durchtrennen, allem ein Ende zu setzte, endlich frei zu sein, als es Sturm klingelte. Ich ließ das Messer sinken. "Nein!" Die Arme, schlaf an meinem Körper hängend, lief ich zur Tür und öffnete sie. Die Person vor mir sah mich mit Sorge in den Augen an. Doch als ihr Blick an meinem Körper hinunterglitt, schreckte sie zurück.

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    Don´t worry, I´m here ! TRIGGER WARNING! Jimin pov. Ich sprang aus dem Wagen und lief über die Straße zum Haus. Ich lief ins Treppenhaus, dabei hu
    Don´t worry, I´m here

    ! TRIGGER WARNING!

    Jimin pov.

    Ich sprang aus dem Wagen und lief über die Straße zum Haus. Ich lief ins Treppenhaus, dabei huschte mein Blick nur kurz zu dem Stapel aus kaputtem Holz neben der Tür. So schnell ich konnte, rannte ich die Treppe nach oben zu Sumis Haustür. Ich klingelte einmal. Ich klingelte zweimal. Nichts. Plötzlich bemerkte ich die Pfütze, in der ich stand und verfolgte die Ursache für sie. Wasser ran unter dem Türspalt von Sumis Wohnung hindurch. Erschrocken weiteten sich meine Augen und augenblicklich klingelte ich Sturm. Endlich ging die Tür auf und besorgt sah ich in ihre trägen Augen. Doch als ich sie mir näher ansah, wich ich erschrocken einen Schritt zurück. Sumi hielt ein riesiges Fleischermesser in der Hand, von der ein Tropfen Blut auf den nassen Boden tropfte. Ihre Haare so wie Top und Hose waren klitschnass. Respektvoll wie ich war, starrte ich nicht auf ihren BH, der deutlich durch den leichten, weißen Stoff zu sehen war.

    Entgeistert sah ich sie an. Sumi folgte meinem Blick ihren rechten Arm hinunter und im nächsten Moment ließ sie erschrocken das Messer fallen und wich an die Wand zurück. Sie brach in Tränen aus und hielt ihre Hände schützend über ihren Kopf. Ich eilte zu ihr und zog sie in meine Arme. Ihre Beine knickten weg und sie sackte zu Boden. Ich mit ihr. Sumi krallte sich in mein Shirt, sodass ich ihre Fingernägel bereits an meiner Haut spüren konnte. Sie zitterte am ganzen Leib und wimmerte ununterbrochen. "Ich-" sie schluchzte. "Pscht. Alles ist gut, ich bin jetzt bei dir. Dir kann nichts mehr passieren, Sumi", sagte ich mit ruhiger Stimme und streichelte ihr übers nasse Haar. Das brachte sie allerdings nur noch mehr zum Weinen. "Ich wollte das nicht" schluchzte sie und schlang ihre Arme fest um meinen Nacken. Kurzerhand hob ich sie vom Boden hoch. Schnell schloss ich die Tür, das Messer ließ ich vorerst auf dem Boden liegen, auch ich musste diesen Schock erst einmal verarbeiten, und setzte Sumi auf dem Sofa ab. "Warte kurz hier" "Nein!", weinte sie, "Lass mich nicht allein" Mitleidig sah ich sie an. "Ich muss deine Wunde verarzten." Ich deutete auf den zum Glück nicht zu tiefen Schnitt an ihrem linken Handgelenk. "Jimin, nein geh nicht!" "Sumi, beruhige dich! Du brauchst nicht zu schreien. Ich bleibe hier, keine Sorge, nur bitte lass mich kurz den Verbandskasten holen." Aus riesigen, wässrigen Augen sah sie mich an. Auf einmal überkam mich eine Welle des Glücks. Mit Schwung zog ich sie auf die Beine und in eine feste Umarmung." Danke, Jimin", flüsterte Sumi an meiner Brust. "Danke wofür?" "Danke, dass du mich vor mir selbst gerettet hast"

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    Everything is gonna be okay, darling Sumi pov. Blinzelnd wachte ich auf. Müde rieb ich mir über die Augen und setzte mich auf. Ich lag auf dem Sofa,
    Everything is gonna be okay, darling


    Sumi pov.

    Blinzelnd wachte ich auf. Müde rieb ich mir über die Augen und setzte mich auf. Ich lag auf dem Sofa, eine Decke über mir. Jemand, Jimin, hatte Kerzen angezündet und die Deckenbeleuchtung ausgeschaltet. Ich musste vor Erschöpfung eingeschlafen sein. Die Decke zurückschlagend, stand ich auf. Das Erste, was mir auffiel, war der Verband um meinen linken Arm. Sofort kam die schrecklichen Erinnerungen wieder.

    Auf dem Flur zuckte ich kurz zusammen, als ich in der Küche etwas zu Boden fallen hörte. Jemand fluchte leise. Licht drang aus dem kleinen Raum und ich konnte Jimin bereits aus dem Flur sehen, da die Küche keine Tür hatte. Fluchend hob er einen heruntergefallenen Topfdeckel auf und legt ihn auf die Tischplatte. Er war mit Kochen beschäftigt, als ich mich von hinten an ihn heranschlich und meine Arme um seine Hüfte schlang. Er zuckte nicht einmal zusammen. Ich kuschelte mich an seinen Rücken und verschränkte meine Hände vor seinem flachen Bauch. "Hab ich dich geweckt?", fragte er, während er in den Nudeln herumrührte. Ich schüttelte den Kopf. "Nein, ich war schon vor dem Topf wach" Ich sah zu ihm hoch. Er lächelte. Kurzerhand legte er den Kochlöffel beiseite, drehte sich in meinen Armen zu mir um und drückte meinen Kopf an seine Brust. Überrascht löste ich meine Arme kurz bevor ich ihn nur noch fester umarmte. "Was hätte ich bloß gemacht, wäre ich zu spät gekommen", flüsterte er gebrochen in meine Haare. "Es tut mir leid", murmelte ich gerade noch so laut, dass er es verstand. "Es war nicht deine Schuld. Du wolltest das nicht tun" Nickend nahm ich meinen Kopf von seiner Brust und sah in sein Gesicht. Wir sahen uns tief in die Augen. Vielleicht sogar etwas zu tief. Seine Augen. Sie strahlten wieder.

    "Mmh, schmeckt das gut", sagte ich mit vollem Mund. Jimin lachte. "Freut mich zu hören" "Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal frisch gekochtes Essen gegessen haben" ich lachte über mich selbst, obwohl es, nach Jimins Gesichtsausdruck, überhaupt nicht lustig war. "Ich habe dir gesagt, dass andauernd Fertig essen zu essen sehr ungesund sein kann!" "Ich hab kein Fertig essen gegessen" "Was dann?", fragte er und zog eine Augenbraue nach oben. "Gar nichts", sagte ich kleinlaut, da Jimins Blick mich einschüchterte. Sonst wirkte er immer wie ein verspieltes Kind, aber wenn es zu ersten Themen kam, war er einer der seriösesten Menschen, die ich kannte. Und er hatte dabei immer diesen kalten Blick auf, der einem durch Haut und Knochen ging. "Überhaupt nichts?", fragte er empört. Ich zeigte mit meinen Fingern wie viel genau. Die kleine Lücke zwischen Daumen und Zeigefinger sollte die Menge angeben. Nicht sehr viel. "Nicht gar nichts, aber fast gar nichts" "Warum denn nicht? Sumi, weißt du, wie gefährlich sowas ist?" "Musst du gerade sagen" "Sumi, mach jetzt keine anderen Themen auf" Ich rollte mit den Augen. "Ich wollts ja nur gesagt haben"

    Die nächsten Minuten verliefen schweigend. Keiner sagte mehr ein Wort. Wir aßen unsere Nudeln auf und brachten anschließend das Geschirr in die Küche. "Abwaschen mach ich gleich", murmelte Jimin, als er sich neben mich auf die Couch schmiss. "Wie spät ist es?" "Zehn vor zwei Uhr morgens" erschöpft legte Jimin seinen Kopf in den Nacken und schloss die Augen. "Was? Schon so spät?", fragte ich erschrocken. "Was kann ich dafür, wenn du dich umbringen willst und ich danach dafür sorgen muss, dass es dir gut geht" Ich schwieg. "Schuldige" "Wofür?" "Fürs Rauben deiner Zeit" ich spielte mit dem Saum meines, warte mal. Ich spielte mit dem Saum von definitiv nicht meinem T-Shirt. Hatte Jimin mich umgezogen?

    "So war das doch gar nicht gemeint, Darling" Augenblicklich wandte ich ihm meinen Kopf zu. Darling? War das das Stichwort?

    Ich krabbelte zu ihm und setzte mich näher neben ihn. "Sumi?" "Darling klingt besser, meinst du nicht?" Überrascht sah Jimin mich an. "Heißt das-?" "Ich will nicht mehr weglaufen. Ich bin mein ganzes Leben vor allem weggelaufen, sobald es mir Probleme bereiten konnte. Dieses Mal will ich das nicht. Es tut mir leid, dass ich es am Anfang erneut tun wollte. Weglaufen. Und-", ich schluckte, "Und danke, dass du auf mich gewartet hast" ich sah hinab auf meine Hände. "Bedeutet, du willst dich allen stellen? Meinem Entertainment, den anderen Membern, den Fans, der Presse?" "Ich will keine Angst mehr vor ihnen haben. Wir schaffen das schon. Gemeinsam." Jimin hob mein Kinn und sah mir tief in die Augen. "Ich liebe dich" Oh Gott wie sehr ich diese Worte aus seinem Mund vermisst hatte.

    Zärtlich legte ich meine Lippen auf seine. Sofort erweiterte er den Kuss. Lächelt, zog ich ihn am Pullover näher zu mir. "Ich hab' dich so unglaublich vermisst", flüsterte Jimin an meinen Lippen. Ich umarmte ihn fest, schlang meine Arme um seinen Nacken und meine Beine um seine Hüfte. Eine Weile lang genossen wir einfach die Nähe des anderen. "Pack' deine Sachen, wir gehen zu mir", sagte Jimin entschlossen und stand von der Couch auf. Ich klammerte immer noch wie ein Klammeraffe vor seiner Brust, aber nun ließ er mich runter. "Was soll ich denn alles einpacken?" "Alles" Überrascht sah ich ihn an. "Glaubst du echt, ich lasse dich die nächsten Wochen alleine in deiner Wohnung leben?" Ich lächelte gequält. "Na los. Ich mache derweilen schnell den Abwasch", sagte er sanft und küsste meine Wange. Eifrig packte ich alles zusammen, was ich brauchte und lief zu Jimin, der an der Tür bereits auf mich wartete. "Fertig?" Ich nickte und zog meine Schuhe an.

    >Am nächsten Morgen also means ein paar Stunden später haha<

    "Et voilà" Jimin stellte einen dampfenden Topf in die Mitte des Tisches und aufgeregt klatschte ich in die Hände. Er setzte sich und griff nach den Stäbchen. "Sag mir, wirst du gut essen?" drohend zeigte er mit Stäbchen auf mich. "Was? Ja?" "Ganze Sätze" Ich rollte belustigt mit den Augen. "Ja, ich werde gut essen" "Gut. Guten Appetit" Kopfschüttelnd wandte ich mich den Ramen auf dem Tisch zu.

    Nach dem Essen setzten wir uns auf die Couch und zockten die nächsten zwei Stunden durch. "Musst du heute nicht zum Training?" "Mach ich morgen" konzentriert starrte er auf den Bildschirm. "Als ob ihr euch das aussuchen dürft" skeptisch wandte ich mein Blick von Jimin ab und stellte fest, dass ich bereits auferstanden war und weiter spielen konnte.

    Weitere 30 Minuten vergingen, in dem ich drei weitere Male gestorben war und Jimin am Ende kurz vor dem Sieg stand, dann jedoch in letzter Sekunde von einer Klippe stürzte. Ich lachte ihn jetzt noch dafür aus.

    "Wie spät haben wirs?", fragte er, während er sich nach hinten lehnte und sich durch die Haare fuhr. Ich lehnte mich über die Lehne, um die Wanduhr im Flur zu sehen. "Halb zwei" "So früh noch?" Ich nickte. "Hast du Lust, noch irgendwas zu machen. Vielleicht spazieren gehen oder so etwas?", fragte er und richtete dabei den Blick auf mich. Ich lächelte freudlos und zu gleich entschuldigend. "Ganz ehrlich. Nach gestern oder heute Nacht, wie mans nimmt, würde ich am liebsten erst einmal hundert Jahre durch schlafen." Er nickte verstehend. "Okay, dann machen wir Mittagsschlaf. Ich bin auch müde, hab' gestern genauso wenig geschlafen" Er erhob sich von der Couch und streckte seinen Rücken durch, als mit noch etwas einfiel. "Du Jimin? Wie kam es eigentlich, dass du gestern so eilig zu mir wolltest? Ich meine, das hast du ja wahrscheinlich eher weniger erwartet, oder?" "Ich hab das Video gesehen. Es ist gestern Abend im Internet viralen gegangen und da war es mir zu ernst und ich bin zu dir gefahren, obwohl meine Hyungs mich abhalten wollten. Dein Wohlergehen war mir wichtiger" Ich lächelte, doch das verschwand nach Realisierung seiner Worte sofort wieder. "Warte mal, welches Video?" Er seufzte. "Das möchtest du nicht sehen, vertrau mir. Die Erfahrung muss schlimm genug gewesen sein." "Jimin, zeigs mir" "Nein Sumi" Noch nie hatte ich eine derartige Strenge in seiner Stimme vernommen. "Aber-" "Sumi, ich denke, die Erfahrung von drei Typen zusammengeschlagen zu werden war schlimm genug. Da musst du dir nicht auch noch dieses Video ansehen. Und komm' ja nicht auf die Idee, dies hinter meinem Rücken zu tun" Eingeschüchtert zog ich meinen Kopf ein. Schläger? Natürlich! Der Kerl mit dem Handy in der Hand und die beiden Muskelpakete. "Ich glaub, ich weiß, wenn du meinst" Jimin seufzte erneut und setzte sich wieder neben mich. "Hast du denn Schmerzen davon. Irgendwelche Wunden" Ich zuckte mit den Schultern. "Irgendwo werden sich sicher einige blaue Flecke finden lassen" Jimin seufzte zum dritten Mal. Konnte er damit mal aufhören? Das machte die sowieso schon kaputte Stimmung nur noch schlechter. "Na komm" Jimin stand auf und reichte mir seine Hand. "Wir gehen nachschauen und dann legen wir uns hin und schlafen." Ich nickte und griff nach seiner Hand.

    Gemeinsam liefen wir die Treppe hoch in sein Schlafzimmer und er schaltete das Licht ein. Es war unordentlicher, als das letzte Mal, wofür er sich im nächsten Moment auch entschuldigte. Die Tür zum anliegenden Bad stand offen und ich hatte Sicht auf die Regendusche, die ich unbedingt mal ausprobieren wollte. Auf dem Boden lagen Klamotten, was das letzte Mal nie der Fall gewesen war. Weder das Bett war gemacht, noch die Vorhänge zurückgezogen worden. Der Kleiderschrank stand weit offen und man erkannte das Chaos darin. Auf der Kommode unter dem an die Wand geschraubten Fernsehers standen Bierflaschen, alle geöffnet, und wenn ich mich nicht täuschte, lagen da auch Zigaretten. Ich ließ Jimins Hand los und steuerte auf sie zu. Skeptisch hob ich die noch halb volle Packung Zigaretten hoch und hielt sie ihm unter die Nase. "Mister Park Jimin. Was ist das und was hat es in deinem Zimmer zu suchen?" Gereizt, nur aufgrund der Zigaretten und des vielen Alkohol, stemmte ich eine Hand in die Hüfte. Jimin zeigte auf die kleine Packung in meinen Händen. "Die gehören nicht mir. Ein Freund war vor ein paar Tagen bei mir und er hat sie hier liegen lassen. Ich hatte noch keine Motivation das alles hier aufzuräumen, wie man sehen kann" "Hast du auch geraucht?" Er schüttelte sachte den Kopf und ein sanftes "Nein" floss über seine Lippen. Erleichterung durchströmte mich.

    "Rauchen ist schlecht für Lunge, den Geist und den Körper" Jimin strich mir über die Haare und sah mich mit einem so warmen Blick an, dass ich kurzerhand meine Arme um seine Taille legte und ihn eng an mich zog. Er erwiederte die Umarmung sofort und drückte meinen Kopf mit der Hand gegen seine Schulter. "Ich werde dich nie wieder gehen lassen", flüsterte er mir ins Ohr und küsste mich auf den Hals. Ich schloss die Augen und atmete seinen ganz persönlichen Jimin-Geruch ein. Er roch so gut. Langsam löste ich mich von ihm. "Na los, geh' duschen und ich räum' das Chaos hier auf", sagte Jimin und lächelte sanft. "Ich soll duschen gehen?", fragte ich kleinlaut und begann innerlich schon wieder Panik zu schieben. "Musst du nicht! Ich dachte nur, vielleicht ist es nach der ganzen Sache, frisch geduscht etwas angenehmer" Ich nickte langsam. "Du hast eine Regendusche, oder?" kicherte ich kindlich und sah ihn aus strahlenden Augen an. Er nickte, süß grinsend. "Dann werde ich es versuchen. Aber kann ich die Tür auflassen?", fragte ich schüchtern und blickte zur Seite. "Klar, natürlich, selbstverständlich! Lass einfach die Tür auf. Ich werde auch nicht starren. Aber so höre ich dich, falls etwas sein sollte" Zärtlich küsste er mich auf die Wange und streichelte dabei mit der linken Hand meinen rechten Handrücken und nahm mir dabei die Zigarettenpackung aus der Hand. "Die werd' ich entsorge", sagte Jimin leise und küsste mich kurz auf die Lippen, bevor er sich endgültig von mir löste, in Richtung Bad die Packung in den Mülleimer fallen ließ und mit einem hellblauen Handtuch zurückkam. "Hier. Wenn du fertig bist, kannst du das Handtuch einfach neben meins auf die Heizung hängen, okay? Duschgel und Shampoo stehen in der Dusche", er zwinkerte mir zu, "Riecht auch nicht zu sehr nach Mann" Ich lachte auf. "Und selbst wenn. Du riechst gut." "In Ordnung, Sweetie. Ruf' mich, falls etwas ist." Mit einem letzten flüchtigen Kuss auf die Stirn ging er an mir vorbei und machte sich ans Wegräumen der leeren Bierflaschen.

    [Bild oben]

    Einmal tief durchatmend stieg ich in die Dusche und drehte das Wasser an. Lauwarm ran es an meinem Körper hinunter. Wie ein leichter Regenschauer, dennoch beschleunigte sich mein Herzschlag innerhalb von Sekunden um das Fünffache. Ich verfiel in Stockatmung und hielt mich, eine Hand auf mein rasendes Herz gelegt, an dem Glas der Dusche fest. Mir wurde schwindelig und ein leichtes Übelgefühl breitete sich in meinem Körper aus. Meine Hände begannen zu zittern und ich hatte Mühe mich aufrecht zu halten. Ich schloss die Augen. Stumme Tränen der Erkenntnis über vorige Ereignisse vermischten sich mit dem klaren Duschwasser. Zitternd atmete ich ein und aus, doch es half mir nicht meine Atmung wieder unter Kontrolle zu bekommen. Kraftlos sank ich an der Fliesenwand hinunter. Hilflos wie ein ausgesetztes, verängstigtes, weinendes Kätzchen saß ich auf dem Fliesenboden. "Du Jimin!", rief ich und hing ein leises hysterisches Lachen hinten dran. Sofort hörte ich Schritte und kurz darauf trat Jimin durch die sperrangelweit aufgerissene Tür ins Bad. Als er mich unter dem laufenden Wasser fand, kam er besorgt die vier Schritte auf mich zu. Die Tatsache, dass ich komplett nackt war, schien ihn nicht sonderlich zu stören. Oder er achtete ganz einfach nicht darauf. Er legte seine Hände unter meine Arme und zog mich hoch. Aneinander gedrückt standen wir in der engen Duschkabine. "Du wirst nass" brachte ich mit leicht zitternder Stimme hervor. "Das ist egal", flüsterte er und zog uns beide aus dem Wasserstrahl. Er trocknete mich ab und trug mich danach ins Schlafzimmer. Ich war immer noch nackt und versuchte so viel wie möglich mit meinen Händen zu verdecken.

    Vorsichtig legte er mich auf dem Bett ab. Sofort krabbelte ich unter die Decke. Jimin lachte nur leise. "Hast du Schlafsachen dabei" Ich nickte. Er öffnete den Reißverschluss meines Rucksacks. Zog eine schwarze, schlichte Unterhose heraus und eine graue, kurze Hose. Beides legte er aufs Bett bevor er sich zum Schrank drehen wollte um eins seiner T-Shirts dazuzulegen. Ich hielt ihn am Handgelenk fest. Mit der anderen Hand drückte ich die Decke vor meine Brust. Er drehte sich zu mir und sah mich fragend an. "Ich hätte viel lieber das hier" Ich zupfte am Saum des Shirts, das er gerade trug. Verwundert sah er mich an. Jimin zog sich den Pullover über den Kopf und entblößte somit seinen nackten Oberkörper. Lippen beißend betrachtete ich ihn. "Du siehst gut aus" Er lächelte, bevor er mir das Shirt zuwarf und es auf meinem Kopf landete, sodass ich nichts mehr sehen konnte. Lachend zog ich es mir vom Kopf. Als ich Jimin wieder sehen konnte, musste ich mit Enttäuschung feststellen, dass er sich bereits ein neues Shirt übergestreifte hatte. Schmollend drückte ich sein Pulli an meine Brust. Jimin lachte nur und wuschelte mir durchs Haar. "Ich liebe dich" "Dreh' dich um" forderte ich ihn auf und er tat es. Schnell zog ich mich an und stand dann vom Bett auf, um mich direkt hinter ihn zu stellen. Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und küsste ihn auf den Nacken. Jimin lächelte süß. "Das kitzelt", flüsterte er. Ich küsste ihn erneut. "Gehen wir schlafen", flüsterte Jimin und nahm meine Hände von seinem Bauch. Nahm dann eine von ihnen in seine und zog mich zurück zum Bett. Er kuschelte sich sofort unter die von mir schon vorgewärmte Decke und legte mich neben ihn. Augenblicklich wurde ich an seinen warmen Körper gezogen. Ich schlang meinen linken Arm um ihn und streichelte seine Seite. Erschöpft schloss ich die Augen. "Sollten wir nicht einen Timer stellen? Wenn wir jetzt zu lange schlafen, können wir heute Nacht nicht mehr durchschlafen" gab ich zu bedenken, doch Jimin winkte ab. "Mach dir nicht so viele Gedanken. Schlaf' einfach" Ich nickte. Schüchtern blickte ich ihn an, bevor ich mich leicht nach oben zog, um ihn einen kurzen aber intensiven Kuss auszudrücken. Verdutzt sah er mich an, begann dann aber zu lächeln. "Schlaf schnell und gut" Jimin, der mit seiner warmen Hand durch meine Haare fuhr, war das Letzte, was ich mitbekam bevor ich in einen überraschend tiefen und traumlosen Schlaf fiel.

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    I hope it wasn't too boring



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    Day Trip Händchen haltend liefen wir durch die Straßen. Es war bereits dunkel geworden, doch trotzdem waren noch viele Menschen draußen unterwegs.
    Day Trip

    Händchen haltend liefen wir durch die Straßen. Es war bereits dunkel geworden, doch trotzdem waren noch viele Menschen draußen unterwegs. Es stimmte: Seoul schlief nie. Wir waren beide bis aufs kleinste maskiert. Hut, Maske, Sonnenbrille. Ich fand, dass es nicht viel brachte, da man vermummt und maskiert in einer Stadt wie Korea doch viel mehr auffiel als ohne. Aber Jimin fand, dass er sich damit sicherer fühlte, also respektierte ich das. Auf meinen Konter hin, dass ich aber doch ohne Maske rumlaufen können, meinte er nur, dass es ihm besser gehen würde, wenn er wüsste, dass ich sicher an seiner Seite bin. Es war schon recht gefährlich gemeinsam nach draußen in die Öffentlichkeit zu gehen und dabei so offenkundig unsere Beziehung zueinander zu zeigen, indem wir uns umarmten und unsere Hände verschränkt hielten. Doch im Augenblick war uns dies egal, da eh schon die ganze Welt so gut wie wusste, dass wir zusammen waren. Ob sie es gut fand oder nicht, war ein anderes Thema. "Sicher, dass du nicht doch lieber wieder umdrehen willst?", fragte ich an ihn gewandt, während ich einer gestresst aussenden Frau auswich, die ihr Handy ans Ohr gedrückt hatte und laut mit jemandem an der anderen Leitung sprach. Jimin sah mich an. Ich wünschte, ich hätte seine Augen gesehen, die im Licht der vielen Laternen auf der Brücke magisch gefunkelt hätten. Stattdessen fühlte ich, wie Jimin meine hat, etwas fester drückte und er den Kopf schüttelte. "Bald wird es eh die ganze Welt offiziell erfahren" "Mmh stimmt wohl" Wir gingen noch eine Weile durch die Stadt, bis es uns zu kalt wurde und wir den Weg zurück zu seiner Wohnung einschlugen. Auf halbem Weg ließ Jimin meine Hand los, doch bevor ich verwundert zu ihm aufsehen konnte, hatte er bereits seinen Arm um meine Schultern gelegt und drückte meine Seite eng an seine. Zufrieden lächelnd schlang ich meinen Arm um seine Taille und streichelte mit meiner Hand über seine Hüfte.

    Im Penthouse angekommen wechselten wir die Schuhe und hingen unsere Jacken an den Haken auf. Jimin ließ sich auf Sofa fallen und griff nach der Fernbedienung. Er schaltete den Fernseher ein und auf dem großen Bildschirm erschien eine junge Frau mit kurzen schwarzen Haaren und einem blauen Kleid. Die Nachrichten. Nichts wofür es sich lohnte weiter hier zu bleiben. Ich ging an der Couch vorbei, wobei ich Jimin im Vorbeigehen einmal über die Haare fuhr. Bevor ich jedoch die Treppe erreichen konnte, spürte ich eine warme Hand um mein Handgelenk. Jimin hatte über die Lehne nach meiner Hand gegriffen und zog mich nun sachte zurück. Ich stand direkt hinter ihm auf der anderen Seite der Rückenlehne. Ich legte meine Hände auf seine Schultern und massierte sie kurz. Jimin entwich ein kurzer Schmerzenslaut. "Du bist total verspannt", stellte ich fest und fuhr mit meiner Hand seine Schultern hinunter, über sein Schlüsselbein und bis zu seiner Brust. "Ja, kommt vom Stress", sagte er und unbewusst legte er seine Hand auf meine, die immer noch auf seiner Brust weilte. "Soll ich dich massieren?" "Das wäre toll, Baby" Ich lächelte verschmitzt. Baby. Ich ging ums Sofa herum und setzte mich neben ihn. Leg dich flach auf den Bauch" Dies tat er auch. "Darf ich mich auf deinen Hintern setzten?" Er nickte mit bereits geschlossenen Augen. Vorsichtig setzte ich mich auf seinen zugegebenermaßen ziemlich hübschen Hintern. "Ah, wir haben was vergessen! Ziehst du das Shirt für mich aus?", fragte ich und spürte förmlich die Röte, die sich auf meinen Wangen bildete. Ich stieg von ihm ab und er lächelte mich schmutzig an. "Für dich ziehe ich auch ruhig noch den Rest aus" Ich schlug ihn auf den Arm. "Hör auf" Ich konnte ein kleines Lachen nicht zurückhalten. Kichernd setzte Jimin sich auf und zog sich das Shirt von Körper. Seine Tattoos, die ich seit dem ersten Mal als ich sie gesehen und berührt hatte, hübsch fand, kamen zum Vorschein. Auch seine neuen Tattoos hinter seinem Ohr und auf dem Rücken, waren toll. Besonders gerne möchte ich die Monde. Ehrfürchtig fuhr ich mit den Fingerspitzen über seine weiche Haut auf dem Rücken. Jimin blickte langsam über seine Schulter. Unsere Blicke trafen sich. Jimin legte seine Hand an meinen Hinterkopf und zog meinen Kopf zu sich. Er küsste mich kurz, aber gefühlvoll. "Ich liebe dich", flüsterte er und sah mir erneut tief in die Augen. Und wie so oft verlor ich mich in diesem endlos scheinenden dunkelbraun.

    Ich drückte ihn sanft runter auf die Couch. Er machte es sich etwas bequemer und ich setzte mich wieder auf seinen Hintern. "Geht das so?" Ein leises 'mmh' war alles, was ich als Antwort bekam. Jimin schloss seine Augen und ich konnte es mir nicht nehmen, mich vorzubeugen und ihm einen Schmetterlingskuss auf die weiche Wange zu drücken. Er behielt seine Augen geschlossen, doch es bildete sich ein kleines Lächeln auf seinen vollen, rosa Lippen.
    Ich begann ihn zu massieren und schreckte jedes Mal leicht zurück, wenn Jimin ein Schmerzenslaut von sich gab. Nach einer gewissen Zeit hörte ich auf und kletterte wieder von ihm hinunter. Jimin setzte sich ebenfalls auf und streifte sich das T-Shirt wieder über den Körper. "Danke, fühlt sich schon viel besser an" Ich lächelte leicht. "Du kannst wirklich gut massieren" Mein Lächeln wurde etwas breiter und ich sah schüchtern hinunter auf meinen Schoß. Ich spürte Jimins warme Finger unter meinem Kinn, die es leicht anhoben und kurz darauf seine noch wärmeren Lippen, die sich an meine schmiegten. Voller Liebe und Zuneigung erwiderte ich den Kuss und legte meine Hand an seine Wange. Nachdem wir eine Weile herumgemacht hatten, legten wir uns gemeinsam auf das Sofa und schauten uns einige Filme auf Netflix an. Irgendwann musste ich wohl eingeschlafen sein, denn ich konnte mich am nächsten Tag nicht mehr daran erinnern, das Ende von 'Den Sternen so nah' mitbekommen zu haben.

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    Träge stolperte ich in den Flur. Mein weißes Top klebte mir an der Haut genauso wie die schwarze Shorts. In der Küche erhellte nur die nackte Glühbirne an der weißen Decke den kleinen Raum. Ich steuerte auf die Besteckschublade zu. Das kalte Licht brachte das scharfe Messer zum Glänzen. "Tu es" Ich legte die Klinge an meinen Arm. Dort, wo ich die Pulsader vermutete. "Tu es! Du wirst glücklich sein. Glücklicher als du es hier jemals sein wirst" Ich drückte das Messer gegen meine Haut. Sofort trat Blut aus. "Tiefer, tiefer. Gleich" Also drückte ich die Klinge fester gegen meine Haut. Ich spürte den Schmerz kaum. "Weiter!" Der Schmerz begann mich zu lähmen. "Sumi! Sumi, wach auf!" Der Schmerz durchzuckte meinen Körper. "Fester. Drück fester. Los!" Ich sank auf die Knie. "Süße, wach auf! Es ist nur ein böser Traum. Hey!" Ich verlor mein Augenlicht. Der Schmerz wurde unerträglich. Und dann spürte ich förmlich, wie das Leben meinen Körper verließ, es war wie-

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    Erschrocken fuhr ich hoch und stieß prompt mit meiner Stirn gegen etwas Hartes. Ich hörte jemanden schmerzvoll aufstöhnen. Und dann verschärfte sich mein Umfeld. Ich lag immer noch auf der Couch, Jimin neben mir. Er hielt sich, das Gesicht verziehend, die Stirn. Besorgt legte ich meine Hand an seine Schulter. "Oh Gott. Alles okay? Das tut mir schrecklich leid!" Er schüttelte nur den Kopf. "Mir geht es gut" "Sicher? Soll ich etwas zu kühlen holen?" Er schüttelte erneut nur den Kopf. "Bist du okay?" Abwesend wand ich meinen Blick ab. "Ja, ich denke schon" "Ein Albtraum, mmh?" Ich nickte. "Ziemlich fieser Albtraum", nuschelte ich. Jimin schien es dennoch gehört zu haben und zog nicht sachte in eine Umarmung. Ich kuschelte mich an seine Schulter und schloss die Augen, doch riss sie im selben Moment wieder auf, da ich sofort wieder das Bild von mir selbst, tot, auf dem Küchenboden vor Augen hatte. Jimin strich langsam über meine Haare und küsste meine Stirn. "Alles wird gut. Ich bin hier" Ich nickte und krallte mich in sein Shirt. "Schlaf weiter. Na los. Ich pass schon auf dich auf" Freudlos lächelnd löste ich mich von Jimin und legte mich zurück aufs Polster. Jimin legte die Decke über mich und kuschelte sich danach ganz nah an meinen Körper. Seinen Kopf legte er auf meinen und streichelte sanft über meinen Handrücken. Es dauerte lange bis ich wieder einschlief, doch irgendwann schaffte ich es und kuschelte mich enger an Jimins Brust bevor ich für viele Stunden ins traumlose Traumland verschwand.
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    Nothing special but bts Zum wahrscheinlich fünfzehnten Mal checkte ich mein Aussehen im Spiegel neben der Tür. Ich trug ein hübsches graues eng anl
    Nothing special but bts

    Zum wahrscheinlich fünfzehnten Mal checkte ich mein Aussehen im Spiegel neben der Tür. Ich trug ein hübsches graues eng anliegendes Kleid und darunter ein lockeres hellgraues Langarmshirt mit Puffärmeln. Es sah wirklich hübsch aus. Jimin hatte es mir heute Morgen ohne weitere Worte als "Probier' das hier mal an" übergeben und ich hatte es ohne weiter Nachzufragen entgegengenommen. Keine Ahnung, woher er es hatte und ich hoffte einfach nur, dass es kein Kleid einer seiner Exfreundinnen war.

    Jimin kam gerade die Treppe herunter, während er auf das leuchtende Display seines Handys starrte
    Jimin kam gerade die Treppe herunter, während er auf das leuchtende Display seines Handys starrte. Ich wartete brav auf ihn, bis er bei mir angekommen war und er von seinem Telefon hochgesehen hatte, bis ich anfing zu sprechen. "Du siehst wirklich..." "Toll aus? Dasselbe kann ich nur zurückgeben", er zwinkerte mir kurz zu, "Du siehst wirklich sehr hübsch aus in dem Kleid" Er schob sein Handy in seine hintere Hosentasche und griff nach seinem langen ebenfalls grauen Mantel an der Garderobe, während ich weiterhin an meinem Outfit und meinen Haaren herumzupfte und dabei unsicher weiter sprach. "Sicher? Findest du nicht, dass meine Haare etwas ungepflegt in dem Licht aussehen? Und irgendwie passt die Tasche überhaupt nicht zum Rest. Sollte ich lieber eine andere nehmen?" Jimin musterte mich schmunzelt und zog den Kragen seines Mantels zurecht. "Ich finde, die Tasche passt perfekt und mit deinen Haaren ist alles in Ordnung, er lächelte mir durch den Spiegel zu und drückte dann einen sanften Kuss auf meinen Scheitel. Dann öffnete er die Tür und trat hinaus auf den Gang, während ich ihm noch hinterherrief: "Ganz sicher?" "Jaha" "Na gut" nuschelte ich und dackelte ihm nach. Die Tür schloss sich hinter mir mit einem leisen elektronischen Summen.

    Nervös krampften sich meine Hände um den Griff meiner beigen Handtasche. Der Fahrstuhl setzte sich ruckelnd in Bewegung. "Was glaubst du, wie sie reagieren werden?", frage ich in die Stille hinein. Jimin zuckte neben mir mit den Schultern. "Ich denke mal, dass sie nicht sonderlich überrascht sein werden" Verwundert sah ich zu ihm auf. "Meinst du?" "Sie konnten sich wahrscheinlich schon denken, dass ich dich so schnell nicht aufgeben" Er sah mich nicht an, sondern starrte nur auf die silbernen Metalltüren des Fahrstuhls, aber ein kleines Lächeln schlich sich auf seine Lippen. "Werden sie mich hassen?" Nun richtete Jimin schlagartig seinen Blick auf mich. "Wieso sollten sie dich hassen? Wenn dann hassen sie mich" Er lachte etwas. "Wie könnte man dich denn hassen?" sah ich ihn schmachtend an und legte eine Hand auf seine Brust, während ich das Lachen zurückhaltend zu ihm aufsah. Ein amüsiertes Funkeln huschte durch seine Augen. "Yoongi wird es können. Er hält das Ganze nicht für richtig, sagt, ich müsse mich entscheiden. Sogar Taehyung konnte er auf seine Seite ziehen." "Ist es denn das Richtige?" "Ist es das Richtige es mir zu verbieten?", stellte er eine Gegenfrage, doch bevor ich darauf eingehen konnte, glitten die Fahrstuhltüren auseinander und wir wurden von einer Gruppe junger Frauen in meinem Alter begrüßt, die große Augen machten, als wir na ihnen vorbei in die Lobby traten. "Gibt das Ärger?", fragte ich Jimin flüsternd, als wir gemeinsam den Ausgang ansteuerten. "Nicht mehr Ärger, als es eh geben wird", flüsterte er zurück, was mir nicht wirklich half, mich zu beruhigen. Jimin dirigierte mich durch die Drehtüren hinaus an die frische Luft. Warme Sonnenstrahlen empfingen uns, die nicht wirklich meine Gefühlslage widerspiegelten. Dunkle Wolken und Hagel hätten es eher getroffen.

    Wie ein Gentleman hielt mir Jimin die Autotür auf und ich stieg ein. Mit einem Seufzten ließ er sich auf dem Fahrersitz nieder und schloss für gut drei Sekunden die Augen bevor er mich ansah. "Bereit?" Ich zog unsicher einen Mundwinkel in die Höhe. "Jaein?" "Das reicht mir" schmunzelte er und startete den Motor.

    Mein Griff um die Henkel meiner Tasche verfestigte sich, als wir aus dem Auto stiegen und den gepflasterten Weg in Richtung Eingang entlanggingen. Eine Drehtür, ein Fahrstuhl und einen langen Flur später standen Jimin und ich vor einer Haustür und ich wartete darauf, dass Jimin den Türcode eingab, um die Tür aufzusperren. Innerlich versuchte ich mich so gut es eben ging für das Kommende zu wappnen. Jimin tippte den vierstelligen Code ein und mit einem Surren öffnete sich die Tür. Er zog die Tür auf, aber wartete mit dem Eintreten. Wir nickten einander zu. Ich atmete noch einmal tief durch und trat dann an ihm vorbei in den Flur. Vor der kleinen Stufe tauschten wir unsere Straßenschuhe gegen Hausschuhe und Jimin warf auf dem Weg ins Wohnzimmer, ich ihm dicht auf den Fersen, seinen Mantel über die Lehne eines Stuhles, der mit sieben weiteren Stühlen um einen eckigen Esstisch herumstand.

    Wir steuerten auf eine Doppeltür zu, dessen Türen geöffnet waren. Ich hörte Männerstimmen durcheinander reden. Ich griff nach Jimins Hand, die in meiner merkwürdig warm wirkte. Er warf mir ein aufmunterndes Lächeln über seine Schulter zu, bevor wir in den Raum traten. Sofort verstummten die Gespräche und alle Augenpaare lagen auf uns. Unsicher biss ich mir auf meine Lippe und drückte Jimins Hand etwas fester. Ich spürte, dass auch seine etwas zitterte. "Hey...Leute", sagte Jimin zögernd und machte noch ein Schritt in das offene Zimmer, zog mich dabei mit. Niemand antworte. Sie starrten Jimin und mich nur entfremdet an. "Was macht sie hier?", fauchte Yoongi dann. Ich zuckte wegen seines scharfen Tones etwas zusammen. Ich sah wie Jimin seine Kiefer aufeinander presste und darum bemühte seine Fassung zu bewahren. Namjoon stupste Yoongi an und murmelte etwas, worauf hin sich Yoongi mit fester Miene in die Sofakissen zurücksinken lief und nichts mehr sagte. "Wieso seit ihr hier, Jimin?", fragte nun Namjoon. "Wir wollten euch etwas mitteilen" "Oh Gott…" hörte ich Yoongi resigniert stöhnen. Ich konnte mir gut vorstellen, dass ich in diesem Moment wie ein verängstigtes Häschen aussah. Meine Knie zitterten verdächtig. "Was denn?", fragte Namjoon gedehnt. Jimin sah kurz zu mir, bevor er sich wieder seinen Bandkollegen zuwandte. "Wir wollen es offiziell machen. Unsere Beziehung. Es kann sich eh schon so gut wie jeder denken, also dachten wir, könnten wir es gleich offiziell machen" Namjoon fuhr sich mit einer mir bereits bekannten Frustrationsmimik übers Gesicht. "Bist du dir auch sicher? Du weißt, dass es das alles nur noch schlimmer machen kann?" Jimin nickte entschlossen. "Ja. Wir haben uns das gründlich überlegt" Yoongi stand ungläubig lachend vom Sofa auf. "Das geb' ich mir nicht länger, ich bin weg" und damit rauschte er an uns vorbei, nicht ohne mich mit einem prüfenden Blick zu bedachen. "Yoongi..." fing Hoseok an, aber da war der Angesprochene bereits aus dem Zimmer und irgendwo hinter uns im Flur knallte eine Tür ins Schloss.

    "Na ganz toll", murmelte Taehyung und ließ sich mit verschränkten Armen tiefer in die Dekokissen sinken. Namjoon seufzte. "Es sollte eine gemeinsame Entscheidung sein. Wir sind eine Gruppe, ein Team. Du solltest solche wichtigen Entscheidungen nicht alleine treffen. Ich denke, das ist auch ein Grund, weshalb Yoongi so reagiert hat" "Diese Entscheidung liegt alleine bei Sumi und mir. Wieso hätte ich mit euch darüber sprechen sollen?" Was redete Jimin da, sie waren ein Team. Sie waren Bts. "Was soll das denn-" In dem Moment sprang Taehyung wutentbrannt auf und unterbrach Namjoon damit. Mit verzerrter Miene stürmte er auf Jimin zu und packte ihm beim Kragen. Reflexartig ließ ich Jimins Hand los und trat einige Schritte zurück. Ich hatte nicht erwartet, dass es so ausarten würde. "Was zur Hölle ist mit dir los, Park Jimin!", fauchte der Jüngere und sah Jimin fest in die Augen. "Überhaupt nichts", antwortete Jimin stur und Taehyung schubste Jimin frustriert etwas von sich weg. "Überhaupt nichts? Überhaupt nichts! Seit Monaten verhältst du dich wie das letzte Arschloch, zettelst ständig Streit mit Yoongi an und setzt diese Frau über absolut alles. Und jetzt sogar über uns. Wir sind deine Family, Jimin. Ich bin dein bester Freund. Hast du das etwa komplett vergessen?" Jimins Miene blieb unverändert. Regungslos stand er da, starrte Taehyung an und man sah erneut, wie er seine Kiefer übereinander mahlte. "Wie kannst du es wagen-" "So über Sumi zu reden? Du hast recht, sollte ich nicht. Und ich beschuldige sie auch für nichts. Du bist hier der Schuldige, Jimin. Du hast Mist gebaut, du bist derjenige, wegen des seit Wochen, Monaten eine schwarze Wolke über uns allen hängt, du bist der Grund, weshalb Bts auseinanderbricht. Du kommst nicht mehr zu Konzertproben, verpasst das Training immer und immer wieder und gehst deinen Aufgaben als Idol nicht nach. Du hast Aufgaben verdammt und du hast nicht so mit uns umzugehen. Wir. Sind. Deine. Familie. Und daran wird sich nie etwas ändern. Aber du musst zu uns zurückfinden Jimin. Wir haben alles versucht, dich zurückzubekommen. aber du machst nicht mit. Und jetzt... entscheidest du dich wirklich gegen uns? Ich habe dich vor die Wahl gestellt...Sumi oder bts?" "Wieso kann ich denn nicht einfach beides haben!", schrie Jimin verzweifelt und ich zuckte aufgrund der hohen Lautstärke kurz zusammen. "Du kannst nicht alles haben, Jiminaah. Schon gar nicht eine Freundin" "Diese Regeln sind doch alle bescheuert. Wieso sollte ich weiterhin ein Idol sein wollen, wenn es mir verboten ist wahre Liebe zu empfinden? Wenn es mir verboten ist, glücklich zu sein?" "Jimin sag das nicht" schaltete sich Hoseok ein. "Er hat Rech-" wollte ich ansetzten, doch eine kalte Stimme von hinten unterbrach mich. "Dann geh. Geh, Park Jimin. Geh, wenn sie dir so viel mehr bedeutest, als wir dir. Geh, wenn du all das, wofür du Jahre lang hart gearbeitet hast, einfach so aufgeben willst. Wenn du meinst, dass das der richtige Weg ist...dann geh" Jimin drehte sich zu Yoongi um. Der mit verschränkten Armen vor uns im Flur stand. Trotz seines Versuchs es so aussehen zu lassen, als würde ihn all das nicht viel kümmern, erkannte ich dennoch seine roten Augen und die Tränenspuren auf seinen Wangen.

    Yoongi machte einen Schritt auf uns zu. "Aber, Jimin. Ich werde dich erst gehen lassen, wenn du dir 100% sicher bist, dass du uns alle hinter dir lassen willst. Weißt du eigentlich, was für Auswirkungen das auf uns haben wird?" "Yoongi, versuch jetzt nicht mir ein schlechtes Gewissen zu machen", antwortete Jimin, ebenfalls bemüht so kalt wie möglich zu klingen. "Es hat nicht mit schlechtem Gewissen zu tun, Hyung" Es war Taehyung, der an uns vorbeiging und sich an Sugas Seite stellte. "Tae?" hauchte Jimin ungläubig. Ich legte meine Hand auf seinen Oberarm, doch er schüttelte mich ab. Etwas verletzt, trat ich von ihm weg. Ich wollte nie so einen tiefen Keil zwischen sie alle schieben. "Es kann wirklich mies für das Entertainment und uns als Gruppe aussehen, wenn du einfach so gehst. Die Fans werden wissen wollen, wieso du gegangen bist. Vor allem ohne jegliche Erklärung. Außerdem wissen wir doch beide, dass du das hier nicht wirklich willst. Du willst bts nicht verlassen. Gib es doch einfach zu" "Taehyung, nicht mal du verstehst es? Was sollte mich das Entertainment kümmern, wenn mir genau dies alles verbietet? Es gibt Menschen, die sagen, dass das Schönste im Leben die Liebe ist. Und genau die wird uns verwehrt. Ist das fair?" "Natürlich nicht, Jimin! Aber- ach man Jimin wir sind deine Familie, deine Brüder und beste Freunde in einem. Dieses Mädchen kennst du erst seit ein paar Monaten, uns schon dein ganzes Leben lang" "Leute" Es war das Erste, was Seokjin heute gesagt hatte. "Vielleicht sollten wir einfach mal versuchen, Jimin besser zu verstehen. Er hat doch Recht, oder nicht? Es ist unfair, dass wir keine Beziehungen führen dürfen und so viel anderes und wir als seine Freunde und Familie sollten ihn doch viel mehr unterstützen, als gegen ihn angehen" "Und ihn dumme Entscheidungen treffen lassen!" "Yoongi, fahr einen Gang runter", ermahnte ihn Jin. "Bei allem Respekt, Hyung, das kannst du doch nicht ernst meinen. Hörst du eigentlich, was du da sagst?" Yoongi sah ihn fassungslos an, während er mit seinen Händen wild gestikulierte. "Um dich zu wiederholen: Hey Jimin, ich bin voll auf deiner Seite und unterstütze total deine Idee dein gesamtes Leben aufzugeben, um mit deinem One-Night-Stand glücklich zu werden. Und im Übrigen ist es überhaupt kein Problem, dass du unsere Karriere damit ebenfalls riskierst", sagte Suga in einer ironisch freudigen Stimme. One-Night-Stand, wie nett. Ich war mir sicher, mit Min Yoongi noch eine Menge Spaß zu haben. Jimin fand das wohl auch nicht so cool und sagte ihn die Diskussion zwischen Jin und Yoongi hinein: "Sumi ist nicht nur ein One-Night-Stand verdammt noch mal" Doch niemand beachtete ihn wirklich.

    "Yoongi, so war es nicht gemeint. Du weißt das. Ich sagte lediglich, dass wir Jimin in Ruhe zuhören sollten. Wir sollten ihm eine Chance geben, uns alles zu erklären. Jimin ist unser Freund, auch deiner Yoongi. Hilf ihm, anstatt dich sofort gegen ihn zu stellen" "Ihm helfen, mich zu ruinieren?" Seokjins Geduldsfaden schien gerissen zu sein, denn auf ein mal machte er drei große Schritte auf Yoongi zu und sah ihm tief bohrend in die Augen. "Du hörst mir jetzt mal zu, Min Yoongi. Sei verdammt noch mal kein Arschloch und benehm' dich wie ein Erwachsener. Hast du mich verstanden?" Yoongi richtete bockig den Blick auf den Boden und nickte. "Ja, Hyung" Somit wandte er sich plötzlich an mich. "Tut mir leid, Miss. Du musst nicht die ganze Zeit stehen, setzt dich doch" Damit deutete er auf das einlangende Sofa. Verunsichert sah ich zwischen Jin und der Couch hin und her. Jin lächelte mich daraufhin warm an. "Es ist okay, setzt dich ruhig, wir werden gleich dazukommen" Ich nickte schüchtern und machte zögernd einen Schritt auf das graue Sofa zu. Ich ließ mich an der äußersten Kante mit genügend Abstand zu Hoseok, Jungkook und Namjoon nieder. Ich wusste nicht, welche Entfernung sie dulden würden. Doch für die drei schien es in Ordnung zu sein. Jungkook reichte mir sogar eins der weißen Dekokissen, damit ich es mir zum Schutz auf die Beine legen konnte. Dankbar lächelte ich ihn schief an. Ich bekam sogar ein kleines Lächeln zurück.

    Unmerklich strich ich meine schwitzigen Hände an meinem Kleid ab. Nervös strich ich mir die Haare hinter die Ohren und spielte mit dem Armband an meinem rechten Handgelenk.

    Einige Meter von der Couch entfernt diskutierten die anderen noch immer. Jin redet jedoch so leise auf Jimin ein, dass man hier drüben kein Wort davon verstand. Jin bat den Rest, sich ebenfalls zusetzten. Taehyung schmiss sich wieder zwischen Namjoon und Jungkook, Yoongi setzte sich auf einen Sessel, um so viel Abstand wie möglich zwischen mich und ihn und Jimin und ihn zu bringen. Jimin zog sich einen Stuhl heran und ließ sich darauf nieder. Etwas verwundert, wenn nicht sogar enttäuscht darüber, dass er sich nicht neben mich gesetzt hatte, sah ich ihn an. Vermutlich brauchte er nur seinen Freiraum, um richtig zu denken.

    Seokjin setzte sich daraufhin neben mich und ich versteifte mich augenblicklich ein wenig. Jetzt bloß keine falsche Bewegung machen. Er lehnte sich nach hinten, während er eine weitschweifende Handbewegung machte und sagte: "Na dann erzählt mal! Wie hat sich das Ganze entwickelt?"

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    Sorry guys das so lange Nichts kam!
    Enjoy the capi

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