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Harry Potter FF- Mein drittes Jahr

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8 Kapitel - 10.117 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 4.437 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.2 von 5.0 - 30 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 7 Personen gefällt es

Für Hilary beginnt nun das dritte Jahr in Hogwarts, und auch dieses Jahr wird genauso turbulent wie die beiden zuvor: Das trimagische Turnier, rätselhafte Gestalten und der Bruch alter Freundschaften sorgen auch dieses Jahr für mächtig Wirbel. Und Hilary verstrickt sich immer tiefer in die Geheimnisse ihrer Vergangenheit...

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    ((blue)) Vorwort ((eblue)) Hallo🙋‍♀️ Schön, dass ihr hierher gefunden habt. Falls ihr neu seid: Um diese Geschichte verstehen zu können, so

    Vorwort

    Hallo🙋‍♀️ Schön, dass ihr hierher gefunden habt. Falls ihr neu seid: Um diese Geschichte verstehen zu können, solltet ihr am besten auch schon den 1 & 2 Teil gelesen haben 😉
    Hier ist der Link zum 1. Teil: http://www.testedich.de/quiz51/quiz/1508767733/Harry-Potter-FF-Mein-erstes-Jahr
    Außerdem habe ich auch eine kleine Überraschung für diejenigen, die auch dieses Jahr mitlesen... doch dazu später mehr...
    𝓥𝓲𝓮𝓵 𝓢𝓹𝓪𝓼𝓼!

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    ((blue))Prolog((eblue)) ((cur)) „Ich habe Angst.“ Es war dunkel, sowohl in dem Raum als auch draußen. Die einzige Lichtquelle war das silbrig -we

    Prolog


    „Ich habe Angst.“
    Es war dunkel, sowohl in dem Raum als auch draußen. Die einzige Lichtquelle war das silbrig -weiß glänzende Mondlicht, welches durch das Fenster in den Raum fiel.
    Vor dem Fenster stand eine Person. Sie hatte dem Raum den Rücken zugewandt, und sah durch das Fenster nach draußen in die schwarze Dunkelheit.
    Im Hintergrund war ein Rascheln zu hören, und ein das Kratzen von Stuhlbeinen auf dem Boden.
    Dann Schritte, die sich näherten.
    Eine zweite Person erschien im Blickfeld, und legte der Ersten am Fenster die Hand auf die Schulter.
    Obwohl das Gesicht durch die Dunkelheit verborgen wurde, war deutlich erkennbar, dass es sich bei dieser Person um einen Mann handelte, um einen schlanken, großen Mann mit breiten Schultern. Beruhigend redete er auf die Person am Fenster ein.
    „Du brauchst keine Angst haben. Es ist doch alles in Ordnung.“
    Die Person am Fenster schüttelte unmerklich den Kopf.
    Noch. Noch ist alles in Ordnung...“
    Sie drehte sich um, und man konnte sehen, dass diese erste Person eine Frau war, schmal gebaut und mit langen, dunklen Haaren, die zu einem Zopf geflochten waren.
    Der Mann seufzte und nahm die Hand von ihrer Schulter.
    „Aber es ist doch wirklich alles in Ordnung“, verteidigte er sich. „Was soll denn schon- ich meine, es kann nichts passieren. Das hast du doch selbst all die Jahre lang gesagt, oder nicht?“
    Die Frau schnaubte wütend und drehte sich zurück zum Fenster. „Hast du sie nicht gesehen? Ist dir nicht aufgefallen, wie... komisch... sie sich seit ein paar Tagen verhält?
    Du kannst nicht sagen, es wäre alles normal!“
    Der Mann wich zurück. „Nun ja...ich habe natürlich bemerkt, dass sie sich ein wenig... anders als sonst verhält, aber ich dachte, es wäre nur eine Phase...
    Ich kenne...“
    „Eine PHASE!“ Die Frau wirbelte herum und sah ihn durchdringend an. Ihre Augen funkelten so stark, dass man es sogar in der Dunkelheit, die das Pärchen umgab, sehen konnte. „WIE KANNST DU... Warum... Ach, wie kannst du nur so blind sein...“ In ihrer Stimme, die eben noch laut und zornig gewesen war, schwang nun ein Hauch von Wehmut mit.
    „Was ist es denn dann!“, unterbrach der Mann die Frau und fasste sie an ihren Händen.
    „Weißt du es überhaupt?“
    Die Frau nickte.
    „Irgendetwas macht ihr Sorgen.Und das schon seit ein paar Tagen. Seit dem -naja, du weißt schon, was ich meine- passiert ist.“
    Der Mann räusperte sich. „Und weißt du, was genau das ist, was ihr Angst bereitet?“
    Die Frau atmete stark ein und aus. „Bis heute Nachmittag wusste ich es nicht.“
    „Aber dann?“, bohrte der Mann ungeduldig nach. „Dann habe ich das hier gefunden.“
    Die Frau hob den Arm und zum ersten Mal erkannte man in dem silbrigen Mondlicht, dass sie etwas in der rechten Hand hielt. Mehrere Seiten Papier.
    „Das habe ich heute bei ihr gefunden.“ Sie reichte dem Mann die vielen Seiten, alle waren fein säuberlich in einer zierlichen Handschrift beschrieben.
    Dieser warf einen kurzen Blick darauf- und erstarrte.
    Die Stimmung in dem kleinen Raum hatte komplett umgeschlagen.
    Keiner der beiden sagte auch nur irgendetwas, während der Mann noch immer unentwegt auf die erste Seite starrte.
    Die Frau sackte plötzlich in sich zusammen. Zitternd lehnte sie sich gegen die Wand. Tränen liefen ihre Wangen hinunter.
    „Ich habe gebetet, dass das nicht passiert“, wimmerte sie leise. Der Mann ging zu ihr hinüber. Nun standen beide in der Dunkelheit neben dem Fenster, und obwohl man sie kaum noch sah, hörte man das leise Schluchzen aus der Ecke.
    „Das kann auch nichts bedeuten. Wir müssen ab jetzt gut aufpassen“, hörte man die Stimme des Mannes.
    Wieder wurde es leise, die Stille wurde nur ab und an von leisen Schluchzern unterbrochen.
    „Damals...“, das war wieder die hellere Stimme der zierlichen Frau, „glaubst du... wir haben die richtige Entscheidung getroffen?“
    Der Mann schwieg kurz. „Ja.“
    Wieder herrschte Stille.
    Dann trat die Frau mit langen Schritten zum Fenster. Sie schloss es mit einer Handbewegung. Sie schnipste mit den Fingern und die Vorhänge zogen sich zu. Im Raum wurde es sofort stockdunkel.
    „Wir werden das schaffen.“, meinte der Mann beruhigend.
    Die Stimme der Frau war das letzte, was man noch hörte.
    „Als ich es ihr damals versprochen habe, dachte ich nicht, dass genau das eines Tages geschehen würde...“

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    ((blue)) 1.Kapitel ((eblue)) ((cur)) „SZENEN DES GRAUENS BEI DIESJÄHRIGER QUIDDITCH-WELTMEISTERSCHAFT: EIN BEWEIS FÜR DAS TOTALVERSAGEN DES MINIST

    1.Kapitel

    „SZENEN DES GRAUENS BEI DIESJÄHRIGER QUIDDITCH-WELTMEISTERSCHAFT: EIN BEWEIS FÜR DAS TOTALVERSAGEN DES MINISTERIUMS?

    Skandal bei der Quidditch-Weltmeisterschaft: Am Abend nach dem Finale der Weltmeisterschaft, dem Spiel von Irland gegen Bulgarien, ereignete sich ein einerschreckendes Szenerario...
    Da die Sicherheitsvorkehrungen des Ministeriums mehr als schwach sind, führte das nun zu diesem schrecklichen Vorfall...
    Das fahrlässige Verhalten des Ministeriums gefährdet so auf diese Weise die ganze Zaubererschaft. Wie ein Sprecher des Ministeriums zwar mitteilte,...“



    Seufzend ließ ich das Blatt sinken. Diesen Artikel hatte ich zwar in den letzten Tagen schon öfter gelesen, als in meinem Verwandlungsbuch die ganzen 2 Jahre, in welchen ich es nun besaß, aber dennoch konnte ich meinen Blick kaum von dem Tagespropheten abwenden. „Fürchterliche Geschehnisse“, lautete nur eine der Schlagzeilen, eine Andere „Versagen des Zaubereiministeriums führt zu Skandal“. Darunter prangte eine funkelnde Nahaufnahme des sogenannten „Dunklen Males“, wie ich nun aus den unzähligen Texten gelernt hatte.
    Das Markenzeichen von dem bösartigsten dunklen Magier aller Zeiten. Ein Schauer lief mir über den Rücken und unwillkürlich begann ich wieder zu zittern.
    „Alles in Ordnung?“ Ein Muggel, der an meinem Tisch vorbei lief, starrte mich neugierig an.
    Hastig faltete ich den Propheten zusammen, und verstaute ihn in meiner Jackentasche. „Klar, alles in Ordnung“, schwindelte ich und lächelte ihn schief an.
    Mit einem letzten erstaunten Blick auf Like, meine Eule, die in ihrem Käfig zu meinem Füßen stand, verschwand er wieder in der Masse an Menschen.
    Eilig sah ich mich um. Gott sei Dank hatte mich sonst keiner bemerkt.
    Was war ich auch dumm: Eine Zaubererzeitschrift inzwischen von hunderten Muggeln zu lesen. Hätte das ein anderer Zauberer bemerkt, hätte ich jetzt im Ministerium vor Gericht landen können und hätte zudem wahrscheinlich auch noch einen Schulverweis bekommen. Da hatte ich mal wieder Glück gehabt.
    Schnell stand ich auf und warf einen Blick auf meine Uhr: Kurz nach halb elf, der Express würde also bald fahren.
    Ich kontrollierte also noch einmal, ob ich alles Wichtige hatte und bezahlte bei der missmutig dreinschauenden Bedienung des kleinen Cafés am Bahnhof Kings Cross, bei dem ich gerade gefrühstückt hatte.
    Es war ein kalter und windiger Tag, und es regnete in Strömen. Dennoch waren viele Muggel unterwegs. Allerdings hatten es die Meisten sehr eilig, weswegen kaum jemand mir und meinem großen Gepäckwagen Beachtung schenkte.
    Nur die allerwenigsten drehten sich dann doch einmal neugierig um.
    Doch daran war ich längst schon gewöhnt.
    Außer mir waren selbstverständlich auch noch andere Hogwartsschüler unterwegs: Ich konnte in der Menschenmenge unter Anderem die Fünftklässlerin und Gryffindor-Jägerin Cat Barnes, die sich kurz vor Gleis 10 von ihrer Familie verabschiedete, erkennen, genau wie auch Kimi Sunshine aus Hufflepuff, die etwas Mühe hatte, die Kontrolle über ihre unzähligen Haustiere in den einzelnen Käfigen nicht zu verlieren.
    Ich sah mich auch nach meinen Freundinnen um, konnte aber keine von ihnen sehen. Das war wahrscheinlich der Tatsache zu verdanken, dass die meisten von ihnen schon auf dem Gleis 9 3/4 waren oder sich einfach noch verspäteten.
    Ich war heute schon sehr früh am Bahnhof gewesen und hatte hier auch gefrühstückt.
    Denn die Ferien waren für mich eine einzige Qual gewesen, und ich hatte es kaum erwarten können, endlich wieder nach Hogwarts zu kommen.
    Gut angefangen hatte alles ja: Die ersten paar Wochen war ich mit meinen Eltern an die Südküste gereist, um dort einen ganz gewöhnlichen Muggelurlaub zu verbringen.
    Danach hätte eigentlich das Highlight der Ferien folgen sollen: Ich war nämlich von Hannas Familie eingeladen worden, mit ihnen zum Finale der Quidditch-WM zu fahren, dem Endspiel zwischen Irland und Rumänien.
    Aber ein paar Tage zuvor hatte ich dann die Grippe bekommen. Und egal wie oft ich meine Eltern angefleht hatte, mit mir in das St. Mungo zu fahren, wo die Krankheit mit einem Zauberstabschwung geheilt werden konnte: Meine Eltern blieben hart.
    Sie waren beide Muggel, und auch, wenn meine Eltern normalerweise sehr offen der Zauberei gegenüber standen, gab es manche Dinge, die ihnen noch immer ungeheuer waren. Beide, sowohl meine Mum als auch mein Dad, hatten einfach viel zu viel Angst, dass ich mich dann doch versehentlich in eine Kröte oder etwas Derartiges verwandeln würde.
    Sie bestanden also darauf, dass ich die gewöhnlichen Muggelmedikamente nehmen sollte: Ekelhaft schmeckende Säfte, gegen die sogar die nach Kotze schmeckenden Bertie-Botts-Bohnen lecker waren, und unzählige Tabletten.
    Und weil es mir wirklich sehr schlecht ging, konnte ich nicht zur Quidditch-WM fahren.
    Ich hatte mich so geärgert, als ich erfahren hatte, dass ich zu Hause bleiben musste. Auch wenn Hanna versprach, mir so schnell es ging, das Ergebnis zu eulen, und mir einige Souvenirs mitzubringen, war ich wirklich unglücklich.
    Natürlich konnte ich meine Eltern bis zu einem gewissen Punkt verstehen. Und ehrlich gesagt, ging es mir wirklich sehr schlecht, mehrere Tage hatte ich einfach nur mit Fieber im Bett verbracht.
    Aber dass so viele aufregende Dinge geschehen waren, hatte mich dann doch wieder ärgerlich gemacht. Zunächst einmal der Sieg von Irland gegen Bulgarien, was ja alleine schon faszinierend war. Und dann auch noch die Person, die das dunkle Mal, Lord Voldemorts Erkennungszeichen, am Himmel erscheinen lassen hatten.
    Wer konnte das nur gewesen sein? Ich hatte viele Fragen und konnte kaum erwarten, sie zu stellen.
    Wie ich es bereits aus den Vorjahren gewohnt war, ging ich hinüber zu der Absperrung zwischen Gleis 9 und 10. Ohne einen Blick zurück ging ich durch die Absperrung und fand mich sogleich auf einem belebten Bahnsteig wieder. Der scharlachrote Zug stand schon bereit und dampfte vor sich hin. Überall waren Hexen und Zauberer, Hogwartsschüler jeden Alters, die sich von ihren Eltern verabschiedeten und mit ihren Freunden quasselten.
    Um mich herum kreischten Eulen, und mir strich eine verirrte Katze um die Beine, die wohl irgendjemandem entlaufen sein musste.
    Schnell begann ich, alle meine Koffer und Taschen sowie den Käfig mit Like in den Zug zu tragen und machte mich auf die Suche nach dem Abteil, in dem meine Freunde saßen.
    „Hi, Hilary!“ Jemand tippte mir auf die Schulter. Ich drehte mich überrascht um und sah in das strahlende Gesicht meiner Freundin Zoé. Sie war deutlich gewachsen über die Ferien und überragte mich, die vor den Ferien noch die Größere gewesen war, nun um einige Zentimeter.
    Hinter ihr stand ihr Bruder Teddy, der bereits seine Schuluniform mit dem angesteckten Hufflepuffwappen trug. Er war zwar nicht sichtbar gewachsen, hatte aber deutlich bräunere Haut bekommen. Zoés Haut dagegen war hell und blass wie eh und je.
    Freudestrahlend umarmte ich beide. „Komm mit, wir sitzen dort hinten“, meinte Teddy und deutete auf ein Abteil weiter hinten im Waggon. „Die Anderen sind auch da. Warst du bei der Quidditch-WM?“
    Mit dieser Frage hatte ich gerechnet, schließlich war das im Moment das Topthema unter den Schülern.
    Bedauernd schüttelte ich den Kopf. „Ich war krank“, seufzte ich. „Meine Eltern wollten mich aber auf Muggelart behandeln und darum lag ich zwei, drei Wochen lang im Bett.“
    „Ach so“, meinte Teddy. „Wir waren auch nicht, aber dafür Hanna und Leeve, und beide Lovegoods auch. Sie können dir sicher etwas darüber erzählen, uns haben sie auch schon ganz viel berichtet. Muss sehr lustig gewesen sein, Leeve meint, er hätte einen Haufen Galleonen durch seine Wette für den Sieg von Irland gewonnen, aber ich glaube ihm nicht ganz, schließlich war er ja vor den Ferien noch überzeugt, dass Bulgarien gewinnt... wegen ihrem Sucher, du weißt schon... und Lovegoods sind der festen Überzeugung, dass die Leprechans, die Maskottchen der Iren, in Wirklichkeit verzauberte schrumpfhörnige Schnarchkackler sind, aber das siehst du dann ja selbst...“
    Fröhlich plappernd erreichten wir das Abteil. Als ich die Abteiltür aufmachte, wurde ich von begeisterten Rufen empfangen. Ganz am Fenster saßen Luna und Franziska Lovegood, Franziska sah träumerisch aus dem Fenster, obwohl der Zug noch nicht einmal losgefahren war. Luna hatte den Klitterer in der Hand und sah mit ihren großen blauen Augen über den Seitenrand hinweg träge zu mir hinüber. Auf der linken Seite befand sich dann Leeve Wild, der sich gerade mit den Gryffindor - Mädchen Ginny Weasley und Flame Lightwood, die gegenüber von ihm saßen, angeregt unterhielt. Neben ihm stand eine große Schachtel Bertie Botts Bohnen. Als ich das Abteil betrat, wurde er rot und brach inmitten des Satzes, den er gerade gesagt hatte ab. Stattdessen wühlte er nun eifrig in seiner Reisetasche.
    Neben Ginny saß Hanna, meine allerbeste Freundin schon seit dem ersten Jahrgang.
    Als ich sie sah, machte ich vor Freude einen Luftsprung. Ich hatte sie so sehr vermisst!
    Auch meine Freundin strahlte über das ganze Gesicht und kaum hatte ich mich gesetzt, überfiel mich auch schon ein kolossaler Redeschwall. Ich war viel zu durcheinander, und brauchte erst einmal, um alles zu verstehen, was sie sagte.
    „Schau mal“, freudig drückte Hanna mir eine kleine Figur in die Hand. Beim näheren Betrachten stellte ich fest, dass es sich um eine Nachbildung des irischen Suchers Aidan Lynch handelte. Die kleine Figur sah zwar ziemlich mitgenommen aus, reckte aber dennoch einen winzigen Pokal in die Höhe.
    „Die habe ich dir mitgebracht, wie versprochen“, grinste sie.
    „Danke“, sagte ich begeistert und sah die kleine Figur gedanklich schon in meinem Schlafsaal im Regal stehen.
    „Ich muss dir so viel erzählen“, seufzte Hanna.
    Draußen am Bahnsteig ertönte ein lauter Pfiff und mit einem leichten Ruckeln setzte sich der Zug in Bewegung.
    Während ich mich bequem in meinem Sitz räkelte, verließ der Hogwartsexpress den Bahnhof und begab sich auf seine Reise.
    „Dann fang mal an...“




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    ((blue)) Kapitel 2 ((eblue)) Die Zugfahrt war, wie ich es schon von denen in den vorigen Jahren gewohnt war, sehr unterhaltsam. Wir unterhielten uns l
    Kapitel 2


    Die Zugfahrt war, wie ich es schon von denen in den vorigen Jahren gewohnt war, sehr unterhaltsam. Wir unterhielten uns lange über die Quidditch- WM, spielten Gobstein und Zauberschach, futterten Süßigkeiten und tauschten Schokofrosch-Karten. Schon bald konnte ich mir gar nicht mehr vorstellen, wie ich die Ferien nur ohne diese Leute überstanden hatte.
    Als es dann langsam Abend wurde, waren alle bereits ein wenig schläfrig. Die Zugfahrt dauerte lange, und mittlerweile wünschten wir uns alle, bald in Hogwarts anzukommen, um dort das Festmahl zu genießen können und die neuen Lehrer begutachten zu können.
    Draußen regnete es, die Tropfen trommelten auf das Dach des Zuges und verursachten gemeinsam mit dem gleichmäßigen Rattern der Räder ein wohliges Gefühl der Geborgenheit.
    Beinahe wäre ich eingenickt, doch gerade als ich fast eingeschlafen wäre, wurde die Tür zu unserem Abteil geöffnet. Im Türrahmen stand einer der Vertrauensschüler.
    „Wir sind bald da, eine halbe Stunde nur noch!“, rief er barsch. „Macht euch besser bereit.“ Mit einem lauten Krachen schlug uns die Abteiltür wieder vor der Nase zu, und ging hinüber zu unserem Nachbarabteil.
    Ich zupfte meinen Umhang zurecht und vergewisserte mich, dass mein Zauberstab fest in meiner Manteltasche steckte.
    „Was habt ihr dieses Jahr eigentlich für Wahlfächer gewählt?“, fragte Teddy neugierig in die Runde. Er war einen Jahrgang über mir, und ich wusste, dass er Pflege magischer Geschöpfe und Muggelkunde genommen hatte.
    Auch mir fiel es wieder ein: Wir würden ja dieses Jahr neue Fächer bekommen! In dem ganzen Trubel während der Zugfahrt hatte ich das fast vergessen. Zoé seufzte. „Wahrsagen und Pflege magischer Geschöpfe.“ Sie verdrehte die Augen. „Ich hätte ja gerne etwas Interessanteres und Nützlicheres zur Auswahl gehabt. In Ilvermorney konnte man zum Beispiel einen Duellierkurs belegen. Das hätte ich so viel spannender gefunden...“ Sie stöhnte.
    Ich warf Hanna einen vielsagenden Blick zu und sie grinste. Beim Thema „Duellierkurs“ kamen wieder ganz alte Erinnerungen hervor. Ich erinnerte mich nur zu gut an Gilderoy Lockhart, wie er von Severus Snape auf dem Boden lag. Tja, lustig war es gewesen... Bis zu dem Zwischenfall mit der Schlange. Aber das war ja ein ganz anderes Thema.
    „Ich habe Wahrsagen, Arithmantik und Alte Runen genommen“, meinte Franzi.
    Über ihre neue, rosafarbene Brille, die angeblich, wie sie uns zuvor erklärt hatte, böse Geister aufspüren konnte, sah sie uns verträumt an. „Ich auch.“ Luna kicherte und vertiefte sich wieder in ihre Zeitschrift.
    „Wahrsagen soll sehr interessant sein“, fuhr Franziska fort, „wir werden aus den Händen lesen lernen... und natürlich auch aus der Kristallkugel...“ Sie deutete auf das Buch, das aufgeschlagen auf ihrem Schoß lag. Erst jetzt sah ich, dass es sich dabei um in Buch namens „Entnebelung der Zukunft“ handelte, das Wahrsagebuch für unseren Jahrgang.
    Anders als Zoé hatte ich alle Angebote spannend gefunden und mich kaum entscheiden können. Mir schwebte ja ehrlich gesagt noch keinen bestimmten Beruf vor, den ich später ergreifen wollte, weshalb ich bei der Wahl meiner Wahlfächer weniger daran gedacht hatte, was ich später brauchen konnte, sondern vielmehr das gewählt hatte, was ich im Moment am interessantesten fand. Muggelkunde hatte ich, weil ich selbst muggelstämmig war, weggelassen. Danach hatte für mich die Qual der Wahl begonnen. Genau wie Luna, Franziska und Hanna hatte ich mir Wahrsagen herausgesucht. Denn wer würde nicht gerne einmal einen Blick in seine Zukunft werfen?
    Auch für Pflege magischer Geschöpfe hatte ich mich eingetragen, in der Hoffnung, bald etwas genauer über die Tiere im Verbotenen Wald Bescheid zu wissen. Im ersten Jahrgang hatte ich ja mit vielen so einige unliebsame Erfahrungen gemacht...
    Und dazu hatte ich schlussendlich noch Arithmantik gewählt. Alte Runen hätte mich zwar ebenfalls interessiert, aber ich wusste: Würde ich noch mehr wählen, wäre ich zu gestresst. Außerdem überschnitt sich Pflege magischer Geschöpfe oft mit Runenkunde, weswegen eine Belegung beider Fächer ohnehin kaum möglich war.
    Hanna hatte genau die selben Fächer gewählt, was ich sehr gut fand. So konnten wir uns gegenseitig helfen, wenn wir etwas nicht verstanden.
    Ich konnte es wirklich kaum erwarten, bis wir die ersten Stunden in den neuen Fächern hatten! Aber dazu mussten wir erst einmal ankommen...
    Als es endlich soweit war und der Zug in Hogsmeade an dem kleinen Bahnhof hielt, war es stürmisch und windig. Über unseren Köpfen grollte der Donner, und es schüttete wie aus Eimern. Auch letztes Jahr hatte es bei unserer Ankunft gewittert, da war ich aber größtenteils noch so von den Dementoren geschockt gewesen, die uns während der Fahrt einen unliebsamen Besuch abgestattet hatten, um das genauer wahrzunehmen.
    Mitsamt all unserem Gepäck im Arm kämpften wir uns durch die Schülermassen hin zu den Kutschen am Wegesrand.
    Die Thestrale scharrten mit ihren Hufen auf dem Boden und sahen mich an. Die gespenstischen Gesichter ließen mich zwar nach wie vor erschaudern, aber ich hatte mich mittlerweile an den Anblick gewöhnt. „Hey ihr“, murmelte ich leise und blieb stehen.
    „Schön euch wiederzusehen.“
    Hinter mir hörte ich leises Kichern und als ich mich umdrehte, sah ich, wie mich zwei kleine Zweitklässler neugierig anstarrten. Mist, ich hatte total vergessen, dass die meisten Anderen die Tiere ja nicht sehen konnten.
    Ich seufzte, hob mein Gepäck an und stieg schnell in die Kutsche, um nicht noch nässer zu werden.
    Während wir den Weg nach Hogwarts entlang fuhren, starrte ich nach draußen. Der Regen lief an dem Fenster herunter, und über mir grollte der Donner. Draußen, auf dem See konnte ich die Boote mit den Erstklässlern sehen. Wilde Wellen ließen die kleinen Schiffe wild auf dem Wasser schwanken.
    Als ich damals, vor zwei Jahren als kleine Erstklässlerin über den See gefahren war, war ich zwar auch in das Wasser gefallen, allerdings nicht wegen des Wetters, sondern vielmehr, weil wir einfach das Boot durch wildes Toben zum Kippen gebracht hatten.
    Kaum zu glauben, dass wir nun schon Drittklässler waren...
    In der Kutsche war es kalt, und ich fror entsetzlich, besonders, weil ich auch so nass war. Ich konnte es gar nicht erwarten, endlich in die große Halle zu kommen. Und auch das Festessen... Wir waren alle ziemlich hungrig.
    Als wir oben vor dem Schlosstor angekommen waren, begann eine Art Wettrennen: Alle wollten zuerst in der warmen, behaglichen großen Halle sein.
    Auch dieses Jahr war die Halle festlich geschmückt: Überall waren Lichter, goldenes Geschirr und funkelnde Kerzenhalter waren über die langen Haustische verteilt, und von der Decke hingen die vier Hausbanner: Das gold-rote der Gryffindors, daneben das gelb-schwarze Banner der Hufflepuffs. Gegenüber davon befand sich das grün-silberfarbene Slytherinwappen und natürlich auch das blau-bronzefarbene Banner von uns Ravenclaws.
    „Hallo, willkommen zurück!“ Vor uns schwebte die graue Dame neben dem Tisch und schüttelte jedem Ravenclaw, so gut das als Geist eben ging, die Hand.
    Vorne am Lehrertisch war ein lautes Krachen zu hören, und viele entsetzte Schreie: Peeves bewarf dort einige Schüler mit Disteln, die er irgendwo gefunden hatte.
    Professor McGonagall versuchte, ihn zu stoppen und wedelte zornig mit ihrem Zauberstab. Doch erst als der Blutige Baron hinzukam, zog sich Peeves zurück, natürlich nicht, ohne davor noch eine Wasserbombe auf einige Sechstklässler zu werfen.
    Mit einem Schlag fühlte ich mich wieder ganz Zuhause: Nach den langweiligen Ferien war mir das Chaos hier ganz willkommen.
    Fröhlich plauderte ich mit den anderen Ravenclaws, bis schließlich die Erstklässler zur Einteilung die große Halle betraten.
    Auch dieses Jahr kamen wieder viele neue Schüler nach Ravenclaw. Alle waren klatschnass und ich nahm an, dass die Überfahrt mit den Booten bei diesem fürchterlichen Wetter nicht die schönste gewesen war. Eine kleine Schülerin namens Orla Quirke, die auch nach Ravenclaw eingeteilt wurde, zitterte beispielsweise am ganzen Körper und ich half ihr mit einigen Zaubersprüchen, ihre Klamotten so gut es ging wieder trocken zu bekommen. Dafür lächelte sie mich schüchternen an.
    Im Anschluss an die Häuserverteilung fand, wie gewohnt, das große Festessen statt, und wie auch die letzten Jahre beinhaltete es alle möglichen Leckereien, vom feinsten Steak bis hin zu köstlichen Rosinenkuchen und Siruptorten. Ich aß, bis ich nicht mehr konnte und mich fühlte, als ich gleich platzen würde. „Lecker“, seufzte Zoé neben mir. Da sie ja erst in der Mitte des letzten Schuljahres nach Hogwarts gekommen war, war dies ihr erstes Festessen, und ich sah sogar, wie sie heimlich in Stück des Schokoladenkuchens in ihrer Tasche verschwinden ließ.
    Wie jedes Jahr sollten auch jetzt nach dem Essen Dumbledores Rede folgen. Die Speisen waren bereits vom Tisch verschwunden, und alle Schüler sahen gespannt nach vorne.
    Als Erstes folgte einen von Mr. Filch erstellte Liste mit Verboten, und die üblichen Bekundungen: Der verbotene Wald war verbotenen, Zaubern in den Gängen verboten und weitere Dinge dieser Art. Ich kannte das ja alles bereits von den Vorjahren.
    Doch dann kam Dumbledore zu einem noch unschöneren Punkt.
    „Ich muss euch leider mitteilen“, bedauernd blickte er in die Runde, „dass dieses Jahr keine Quidditchwettbewerbe stattfinden werden.“
    Mit einem Schlag wurde es todstill in der Halle. Alle Schüler waren zu entsetzt, um auch nur irgend einen Ton hervorzubringen, ich natürlich auch.
    Zwar war ich Ende letzten Jahres aus der Hausmannschaft von Ravenclaw ausgestiegen, aber ich hatte mich dennoch sehr darauf gefreut, die Quidditchspiele nun als Zuschauer zu sehen. Kein Quidditch? Das war doch nicht möglich...
    „Aber es gibt auch einen Grund dafür“, fuhr der Direktor fort.
    „Dieses Jahr wird hier in Hogwarts eine sehr zeitaufwendige Veranstaltung, die im Oktober beginnt. Doch ich bin mir sicher, ihr werdet alle sehr viel Spaß haben. Ich freue mich, euch verkünden zu dürfen, dass...“
    WUMM.
    Ein lauter Donnerschlag ließ die Erde erzittern, und mit einem großen Krachen flogen die Türen zur großen Halle auf.

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    ((blue)) Kapitel 3 ((eblue)) Erschrocken riss ich die Augen auf und drehte mich herum. Im Türrahmen stand ein Mann, in einen schwarzen Umhang gehüll
    Kapitel 3


    Erschrocken riss ich die Augen auf und drehte mich herum.
    Im Türrahmen stand ein Mann, in einen schwarzen Umhang gehüllt. Mit der einen Hand stützte er sich auf einen Stock, mit der anderen riss er sich seine Mütze vom Kopf und verstaute sie in einer Manteltasche.
    Die ganze Halle hielt den Atem an, als der Mann langsam nach vorne wankte, direkt auf Dumbledore und das Rednerpult zu.
    Als er näher kam, und ich ihn zum ersten Mal näher betrachten konnte, wurde mir speiübel und mir lief es kalt den Rücken hinunter: Lange Narben zogen sich über das gesamte Gesicht. Die Hälfte der Nase war nicht mehr vorhanden, als hätte sie jemand abgerissen, die Lippen waren nahezu schwarz und während sein linkes Auge winzig klein war, war das rechte riesengroß und aufgequollen. Wild rollte es hin und her, und drehte sich sogar einmal um sich selbst.
    Ich hatte noch nie etwas derartig Merkwürdiges und Abstoßendes zugleich gesehen. Als er an meinen Platz vorbeischritt, zuckte sein Auge heftig und schien mir für einen kurzen Moment direkt in meine Augen zu sehen. Erschreckt wandte ich mich ab und sah stattdessen zu Dumbledore, der freundlich lächelnd hinter dem Rednerpult stand.
    Als der Fremde ihn erreichte, schüttelte er ihm die Hand und bot ihm einen Platz am Lehrertisch an. Der Mann hinkte zufrieden zum Tisch, setzte sich und begann mit einem kleinen Messer die Würstchen auf seinem Teller aufzuspießen und zu verspeisen.
    Dumbledore räusperte sich. „Ich möchte euch euren neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste, Professor Moody, vorstellen.“
    Alle schwiegen noch immer wie gebannt. Nur wenige klatschten Beifall, und die wenigen, die es taten, verstummten auch gleich wieder.
    Neben mir seufzte Zoé leise und an unserem Tisch brach das Getuschel los.
    „DAS ist der neue Verteidigungslehrer?“, flüsterte Hanna. „Ich habe gehofft, dass es jemand wird, der so ähnlich ist, wie Professor Lupin.“ Ehrlich gesagt hatte ich das auch getan. Mit einem mulmigen Gefühl beobachtete ich Moody, der am Lehrertisch genüsslich aß. Die Vorstellung, das ganze restliche Schuljahr lang dieses Auge sehen zu müssen, machte mir sehr zu schaffen.
    Wieso war Professor Moody so vernarbt? Weshalb hatte er nur noch ein „richtiges“ Auge?
    „Er macht mir etwas Angst“, meinte Hanna misstrauisch. Ich nickte. „Mir auch... aber er scheint Dumbledore zu kennen, deshalb kann er nicht böse sein. Dumbledore würde nie jemanden als Lehrer in Hogwarts zulassen, wenn dieser eine Gefahr für die Schüler sein könnte.“
    „Stimmt, da hast du Recht“, seufzte Hanna. „Ich hoffe, er kann gut unterrichten...“
    Am Rednerpult räusperte Dumbledore sich erneut. Es wurde wieder still in der Halle, alle Zauberschüler und Schülerinnen sahen gespannt nach vorne.
    „Wie ich eben erwähnte, werden wir in den kommenden Monaten die Ehre haben, Gastgeber einer sehr spannenden Veranstaltung zu sein, eines Ereignisses, das seit über einem Jahrhundert nicht mehr stattgefunden hat.“ Er lächelte und sah freundlich in die Runde.
    „Mit allergrößtem Vergnügen teile ich euch mit, dass dieses Jahr in Hogwarts das Trimagische Turnier stattfinden wird.“
    „Sie machen Witze“, rief einer der Weasley-Zwillinge laut in die Runde. Lautes Gelächter brach los, und mit einem Mal war das fröhliche, unbeschwerte Gefühl, welches mit Moodys Ankunft gegangen war, wieder da.
    „Ich mache keine Witze, Mr. Weasley.“ Dumbledore schmunzelte vergnügt.
    „Einige von Ihnen werden sicher nicht wissen, worum es bei diesem Turnier geht, und ich hoffe, dass die Anderen es mir verzeihen, wenn ich es kurz erkläre, sie können ja in der Zwischenzeit weghören.“
    Gespannt sah ich zu dem Schulleiter. Ich hatte keine Ahnung, was dieses sogenannte „Trimagische Turnier“ sein konnte, und war daher ziemlich aufgeregt es zu erfahren.
    „Nun gut“, fuhr Dumbledore fort. „Das Trimagische Turnier fand erstmals vor etwas 700 Jahren statt, als freundschaftlicher Wettstreit zwischen den drei größten europäischen Zauberschulen: Hogwarts, Beauxbatons und Durmstrang. Jede Schule wählt einen Champion aus, der sie vertritt, und diese drei mussten im Wettbewerb drei magische Aufgaben lösen. Dies fand alle fünf Jahre statt, um den freundschaftlichen Kontakt zwischen den Zauberschulen zu erhalten. Dann jedoch nahm die Todesrate so stark zu, bis das Turnier eingestellt wurde.“
    Entgeistert sah ich zu Dumbledore. Die Todesrate! Warum wurde nun etwas wiedereingeführt, was Menschenleben gekostet hatte?
    Vom einen auf den anderen Moment schwirrten dutzende Fragen in meinem Kopf herum. und ich hatte plötzlich, das Turnier betreffend, ein sehr mulmiges Gefühl.
    Die meisten anderen Schüler waren allerdings nicht so verängstigt. Ich sah, dass die Weasley-Zwillinge sich am Gryffindor-Tisch eifrig unterhielten und dabei laut lachte. Auch von den Slytherins war Gelächter zu hören, und laute Rufe. Einige der älteren Schüler an unserem Tisch fingen an, über mögliche Aufgabenstellungen zu diskutieren.
    Ich musste mich anstrengen, um Dumbledore in dem Lärm, der nun in der großen Halle herrschte, nicht zu überhören.
    „Wir haben beschlossen, dass die Zeit nun reif ist für einen neuen Versuch. Den ganzen Sommer haben wir uns Mühe gegeben, dafür zu sorgen, dass keiner der Champions in tödliche Gefahr geraten kann.“
    Leeve Wild, der gegenüber von Hanna und mir saß, grinste. „Ich glaube, ich mache mit“, verkündete er lautstark. Ich sah ihn entgeistert an und sofort wurde er rot. „Obwohl... vielleicht...“ „Du bist erst 13“, murmelte auch Johara Hunter, eine andere Ravenclaw- Schülerin unseres Jahrgangs. „Stell dir vor, du musst gegen einen volljährigen Champion von Durmstrang antreten...“ Leeve verstummte. „Ja, mal sehen...“ Er wandte sich wieder Dumbledore und dessen Rede zu.
    „Die Schüler von Durmstrang und Beauxbatons werden mit ihren Kandidaten enger Wahl im Oktober hier eintreffen und die Ausscheidung für die drei Champions wird an Halloween stattfinden. Ein unparteiischer Richter wird sich geeignete Schüler aussuchen, welche bereit sind, im Wettkampf für den Ruhm ihrer Schule anzutreten und das ausgesetzte Preisgeld von 1000 Galleonen zu gewinnen.“
    „Ich mach mit!“ Das war wieder einer der Weasley-Zwillinge gewesen. Mit der Erwähnung des Preisgeldes war endgültig der Bann gebrochen. Alle Schüler riefen durcheinander, lachten oder starrten traumversunken zu Dumbledore.
    Eintausend Galleonen! Dass das viel war, war jedem klar. Auch ich war nun hin- und hergerissen.
    Was konnte man sich nicht alles für so viel Geld leisten!
    Dumbledore räusperte sich, nun schon zum dritten Mal. „Ich weiß zwar, dass ihr alle gerne Hogwarts bei diesem Wettkampf vertreten würdet. ABER“, er machte eine Pause, um die Aufmerksamkeit wieder zu bekommen, „die Leiter der teilnehmenden Schulen haben gemeinsam mit dem Zaubereiministerium beschlossen, dass nur Schüler, die bereits volljährig, also 17 Jahre alt sind, die Erlaubnis erhalten, sich am Wertbewerb zu beteiligen.“
    „Was?“ Die Weasley-Zwillinge schienen plötzlich sehr zornig zu sein, und auch sonst waren von allen Seiten her entrüstete Aufschreie zu hören. „Dies hat selbstverständlich seine Gründe: Die Turnieraufgaben sind sehr schwierig, und für Schüler unter der sechsten Jahrgangsstufe kaum zu bewältigen. Ich persönlich werde dafür sorgen, dass kein minderjähriger Schüler unseren unparteiischer Schiedsrichter hinters Licht führt.“ Er zwinkerte Fred und George Weasley zu. „Die Abordnungen aus Durmstrang und Beauxbatons werden das ganze Jahr über bei uns bleiben, und ich bitte darum, dass ihr sie höflich empfangt.“ Dumbledore lächelte noch ein letztes Mal in die Runde. „Und nun ist es spät. Schlafenszeit! Begebt euch nun alle in eure Schlafsäle, damit ihr morgen ausgeruht zum Unterricht erscheinen könnt. Husch, husch!“
    Die Schüler erhoben sich und drängten auf den Ausgang der großen Halle zu.
    Ich sah mich in der Menge nach Hanna um und war froh, als ich sie gleich hinter mir sah.
    „Oh mein Gott“, Hanna seufzte. „Ich kann es nicht glauben: Das trimagische Turnier in Hogwarts! Klar, ich habe schon oft erzählt bekommen, dass es so etwas einmal gab, aber ich hätte nie gedacht, dass es wiedereingeführt wird... Ich bin schon so gespannt, was das für Aufgaben sein werden, vielleicht sind es ja magische Rätsel, schließlich soll ja angeblich keiner in Gefahr kommen können. Ich habe mal gelesen, dass die Champions früher sogar gegen Drachen kämpfen mussten, kannst du dir das vorstellen? Das Ganze ist ja so gefährlich, aber ich kann verstehen, wenn man mitmacht, schließlich gewinnst du einen Pokal und 1000 Galleonen! Davon kannst du dir zwei Jahre lang jeden Tag einen Eisbecher bei Fortescue leisten, du kannst damit zwei Feuerblitze kaufen, und noch so viel mehr...“
    Ich lächelte, immer, wenn Hanna aufgeregt war, wurde sie zur größten Quasselstrippe, und konnte wie ein Wasserfall reden.
    „Ich wusste nicht einmal, dass es in Europa noch andere Zauberschulen gibt“, sagte ich, als Hanna kurz Luft holte. Gemeinsam waren wir jetzt bereits im 2.Stock angelangt und gingen jetzt in Richtung Ravenclawturm. „Nicht?“ Hanna war überrascht. „Beauxbatons ist eigentlich noch ganz okay. Die Schule ist irgendwo in Frankreich, und es sollen dort ziemlich viele Mädchen sein. Bei Durmstrang musst du aber aufpassen.“
    „Wieso?“, fragte ich erstaunt.
    Hanna senkte die Stimme. „Die Schule hat den Ruf, die Schüler auch in dunkler Magie auszubilden. Was genau abläuft, weiß keiner, die Leute von dort halten vieles geheim, was die Schule natürlich noch... verdächtiger macht, wenn ich das so sagen kann.“ Mir lief es unwillkürlich kalt über den Rücken. „Wo iliegt Durmstrang denn überhaupt?“ Hanna zuckte die Schultern. „Irgendwo im Osten oder Norden Europas. Mehr weiß ich nicht. Wie schon gesagt, über vieles wird lieber geschwiegen.“
    Ich nickte. „Mal sehen.“ Mittlerweile hatten wir die Tür zu unserem Gemeinschaftsraum erreicht, vor der ein kleiner Erstklässler saß und verzweifelt den Türklopfer, der eine Adlerform besaß, betrachtete. „Er lässt mich nicht ein“, klagte der Junge.
    Der Adler krächzte verwerflich und wandte sich uns zu und krächzte: “Wer mich hat, der will mich teilen, wer mich teilt, der hat mich nicht mehr.“
    Hanna überlegte kurz: „Ein Geheimnis, denke ich.“ „Richtig“, krächzte der Türklopfer. Vor uns klappte die Tür zur Seite und wir konnten den überfüllten Gemeinschaftsraum betreten.
    Der kleine Erstklässler verschwand sofort in der Menschenmenge. Hanna und ich kämpften uns durch die Schüleransammlungen zu den Treppen, die zu den einzelnen Schlafsälen führten. „Ich bin todmüde“, seufzte Hanna, während wir die Treppe hochstiegen und uns unseren neuen Schlafsaal suchten. Wie auch letztes Jahr würden wir ihn uns mit Luna, Franziska und Zoé teilen.
    Auch ich war bereits ziemlich erschöpft, und daher fiel ich, nachdem ich mir ordentlich meine Zähne geputzt hatte, wie ein Stein in mein Bett. Ruhe fand ich aber trotzdem erst spät. Andauernd wurde ich noch von neuen Gedanken überrascht. Wer würde der Champion von Hogwarts sein? Wie würden die Aufgaben des Turnieres aussehen? Und wie würde ich mich mit den Schülern der andern Schulen verstehen? Lange noch war ich wach, um über diese Fragen nachzudenken und erst um Mitternacht fiel ich in einen unruhigen Schlaf.

    6
    ((bold)) MMFF beendet! ((ebold)) Auch in diesem Jahr habe ich eine MMFF veranstaltet. Hier sind die Charaktere aufgelistet (zuerst der Name des Charak

    MMFF beendet!
    Auch in diesem Jahr habe ich eine MMFF veranstaltet. Hier sind die Charaktere aufgelistet (zuerst der Name des Charakters, (Jahrgang), (Name des Erstellers/der Erstellerin) ):


    BEAUXBATONS
    - Charlotte Betrand (3) (Holly Granger)
    -Romain Pierre Beurrent (4) (Halbblutprinzessin28)
    -Annemieke Van der Meer (7) (Koala-Girl)
    -Bastien Jimenez Ruiz (7) (Jazz)


    DURMSTRANG
    -Lev Morozow (4) (Zora)
    -Jaroslaw Wozniak (4) (Emilia)
    -Alexandra Ioana Matei (5) (Merle)
    -Milena Trifonova (7) (Tigerin)
    -Zelko Ivanow (7) (Foolish Mortal)

    7
    ((blue)) Kapitel 4 ((eblue)) „Hilary, wach auf!“ Jemand rüttelte mich an meinen Schultern. Noch halb im Schlaf, murmelte ich etwas Unverständlic

    Kapitel 4

    „Hilary, wach auf!“
    Jemand rüttelte mich an meinen Schultern. Noch halb im Schlaf, murmelte ich etwas Unverständliches und öffnete dann meine Augen. Sonnenlicht durchflutete den Raum und schien auf die Betten der anderen Mädchen. Sofort erinnerte ich mich: Heute begann ja mein drittes Schuljahr in Hogwarts!
    Vor meinem Bett stand Hanna, meine beste Freundin, seit meinem ersten Schuljahr. Sie war wahrscheinlich diejenige gewesen, die mich gerade eben so unsanft geweckt hatte.
    Zu meinem großen Entsetzen sah ich, dass sie bereits vollständig angezogen war und zudem auch schon frisierte Haare hatte.
    Geschockt fuhr ich hoch. „Habe ich verschlafen!“, rief ich alarmiert aus. Ich konnte mich wage erinnern, auch schon im letzten Jahr am ersten Unterrichtstag beinahe zu spät gekommen zu sein, weil ich nicht früh genug aufgestanden war.
    Ich ließ meinen Blick durch den Schlafsaal schweifen. Die anderen Betten waren bereits tadellos gemacht, außer Hanna und mir befand sich keiner mehr im Raum.
    Hanna sah mich ernst an. „Hilary... in einer Minute beginnt der Unterricht“, verkündete sie mit unheilvollem Unterton.
    „Was!“, quiekte ich entsetzt. Mit einem Satz war ich auf den Beinen. „Warum hast du mich nicht ein bisschen früher geweckt? Was haben wir denn jetzt überhaupt für ein Fach? Sind die anderen Schüler schon im Unterricht? Das Frühstück ist ja demnach auch schon vorbei...“ In Windeseile zog ich mir meine Schuluniform an, wobei mir in meiner Panik weder auffiel, dass ich zwei ungleiche Socken angezogen hatte, noch, dass mein Umhang auf links gedreht war.
    „Du hast so fest geschlafen, da war nichts zu machen.“ Hanna stand noch immer neben meinem Bett. Ich sah sie verwirrt an. „Und was wäre mit einem Zauberspruch gewesen?“ Ich ließ ihr keine Zeit zum Antworten, sondern stürmte gleich in eines der angrenzenden Badezimmer, um mir die Haare zu bürsten. Dabei übersah ich komplett die am Boden verteilten Koffer, und stolperte prompt darüber. Mit einem dumpfen Knall landete ich auf dem zugegebenermaßen ziemlich schmutzigen Boden.
    „Hilary, ist alles okay?“ Hanna rannte zu mir und sah mich entsetzt an. „Hast du dich verletzt?“ Ich schüttelte den Kopf.
    „Nein, mir geht es gut, lass uns jetzt lieber...“ Ich brach ab. Mein Blick fiel auf meine Armbanduhr, welche auf meinem kleinen Nachttisch lag.
    Es war früh am Morgen, der Unterricht würde erst in fünfundvierzig Minuten beginnen.
    Hinter mir hörte ich ein lautes Prusten, und als ich mich umdrehte, sah ich Zoé, die aus dem Kleiderschrank, in welchem sie sich augenscheinlich versteckt hatte, hervorkam. Hanna begann zu kichern.
    Ich lief rot an. „Ihr Biester!“, rief ich, jedoch musste ich gleichzeitig auch lachen.
    Die beiden hatten mich gründlich hinters Licht geführt.
    Hanna setzte eine besorgte Miene auf. „Es war nicht Teil des Planes, dass du dich verletzt. Bist du dir sicher, dass alles okay ist?“ Ich nickte und stand auf.
    „Ihr seid so gemein“, beschwerte ich mich spaßeshalber und klopfte mir den Dreck von meinem Rock.
    Zoé grinste. „Wusstest du, dass du jedes Jahr am ersten Schultag so spät aufgewacht bist? Jedenfalls hat Hanna mir das erzählt. Und weil wir heute Morgen sehr früh aufgewacht sind, dachten wir, dass es Zeit wäre, dich ein bisschen reinzulegen.“ Lachend umarmte sie mich. „Sei jetzt nicht sauer.“
    Ich setzte eine gespielt böse Miene auf, musste aber zwischendurch schmunzeln. Natürlich hatte ich meinen Freundinnen schon längst verziehen.
    Immerhin war ich jetzt hellwach.
    Nachdem wir uns alle wieder etwas beruhigt hatten, gingen wir gemeinsam in die große Halle zum Frühstück.
    Auf dem Weg dorthin trafen wir auch Teddy Scamander mit einigen seiner Freunde aus Hufflepuff. Hanna, die sehr schwungvoll um die Ecke gebogen war, wäre fast in Teddy hineingelaufen, konnte sich aber zum Glück noch rechtzeitig abfangen.
    Eigentlich war Hanna ja nicht besonders tollpatschig und das Ereignis nur ein blödes Missgeschick, doch Hanna war die Situation sichtbar peinlich, und sie vermied es, Teddy auf dem Weg in die große Halle auch nur einmal anzusehen.
    In der großen Halle saßen bereits viele Schüler an den Tischen und frühstückten.
    Ich ließ mich neben Hanna auf die lange, hölzerne Bank fallen. „Ich bin ja gespannt, welche Fächer wir heute so haben werden“, murmelte ich, während ich mir ein Toastbrot schmierte. „Stimmt, wir bekommen ja heute unseren Stundenplan!“, rief Hanna begeistert aus. „Ich hoffe, dass wir heute gleich ein paar der neuen Wahlfächer haben werden. Pflege magischer Geschöpfe wäre doch cool, schließlich haben wir heute so schönes Wetter.“ Sie deutete an die Decke der großen Halle, wo man den schönen blauen Himmel sehen konnte. „Ja, das wäre gut“, seufzte ich. Beim Gedanken an die neuen Fächer verspürte ich gleich ein aufgeregtes Kribbeln im Bauch. „Oh, schau- die Stundenpläne kommen.“ Dutzende Blätter Pergament flogen durch die Luft und verteilten sich auf die einzelnen Schüler entlang der Haustische. Ich warf einen Blick auf meinen und seufzte. Die ersten beiden Stunden hatten wir Zaubertränke. Bei Snape. Na toll. Ich war zwar gut in Zaubertränke, doch auf Professor Snapes eisige Blicke und strenge Arbeitsanweisungen konnte ich gut verzichten. Hanna neben mir verzog das Gesicht. Zaubertränke gehörte nicht zu ihren Stärken. Dafür war sie allerdings ein Talent in Verteidigung gegen die dunklen Künste und in Fächern wie Kräuterkunde schlug sie mich um Längen.
    Apropos Kräuterkunde: Das würden wir im Anschluss an Zaubertränke haben, gefolgt von unserer ersten Stunde Wahrsagen. Aufgeregt sah ich hinüber zum Lehrertisch. Die Wahrsagelehrerin hatte ich bis jetzt erst ein oder zweimal gesehen, jedoch immer nur aus einiger Entfernung. Ein paar Fünftklässler hatten mir allerdings erzählt, dass sie sich meistens in ihrem Turm befand. Auch heute sah ich sie nicht bei den anderen Lehrern sitzen.
    Neben den neuen Fächern war an diesem Morgen natürlich das Trimagische Turnier das Hauptthema an den Haustischen. Alle Schüler diskutierten laut miteinander.
    Leeve Wild, der neben Hanna saß, sah bedauernd drein. „Ich verstehe nicht, warum man an einer Schule, an der so viele Schüler verschiedenen Alters sind, ein Turnier veranstaltet, bei dem nur die Ältesten die Chance haben, mitzumachen“, maulte er und biss wütend in sein Brot. „Sie hätten ja auch einfach die Aufgaben so gestalten können, dass sie nicht gefährlich sind, und jeder theoretisch teilnehmen kann.“
    Auch viele andere Ravenclaws teilten seine Meinung. Vor allem Schüler in den Jahrgangsstufen 5 oder 6, die das Mindestalter noch nicht ganz erreicht hatten, waren unzufrieden, und scheuten sich nicht davor, laut über die Veranstalter des Turniers zu schimpfen. Ich vermutete, dass die meisten gerne gezeigt hätten, was sie konnten, gerade wenn Schüler der anderen Zauberschulen zusahen. Ich, die mit nur 13 Jahren natürlich viel zu jung war, um teilzunehmen, konnte das zwar verstehen, allerdings war mir die Lust an einer Teilnahme schon vergangen, als Dumbledore gestern die zahlreichen Todesfälle bei vergangenen Turnieren erwähnt hatte.
    Wir frühstückten eilig, damit wir nicht zu spät zu Zaubertränke kommen würden.
    „Zaubertränke haben wir zusammen mit den Slytherins“, informierte mich Hanna, als wir die große Halle verließen und zu den Kerkern liefen. Ich seufzte. Das schien mir kein besonders gutes Omen, aber ich beschloss, es einfach zu ignorieren.
    Zaubertränke verlief wie gewohnt: Snape lobte die Tränke der Slytherins, verzog bei Hannas Trank verächtlich den Mund und lief an meinem wortlos vorbei, was mir zeigte, dass er nichts daran auszusetzen hatte. Kräuterkunde war furchtbar, wie schon immer. Wieder einmal bewies sich, dass ich definitiv keinen grünen Daumen hatte. Während ich verzweifelt versuchte, meine fleischfressende Pflanze mit ein paar toten Fliegen zu füttern, riss die mir fast den Daumen ab. Am Ende der Stunde lieferte ich meine ziemlich demolierte und noch immer wild um sich schnappende Pflanze bei Professor Sprout ab, die mich missbilligend musterte und mit hochgezogener Augenbraue etwas auf ihrem Klemmbrett notierte.
    Verständlicherweise war meine Stimmung nach der Stunde deshalb ziemlich am Boden. Nach einem kurzen Besuch bei Madam Pomfrey, um meinen Daumen zu heilen, trotte ich ziemlich niedergeschlagen neben Hanna her. Die war weniger betrübt. „Ich freue mich schon ziemlich auf Wahrsagen“, plapperte sie. “Vielleicht lernen wir ja jetzt, wie wir unsere Träume deuten können und anderen aus der Hand lesen können. Letzte Nacht habe ich von einem Drachen geträumt, auf dem ich nach Hogwarts geflogen bin. Ich hoffe mal, dass das nicht bedeutet, dass ich bald mal einem begegnen werde- der in meinem Traum war ja ganz freundlich, aber glaub mir, in echt sind sie ziemlich gefährlich. Jedenfalls...“ Sie kam nicht dazu, ihren Satz zu vollenden, weil ich plötzlich von hinten heftig angerempelt wurde. Ich verlor das Gleichgewicht und klammerte mich an Hanna fest, um nicht umzufallen. „Pass doch auf!“ Wütend sah ich mich um, damit ich sehen konnte, wer mich gestoßen hatte.
    Neben mir stand... Sarina Lee.
    Ich war so verblüfft, dass ich zunächst gar nichts sagte.
    In meinem ersten Schuljahr hatte Sarina mich oft geärgert und sehr herablassend behandelt. Ich musste damals unzählige fiese Sticheleien ihrerseits hinnehmen, und einmal hatte sie mich sogar ein „Schlammblut“ genannt. Ich hatte damals nicht gewusst, was sie damit meinte. Aber mittlerweile hatte ich begriffen, dass bestimmte Zauberer und Hexen Muggelgeborene als „schlechter“ ansahen, vor allem diejenigen, die selber Reinblüter waren, also ohne direkte Muggelvorfahren. Glücklicherweise kannte ich außer Sarina, ihrem Zwillingsbruder Felix und Kylie Lentra (eine Gryffindor meines Jahrgangs) keinen, der so dachte. Dass Sarina mich damals so behandelt hatte, hatte ich natürlich nicht wehrlos hingenommen, und wir hatten uns ziemlich oft gestritten.
    Aber das lag alles mindestens ein Jahr zurück. Erst jetzt fiel mir auf, dass ich Sarina schon ewig nicht mehr gesehen hatte. Außerdem sah sie anders aus, als ich sie in Erinnerung hatte: Sie war größer geworden, außerdem viel dünner. Unter ihren Augen lagen dunkle Schatten, als hätte sie tagelang nicht geschlafen. Sie hatte sich so sehr verändert, dass ich den Blick nicht von ihr abwenden konnte. „Was machst du denn hier?“, platze Hanna heraus. Ich nahm an, dass auch ihr nicht entgangen war, dass wir Sarina im letzten Jahr kaum gesehen hatten. Sarinas Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen. „Ich geh‘ hier zur Schule, genau wie du“, entgegnete sie bissig. „Warum schaut ihr so blöd? Findet ihr mich so toll, dass ihr nicht anders könnt!“
    „Eher weniger“, murmelte ich. Im selben Moment fiel mir auf, was an Sarina fehlte: Ihr Zwillingsbruder, Felix Lee, der nicht minder arrogant wie seine Schwester war. Soweit ich mich erinnern konnte, waren sie stets gemeinsam herumgelaufen, meistens sogar noch begleitet von anderen Slytherins. Beide waren unzertrennlich gewesen, wie es sich nunmal für echte Zwillinge gehörte.
    Ich wollte Sarina gerade danach fragen, aber Hanna war schon wieder schneller. „Wo ist eigentlich dein Bruder?“, fragte sie. Sarina, die sich eigentlich schon zum Gehen gewandt hatte, drehte sich blitzschnell um, wobei ihr langes blondes Haar wild durch die Luft flog.
    Während sie uns zuvor nur spöttisch und abwertend angesehen hatte, lag in ihren Augen auf einmal ein seltsamer Glanz. Ihr gesamtes Gesicht war verzerrt, und ihre Stimme mit einem Mal seltsam rau.
    „Hanna Stewart und Hilary Shine“, sagte sie. Ihre blauen Augen glitzerten gefährlich, als sie langsam auf uns zukam. „Es geht euch weder an, was ich mache, noch was mein Bruder macht. Und wenn ihr klug seid, dann lasst ihr uns in Zukunft einfach in Ruhe, ja?“
    Ich sah sie verblüfft an. „Das war doch nur eine Frage“, versuchte ich sie zu besänftigen.
    „Ja, eine Frage, die sich mit den Angelegenheiten anderer befasst“, fauchte Sarina.
    „Wenn ihr vorhabt, noch ein paar Jahre an dieser Schule zu bleiben, dann hört auf damit, überall eure Nasen hineinzustecken. Ich weiß, dass du dir“, sie wies mit dem Zeigefinger auf mich, „besonders toll vorkommst, weil du in der Kammer des Schreckens warst, und ich weiß auch, was letztes Jahr passiert ist.“ Sie lachte höhnisch. „Du willst die kleine Heldin spielen, genau wie dieser Vollidiot Potter. Aber du wirst schon sehen, was irgendwann mit so kleinen Schlammblütern wie die passiert.“
    Ich sah sie schockiert an, und Hanna stieß einen leisen Schrei aus. „Wenn du sie noch einmal so nennst...“
    Sarina sah uns hasserfüllt an. Dann, mit einem Mal drehte sie sich um und lief den Gang davon.
    Kochend vor Wut starrte ich ihr hinterher. Allein die Tatsache, dass wir uns in der Schule befanden, hielt mich davon ab, ihr einige unschöne Dinge hinterzurufen. „Diese hinterhältige, arrogante Ziege!“, schimpfte Hanna zornig. „Was fällt ihr ein, dich so zu nennen, wir sollten zu Professor Flitwick gehen, oder zu Professor McGonagall, wenn sie davon wüssten, dann wäre Sarina die, die bald nicht mehr auf der Schule ist- oh Gott, ich bin so wütend- wie kann sie nur! Wir müssen zu einem Lehrer gehen, jetzt gleich am Besten.“
    Obwohl ich ziemlich gerührt davon war, wie sich Hanna für mich einsetzte, schüttelte ich den Kopf. Das Letzte, was ich wollte, war, dass Sarina den Eindruck hatte, ich könnte mich nicht selbst wehren.

    Hanna schwieg, ich konnte ihr aber ansehen, dass es ihr lieber gewesen wäre, wenn ich zu einem Lehrer gegangen wäre.
    „Ist es nicht komisch, dass wir sie so lange nicht gesehen haben?“, fragte ich sie stattdessen.
    Hanna sah mich aufgeregt an. „Genau das habe ich mich auch gefragt. Wenn ich so darüber nachdenke, ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass wir sie die ganze Zeit lang nicht bemerkt haben. Gerade auch wegen dem, was vorletztes Schuljahr geschehen ist.“ Sie machte eine bedeutungsvolle Pause. „Wenn du mich fragst... Sie und Felix müssen die Schule verlassen haben...“
    „... und uns ist es einfach nicht aufgefallen“, vervollständigte ich den Satz. „Vermisst habe ich sie jedenfalls nicht. Aber warum verlässt man einfach für ein Jahr die Schule, und kommt dann wieder?“
    Hanna zuckte mit den Schultern. „Es muss etwas Wichtiges sein. Für so etwas braucht man schon einen besonders guten Grund. Schließlich muss sie ja irgendwie auch die Versetzungsprüfungen bestehen. Außerdem darf nicht jeder soll diesen Grund erfahren. Du hast gehört, was sie gesagt hat: Ihre Angelegenheiten gehen uns nichts an, und wenn wir uns da einmischen, dann...“
    „...fliegen wir von der Schule, ja klar. “ Ich lachte spöttisch. „Ich bezweifle, dass das passieren würde. Ich meine, das bestimmt immer noch Dumbledore, oder nicht?“
    Hanna wollte gerade antworten, als ich auf meine Armbanduhr sah und erschrocken aufsah.
    „Hanna, wir sind zu spät für Wahrsagen!“

    8
    ((blue)) Kapitel 5 ((eblue)) Laut meiner Uhr hatten wir nur noch zwei Minuten, wenn wir noch pünktlich kommen wollten. „Lass uns später reden“,


    Kapitel 5

    Laut meiner Uhr hatten wir nur noch zwei Minuten, wenn wir noch pünktlich kommen wollten. „Lass uns später reden“, schlug ich vor.
    Eilig liefen wir durch die menschenleeren Korridore. „Wir müssen in den Turm“, keuchte Hanna. Als wir die schmale Wendeltreppe hinaufliefen, konnten wir von oben gedämpft die Stimmen der anderen Schüler hören. Als wir auf der letzten Stufe angekommen waren, konnten wir gerade noch sehen, wie der letzte Schüler eine silberne Leiter emporkletterte und durch ein Loch in der Decke verschwand. „Eine Falltür“, staunte ich. „Auch eine interessante Art, in ein Klassenzimmer zu kommen.“ Hanna, die hinter mir stand, gab mir einen sanften Stoß in den Rücken. „Beeil dich, wir sind eh schon zu spät.“
    Ich kletterte die silbernen Sprossen der Leiter hinauf, bis ich oben angekommen war, und sah in das merkwürdigste Klassenzimmer, das ich je gesehen hatte. In der Mitte des Raumes standen ungefähr zwanzig niedrige runde Tische, um welche die anderen Schüler herum saßen. Als Sitzgelegenheiten gab es nicht etwa Stühle, stattdessen waren in dem ganzen Zimmer tonnenweise rote Sitzkissen verteilt. Die Vorhänge vor den Fenstern waren zugezogen, sodass der Raum in ein schummriges Dämmerlicht getaucht war. An den Wänden ragten hohe Regale empor, die komplett mit Krimskrams vollgestopft waren: Ich konnte Kartons sehen, die bis zum Rand mit Hühnerfedern gefüllt waren, Kisten mit alten, ziemlich demoliert aussehenden Teetassen, einen Haufen Teebeutel, mehrere glitzernde Kristallkugeln, zerbrochene Spiegel und noch mehr undefinierbare Gegenstände.
    Auf einigen Tischen und vor den Fenstern hatte außerdem jemand kleine Lampen von der Art, wie man sie aus orientalischen Muggelmärchen kennt, aufgestellt. Die Atmosphäre in dem Raum hätte so eigentlich ganz gemütlich sein können, wäre da nicht dieser übelkeiterregende Geruch gewesen: Eine Mischung aus einem süßlichen Parfümduft und dem würzigen Geruch von Kräutertee, kombiniert mit dem bestialischen Gestank nach Rauch.
    Als ich durch die runde Öffnung stieg, gab ich mir deshalb die größte Mühe, durch den Mund zu atmen. Auch Hanna, die hinter mir aus der Falltür kletterte, verzog kurz die Nase. Von einer Lehrerin war noch nichts zu sehen, die anderen Schüler plauderten noch vergnügt miteinander. Sofort war ich erleichtert, dass von unserem Zuspätkommen offenbar keiner etwas mitbekommen hatte. Hanna und ich ließen uns auf den Sitzkissen rund um einen Tisch ganz vorne nieder, an dem bis jetzt nur Franziska und Luna Lovegood saßen. Ich sah sehnsüchtig zum Fenster und überlegte, ob ich es wohl aufmachen durfte, um etwas frische Luft in den Raum zu lassen. Aber bevor ich aufstehen konnte, trat aus dem Schatten zwischen den Regalen plötzlich eine dünne Frau hervor. Sie trug mehrere Perlenketten, einen XXL- Seidenschal und eine große Brille.
    Gespannt überlegte ich, ob sie nun gleich einem von uns die Zukunft vorhersagen würde.
    Doch zunächst einmal nahm sie nur auf einem Sessel ganz vorne im Zimmer Platz. „Willkommen im Wahrsageunterricht“, raunte sie mit dunkler Stimme.
    Ich fragte mich sofort, ob sie die rauchige Stimme nur vortäuschte, um den mysteriösen Eindruck zu verstärken, oder ob sie von Natur aus so sprach.
    „Ich bin Professor Trelawney, ich unterrichte bereits seit ungefähr 13 Jahren das Fach Wahrsagen in Hogwarts. Hierbei handelt es sich nicht einfach um ein gewöhnliches Schulfach. Bücher und Tabellen werden euch in diesem Bereich nicht viel weiterhelfen. Was ihr zum Wahrsagen wirklich braucht, ist Begabung.“
    Sie sah uns bedeutungsvoll an.
    „Nur wer wie ich das „Innere Auge“ besitzt, kann es in diesem Bereich wirklich zu etwas bringen.“
    Die Tatsache, dass Bücher uns im Fach Wahrsagen nicht hilfreich sein würden, hatte mich etwas beunruhigt. Ich hoffte von ganzem Herzen, dass ich das „Innere Auge“ besaß, was auch immer das sein mochte.
    Professor Trelawney stand auf und deutete plötzlich mit ausgestreckten Zeigefinger auf Hanna, die sofort vor Schreck rot anlief. „Du solltest in den nächsten Wochen keine unüberlegte Wette eingehen“, raunte sie mit einem unheilvollen Unterton.
    Hanna sah sie verblüfft an. „Hatte ich eigentlich nicht vor“, murmelte sie, aber so leise, dass es außer mir keiner hören konnte. Einige andere Schüler kicherten. Professor Trelawney ging jedoch gelassen dazu über, uns die Inhalte für dieses Schuljahr zu erklären. Wir würden mit Teeblättern anfangen und danach mit Handlesen und dem Wahrsagen aus der Kristallkugel weitermachen.
    „Und nun kann sich jeder von euch eine Teetasse nehmen- passt auf, dass ihr keine herunterwerft- und ihr könnt damit beginnen, die Teeblätter zu deuten.“
    Sie deutete auf das Regal zu meiner Rechten, und sofort sprangen alle auf, um sich ihre Tassen und Teebeutel zu holen.
    Ich war mir nicht so sicher, was ich von dem Wahrsageunterricht halten sollte. Wenn ich Professor Trelawney richtig verstanden hatte, konnte Wahrsagen nicht jeder lernen, sondern nur ganz wenige, die auch ein wirkliches Talent dafür hatten. Ein ungutes Gefühl beschlich mich, als ich schließlich vor meiner Tasse saß und auf die matschigen Teeblätterreste hinunter sah. „Und jetzt?“, fragte ich Hanna ratlos. „Nutze dein inneres Auge“, säuselte Hanna, wobei sie Professor Trelawneys Stimme perfekt nachahmte. Ich grinste und schlug mein Buch auf.
    Die folgende halbe Stunde verbrachten Hanna und ich mit mehreren vergeblichen Versuchen, Formen oder Gestalten in unseren Tassen zu erkennen und zu deuten. Am Ende prophezeite ich Hanna, dass sie bald Zeuge eines Schwerverbrechens werden würde. Hanna dagegen stieß meine Tasse versehentlich vom Tisch, und obwohl sie diese mit einem Schwung ihres Zauberstabs wieder repariert hatte, gaben wir uns nicht die Mühe mit unseren Prophezeiungen weiterzumachen. Als Professor Trelawney an unserem Tisch vorbeiging, murmelte sie etwas von „schlechter Aura“, erklärte Hanna und mir, dass leider keine von uns das „innere Auge“ besäße und prophezeite uns eine düstere Zukunft. Einzig und allein Franziska wurde von ihr gelobt, die offenbar wirklich talentiert war.
    Als wir das Klassenzimmer endlich verlassen konnten, war ich einerseits erleichtert, andererseits ziemlich frustriert. „Noch ein Fach, das ich nicht kann“, murmelte ich niedergeschlagen. Hanna zuckte mit den Schultern. „Wir haben ja noch Arithmantik, und Pflege magischer Geschöpfe vor uns. Das kann nur besser werden.“

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Kommentare (349)

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Gestern flag
Wird hier dran noch weitergeschrieben?.. Es ist nämlich eine wirklich coole Story und sehr schön geschrieben.. ^^

Respekt, dass du so lange durchgehalten und nicht die Motivation verloren hast.. ich kann @FoolishMortal nur zustimmen, ich würde schon nach ein paar Kapiteln aufgeben, heh.
vor 190 Tagen flag
Auch mit Pausen lese ich immer gerne weiter. Ich finde schon beeindruckend genug, dass wir es bis zum dritten Schuljahr geschafft haben, wenn ich etwas schreibe, geht mir schon nach ein paar Kapiteln die Motivation aus. Und wenn geupdatet wird, lohnt es sich jedesmal wieder vorbeizuschauen, die Kapitel bleiben nämlich (zumindest meiner Meinung nach) weiterhin interessant und anschaulich geschrieben.
vor 213 Tagen flag
@Hangelina Jhonson

Bald ☺️
vor 215 Tagen flag
Hi, Hangelina! Man trifft dich wohl immer wieder, oder?

ILHermione
vor 217 Tagen flag
Wann kommen die nächsten Kapitel?
vor 235 Tagen flag
Ich habe einfach den ganzen bisherigen Teil 3 komplett nochmal gelesen. 😁
vor 237 Tagen flag
Oh! Neue Kapitel! Gut, dass ich nochmal vorbei geschaut habe!

Ich kann verstehen, dass es lange dauert, so eine Geschichte zu schreiben, Princess Buttercup! Man merkt es auch, dass du hohe Maßstäbe ansetzt, wenn man sich die meisten Fanfiktions so anschaut, wo innerhalb von 2000 Wörtern ein Supermodel mit "Kurven an den richtigen Stellen" in Designer-Klamotten durch sieben Jahre magische Ausbildung stolpert, dabei mal eben lässig Hermine mit ihrem überlegen Intellekt beschämt, über Harrys Unfähigkeit lacht, einen Zauberstab richtig herum zu halten, und am Ende allen das Leben gerettet hat und NATÜRLICH Draco Malfoy ehelicht und mit ihm 26 Kinder mit bescheuerten Namen bekommt OHNE, das wird zwar nicht explizit erwähnt, aber man weiß es trotzdem, ihre Idealmaße einzubüßen.
vor 240 Tagen flag
Hallo an euch alle 😊
Es tut mir furchtbar leid, dass es jetzt für diese beiden neuen Kapitel so lange gedauert hat. Und dieses Mal waren es ja keine Wochen, sondern 2 Monate.
Ich denke, ihr seht das so wie ich: Das ist einfach viel zu lange. 😔 Die Gründe dafür sind vielfältig. Oft fehlt mir einfach die Zeit, und wenn ich dann mal zum Schreiben komme, dann bin ich manchmal mit dem, was ich geschrieben habe, so unzufrieden, dass ich teilweise auch ganze Teile einfach wieder lösche. (wenn nicht sogar das ganze Kapitel.) 😐 Tage, an denen ich zwar Zeit habe, aber keine Lust, gibt es natürlich auch. Trotzdem will ich natürlich nicht mit der FF aufhören 😅, schließlich macht mir das Schreiben ja auch Spaß, und ich freue mich schon riesig darauf, die ganzen Charaktere in die Geschichte einzubauen ☺️
Ich hoffe sehr, dass ihr in nächster Zeit nicht wieder so lange warten müsst. Klar, früher habe ich oft mehrmals in der Woche ein neues Kapi hochgeladen, da hatte ich aber wirklich mehr Zeit als jetzt, außerdem sind die Kapitel jetzt dafür mittlerweile immer ein bisschen länger. 😁
Ich hoffe, ihr versteht mich ein bisschen, und lest die Geschichte trotz der Pausen immer noch gerne. ❤️❤️❤️❤️
vor 243 Tagen flag
Tja, Wahrsagen... Es klingt echt aufregend, die Möglichkeit zu haben, in die Zukunft zu blicken, aber kaum jemand findet wohl den tatsächlichen Unterricht bei Trelawney spannend. Aber darüber zu lesen ist dann wiederum sehr unterhaltsam! 😄
vor 245 Tagen flag
@Jean
@Tigerin

😊Danke 🥰
vor 250 Tagen flag
Zweite. 😁
Schön mal wieder was von dir zu lesen.
Ich kann Tigerin nur zustimmen, das neue Kapitel ist wirklich gut.
Ich bin gespannt, was jetzt mit Sarina los ist...
vor 255 Tagen flag
Erste! 😆

Das Kapitel ist super! Am Anfang locker lustig und dann direkt ein kleines Mysterium! 👌
vor 270 Tagen flag
@Tigerin: Sorry, dass ich das erst jetzt lese... Ich habe den Steckbrief leider gelöscht! Césarine liebte Partys und Tanzen und wollte ein Kleid in Knallfarbe für den Ball, das weiß ich noch. Und ihre Brüder waren, glaube ich, auch Muggel...

@PrincessButtercup: Wie sieht es aus an der Schreibfront? Wird es bald ein neues Kapitel geben?
vor 288 Tagen flag
Äh... okay, @Tigerin. Mach ruhig.
vor 295 Tagen flag
@Emilia: Hättest du etwas dagegen, wenn ich deinen zweiten Steckbrief, Toivo, den PrincessButtercup nicht braucht, in meine Bibliothek der Harry Potter Charaktere aufnehme? Darin sammele ich Steckbriefe aus MitmachFFs, RPGs usw., die dort nicht (mehr) gebraucht werden. So können sie vielleicht doch noch Verwendung finden, oder als Inspiration dienen.

https://www.testedich.de/quiz57/quiz/1543337890/Bibliothek-der-Harry-Potter-Charaktere

@Koala-Girl: Bei deinem dritten Steckbrief, Césarine, fehlt was am Ende. War wohl zu lang. Könntest du das ergänzen?
vor 300 Tagen flag
Vorsicht Eigenwerbung:
Schaut doch gerne mal bei meinem RPG „Internat Leben“ vorbei. Würde mich wirklich sehr freuen!
vor 302 Tagen flag
@Tigerin Ja klar 😉
vor 310 Tagen flag
@PrincessButtercup: Wäre es okay für dich, wenn ich die Charaktere, die du nicht brauchst, in meiner Bibliothek aufnehmen würde?
vor 335 Tagen flag
Oh, super, du hast Annemieke genommen. Ja, die Inspiration für sie war diese Stelle im Buch, als Fleur ausgewählt wird, wo Hermione meint, die anderen Beauxbatons wären enttäuscht, und Harry das für eine Untertreibung hält, weil da einige von in Tränen ausbrechen.

Ich warte übrigens gern, wenn die Qualität stimmt! Und das tut sie!
vor 338 Tagen flag
@Merle
Ja, an längere Wartepausen muss man sich bei mir gewöhnen 😒

Mich ärgert es ja selbst, dass ich (selbst in den Ferien!) nur so wenig Zeit zum Schreiben finde. Außerdem mache ich mir irgendwie mehr Gedanken um das, was ich schreibe, (und wie ich es schreibe) als früher.
Da habe ich dann auch schon mal in einer Woche drei oder vier neue Kapitel geschrieben 😅 (!!!)
Jetzt ist es im Moment mit dem Hochladen schwieriger... Es ist jetzt beispielsweise schon 2,3 Mal vorgekommen, dass ich ein fast fertiges Kapitel komplett gelöscht und dann neu angefangen habe, weil mich einfach mehrere Kleinigkeiten gestört haben.
Nur so als kurze Erklärung für alle, warum die FF manchmal etwas inaktiv wirkt, obwohl sie es nicht ist 😉