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Was ist dein IQ wert?

Die 10 häufigsten Fragen rund um Grips

Ob du die hellste Birne im Leuchter bist, oder die trübste Kerze auf der Torte: Intelligenz ist nichts anderes als deine geistige Fitness. Du kannst sie innerhalb kürzester Zeit trainieren und bis zu einem gewissen Maß sogar steigern. Der Intelligenzquotient (IQ) ist dabei nur eine wissenschaftliche Größe um deiner Intelligenz einen Maßstab zu geben.

Aber warum ist es wichtig, das zu wissen?

Wenn du weißt, wie intelligent du bist, fällt es dir und auch anderen leichter, dich in deinen Fähigkeiten einzuschätzen. Außerdem kannst du so mehr Selbstbewusstsein erlangen, denn intelligente Menschen wirken bewiesenermaßen attraktiver auf ihre Mitmenschen.
Und das ist es doch, wonach wir uns alle schon mal gesehnt haben; der Anerkennung für unsere Leistungen!

Kleine bunte Scrabble Teile die zusammen Train your brain buchstabieren

Du bist immer noch unentschlossen? Nun, du solltest einen Intelligenztest machen, wenn:

- du deine geistige Fitness trainieren und deine allgemeine Intelligenz steigern möchtest
- du wissen willst, wo deine Stärken und Schwächen liegen
- du dich selbst besser kennenlernen und einschätzen möchtest
- du Informationen über Intelligenz suchst
- du einen Zeitvertreib suchst, der dir längerfristig etwas zurückgibt

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Intelligenz und wie sie gemessen wird

Bevor du dich nun in sämtliche Tests stürzt, gibt es sicherlich noch einige Fragen, auf die du eine Antwort suchst. Die meistgestellten Fragen zum Intelligenzquotienten und wie man diesen testen kann, haben wir hier einmal für dich zusammengetragen und beantwortet. Mach dich schlau!

1. Was ist Intelligenz?

Es ist nicht einfach zu bestimmen, was Intelligenz genau bedeutet.

Betrachten wir einige Definitionen aus der Literatur:

So schreibt z.B. W. Stern: Intelligenz ist „die allgemeine geistige Anpassungsfähigkeit an neue Aufgaben und Bedingungen des Lebens“.

Nach D. Wechsler ist Intelligenz „die globale Befähigung eines Individuums zweckvoll zu handeln, vernünftig zu denken und sich erfolgreich mit seiner Umwelt auseinander zu setzen“.

Und im Webster's Dictionary finden wir als Definition: “Intelligenz ist die Fähigkeit, Bedeutungen, Informationen und Neuigkeiten wahrzunehmen und zu begreifen“.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass unter Intelligenz im Allgemeinen die Fähigkeit verstanden wird, sich an neue Situationen anzupassen und in deren Bewältigung die sogenannten „Ich-Funktionen“, wie z.B. Wahrnehmung, Gedächtnis und Denken einzusetzen.

2. Was ist ein IQ-Test eigentlich?

Auch wenn es im Namen direkt steht, kann man nicht nur von Intelligenz an sich sprechen, da es viele unterschiedliche Formen von Intelligenzbegabungen gibt. Diese lassen sich durch Faktorenanalyse der Ergebnisse von Intelligenztests ermitteln, wobei unterschiedliche wissenschaftliche Auffassungen zu unterschiedlichen Modellen geführt haben.

Typische Faktoren, die in Intelligenztests ermittelt werden, sind Wortverständnis, Zahlenverständnis, räumliche Orientierung, logisches Verständnis, Wortflüssigkeit, kognitive Leistungsfähigkeit, Gedächtnis und Geschwindigkeit der Wahrnehmung. Oft wird auch zwischen fluider Intelligenz (angeborene Intelligenz) und kristalliner Intelligenz unterschieden.

Intelligenztests dienen der Messung der Intelligenz. Sie verwenden eine Zusammenstellung einzelner Testreihen, um durch einen Vergleich der erzielten Einzelleistungen zu einem abgerundeten Bild über die verschiedenen Bereiche der Intelligenzbegabungen zu kommen.

Schüler sitzen an einem Tisch, auf dem Notizen und Stifte verteilt liegen

3. Wie hoch ist der normale IQ?

Der Intelligenzquotient dient als Maßzahl, der in einer Gaußschen Normalverteilung (Glockenkurve der Dichtefunktion) gerade die Stelle angibt, welche die Testperson innerhalb der gesamten Bevölkerung ihres Alters annimmt. Der Wert, der in der Bevölkerung am häufigsten auftritt, wird mit 100 festgelegt. Dies ist also der normale Intelligenzquotient.

Dieser Wert ist rein willkürlich gewählt worden, man hätte genauso gut 50 oder 311 nehmen können. Aber auf einen Wert musste man sich festlegen.

Nachdem man den Wert 100 fixiert hatte, musste man sich noch die weitere Skaleneinteilung überlegen.

Gauss Glockenkurve

Man sieht, dass der (willkürlich gewählte) Mittelwert 100 die Menschen vertikal „in zwei Hälften“ teilt. Nämlich in die Menschen, die einen IQ-Wert haben, der kleiner gleich 100 ist und diejenigen, deren IQ größer als 100 ist.

68,2 % der Menschen haben einen IQ-Wert zwischen 85 und 115. Nur 0,2 % der Getesteten haben eine sehr niedrige Intelligenz mit einem IQ von weniger als 55 und ebenfalls nur 0,2 % haben einen extrem hohen IQ von mehr als 145. Statistisch gesehen, ist es also unwahrscheinlich, dass dein Ergebnis stark von der Norm abweicht - aber sie ist nicht gleich Null!

4. Welcher IQ ist normal für welches Alter?

Viele Eltern fragen sich: 'Ist mein Kind intelligent?'. Alfred Binet bestimmte die 'normalen' geistigen Fähigkeiten für Schüler verschiedenen Alters und formulierte den Begriff Intelligenzalter (mental age), d. h. diejenige Höhe der geistigen Leistungsfähigkeit, die der eines normalen Kindes von durchschnittlicher Begabung in einem bestimmten Alter entspricht. Dabei legte er fest, dass der normale IQ eines Kindes unabhängig vom Alter stets 100 beträgt. Genau wie Erwachsene, haben hochbegabte Kinder und Jugendliche einen IQ über 130. Die von ihm entwickelte Formel für den IQ eines Kindes / Jugendlichen lautet:

IQ = Intelligenzalter/Alter x 100

Diese Formel soll mit einem einfachen Beispiel erläutert werden:

Wenn ein 10-jähriges Mädchen eine geistige Leistungsfähigkeit besitzt, die vergleichbar mit der eines 11-jährigen Mädchens ist, so hat sie einen IQ von 110 (11/10 x 100). Wenn ein 9-jähriger Junge die gleichen geistigen Fähigkeiten besitzt wie das 11-jährige Mädchen, so ist sein IQ 122 (11/9 x 100).

Diese Formel lag der Beobachtung zugrunde, dass die Intelligenz zusammen mit dem Alter der Heranwachsenden bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zunimmt und ihren höchsten Punkt mit 26 Jahren erreicht. Anschließend nimmt der IQ-Wert langsam ab (siehe Grafik):

Graph zum Anstieg und Abnahme des IQ mit zunehmenden Alter

Daraus ergibt sich, dass die obige Formel für Erwachsene ab 28 nicht mehr angewandt werden kann.

5. Wie gut ist ein IQ von 120?

Gauss Glockenkurve

Aufgrund zahlreicher Tests kann man davon ausgehen, dass sich der IQ-Wert in der Bevölkerung in etwa - wie oben durch die Gaußsche Glockenkurve illustriert - gleichmäßig verteilt.

Drehen wir also die Rechnung von vorher einmal um: Nur 15,9 % der Bevölkerung haben einen IQ der höher als 115 ist. Ab 115 kann man von einem hohen IQ sprechen. Ein IQ von 120 ist also überdurchschnittlich gut. Ab einen IQ-Wert von 130 gehört man zu der Gruppe der Hochbegabten.

6. Was sagt ein IQ-Wert von 70 aus?

Gauss Glockenkurve, die den Mittelwert 100 des Intelligenzquotienten zeigt

Betrachten wir wieder die Gaußsche Glockenkurve.

Wir haben oben gesehen, dass 68,2 % der Erwachsenen einen IQ-Wert zwischen 85 und 115 haben. Daran werden wir uns nun erneut orientieren. Wieder ist auffällig, dass 15,9 % der Bevölkerung einen IQ aufweisen, der niedriger als 85 ist. Ein IQ von 70 liegt daher unter dem Durchschnitt und stellt einen exakten Ausgleich zu den überdurchschnittlich Begabten dar. Damit ist man also definitiv kein Einstein. Die eigene Leistungsfähigkeit zu erkennen, ermöglicht einem allerdings die Optimierung des Lernprozesses. Und am Ende steht man doch besser da, als Menschen, die vielleicht objektiv smarter sind, ihren Grips aber nicht richtig nutzen.

7. Sind Intelligenztests sinnvoll?

Die Antwort auf diese Frage ist, wie so oft, ein klares: 'Es kommt darauf an.'

Die entscheidende Frage ist, was man mit dem IQ aussagen will. Der IQ-Wert wird nicht die Frage beantworten, wie erfolgreich man im Leben sein wird. Es gibt viele Beispiele von Menschen mit einem hohen IQ, die kein 'erfolgreiches' Leben haben. Zu viele andere Faktoren, wie z.B. die emotionale Intelligenz haben Einfluss auf solche allgemeine Fragen. Ein hoher IQ ohne eine gute Förderung, ohne ein gutes Hintergrundwissen und ohne Fleiß, ist nutzlos.

Aber stellt man eine konkrete Frage, wie: 'Wie ausgeprägt sind Wortverständnis, Zahlenverständnis, räumliche Orientierung, logisches Verständnis, Wortflüssigkeit, kognitive Leistungsfähigkeit, Gedächtnis und Geschwindigkeit der Wahrnehmung?', dann kann ein IQ ein Vergleichsinstrument zwischen verschiedenen Personen sein, die denselben Intelligenz-Test gemacht haben. Und in dieser Situation kann der IQ angeben, welche dieser Personen eine größere Chance hat, auf diesem Feld langfristig mehr Erfolg zu haben.

8. Kann man online IQ-Tests vertrauen?

Die einfache Antwort auf diese Frage ist: 'Nein'.

Ein seriöser (Online-) Intelligenztest ist wissenschaftlich geeicht, die gesamten Berechnungsgrundlagen sind öffentlich zugänglich und wurden via 'Peer Review' überprüft und dadurch konstant aktuell gehalten. Auch wenn sehr viele Intelligenz-Tests im Internet dies von sich behaupten, ist es oftmals nicht der Fall. Tatsächlich erfüllen selbst bezahlte Tests dieses entscheidende Kriterium nur selten.

Zweites Problem bei den meisten Intelligenztests ist, dass es eigentlich darum geht, welchen Lösungsweg man wählt und nicht nur um die Lösung selbst. Alle Tests, die einfach auf Basis von der richtigen Lösung einen IQ Wert berechnen, können nie den 'wahren' IQ bestimmen. Nur ein Test, der zusammen mit einem Psychologen gemacht wird, der hierauf achtet und dies in die Ergebnisse einfließen lässt, kann von sich behaupten, den höchsten Ansprüchen zu genügen.

Sollte man darum keine IQ-Tests im Internet machen? Doch! Denn die Tests im Internet helfen dir zu begreifen, wie ein IQ-Test aufgebaut ist und bei welchen Aufgaben man Schwierigkeiten hat und bei welchen nicht. Er hilft dir also dabei, deine Stärken und Schwächen zu erkennen. Aber das Ergebnis von so einen Test sollte man immer mit einiger Vorsicht genießen.

Welche IQ-Tests sind seriös?

Besonders kritisch sollte man bei Aussagen wie der 'kürzeste IQ-Test der Welt' sein. Um alle Themenfelder und IQ Werte abdecken zu können, braucht man eine minimale Zahl an Fragen. Die bereits genannten Themenbereiche müssen ausreichend abgedeckt werden, um eine umfassende Bestandsaufnahme der intellektuellen Kapazität des Probanden zuzulassen. Bei einem seriösen Intelligenztest liegt also die Würze nicht in der Kürze!

9. Wie aussagekräftig ist ein IQ-Test?

Der pure IQ-Wert am Ende hat nur einen geringen Aussagewert. Ein hoher Wert bewahrt dich nicht vor Dummheiten oder sorgt dafür, dass du erfolgreicher bist.

Aber je genauer man den IQ eingrenzt, also auf Themenfelder wie z.B. Wortverständnis, Zahlenverständnis, räumliche Orientierung, logisches Verständnis, Wortflüssigkeit, Gedächtnis und Geschwindigkeit der Wahrnehmung, desto aussagekräftiger wird der IQ-Wert. Eine hohe Intelligenz in der Geschwindigkeit der Wahrnehmung gibt an, dass man eine Grundvoraussetzung für den Beruf Fluglotse hat. Hat man auf diesem Gebiet einen niedrigen IQ, kann man kein Fluglotse werden. Je genauer man also definiert, welche Frage man beantworten möchte, desto aussagekräftiger wird der IQ.

Zusammengefasst:

Dein ermittelter IQ bestimmt nicht deinen Wert im Vergleich zu anderen Menschen, sondern hilft dir, deine Kompetenzen, Neigungen und Talente zu erkennen, damit du dein volles Potential ausschöpfen kannst.

10. Wie hoch ist der IQ von Albert Einstein?

Schwarz-Weiß Portrait Foto vom Physiker Albert Einstein

Da Einstein selbst nie einen Intelligenztest gemacht hat, weiß man seinen IQ nicht genau. In einer Studie von Catharine M. Cox (Genetic Studies of Genius, 1926) wurden die IQs von verschiedenen Persönlichkeiten geschätzt. Da es sich um eine Schätzung handelt, sind die hier genannten Werte mit einiger Vorsicht zu genießen.

Laut der Studie hatte der in Deutschland geborene Physiker einen IQ von rund 160. Aber das Ergebnis ist nicht der höchste erreichte IQ. Laut Cox ist der Literat Johann Wolfgang von Goethe mit einem IQ von 210 die intelligenteste Persönlichkeit aller Zeiten. An zweiter Stelle steht der Erfinder, Philosoph und Mathematiker Gottfried Wilhelm von Leibniz mit einem IQ von 205.

Daran lässt sich auch ablesen, dass ein Physiker nicht zwangsläufig intelligenter ist als ein Literat. Heutzutage vergleichen wir uns mit Größen der Wissenschaft ohne zu beachten, dass Intelligenz viele verschiedene Facetten hat und sich in sämtlichen Variationen ausdrücken kann. Du bist also vielleicht kein Genie der Naturwissenschaften, hast aber ein herausragendes Talent für Kommunikation und Psychologie. Das Schöne daran ist: Es ist alles möglich.

Nun ist es also Zeit, deine Talente zu erkennen! Lass deinen Intelligenzquotienten ermittlen und finde dann heraus, was du alles damit machen kannst. Oder wie sich dein Wert sogar noch weiter steigern lässt. Es liegt einzig und allein bei dir!

Also, was ist dir dein IQ wert?

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