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Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Es wird Zeit, die Geschichte neu zu schreiben (5)

Mmmmmmmhey zusammen und willkommen zu einem neuen Part meiner Tubeclash-FF! Zuerst bedanke ich mich für euren Support, das gilt vorallem für dich Yuki Senju! Arrigatou Gonzaimasu! Das war's eigentlich schon wieder... Naja! Bewertet den Part und viel Spaß!

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    Ich... glaube, dass ist das Hochhaus aus dem Flashback in Staffel 2... Ich habe eigentlich gedacht, dass da nur Taddl und Manu gepennt haben, obwohl, so viel Platz haben sie jetzt auch nicht. Naja, doch, für 20 Hochhäuser wird’s locker easy reichen. Ach egal! Es ist etwas angebrannt, sage ich jetzt mal, aber im Vergleich zu dem mittlerweile nur noch glühenden Resten der Stadt noch am bewohnbarsten. „Matratzen gibt es hier genug, such dir irgendeine aus. Ich schlafe oben. Alleine!“ Mit diesen Worten stapft er die Treppen nach oben. Was denkt der sich eigentlich! Gerade als ich den Mund öffne, um ihm noch einen Konter nachzurufen, halte ich inne. Ich sollte mich nicht aufregen. Manu hat es schon schwer genug gehabt. Also ändere ich meinen eigentlichen geplanten Satz in ein schlichtes: „Gute Nacht!“ Was für eine Floskel, wahrscheinlich wird er eine gute Nacht haben. Das Gleiche gilt aber leider für mich... Ich seufze und mache mich dann auf die Socken um mir einen Schlafplatz auszusuchen. Hmmmm... Ah, hier. Zwei Betten nebeneinander, auf dem einem eine Blüte, auf dem anderen ein... Wurstzipfel? Also IBlali und Kelly. Neeeeee.... Und hier? Braunes Fell, also der Doktor. Auf der Matratze hier drüben liegt GLITZER? Was zur Hölle! Ich tippe mal auf Chan und daneben? Ein Ball mit Perücke und Gesicht. Wenn das mal nicht der kleine Salazar von Gronkh ist! Die letzte liegt in einem Einzelzimmer, es bleibt nur noch eine Person übrig. Wenn Flo bei den Wookies geblieben ist und Julien bei den Zombies, dann gehört das hier Kaddie. Hier würde ich es aushalten können.
    Doch in dem Moment, in dem ich mich setzen will, friere ich in der Bewegung ein. Ich habe das Bild ihrer Waffen im von der Sonne blutrot erleuchteten Sand vor Augen... Das kann ich nicht machen, das ist Teil ihres Andenkens! Sie werden zwar wiederkommen, aber wohl fühle ich mich nicht dabei... Vielleicht finde ich ein paar Ersatzkissen und Decken, die ich zu einem Lager zusammenbasteln könnte. Gesagt, getan, also mache ich mich in Gedanken versunken auf die Suche.
    Na also, habe ich euch! Mehr oder weniger zufrieden nehme ich drei Decken und fünf Kissen zusammen und suche mir das weichste und sauberste Stück Boden. Ein wenig nachpolieren und perfekt! Zwei der Decken benutze ich als Matratze und die Kissen arrangiere ich drum herum. Zufrieden betrachte ich mein Werk und kuschele mich ein, als mir etwas auffällt. Wie kann ich hier liegen und mich über ein improvisiertes Bett freuen, wenn nicht mal klar ist, ob ich meine Freunde je wieder sehen werde. Oder meine Familie... Ein ersticktes Schluchzen macht mir bewusst, dass ich weine. Ich habe Angst, große Angst! Was wird passieren, wenn ich mich irre und der Plan fehlschlägt? Das macht mich wahnsinnig! Wenn ich das nicht schon bin...

    Stundenlang liege ich still und wach und versuche mich zu entscheiden. Entweder ich bin mit ganzen Herzen dabei und ziehe meinen Plan durch. Das heißt aber auch, dass ich mir keinen Fehler erlauben darf. Alternative: Das alles vergessen und irgendwie versuchen hier wegzukommen. Ich bin realistisch, ich habe keine Hoffnung hier wegzukommen. Außerdem behagt mir die Vorstellung mein schwerwiegendes Versprechen zu brechen genauso wenig. Nichts zu tun ist auch keine Option, also habe ich gar keine andere Wahl... Ach zum Teufel damit! Ich weiß genau, mehr werde ich nicht tun können. Und weiter geht’s mit dem Verzweifeln, juchuu!
    Die Stunden verstreichen und ich bin immer noch wach. Mit der Zeit versiegen auch die Tränen der Verzweiflung und als der Morgen graut, habe ich eine Entscheidung getroffen: Ich werde kämpfen und keiner wird mich aufhalten!

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    Es hat keinen Sinn zu schlafen zu versuchen, am Ende werde ich wach bleiben und zu viel nachdenken. Also setze ich mich auf und warte auf Manuel. Und tatsächlich kommt er schon eine Stunde später die Treppen runter. Er scheint mich nicht zu bemerken und geht die Betten ab. Mit jedem Bett wird er hektischer, bis er Kaddies Bett ebenfalls leer vorfindet. Auf einmal verspüre ich wieder diesen Drang mit in die Decken zu verkriechen, aber ich habe gesagt, dass ich das durchziehe! „Suchst du jemanden?“ Ob ihr es mir glaubt oder nicht, ich schaffe es tatsächlich ein breites Grinsen aufzusetzen. Ein Grinsen, dass auf Beton trifft... „Findest du das lustig, mir so einen Schreck einzujagen? Blöd, dass ich Verstecken spielen HASSE!“ Uuuund das war's mit den Zweifeln. Was denkt der sich eigentlich! Kann ich doch nichts dafür, dass er blind ist! „Pech! Gerade im Verstecken spielen bin ich Meisterin. Wenn du aber nichts dagegen hast, würde ich jetzt unseren Plan von gestern weiterverfolgen!“ Mit diesen Worten drehe ich mich um und stapfe los. Wie am Tag davor schon, laufen wir also schweigend nebeneinander her. Zugegeben, die Stille passt mir nicht so ganz. Ich hab mehr als viele Fragen, außerdem interessiere ich mich für ihn als Mensch, wenn auch nicht nur. Ich liebe seine Videos, was dazu geführt hat, dass ich alle möglichen Informationen einfach aufgesaugt und mir gemerkt. Unabsichtlich, das schwöre ich! Deswegen kann ich auch die ganzen Zitate, leicht verrückt, ich weiß. Pffff... Was soll's! Wenn alle normal wären, wäre das ja langweilig. Unwillkürlich beginne ich zu lächeln. Mittlerweile sind wir endlich an der Arena angekommen. „Ich würde oben anfangen, wenn es dir nichts ausmacht, also da, wo Kaddie gegen Kelly gekämpft hat. Da bin ich gespawnt.“ Soch bevor ich losgehen kann, ohne eine Antwort abzuwarten, beginnt er auf einmal zögerlich: „Duuuuu... Warum....“ „Hmmm?“ Was er wohl fragen will? Ich meine, bis jetzt hat es nicht besonders gut mit uns geklappt, deswegen hatte ich eigentlich erwartet, dass er mich den Rest der Zeit ignoriert und nur dann mit mir spricht, wenn es notwendig ist, nicht, dass es mich stören würde. Es ist mehr so, ich bin angenehm überrascht. Eine Minute später hat er die Frage immer noch nicht beendet, stattdessen klappt Manuel sein Mull einfach wieder zu. Und macht es wieder auf, als er meinen fragenden Blick sieht: „Ich wollte nur fragen, was das gestern für eine merkwürdige Sache gestern war? Das mit dem „Bitte, bitte?““ Bloß nicht rot werde, bloß nicht rot werden! Ach Mist! „Jaaaaaa....Alsoooo...“ Mann, wie soll ich das sagen... „Najaaaa, bin Fan“ Er bleibt stehen: „Wat?“ „Ich mag halt deine Videos! Und mein kleines Gehirn da saugt praktisch alles auf, was mich interessiert, also wirklich alles! Und das sogar unabsichtlich! Fakt ist jedenfalls, dass ich mir mit meinen Freunden, die auch Fans sind, ganz gerne mal Zitate im Alltag verwenden, was zu einer Art Insider zwischen uns geworden ist. Und eine interessante Angewohnheit, wenn man bedenkt, dass alle in meiner Klasse bei sämtlichen Situationen „Man weiß es nicht“ sagen, aber dass es ziemlich verrückt, kindisch, nerdig und dumm ist, weiß ich auch so. Lustigerweise gehören all diese Eigentschaften zu meinem Charakter, also was soll's?“ Alter Schwede, nach diesem Monstersatz, bei dem ich, nebenbei bemerkt, immer schneller geworden bin, muss ich erstmal Luft holen. Würde mich nicht wundern, wenn er jetzt leicht, also so ein winziges kleines bisschen verstört wäre. Und weil ich mich nur äußerst ungern mit der Tatsache abfinde, dass ich ihm etwas gestehen musste, werfe ich nach einer kurzen Pause noch ein: „Selbst wenn ich wollte, könnte ich's es nicht ändern. Und überhaupt, wenn's dich stört, ist mir doch egal! Pah!“

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